Bornheim (Pfalz)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Südliche Weinstraße | |
| Verbandsgemeinde: | Offenbach an der Queich | |
| Höhe: | 139 m ü. NN | |
| Fläche: | 3,55 km² | |
| Einwohner: |
1424 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 401 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 76879 | |
| Vorwahl: | 06348 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SÜW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 37 014 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Konrad-Lerch-Ring 6 76877 Offenbach an der Queich |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Karl Keilen (CDU) | |
| Lage der Ortsgemeinde Bornheim im Landkreis Südliche Weinstraße | ||
Bornheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich an. Bornheim ist durch die Aktion Pfalzstorch, die erfolgreich eine Wiederansiedelung des Weißstorches betreibt und hier ihren Sitz hat, über die deutschen Grenzen hinaus bekannt geworden.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Bornheim liegt wenige Kilometer vom Ostrand des Pfälzerwaldes in den hügeligen Ausläufern des Weinbaugebietes der Pfalz. Westlich der Gemeinde breitet sich die Stadt Landau aus, östlich bestimmt die überwiegend als Grasland genutzte Niederung des Flüsschens Queich die nun flache Landschaft der Oberrheinischen Tiefebene.
Orte im nächsten Umkreis sind außer Landau: Essingen, Hochstadt und Offenbach an der Queich.
Geschichte [Bearbeiten]
Bornheim wurde im 10. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Von 1500 bis 1709 teilten sich das Hochstift Speyer und die Kurpfalz die Herrschaft, bis das Dorf im Rahmen eines Tauschgeschäfts ganz zur Kurpfalz kam. Nach der Französischen Revolution fiel Bornheim an Frankreich und 1816 an das Königreich Bayern. Seit 1946 ist es Teil des damals neugebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Die Gemeinde gehört seit 1972 der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich an, die ihren Verwaltungssitz in Offenbach hat.
Religion [Bearbeiten]
2012 waren 39,8 Prozent der Einwohner evangelisch und 39,2 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[2] Die Evangelischen gehören zur Protestantischen Landeskirche Pfalz, die Katholiken gehören zum Bistum Speyer.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Bornheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]
| Wahl | SPD | CDU | FWG | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| 2009 | 3 | 8 | 5 | 16 Sitze |
| 2004 | 4 | 6 | 6 | 16 Sitze |
Wappen [Bearbeiten]
Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Rot ein silbernes Gemarkungszeichen in Form von zwei waagrechten dicken Balken, die in der Mitte durch einen schmäleren senkrechten Pfahl verbunden sind“.
Es wurde 1956 vom Mainzer Innenministerium genehmigt und geht zurück auf ein Siegel von 1709.[4]
Sehenswürdigkeiten und Kultur [Bearbeiten]
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Wachthaus von 1835
- Storchenscheune mit WebCams auf dem Dach und Weißstorch-Pflegestation
- Storchenzentrum
- Evangelische Kirche
- Rathaus
- Saubrunnen (geschaffen von Bildhauer Gernot Rumpf)
- Max-und-Moritz-Platz
- Hirtenplatz
- Schulhaus von 1868
- Dorfgemeinschaftshaus
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Bornheim
Freizeit- und Sporteinrichtungen [Bearbeiten]
- Südpfalz-Draisinenbahn Bornheim–Lingenfeld, westlicher Wendepunkt; siehe Bahnstrecke Germersheim–Landau
- Boulegelände am Sportplatz, ganzjährig kostenlos nutzbar
- Freizeitpark
Vereine [Bearbeiten]
- Aktion Pfalzstorch
- Freundeskreis „Die Wachthäusler“
- Bornheimer Boule-Club e. V. „Nooh draa“
- Kinderinitiative Bornheim (KIB) e. V.
- Diakonieverein Bornheim e. V.
- Feuerwehrförderverein St. Florian e. V.
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
- Hexennachtturnier des Bornheimer Boule-Clubs (30. April/1. Mai)
- Saubrunnenfest (eine Woche nach Pfingsten)
- Storchenfest der Aktion Pfalzstorch mit „Versteigerung“ der Jungstörche (Juli/August)
- Kerwe (Anfang September)
Wettbewerbe zum Ortsbild [Bearbeiten]
- Weinstraßenwettbewerb:
- Goldmedaille 1993
- 1995: 1. Platz auf Kreisebene, 1. Platz auf Bezirksebene, 5. Platz auf Landesebene
- 1999: 2. Platz in der Sonderklasse auf Kreisebene
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft [Bearbeiten]
Bornheim ist durch den Weinbau geprägt. Im Ort befindet sich zudem der Sitz der Zentrale der Hornbach Baumarkt AG.
Verkehr [Bearbeiten]
Nördlich von Bornheim führt die Bundesstraße 272 (Landau–Speyer) vorbei, zu der zwei Zufahrten bestehen. Die B 272 mündet zwei Kilometer westlich an der Anschlussstelle Landau Nord in die Autobahn 65 (Ludwigshafen am Rhein–Karlsruhe). Auf einem Teil der stillgelegten Eisenbahnstrecke Landau–Lingenfeld wird heute die bei den Freizeiteinrichtungen aufgeführte Draisinenbahn betrieben.
Literatur [Bearbeiten]
- Egon Ehmer: Bornheim – Ein Dorf und seine Geschichte. Ortschronik. Bornheim 2004.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ KommWis, Stand: 31. Dezember 2012
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
- ↑ Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
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