Kabinett Merkel III

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Mit dem Begriff Kabinett Merkel III wird die seit dem 17. Dezember 2013, dem Tag ihrer Vereidigung, amtierende deutsche Bundesregierung in der 18. Legislaturperiode bezeichnet. Die Zusammensetzung des neu gebildeten Kabinetts der großen Koalition aus CDU/CSU und SPD wurde am 15. Dezember 2013 bekanntgegeben. Es ist das 23. Kabinett der Bundesrepublik Deutschland.

Der Koalitionsvertrag trägt den Titel Deutschlands Zukunft gestalten.

Die geänderten Zuständigkeiten der Ministerien ergeben sich aus dem Organisationserlass der Bundeskanzlerin vom 17. Dezember 2013 (BGBl. I S. 4310). Im Vorfeld der Bundestagswahlen und während der Koalitionsverhandlungen etablierte sich in der Medien- und Alltagssprache als Abkürzung für Große Koalition der Begriff GroKo, der schließlich zum Wort des Jahres gewählt wurde.


Kabinett[Bearbeiten]

Amt oder Ressort Bild Name Partei Parlamentarische Staatssekretäre bzw. Staatsminister Partei
Bundeskanzlerin
Angela-Merkel-2014.jpg
Angela Merkel CDU Helge Braun
Monika Grütters
Aydan Özoğuz
CDU
CDU
SPD
Stellvertreter der Bundeskanzlerin
Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 18. Wahlperiode des Bundestages (Martin Rulsch) 145.jpg
Sigmar Gabriel SPD
Auswärtiges
Frank-Walter Steinmeier 20090902-DSCF9761.jpg
Frank-Walter Steinmeier SPD Maria Böhmer
Michael Roth
CDU
SPD
Inneres
Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 18. Wahlperiode des Bundestages (Martin Rulsch) 142.jpg
Thomas de Maizière CDU Günter Krings
Ole Schröder
CDU
Justiz und Verbraucherschutz
Maas Heiko.jpg
Heiko Maas SPD Ulrich Kelber
Christian Lange
SPD
Finanzen
WSchaeuble.jpg
Wolfgang Schäuble CDU Steffen Kampeter
Michael Meister
CDU
Wirtschaft und Energie
Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 18. Wahlperiode des Bundestages (Martin Rulsch) 145.jpg
Sigmar Gabriel SPD Uwe Beckmeyer
Iris Gleicke
Brigitte Zypries
SPD
Arbeit und Soziales
Andrea Nahles 3.jpg
Andrea Nahles SPD Anette Kramme
Gabriele Lösekrug-Möller
SPD
Ernährung und Landwirtschaft
Hans-Peter Friedrich 2012.jpg
Hans-Peter Friedrich
bis 17. Februar 2014
CSU Peter Bleser
Maria Flachsbarth
CDU
Christian Schmidt (CSU) 2013.jpg
Christian Schmidt
seit 17. Februar 2014
CSU
Verteidigung
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Ursula von der Leyen CDU Ralf Brauksiepe
Markus Grübel
CDU
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Manuela Schwesig 2.jpg
Manuela Schwesig SPD Elke Ferner
Caren Marks
SPD
Gesundheit
Hermann Gröhe 2010.jpg
Hermann Gröhe CDU Ingrid Fischbach
Annette Widmann-Mauz
CDU
Verkehr und digitale Infrastruktur
Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 18. Wahlperiode des Bundestages (Martin Rulsch) 104.jpg
Alexander Dobrindt CSU Dorothee Bär
Enak Ferlemann
Katherina Reiche
CSU
CDU
CDU
Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 18. Wahlperiode des Bundestages (Martin Rulsch) 141 (cropped).jpg
Barbara Hendricks SPD Florian Pronold
Rita Schwarzelühr-Sutter
SPD
Bildung und Forschung
Johanna Wanka MWK 2.jpg
Johanna Wanka CDU Stefan Müller
Thomas Rachel
CSU
CDU
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Gerd Müller.JPG
Gerd Müller CSU Hans-Joachim Fuchtel
Christian Schmidt
bis 17. Februar 2014
Thomas Silberhorn
ab 17. Februar 2014
CDU
CSU
0
CSU
0
Bundesminister für besondere Aufgaben und
Chef des Bundeskanzleramtes
Peter Altmaier1.JPG
Peter Altmaier CDU

Veränderungen[Bearbeiten]

Am 14. Februar 2014 erklärte Hans-Peter Friedrich (CSU) im Zusammenhang mit dem Skandal um den Politiker Sebastian Edathy (SPD) seinen Rücktritt vom Amt des Bundeslandwirtschaftsministers.[1] Sein Nachfolger als Bundeslandwirtschaftsminister wurde der bisherige Staatssekretär im Entwicklungsministerium Christian Schmidt (CSU),[2] dessen Nachfolger als Staatssekretär im Entwicklungshilfeministerium Thomas Silberhorn (CSU).[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Agrarminister Friedrich tritt zurück, heute.de, 14. Februar 2014
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatFriedrich-Nachfolge: Staatssekretär Schmidt wird neuer Landwirtschaftsminister. In: zeit.de. 17. Februar 2014, abgerufen am 7. Dezember 2014.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatStaatssekretär Schmidt wird neuer Agrarminister. In: Spiegel Online. 17. Februar 2014, abgerufen am 2. Dezember 2014.