Kolsassberg

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Kolsassberg
Wappen von Kolsassberg
Kolsassberg (Österreich)
Kolsassberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 35,37 km²
Koordinaten: 47° 17′ N, 11° 39′ O47.282511.651666666667906Koordinaten: 47° 16′ 57″ N, 11° 39′ 6″ O
Höhe: 906 m ü. A.
Einwohner: 769 (1. Jän. 2014)
Postleitzahl: 6115
Vorwahl: 05224
Gemeindekennziffer: 7 03 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rettenbergstraße 25
6115 Kolsassberg
Website: www.kolsassberg.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Alfred Oberdanner (Aktiv für Kolsassberg)
Gemeinderat: (2010)
(11 Mitglieder)
6 Aktiv für Kolsassberg
1 Gemeinsam für Kolsassberg
3 Liste Kolsassberg Egger Rudi
1 Allgemeine Liste Zukunft Kolsassberg
Lage der Gemeinde Kolsassberg im Bezirk Innsbruck Land
Absam Aldrans Ampass Axams Baumkirchen Birgitz Ellbögen Flaurling Fritzens Fulpmes Gnadenwald Götzens Gries am Brenner Gries im Sellrain Grinzens Gschnitz Hall in Tirol Hatting Inzing Kematen Innsbruck Kolsass Kolsassberg Lans Leutasch Matrei am Brenner Mieders Mils Mühlbachl Mutters Natters Navis Neustift im Stubaital Oberhofen im Inntal Obernberg am Brenner Oberperfuss Patsch Pettnau Pfaffenhofen Pfons Polling in Tirol Ranggen Reith bei Seefeld Rinn Rum St. Sigmund im Sellrain Scharnitz Schmirn Schönberg im Stubaital Seefeld Sellrain Sistrans Steinach am Brenner Telfes im Stubai Telfs Thaur Trins Tulfes Unterperfuss Vals Völs Volders Wattenberg Wattens Wildermieming Zirl TirolLage der Gemeinde Kolsassberg im Bezirk Innsbruck Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Die Reste der Burg Rettenberg

Kolsassberg ist eine Gemeinde im Tiroler Unterland mit 769 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Im Tourismus wurden 2003 22.500 Nächtigungen verzeichnet. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Hall in Tirol.

Geografie[Bearbeiten]

Kolsassberg liegt zwischen 700 und 906 m, südlich des Inns am Westhang des Weerbachtales, im Unterinntal, zwischen Innsbruck und dem Zillertal. Das Gemeindegebiet umfasst 35,37 km².

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Ortsteile[Bearbeiten]

Der Ort umfasst vier Ortsteile:

  • Außerberg
  • Innerberg
  • Hochhäuser
  • Merans

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1196 erstmals urkundlich erwähnt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 14. März 2010 statt.[1] Alfred Oberdanner wurde zum Bürgermeister und Rudi Egger zum Vizebürgermeister gewählt.

Partei Prozent Stimmen Sitze im
Gemeinderat
Koppelung
Aktiv für Kolsassberg 44,40 % 222 6
Gemeinsam für Kolsassberg 12,80 % 064 1
Liste Kolsassberg Egger Rudi 29,00 % 145 3
Allgemeine Liste Zukunft Kolsassberg 13,80 % 069 1

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kolsassberg
  • Expositurkirche Hl. Maria [2]
  • Wallfahrtskapelle Maria Lourdes im Wald westlich von Merans aus 1858, mit Epitaph für den Bauherrn Kooperator Norbert Kraler aus 1885, östlich davon Marmorbrunnen aus 1858 [2]
  • Leachkapelle, Fanghauskapelle, Holzkapelle [2]
  • Burgruinen Alt- und Neurettenberg [2]
  • Bauernhäuser [2]
  • Wasserreservoir in Merans, klassizierender Torbau, aus 1913 [2]
  • Ehemalige Burg Rettenberg: Von der ehemaligen Burg Rettenberg sind nur mehr Wehrmauer und Ecktürme erhalten, da das übrige Material 1810 zum Wiederaufbau der Wattener Kirche verwendet wurde. Das Wappen von Kolsassberg beruht wie das von Kolsass auf dem des ehemaligen Besitzers dieser Burg und zeigt zwei gekreuzte Drachenköpfe auf rotem Grund.

Verkehr[Bearbeiten]

Der Ort ist über die Straße von Kolsass her erreichbar, die weiter ins Weerbachtal zur Sagalm (1.712 m) am Fuß der Roten Wand (2.252 m) und zur Weidener Hütte (1.799 m) verläuft. Von dort führt ein früher bedeutender Übergang über die Nafingalm, das 2.292 m hohe Geiseljoch und die Geiselalm ins Tuxer- und Zillertal.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kolsassberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1] tirol Unser Land
  2. a b c d e f Dehio Tirol 1980, Kolsassberg, Seiten 430f