John Wolf Brennan

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John Wolf Brennan (2007)

John Wolf Brennan (* 13. Februar 1954 in Dublin) ist ein irisch-schweizerischer Klassik-, Jazz- und Improvisationsmusiker (überwiegend Klavier), Komponist, Dirigent und Kolumnist. Brennan wurde in den 1980er Jahren durch die Zusammenarbeit mit dem Saxophonisten Urs Leimgruber bekannt. Er veröffentlichte mehr als 50 Tonträger und wurde für 12 CDs in Folge mit 12 „Swiss Grammys“ ausgezeichnet. Er ist Mitglied der Komponistengruppe Groupe Lacroix und komponierte über 220 Stücke.

Leben[Bearbeiten]

Herkunft und Musikstudium[Bearbeiten]

John Wolf Brennan entstammt einer Schweizerisch-irischen Musikerfamilie mit deutschen Wurzeln.[1][2] Brennan wurde 1954 als Sohn des Schweizer Hoteliers und Amateurpianisten Hans-Peter Wolf (1923–1986) und der Irin Una Wolf-Brennan, einer klassischen Sängerin, in Dublin geboren.[3][4][5] Der Onkel Karl Ulrich Wolf (1921–1957), Pianist und Komponist, war seinerzeit designierter Direktor der Königlichen Musikhochschule Stockholm.[1] Außerdem ist John Wolf Brennan weitläufig mit den irischen New-Age-Sängerinnen Enya und Moya Brennan verwandt.[1] Seine Eltern zogen mit ihm 1961 in die Zentralschweiz. Ab dem elften Lebensjahr bekam er Klavierunterricht in Luzern.[6] Musikalisch geprägt wurde er in seiner Jugend durch die Musik von den Beatles, Cream, Miles Davis, Pink Floyd und Jimi Hendrix. Entsprechend begann er 1970 als Bassgitarrist der Blues-Rockgruppe Crossbreed.[6] Im Jahr 1974 legte er die Matura Typ E (Wirtschaftsgymnasium) an der Kantonsschule Luzern ab.[7] 1974 trat er als Keyboarder Flame Dream bei, einer Artrock/Jazzrock-Band in der sein Bruder Peter Wolf Frontmann war.[3][8]

Brennan studierte von 1975 bis 1979 Germanistik bei Peter Horst Neumann, Musikwissenschaft bei Luigi Ferdinando Tagliavini und Filmwissenschaft bei Stephan Portmann an der Universität Freiburg sowie Klavier und Musiktheorie bei Axel Jungbluth an der Swiss Jazz School in Bern.[9] Anschließend studierte er von 1979 bis 1984 Klavier (Diplom 1985) bei Eva Serman und Musiktheorie bei Peter Benary am Luzerner Konservatorium.[9] Ergänzend besuchte er 1977, 1978 und 1980 Sommerkurse in Komposition bei James Wilson und in Chorleitung an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. 1983 wohnte er Improvisations- und Jazz-Workshops von Karl Berger, Carla Bley, David Cherry, Marilyn Crispell, Steve Gorn, Paolo Moura, Babatunde Olatunji und Naná Vasconcelos am Creative Music Studio in Woodstock, New York/USA bei.[9][10] Von 1985 bis 1987 studierte er Schulmusik (Diplom 1987) an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Luzern.[9][11] Darüber hinaus nahm Brennan an Kompositions-Meisterkursen bei Ennio Morricone (1992), Edison Denissow (1993), Klaus Huber (1994), Heinz Holliger (1998) und Hanspeter Kyburz teil.[12]

Jazz- und Improvisationsmusiker[Bearbeiten]

Nach den Besuchen der McGregor und McLaughlin-Konzerte in Willisau und Montreux in den 1970er Jahren besann er sich auf seine klassische Klavierausbildung zurück und verließ die Band Flame Dream wieder.[13] Er gründete während seines Studiums 1977 mit dem Jazztrompeter Peter Schärli die Free-Jazz-Gruppe Freemprovisations (zunächst mit Gästen; ab 1979 als Quintett).[6][14] 1979 veröffentlichten sie ihre erste LP: Opening Seed.[6] Von 1980 bis 1984 war er Mitglied der Afro-Jazz-Band Mohrenkopf. Darüber hinaus gehörte er von 1980 bis 1982 neben Prem Ushma (Violine) und Barni Palm (Tabla) dem Trio Triumbajo an.[14] Internationale Aufmerksamkeit erlangte er von 1982 bis 1989 als Duopartner von Urs Leimgruber (Saxophon), mit dem er mehrere Alben einspielte.[9] Das Duo wurde später um die Jazz-Sängerin Norma Winstone erweitert.

Für die Produktion seines ersten Piano-Soloalbums The Beauty of Fractals zog er 1988 für ein halbes Jahr nach Greenwich Village in New York.[6] Ende der 1980er Jahre begann Brennan seine Solokarriere. Konzertreisen führten ihn durch Europa, Russland, Japan, China, Kanada und USA.[15] Einen weiteren Schwerpunkt bildet seit 1989 seine Arbeit mit dem Crossover-Quartett Pago Libre,[16][17] zu der Arkady Shilkloper (vormals Lars Lindvall), Tscho Theissing (vormals Steve Goodman) und Tom Götze (vormals Achim Tang, Georg Breinschmid und Daniele Patumi) gehören.[6][18] Während eines 3-tägigen Festivals in Wetzikon 1990 traf er auf John Cage, der ihn bei der Interpretation einiger Klavierwerke beriet.[19] Als Stipendiat der Binz-39 Stiftung hielt er sich 1993 im Tyrone Guthrie Centre in Annaghmakerrig, Irland auf. Mit einem Stipendium der Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr lebte er 1997 für sechs Monate im Londoner East End. Er stellte in dieser Zeit seine Solo-Platten Text, Context, Co-text & Co-co-text (1993/94) und The Well-Prepared Clavier (1997) fertig.[6] Außerdem spielte er mit Julie Tippetts, Evan Parker, Paul Rutherford und Chris Cutler das Album HeXteT (1998) ein und knüpfte Kontakte mit den britischen Musikern Eddie Prévost, Elton Dean und Simon Picard.[6][20] Weiterhin spielte er als Pianist mit Christy Doran, Patrice Héral, Esther Flückiger, Magda Vogel, Robert Dick, Gene Coleman, Hans Kennel, Margrit Rieben und Christian Wolfarth.[21] Außerdem leitete Brennan mehrere Jazz- und Improvisationsensembles bei Musikfestivals in Willisau, Montreux und Luzern u. a. die esa, das Ensemble Extemporaneo, das Creative Works Orchestra, die Tribschen SinFONietta, die OrganIC VolCes und das klangschiff.[9]

Komponist und Musikpädagoge[Bearbeiten]

Neben zahlreichen Kompositionen für Kammermusikensembles und Ausflügen in die Klanginstallation schreibt Brennan überwiegend Theater- und Vokalmusik.[14][22] Zu seinem über 220 Werke umfassenden Œuvre, das mehrheitlich im Pan-Verlag in Zürich erschien,[23][24] gehören auch die Opern Güdelmäntig (2003–2004) nach Thomas Hürlimann und Night.Shift (2007) nach The Age of Anxiety von W. H. Auden. Letztere wurde durch den Regisseur Jakob Peters-Messer am Theater St. Gallen inszeniert.[25] In jüngster Zeit schrieb er auch Hörspielmusiken, wie für das ausgezeichnete Hörbuch platzDADA! (2008). Wichtige Bezüge nimmt er in seinen Werken zu keltischen Themen, so veröffentlichte er mit Nadja Räss das Jodelbuch Jodel Vol.1 (2008) und ab 2010 die Reihe Wurzelklänge.[26][27] Brennan ist Mitglied der Schweizerisch-österreichischen Komponistengruppe Groupe Lacroix, die er 1993 mit Jean-Luc Darbellay, Christian Henking und Michael Schneider gründete.[28] Später traten der Gruppe Marianne Schroeder, Michael Radanovics und Alfons Karl Zwicker bei. Mit dieser realisierte er diverse Musikprojekte, darunter zu Bildern von Paul Klee.[29][30] Brennans klassische Kompositionen wurden u. a. durch James Galway (A Golly Gal’s Way to Galway Bay), Ori Meiraz (Alef Bet – an Ori-ental Peace Piece) und Evelyn Glennie (Dundrum) sowie das Moscow Contemporary Music Ensemble (Epithalamium und Frictions) und das Ensemble Sortisatio (N-gl) uraufgeführt.[23][31]

Seit 1980 ist John Wolf Brennan als Klavierlehrer an der Musikschule Küssnacht und seit 1990 als Professor für Klavier am Gymnasium Immensee tätig.[26] Daneben unterrichtet er an der Hochschule Luzern. Vorträge und Workshops hielt er u. a. bei den Cortona-Wochen der ETH Zürich.[32] Er ist seit 1988 mit der Schweizer Pianistin (Schülerin von Werner Bärtschi[4]) und Musikschulleiterin der Seegemeinden Greppen/Vitznau/Weggis Béatrice Wolf, geb. Schmidlin, verheiratet.[1][6] Sie leben mit ihren drei Kindern in Weggis am Vierwaldstättersee.[33]

Musikstil[Bearbeiten]

Brennan am präperierten Klavier (2007)

John Wolf Brenann gehört zu den Protagonisten der Neuen Improvisationsmusik, einem Grenzbereich zwischen Klassik, Jazz und zeitgenössischer Musik. In einem Interview bezeichnete er die Musik des bekannten Jazztrompeters Wynton Marsalis als reaktionär.[34] Brennan grenzt sich ebenso bewusst vom Free Jazz und der sogenannten Avantgarde der Darmstädter Ferienkurse ab.[35] Er verfolgt beim Jazz ein Klavierspiel, das sich bei aller Atonalität an der Musik der Romantik und der impressionistischen Tradition orientiert.[36] Seine Interpretationen erinnern am ehesten an den Bandleader John Zorn und die Jazz-Pianistin Irène Schweizer.[37] Der Südwestfunk-Jazzredakteur Joachim-Ernst Berendt kommentierte: „Unter Brennans Händen tranzendieren die Klänge zur Zeitlosigkeit.“[38] Nach dem Musikjournalisten Martin Kunzler hat Brennan „einen eigenständigen europäischen Beitrag zur improvisierten rhythmischen „Weltmusik“ geschaffen, die unter dem Begriff Jazz subsumierbar ist“. Seine Musik greift Collage-Techniken auf, dessen „reflextionsreiche Message“ von „einer großen Offenheit von Materialien und Ideen“ lebt. Er ist „auf Polarisierung aus“.[39] Brennan nannte seinen Musikstil „Komprovisation“.[19] Er definierte ihn als: „[…] das Erschaffen von (komponierter) Musik aus dem spontanen Geist der improvisierten Musik, bzw. der umgekehrte Prozess, das Improvisieren mit dem ganzen vielfältig vernetzten Strukturbewusstsein einer Komposition.“[40] Wie auch die Pianisten Keith Tippett und Benoît Delbecq wurde Brennan zu einem der Vorreiter der von John Cage eingeführten Technik Präpariertes Klavier.[41] Er zweckentfremdete Gegenstände wie Geigenbogenhaare und Fischerleinen zur Erzeugung dynamischer Obertöne und bezeichnete es als „Arcopiano“.[13] Brennan komponiert polystilistisch und bedient sich in seinen seriellen und dodekaphonischen Werken auch der Folklore, des Jazz und der Popmusik.[42] In seinen literarisch (Joyce, Beckett, Kafka)[25] und bildnerisch (Klee, Kandinsky, Picasso, Miró)[43] beeinflussten Werken trifft der Hörer auf Romantische Ironie, die eine Nähe zur Klassischen Moderne herstellt.[13][44][45] Vorbilder sind für ihn u. a. die Komponisten Alfred Schnittke, John Cage und György Kurtág.[46]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

John Wolf Brennan erhielt für sein Schaffen mehrere Stipendien, Preise und Ehrungen.[23] Im Jahr 1989 wurde ihm das Werkjahr der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung, Luzern zugeschrieben. Es folgte 1991 für das Stück Bestiarium ein Förderpreis der Sarna Jubiläums-Stiftung, Luzern. Im Jahr 1993 wurde er für Drei ver-flix-te Stücke mit dem Preis der National Flute Association, USA ausgezeichnet. Brennan erhielt 1994 „in Anerkennung seines ebenso ungewöhnlichen wie fruchtbaren Schaffens als Komponist und Pianist“ den Kulturpreis der Schweizerischen Bankgesellschaft, Zürich.[37] Seine CD Ten Zentences wurde 1994 in der Jazz-Umfrage der Musikzeitschrift Musica Jazz als Bestes Album des Jahres gewählt. 1995 gab die Internationale Gesellschaft für Neue Musik ein Komponistenportrait für Brennan und 1997 wurde er für das Werk Nearly Charming in die Hindemith-Stiftung in Blonay eingeladen. Der Musikkritiker Jörg Meilicke der Zeitschrift Jazzthetik beschrieb die CD Pago Libre als Platte des Jahres. 2000 wurde Brennan für das Opern-Projekt Night.Shift ein Förderbeitrag der Markant-Stiftung Schwyz zugeschrieben. Für sein „innovatives Schaffen als Komponist“ erhielt er 2002 den mit 10.000 Franken dotierten Prix de la Fondation SUISA.[12][47] Außerdem erhielt er 2008 für sein bisheriges Lebenswerk den Anerkennungspreis Musik der UBS Kulturstiftung, Zürich.[48] Das Hörbuch platzDADA! wurde im Februar 2009 auf die Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.[49] Brennan ist mit 12 Sélections (Swiss Grammys) des Schweizer Radio International für zwölf CDs in Folge (1997–2002) Rekordhalter in der Schweiz.[50][51][52] Darüber hinaus erhielt er 2010 Förderbeiträge der Fondation SUISA, des Kantons Schwyz, des Kantons Luzern und der Gemeinde Weggis (für die Reihe Wurzelklänge/Sonic Roots)[53] des Kantons Schwyz, des Kantons Luzern und der Gemeinde Weggis (für Reihe Wurzelklänge/Sonic Roots) und 2012 der Markant-Stiftung Schwyz (für das Vokalmusik-Projekt Singende Städte).

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Bühnenwerke[Bearbeiten]

Oper[Bearbeiten]

  • Night.Shift, op. 170 (2001). Figures in a Soundscape für Solisten, Chor, Orchester, Jazz-Quartett. Text: Rudolph Straub nach “The Age of Anxiety" von W.H.Auden. UA St. Gallen 2007
  • Güdelmäntig, op. 184 (2003–2004). Sprechoper für einen Schauspieler, Chor und Orchester. Text: Thomas Hürlimann. UA Aarau 2004

Theatermusik[Bearbeiten]

Er komponierte über 50 Theatermusiken.[54]

Kammermusik[Bearbeiten]

  • Xednindex, op. 71p (1991) für Klavier solo, MIDI-Klavier
  • Tangoneòn, op. 85 (1991) f¨ür 11 Musiker
  • Drei ver-flix-te Flötenstücke, op. 11, 45, 49 (1980–1992)
  • Twelfth Night, op. 77 (1992) für Saxophonquartett. Sechs Lieder, ein Präludium und fünf Intermezzi
  • Pat me too, op. 99d (1992) für Gitarre, Kontrabass, Klavier und Schlagzeug
  • Frictions, op. 104 (1993) für Flöte, Bassklarinette, Vibraphon und Streichtrio
  • Atanos, op. 103 (1993). Trio für Alt-Saxophon, Klavier und Kontrabass
  • Diálogos, op. 106 (1994) für 2 Celli
  • Epithalamium, op. 111 (1994). Nonett für Flöte (B-Fl), Oboe (Engl-Hn), Klarinette (B-Klar), Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Klavier und Perkussion. Nach James Joyces Gedicht Nr. XIII aus "Chamber Music (1907)
  • A Golly Gal’s Way to Galway Bay, op. 120 (1995) für Flötenensemble (55 Flöten oder etwas weniger…)
  • Equilibrio precario (Galliate), op. 114b (1995) für Violine, Horn, Klavier und Kontrabass
  • Alef Bet, op. 127b (1996) für Oboe, Fagott und Klavier (Alternativbesetzung: Klaviertrio)
  • Rhap.s.odie, op. 122 (1996) für Violine und Klavier
  • Nearly Charming, op. 134 (1997). Oktett für Klarinette, Fagott, Horn, Streichquartett und Kontrabass
  • for ED(i)S on ly, op. 142 (1997) für Oboe, Alt-Saxophon, Vibraphon, Violine und Violoncello
  • Das Wohlpräparierte Klavier, op. 136 (1997). 24 Sätze für Klavier, präpariertes Klavier und Tonband
  • Enticing, op. 148a (1998) für Horn, Violine, Kontrabass und Klavier
  • Heptao, op. 151b (1998) für Trompete und Orgel
  • Heptao, op. 148c (1998) für Horn, Violine, Kontrabass und Klavier
  • Kissing Joy (as it flies), op. 151a (1998) für Trompete und Orgel
  • Kissing Joy (as it flies), op. 148d (1998) für Horn, Violine, Kontrabass und Klavier
  • Glockenspiel, op. 150 (1998). 24 Stücke für 27 Glocken
  • Locrian Locution, op. 151c (1998) für Trompete und Orgel
  • Zigfing, op. 149 (1998) für 2 Klaviere (8 Hände)
  • Dance f Kara Ben Nemsi, op. 148b (1998) für Horn, Violine, Kontrabass und Klavier
  • T.N.T. / Twelfth Night Tango, op. 155 g (1990–1999) für Trompete, Tuba und Orgel
  • Schoop Loop, op. 155f (1995–1999). Für Paul Klee für Trompete und Orgel
  • Gravity, op. 155e (1996–1999) für Trompete, Tuba und Orgel
  • KLA4, op. 161 (1999) für 2 Klaviere
  • N-gl, op. 157 (1999) für Englischhorn, Fagott und Bratsche. Nach Paul Klee’s Angelus Novus
  • Géo métrique ment, op. 166 (2000) für Piccolo-Oboe, Oboe, Englischhorn und Fagott
  • Church Bell(e)s & Singing Birds, op. 173 (2001) für Klavier und Tonband
  • Hunting Santa Claus (remixed), op. 173, 1 (2001) für präpariertes Klavier und Tonband
  • Agricultural (Dezi-) Bells: Pumpkinet(h)ics, op. 173, 3 (2001) für präpariertes Klavier und Tonband
  • Flügel, op. 177 (1998–2002) für Klavier solo (inkl. präp. Klav, Melodica, Concertina) und Tonband
  • Let it find you, op. 181/5 (2002) für Melodica, Violoncello und Schlagzeug
  • Full Moon, op. 183, 9 (2002). Klee-Pentagon Nr. 3 für Klavier und präpariertes Klavier (Arcopiano)
  • Western Front, op. 181/6 (2002) für Klavier, Violoncello und Schlagzeug
  • Lagoon, op. 183, 10 (2002). Klee-Pentagon Nr. 4 für Klavier und präpariertes Klavier (Pizzicato-Piano)
  • Pipe ou pas?, op. 183, 2 (2002). Picasso-Triptychon Nr. 2 für Klavier und präpariertes Klavier
  • ABC, op. 183, 8 (2002). Klee-Pentagon Nr. 2 für Klavier und präpariertes Klavier (Glissando-Piano)
  • Amour fou, op. 183, 3 (2002). Picasso-Triptychon Nr. 3 für Klavier und präpariertes Klavier
  • Aubade (2002). Picasso-Triptychon Nr. 1 für Klavier und präpariertes Klavier
  • Let it find you, op. 185/2 (2002–2003). Sextett-Version für Horn, Melodica/Klavier, Schlagzeug, Violine, Violoncello und Kontrabass
  • Western Front, op. 185/3 (2002–2003). Sextett-Version für Horn, Klavier, Schlagzeug, Violine, Violoncello und Kontrabass
  • RMX, op. 186/1 (2003) für Violine, Horn, Klavier und Kontrabass
  • Chechov-Variationen, op. 194 (2004) für Horn/Flügelhorn, Klavier und Melodica
  • In a Gaelic Mood, op. 191a (2004–2006) für Violine, Horn, Klavier und Kontrabass
  • Triple Stipple, op. 198 (2006) für Gitarrentrio
  • Zum Gipfel und zurück, op. 199a (2006) für 4 Alphörner
  • Song and Variations, op. 199b (2006) für Alphorn, Flügelhorn und drei Hörner
  • SILK/ST/RINGS, op. 207 (2007) für Pipa und Gitarrentrio
  • Immram, op. 212 (2009) für Gitarrenensemble
  • State of Flux, op. 211 (2009) für Violine, Violoncello und Klavier
  • Wolkenpumpentango, op. 214 (2009) für Violine, Violoncello und Klavier
  • Inner & Outer Spaces, op. 220 (2009–2010) für Klavier, präpariertes Klavier, Melodica, Flöte, Elektronik und Tonbänder
  • Hornborn Hymn, op. 221 (2010). Version für Horn, Pauke und Streichorchester
  • Ever for never, op. 222 (2010). Version für Horn, Xylophon, Marimba und Streichorchester
  • Wurzelklänge/Sonic Roots, op. 224 (2010/11). 11 Stücke für Violine und Klavier
  • Wurzelklänge/Sonic Roots, op. 225 (2010/11). 11 Stücke für Violine (solo, Duo, Gitarre od. Klavier)
  • Perpetuum, op. 230a (2011) für Piano Duo
  • TLS – a tarkus love story, op. 230b (2011) für Piano Duo
  • Wurzelklänge/Sonic Roots, op. 235 (2012). 13 Stücke für 1-2 Klarinetten und Klavier
  • Oscillating Orbits op. 240 (2013) für Violine und Perkussions-Ensemble (Auftragskomposition des PAEB Percussion Art Ensemble Bern)
  • Musik Klostermuseum Muri op. 245 (2014) für Orgel, Glocken, Triangel und Melodica
  • Wurzelklänge/Sonic Roots, op. 236 (2014). 14 Stücke für 1-2 Altsaxophone und Klavier

Chor- und Vokalmusik[Bearbeiten]

  • Bestiarium, op. 51 (1983–1990). 13 Klavierlieder für hohe Stimme und Klavier. Text: Otto Höschle, Christian Morgenstern
  • SprüchGägeSprüch, op. 72 (1991) für 2 gemischte Chöre, Streichquartett und Perkussion. Text: Heinrich Ineichen. Eine dialektische Kantate
  • Morgenstern hat Gold im Mund, op. 109 (1987–1994) für gemischten Chor a cappella. Text: Christian Morgenstern. Eine chorische Annäherung an die Galgenlieder Christian Morgensterns (1871–1914)
  • Go slow, op. 138, 6 (1997) für Sopran, Posaune, Bassklarinette, Sopransax, Klavier und Perkussion. Text: Julie Tippetts
  • Through the Ear of a Raindrop, op. 138 (1997). Song-Zyklus für Sopran, Bassklarinette, Sax, Posaune, Klavier und Perkussion. Text: Paula Meehan, Edgar Allan Poe, Seamus Heaney, Julie Tippetts, Theo Dorgan, William Shakespeare
  • Fraeschbers Traum, op. 135 (1997) für Sopran, Streichtrio und Bassklarinette. Text: Arno Schmidt, Oskar Pastior, Eveline Hasler, Peter Rühmkorf
  • Der letzte Ketzer, op. 153 (1999). „Sulzigjoggeli“ für gemischten Chor. Text: Paul Steinmann
  • Arpiade („Kunigundulakonfigurationen“), op. 158 (1999) für Mezzosopran und Klavier. Text: Hans Arp
  • Sculpted Sound, op. 168 (2000) für Gesang, Perkussion und Klavier. Text: Eugen Gomringer, John Wolf Brennan, Eveline Hasler, André Thomkins, Ernst Jandl, Gerhard Rühm
  • Le souffle au coeur, op. 176/9 (2002) für Gesang, Trompete, Tuba und Klavier. Text: John Wolf Brennan
  • Klick, klick, ihr Sätzlinge, op. 190 (2003) für Rezitation, Klavier, präpariertes Klavier, Keyboards, Percussion und Melodica. Text: Eveline Hasler
  • Im Fluss (State of Flux), op. 189 (2003) für Stimme, Klarinette/Bassklarinette, E-Bass, Klavier und Schlagzeug ad libitum. Text: John Wolf Brennan
  • Equilibrio precario, op. 192 (2003–2004) für Sopran und Tonband (CD). Text: John Wolf Brennan
  • Schnickschnack, op. 197 l (2005) für Stimme, Horn, Klavier, Violine, Kontrabass und Schlagzeug. Text: Daniil Charms
  • Höhefüür, op. 209 (2008) für Jodelstimme, Alphorn, Flügelhorn und Klavier. Text: John Wolf Brennan
  • Tü-Da-Do, op. 215 (2009). Variationen über den Postautodreiklang, für Alphorn, Stimme und Klavier
  • Singende Städte (2012). Liederzyklus. Text: Leonor Gnos
  • Stand Up and Sing! - neun Chorlieder für Frauenchor, Klavier und Perkussion (Auftragsarbeit für den Vogelfreien Frauenchors Zürich/Magda Vogel)
  • Weggiser Hymne (2014). Text: Markus Wolfisberg, Josef Doppmann

Solowerke[Bearbeiten]

  • Treiblinge, op. 16 (1982). 13 Stücke für Klavier
  • Larice e Pratolina, op. 15 (1982). Ein Märchen für Klavier
  • Capriccio, op. 55 (1990). Ein Konzertstück für Klavier
  • Omega, op. 71 m (1990) für Klavier solo
  • Tau 2, op. 71n (1990) für Klavier solo
  • Tau 3, op. 71o (1990) für Klavier solo
  • Happy Birthday Variationen, op. 95 (1992) für Klavier. 9 Variationen im Stile alter und neuer Meister – von Bach über Satie bis Pärt
  • Sonata Pentatonica, op. 94 (1992–1993) für Klavier
  • Pandämonium, op. 107 (1994) für Orgel solo
  • Asikudaphari, op. 121 (1995). Monodie für Violine allein
  • Olos, op. 123 (1996) für Klarinette solo
  • Leave it in Limbo, op. 90 (1996) für Horn solo
  • 5 Interludien, op. 141 (1997). Zu Rachmaninows Chrysostomos-Messe für Orgel solo
  • Kyoto, op. 140 (1997) für Klavier solo
  • Silly Blooze, op. 162 (1999). A Solo Piano Blues
  • Klastr, op. 156d (1999) für Orgel
  • Metaterz, op. 156a (1999) für Orgel solo
  • Subkutan, op. 156b (1999) für Orgel solo
  • Another Different Train, op. 156c (1999) für Orgel solo
  • London Glockenspiel, op. 173 (2001) für Glockenspiel
  • Carillon à Dondolio, op. 173, 4 (2001) für Klavier solo
  • Dancer in the Sky, op. 183, 6 (2002). D’après Mirò für Klavier
  • E rose garden, op. 183, 11 (2002). Klee-Pentagon Nr. 5 für Klavier
  • Etude, op. 183, 4 (2002). D’après Cézanne für Klavier
  • Little X, op. 183, 7 (2002). Klee-Pentagon Nr. 1 für Klavier
  • Pictures in a Gallery, op. 183 (2002) für Klavier solo (präpariertes Klavier, Melodica)
  • Candy ’n Sky, op. 183, 5 (2002). D’après Kandinsky für Klavier
  • Discombobulated Rug Cutters, op. 171 (2001–2005) für Tuba solo
  • THE SPEED OF DARK, op. 206 (2007/08) für Piano solo (mit präp. Klavier, Melodica, Harmonium, Akkordeon, Irish Whistle)
  • Wurzelklänge/Sonic Roots, op. 218 (2009/2010). 24 Stücke für Klavier
  • Empty Minds op.244a für Klavier solo (2014)
  • The Little Rabbit's Waltz op.244b für Klavier 4händig (2014)

Elektronische Musik[Bearbeiten]

  • Klanggang, op. 180 (2002–2003). Klanginstallation für 3 Tonbänder
  • Vals Glocken locken, op. 233 (2012). Klanginstallation zum Thema Glocken

Hörspiele[Bearbeiten]

Filmmusik[Bearbeiten]

  • Bulles d’Utopie. 8 Kurzfilme, Schweiz 1989–1991. Regie: Alexander J. Seiler.
  • Meditative Moments. 8 Kurzfilme, Schweiz 2011. Regie: Milos Savic.
  • Bus 31. Multimedia Pilot-Projekt, Schweiz 2012. Regie: Alexandra Prusa.
  • Kosovo Dreams. Dokumentarfilm, Schweiz 2013. Regie: Valeria Stucki. (Premiere: Solothurner Filmtage)

Diskographie (Auswahl)[Bearbeiten]

Brennans Diskographie umfasst mehr als 50 Tonträger,[55] die mehrheitlich bei Creative Works Records, Leo Records und Bellaphon Records erschienen.[56][57] Seine Piano-Soloalben ordnete er nach den Primärfarben (bisher blue und yellow trilogy).[19][13] Der The Penguin Guide to Jazz listet folgende CDs:[58]

  • Shooting Stars and Traffic Lights (Leo Records, 1993) mit John Voirol, Tscho Theissing, Daniele Patumi und Alex Cline
  • Text, Context, Co-Text & Co-Co-Text. (Creative Works Records, 1994) Solo Piano
  • Moskau-Petuschki / Felix-Szenen. (Leo Lab, 1994/95) mit Lars Lindvall, Martin Mayes, Marin Namestnik, Tscho Theissing, Daniele Patumi, Oscar Bingisser, Liana Schwanja
  • Pago Libre. (Leo Records, 1996) mit Pago Libre
  • Wake Up Call: Live In Italy. (Leo Records, 1997) mit Pago Libre
  • The Well-Prepared Clavier. (Creative Works Records, 1997) Solo Piano mit Marianne Schroeder
  • …Through The Ear Of A Raindrop. (Leo Records, 1997) mit Paul Rutherford, Evan Parker, Peter Whyman, Chris Cutler, Julie Tippetts
  • Aurealis. (Victo Records, 1997) mit Robert Dick, Daniele Patumi
  • HeXtet: Through the Ear of a Raindrop. (Leo Records, 1998) mit Julie Tippetts, Peter Whyman, Evan Parker, Paul Rutherford, Chris Cutler
  • Momentum. (Leo Records, 1998) mit Gene Coleman, Christian Wolfarth
  • Momentum 2: The Laws Of Refraction. (Leo Records, 1999) mit Gene Coleman, Christian Wolfarth, Alfred Zimmerlin
  • Momentum 3. (Leo Records, 2001) mit Christian Wolfarth, Bertrand Denzler, Christian Weber
  • Cinémagique. (TCB Records, 2001) mit Pago Libre
  • Zero Heroes. (Leo Records, 2002) mit Peggy Lee, Dylan van der Schyff
  • Glockenspiel. (Altrisuoni, 2003) Solo Piano
  • Phoenix: Live in Salzburg & Zurich. (Leo Records, 2003) mit Pago Libre
  • Triangulation. (Leo Records, 2004) mit Christy Doran, Patrice Héral
  • Momentum 4: Rising Fall. (Leo Records, 2005) mit Gene Coleman, Marc Unternährer, Thomas K. J. Mejer

Publikationen[Bearbeiten]

John Wolf Brennan verfasste zahlreiche Artikel für die Wochenzeitung Luzerner Woche.[59]

Fachartikel[Bearbeiten]

  • Zeitsprünge im Wilden Osten. Impressionen einer Konzerttournee durch die Ukraine und Estland. In: Jazz Podium 41 (1992) 5, S. 28–30 und 6, S. 20–22.
  • Archäologie, Dialektik & Provinz. In: Musik & Theater 6/1992.
  • Von Zeitsprüngen im Wilden Westen. Ein Reisebericht in fünfzehn Abbrüchen vom Ende Europas . In: Jazz Podium 44 (1995) 3, S. 17–20.
  • East End Stories. 13 Szenen aus dem Londoner Tagebuch. In: Schweizer Monatshefte 80 (2000) 4, S. 41–44. / East End Stories. 12 Szenen aus dem Londoner Tagebuch. In: Jazz Podium 47 (1998) 7–8, S. 24–25
  • Die Kelten. Das rätselhafte Erbe einer Kultur. In: Schweizer Monatshefte 79 (1999) 2, S. 32–35. doi:10.5169/seals-166077

Notenbücher[Bearbeiten]

  • Treiblinge/Larice e Pratolina/Capriccio. 15 Stücke für Klavier. Pan-Verlag 1991
  • Bestiarium. 13 Klavierlieder nach Texten von Otto Höschle und Christian Morgenstern. Pan-Verlag 1991
  • Happy Birthday Variations für Klavier. 9 Variationen von Bach bis Satie, von Gershwin via Bartók bis Pärt. Pan-Verlag 1992
  • Twelfth Night. 6 Saxophon-Quartette (nach Shakespeare) mit einem Präludium und 5 Intermezzi. Pan-Verlag 1993
  • Drei ver-flix-te Stücke für Soloflöte. Pan-Verlag 1993
  • Sonata Pentatonica für Klavier. Pan-Verlag 1994
  • Morgenstern hat Gold im Mund. Eine chorische Annäherung an die Galgenlieder Christian Morgensterns für gem. Chor a cappella. Pan-Verlag 1994
  • Sonic Roots/Wurzelklänge, Bd. 1. 24 Stücke für Klavier. Pan-Verlag 2010
  • Sonic Roots/Wurzelklänge, Bd. 3. 11 Stücke für Violine und Klavier. Pan-Verlag 2011
  • Sonic Roots/Wurzelklänge, Bd. 7. 13 Stücke für Violine und div. Instr. Pan-Verlag 2011
  • Sonic Roots/Wurzelklänge, Bd. 2. 14 Stücke für Klarinette und div. Instr. Pan-Verlag 2013
  • Sonic Roots/Wurzelklänge, Bd. 5. 14 Stücke für Altsaxophon und Klavier. Pan-Verlag 2014

Literatur[Bearbeiten]

Sammelbände[Bearbeiten]

  • Simon Adams: Brennan, John Wolf. In: Barry Kernfeld (Hrsg.): The New Grove Dictionary of Jazz. Band 1: A–fuzz. 2. Ausgabe, MacMillan, London 2002, ISBN 0-333-69189-X, S. 299–300.
  • Brennan, John Wolf. In: Europa Publications (Hrsg.): International Who’s Who in Popular Music 2012. 14. Auflage, Routledge, London 2012, ISBN 978-1-85743-643-3, S. 75.
  • Ian Carr: John Wolf Brennan. In: Ian Carr, Digby Fairweather, Brian Priestley: The Rough Guide to Jazz. The Essential Companion to Artists and Albums. The Rough Guides, London 1995, ISBN 1-85828-137-7, S. 97–98.
  • John Wolf Brennan. In: Richard Cook, Brian Morton: The Penguin Guide to Jazz Recordings. 8. Auflage. Penguin, London 2006, ISBN 0-14-102327-9, S. 160–161, 1011.
  • Brennan, John Wolf. In: Martin Kunzler: Jazz-Lexikon. Band 1: A–L. (rororo-Handbuch) Rowohlt, Reinbek 2002, ISBN 3-499-16512-0, S. 140–141.
  • John Wolf Brennan. In: Internationale Musikfestwochen Luzern (Hrsg.): „Vom alphornruf zum synthesizerklang“. Schweizer Musik aus 150 Jahren Rathaus der Stadt Luzern (Kornschutte). 17. August – 11. September 1991. Walter Labhart, Endingen 1991, ISBN 3-9520167-0-5, S. 118–119.
  • Brennan, John Wolf. In: Axel Schniederjürgen (Hrsg.): Kürschners Musiker-Handbuch. 5. Auflage. De Gruyter Saur, München 2006, ISBN 3-598-24212-3, S. 54.
  • Brennan, John Wolf. In: Bruno Spoerri: Biografisches Lexikon des Schweizer Jazz. CD-Beilage zu: Bruno Spoerri (Hrsg.): Jazz in der Schweiz. Geschichte und Geschichten. Chronos-Verlag, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0739-6.
  • John Wolf Brennan. In: Hans Steinbeck, Walter Labhart (Hrsg.): Schweizer Komponisten unserer Zeit. Biographien, Werkverzeichnisse mit Discographie und Bibliographie. Amadeus, Winterthur 1993, ISBN 3-905049-05-8, S. 58–60.

Aufsätze[Bearbeiten]

  • Søren Gundermann: "The Taming of the Screw". Das präparierte Klavier des John Cage in der Musik von Hauschka und John Wolf Brennan. Masterarbeit Sommersemester 2014 Universität Potsdam (Prof. Dr. Christian Thorau und Bringfried Löffler)
  • Manfred Papst: “Melodien soll man pfeifen können". Der irisch-schweizerische Tausendsassa John Wolf Brennan bringt W.H.Auden's «Zeitalter der Angst» als Oper mit Noëmi Nadelmann auf die Bühne. In: “NZZ am Sonntag" 22. April 2007
  • Bettina Kugler: “Der Fährmann". Zur Uraufführung der Oper «Night.Shift» in der Lokremise. Eine Begegnung mit dem irisch-schweizerischen Komponisten John Wolf Brennan. In: “St. Galler Tagblatt” 28. April 2007
  • Thomas Gartmann: Im Trommelfeuer der Stile. Der irisch-schweizerische Musiker John Wolf Brennan aus Weggis hat ein Talent zum Aufnehmen wie zum Weitergeben. In: Turicum 25 (1994) 1, S. 63–66.
  • Ulrich Roth: John Wolf Brennan. Irische Re-Flexionen. In: Jazz Podium 44 (1995) 3, S. 16–17.
  • Ulrich Roth: John Wolf Brennan. Wenn die Avantgarde zur Nachhut wird. In: Jazz Podium 41 (1992) 5, S. 26–27.
  • Michael Scheiner: Spiel mit Texten, Farben und Formen. John Wolf Brennan. In: Jazz Podium 47 (1995) 12, S. 16–17.

Interviews[Bearbeiten]

  • Interview mit Beat Blaser, Schweizer Radio DRS 2, August 2009.
  • Interview mit Paula Edelstein, All About Jazz/Sounds of Timeless Jazz, Juli 2001 (online).
  • Interview mit Paula Edelstein, The Jazz Review, Juni 2000 (online).
  • Interview mit Luigi Santosuosso, All About Jazz Italia, November 2002 (online).
  • Interview mit Michael Scheiner, Jazz Podium, Oktober 1998 (online).
  • Interview mit Martin Schuster, Concerto, August 2006 (online).
  • Interview mit Roger Spence, The Jazz Review, April/Mai 2007 (online).
  • Interview mit Ludwig van Trikt, Cadence Magazine, Februar 2005 (online).
  • Interview mit Ajie Wartano, WartaJazz, April 2001 (online).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: John Wolf Brennan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d M. B.: Spuren aus. In: Leipziger Volkszeitung, 28. März 2009, S. 11.
  2. Die Wolfs waren väterlicherseits Juden aus Dresden und Karlsbad, die 1938 in die Schweiz emigrierten; die Brennans kamen mütterlicherseits aus Donegal und Dublin.
  3. a b Ian Carr: John Wolf Brennan, S. 97.
  4. a b Interview mit Ludwig van Trikt, 2005 (online).
  5. Der anglisierte Name Brennan wird im Irischen Bhraonáin geschrieben und heißt übersetzt kleiner Tropen. Quelle: John Wolf Brennan: Die Kelten – das rätselhafte Erbe einer Kultur (PDF).
  6. a b c d e f g h i Ian Carr: John Wolf Brennan, S. 98.
  7. Maria Künzli: Uraufführung in St.Gallen. In: Berner Zeitung, 3. Mai 2007, S. 34.
  8. Heinz Horat: Flame Dream. In: Heinz Horat (Hrsg.): Außer Rand und Band. Die Luzerner Szene 1950–1980. Velvet, Luzern 2006, ISBN 3-9522411-4-8, S. 152.
  9. a b c d e f John Wolf Brennan. In: Hans Steinbeck, Walter Labhart (Hrsg.): Schweizer Komponisten unserer Zeit, S. 58.
  10. Weitere Fortbildungen absolvierte er bei Joey Baron, Joëlle Léandre, Tim Berne, Hank Roberts, Don Friedman, Ray Anderson, Chris Burns, Pauline Oliveros, dem Rova Saxophone Quartet und Pierre Favre.
  11. Zu seinen Lehrern gehörten Walter Meier, Alois Koch, Hans Zihlmann, Monika Henking und Ernst Pfiffner.
  12. a b Überblick der Preise der Stiftung (PDF; 114 kB). Website der SUISA-Stiftung für Musik. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
  13. a b c d Interview mit Martin Schuster, 2006 (online).
  14. a b c Simon Adams: Brennan, John Wolf. Grove Music Online.
  15. rororo-Jazzlexikon, Fragebogen, 1999. Website von JW Brennan. Abgerufen am 27. Dezember 2012.
  16. Der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Gründer zusammen: Patumi, Goodman, Lindvall und Brennan.
  17. Musik wird auch als Third Stream bezeichnet.
  18. pago libre. Website von JW Brennan. Abgerufen am 27. Dezember 2012.
  19. a b c Martin Schuster: Musik im prekären Gleichgewicht. In: Concerto 04/2006 (online).
  20. Interview mit Roger Spence, 2007 (online).
  21. Biographie. Website von musinfo. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
  22. Martin Kunzler: Brennan, John Wolf, S. 141.
  23. a b c Axel Schniederjürgen (Hrsg.): Kürschners Musiker-Handbuch, S. 54.
  24. Werkverzeichnis von JW Brennan. Website von musinfo. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
  25. a b Bettina Kugler: Der Fährmann. Zur Uraufführung der Oper Night.Shift. In: St. Galler Tagblatt, April 2007.
  26. a b Pirmin Bossart: Der Unermüdliche von Wattawis. In: Das Kulturmagazin, Nr. 12, Dezember 2005.
  27. Urs Mattenberger: John Wolf Brennan und Pago libre. Nur die Güllenpumpe fällt nie aus dem Takt. In: Neue Luzerner Zeitung, 29. Dezember 2009.
  28. Die ebenfalls an der Gründung beteiligten Stephan Sabotta und Michael Baumgartner traten nicht wieder aktiv in Erscheinung.
  29. Interview mit Paula Edelstein, 2000 (online).
  30. Groupe Lacroix im Music Information Center Austria
  31. John Wolf Brennan (PDF; 618 kB). Website des CMC. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
  32. Corona-Woche 2012. Workshop John Wolf Brennan. Website der ETH Zürich. Abgerufen am 27. Dezember 2012.
  33. Weggiser Persönlichkeiten aus dem aktuellen Kulturbereich. Website der Gemeinde Weggis. Abgerufen am 4. Januar 2013.
  34. Interview mit Michael Scheiner, 1998 (online).
  35. Thomas Gartamann: Im Trommelfeuer der Stile. Der irisch-schweizerische Musiker John Wolf Brennan aus Weggis hat ein Talent zum Aufnehmen wie zum Weitergeben, S. 66.
  36. Ulrich Roth: John Wolf Brennan. Wenn die Avantgarde zur Nachhut wird, S. 26.
  37. a b Ulrich Roth: John Wolf Brennan. Irische Re-Flexionen, S. 16.
  38. Ulrich Roth: John Wolf Brennan. Wenn die Avantgarde zur Nachhut wird, S. 27.
  39. Martin Kunzler: Brennan, John Wolf, S. 140.
  40. Peer Schlechta: Eine Gratwanderung zwischen musikalischen Welten. Ein Interview mit John Wolf Brennan (PDF; 1,3 MB). In: Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Musikverlage (Hrsg.): Tableau Musical 6/2008, S. 11.
  41. John Shepherd (Hrsg.): Continuum Encyclopedia of Popular Music of the World. Vol. 2: Performance and Production. Continuum, London 2003, ISBN 0-8264-7436-5, S. 34.
  42. Manfred Papst: Melodien soll man pfeifen können. In: NZZ am Sonntag, 22. April 2007, S. 60.
  43. Frank von Niederhäusern: CD-Tipp des Monats. In: RadioMagazin, August 2006.
  44. Andreas Felber: John Wolf Brennan/Daniele Patumi. Ten Zentences – Music For – Grand Piano And Double Bass. In: Jazz Podium 42 (1993) 7–8, S. 78.
  45. Michael Scheiner: John Wolf Brennan. Moskau-Petuschki/Felix-Szenen – Aurealis – Das wohltemperierte Klavier. In: Jazz Podium 47 (1998) 7–8, S. 90.
  46. Cadence, Fragebogen, 1999. Website von JW Brennan. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
  47. Nachrichten. In: Neue Luzerner Zeitung, 21. Mai 2002, S. 13.
  48. Anerkennungspreis Musik an John Wolf Brennan (PDF; 2,3 MB). In: Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Musikverlage (Hrsg.): Tableau Musical 7/2009, S. 15.
  49. Bestenliste 2-2009. Website des PdSK. Abgerufen am 27. Dezember 2012.
  50. Biografie. Website von JWB. Abgerufen am 27. Januar 2013.
  51. John Wolf Brennan mit Rekordzahl an „Swiss Grammys“ geehrt. Swiss Music News. Abgerufen am 27. Januar 2013.
  52. John Wolf Brennan. Swiss Music News. Abgerufen am 27. Januar 2013.
  53. Tätigkeitsbericht 2010 der SUISA-Stiftung für Musik, S. 16.
  54. Interview mit Ajie Wartano, 2001 (online).
  55. John Wolf Brennan und seine Partner arbeiten bei CD-Produktionen unter folgenden Namen: Pago Libre, Trio Aurealis, Pipelines, Momentum, Entropology, HeXtet und Nisajo.
  56. Stefan Joss: An der Grenze. „Für mich sind Buchstaben genauso Lego wie Töne“. In: Jazz’n’More, September/Oktober 2005.
  57. Rainer Wein: no chaser. Der Verhinderungs-Produzent. In: Jazzzeitung, 2003/11, S. 17.
  58. Berücksichtigt sind die 8. Ausgabe (2007) und 9. Ausgabe (2008) des Penguin Guide to Jazz Recordings und die 10. Ausgabe (2011) des Penguin Jazz Guide. The History of the Music in the 1000 Best Albums.
  59. Texts. Website von JW Brennan. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
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