Nissan Almera Tino

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Nissan
Nissan Almera Tino (2000–2003)

Nissan Almera Tino (2000–2003)

Almera Tino (V10)
Produktionszeitraum: 2000–2006
Klasse: Van
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
1,8–2,0 Liter
(84–100 kW)
Dieselmotoren:
2,2 Liter
(82–100 kW)
Länge: 4264 mm
Breite: 1758 mm
Höhe: 1608 mm
Radstand: 2535 mm
Leergewicht: 1380–1525 kg
Vorgängermodell: Nissan Prairie Pro
Nachfolgemodell: Nissan Note
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest[1] Crashtest-Stern 4.svg

Unter der Bezeichnung Nissan Almera Tino verkaufte Nissan auf Basis der zweiten Generation des Nissan Almera (intern: N16) einen fünfsitzigen Kompaktvan, der von Mitte 2000 bis Anfang 2006 produziert wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Almera Tino war als Ersatz für den kurz zuvor eingestellten Nissan Sunny Traveller (Kombi) eingeführt worden. Da es vom ersten Almera (N15) keine Kombiversion gab, musste der Sunny diese Lücke füllen. Im Frühjahr 2000 wurde dieser nach zehn Jahren Bauzeit aus dem Programm genommen, da er aufgrund nicht mehr zeitgemäßer Sicherheitsausstattung im Vergleich zur Konkurrenz nur noch wenig Kunden fand.

Nissan folgte dem Trend von immer mehr aufkommenden Kompaktvans und bot infolgedessen ab Juli 2000 den Almera Tino an. Die Motorenpalette bestand aus den Ottomotoren mit 1769 cm³ und 114 PS oder 1998 cm³ (Automatik) und 136 PS und den zwei Dieselmotoren mit 2184 cm³ (112 und 136 PS).

Modellpflege[Bearbeiten]

Im Januar 2003 wurde der Almera Tino optisch und technisch überarbeitet, ab April stand er beim Händler. Der 2,0-Liter-Motor, der nur mit Automatik erhältlich war, wurde aufgrund des hohen Verbrauchs aus der Palette gestrichen. Einzig verbliebener Benzin-Motor neben den Dieseln von Renault war der 1,8-Liter-Vierzylinder, der jetzt 116 PS leistete.

Im Februar 2006 wurde die Produktion des Almera Tino eingestellt. Der Nissan Note kann als inoffizieller Nachfolger des Tino betrachtet werden.


Rückruf[Bearbeiten]

Im Oktober 2005 wurden einige Modelle vom Bauzeitraum Januar 2003 bis September 2005 des Almera und Almera Tino in die Werkstätten zurückgerufen. Grund hierfür war ein möglicher Schaden an der Motorsteuerung und dem Ladedrucksensor. Der Schaden machte sich durch ein Pfeifgeräusch, Schwarzqualm und eine schlechtere Beschleunigung bemerkbar.

Vereinzelt soll es Schäden am Turbolader gegeben haben, Motorschäden konnten nahezu ausgeschlossen werden. Bei den Modellen wurden, je nach Baujahr, das Motorsteuergerät oder der Ladedrucksensor getauscht. Die Aktion wurde während turnusmäßigen Werkstattaufenthalten durchgeführt, nur vereinzelt schrieben Händler ihre Kunden an. Des Weiteren gab es Probleme mit den Nockenwinkelsensoren von Siemens, die öfter versagten.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Nissan Almera Tino im Euro NCAP-Crashtest

Weblinks[Bearbeiten]