Hainfeld (Pfalz)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Südliche Weinstraße | |
| Verbandsgemeinde: | Edenkoben | |
| Höhe: | 182 m ü. NN | |
| Fläche: | 6,24 km² | |
| Einwohner: |
763 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 122 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 76835 | |
| Vorwahl: | 06323 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SÜW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 37 036 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Poststraße 23 67480 Edenkoben |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Wolfgang Schwarz (SPD) | |
| Lage der Ortsgemeinde Hainfeld im Landkreis Südliche Weinstraße | ||
Hainfeld ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Edenkoben.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Der Weinbauort liegt 5 km südwestlich von Edenkoben zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Rhein. Hauptwirtschaftszweig im Weinort Hainfeld ist die Winzerei.
Zu Hainfeld gehört auch der Wohnplatz Mittelmühle.[2] Zur Gemeinde gehört zudem eine Exklave im Pfälzerwald, auf deren Gemarkung sich die Nordseite des Roßberg befindet.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort wurde erstmals 781 im Güterverzeichnis des Klosters Lorsch unter dem Namen Stratfeld erwähnt. Bereits damals war Weinanbau eine wichtige Erwerbsquelle. Seit dem 15. Jahrhundert gehörte der Ort dem Hochstift Speyer. In den Jahren 1621 und 1651 erfolgten kriegsbedingte Zerstörungen.
Im Jahr 1673 wurde der Ort von den Franzosen besetzt. Damals kam es zu einem Anschlag auf die französischen Soldaten, nach dem die Dorfbewohner in der Region als die "Seselmörder" bzw "Seselmesser" bezeichnet wurden.
Frankreich besetzte den Ort erneut 1779 und, nach einer kurzen preußischen Besetzung, 1793.
[Bearbeiten] Religionen
2009 waren 63,8 Prozent der Einwohner katholisch und 18,9 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[3]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Hainfeld besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Blau ein durchgehendes silbernes Kreuz, belegt mit einem schwarzen Gemarkungszeichen in Form eines mit dem oberen Arm nach oben verlängerten und nach rechts mit einem Widerhaken besetzten Kreuzes in einem Kreis, oben rechts bewinkelt von einer goldenen Traube“.
Es wurde 1961 vom Mainzer Innenministerium genehmigt und enthält neben dem Gemarkungszeichen, das auf ein Siegel von 1742 zurückgeht, das Kreuz des Hochstifts Speyer.[5]
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Im Ort befinden sich zahlreiche historische Gebäude im Stil der Renaissance, des Rokoko und des Barock. Als das Wahrzeichen gilt die Kirche mit einem im Jahr 1886 umgestalteten Turm. Der Röhrenbrunnen stammt aus dem Jahr 1561.
Auch die zahlreichen alten Winzerhäuser sind einen Besuch wert.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Hainfeld
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Martin Hemmer, (1863-1947), Pfälzer Priester und Prälat (Monsignore) aus Niederlustadt, in der Erzdiözese Breslau tätig, als Flüchtling bei seiner Nichte in Hainfeld gestorben. Sein Grab auf dem örtlichen Friedhof wurde zur Gedenkstätte und zum regelmäßigen Treffpunkt für die Heimatvertriebenen seiner letzten und langjährigen Pfarrei Schmottseiffen/Schlesien.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 101 (PDF)
- ↑ KommWis, Stand: 31. März 2010
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
- ↑ Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
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