Kapsweyer
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Südliche Weinstraße | |
| Verbandsgemeinde: | Bad Bergzabern | |
| Höhe: | 145 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,27 km² | |
| Einwohner: |
967 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 117 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 76889 | |
| Vorwahl: | 06340 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SÜW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 37 046 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Königstraße 61 76887 Bad Bergzabern |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Hermann Paul | |
| Lage der Ortsgemeinde Kapsweyer im Landkreis Südliche Weinstraße | ||
Kapsweyer ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern an.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie[Bearbeiten]
Kapsweyer liegt inmitten von Naturschutzgebieten zwischen Haardtrand und Bienwald.
Zu Kapsweyer gehört auch der Wohnplatz Waldhof.[2]
Nachbargemeinden sind - im Uhrzeigersinn - Oberotterbach, Niederotterbach, Steinfeld (Pfalz), Weißenburg (F) und Schweighofen.
Klima[Bearbeiten]
Der Jahresniederschlag beträgt 792 mm. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 61 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der September, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,5 mal mehr Niederschläge als im September. Die Niederschläge variieren kaum und sind gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 18 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
Geschichte[Bearbeiten]
Kapsweyer liegt auf dem Mundat-Gebiet, das Pippin der Jüngere um 760 dem Kloster Weißenburg schenkte. In der Folge gründete das Kloster viele Höfe und Weiler, zu denen auch Kapsweyer gehörte, auf gerodeten Flächen. Urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals im Jahr 1368.
Religion[Bearbeiten]
2007 waren 69,1 Prozent der Einwohner katholisch und 16,2 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[3]
Politik[Bearbeiten]
Gemeinderat[Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Kapsweyer besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[4]
| Wahl | SPD | CDU | FWG | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| 2009 | 1 | 2 | 9 | 12 Sitze |
| 2004 | 1 | 2 | 9 | 12 Sitze |
Bürgermeister[Bearbeiten]
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Wappen[Bearbeiten]
Die Blasonierung des Wappens lautet: „Geteilt und oben sechsfach von Grün und Silber geteilt, unten in Rot eine mit einem Tor mit geschlossenem silbernem Gatter versehene silberne Zinnenburg mit erhöhtem Mittelturm zwischen zwei niedrigen Zinnentürmen, dahinter je ein schräg nach außen gestellter goldener Abtstab“.
Es wurde 1970 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt. Unten wird das Wappen des Klosters Weißenburg dargestellt und oben das Wappen der Fleckensteiner, die das Lehen über das Weißenburger Amt St. Remig ausübten, zu dem Kapsweyer gehörte.[5]
Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]
Partnerschaften bestehen mit der oberfränkischen Gemeinde Burgebrach und dem elsässischen Krautergersheim.
Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]
Das Grenzlandfest findet seit 1983 alle zwei Jahre am letzten Wochenende im Juni in Kapsweyer statt. Im Jahr 2005 wurde bei diesem Fest das Kapsweyerer Wahrzeichen, das Wuddwuddseckele, vorgestellt und an den Ministerpräsidenten Kurt Beck, den ehemaligen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel und den Bürgermeister Kapsweyers Hermann Paul überreicht.
Verkehr[Bearbeiten]
Kapsweyer liegt an der Eisenbahnstrecke Winden–Wissembourg im Elsass und ist in den Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) und in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) eingebunden. Diese Eisenbahnstrecke ist Teil der Maximiliansbahn. Am Haltepunkt Kapsweyer halten stündlich Regionalbahnen nach Wissembourg und Neustadt an der Weinstraße (über Winden und Landau).
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 101 (PDF; 2,3 MB)
- ↑ KommWis, Stand: 30. November 2007
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
- ↑ Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
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