Pleisweiler-Oberhofen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Pleisweiler-Oberhofen
Pleisweiler-Oberhofen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Pleisweiler-Oberhofen hervorgehoben
49.1183333333338.0066666666667190Koordinaten: 49° 7′ N, 8° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Bad Bergzabern
Höhe: 190 m ü. NHN
Fläche: 5,05 km²
Einwohner: 816 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 162 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76889
Vorwahl: 06343
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 062
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Königstraße 61
76887 Bad Bergzabern
Webpräsenz: www.pleisweiler-oberhofen.de
Ortsbürgermeister: Harald Lehmann (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Pleisweiler-Oberhofen im Landkreis Südliche Weinstraße
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Über dieses Bild

Pleisweiler-Oberhofen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern an.

Geographie[Bearbeiten]

Der staatlich anerkannte Erholungsort[2] und Weinort liegt zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Rhein an der Deutschen Weinstraße.

Zu Pleisweiler-Oberhofen gehören auch die Wohnplätze Haus Eichenlaub und Wappenschmiede.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Beim Bau der Umgehungsstraße wurden Reste einer römischen Ansiedlung gefunden (gemauerter Keller mit Scherben der Warenarten Terra Sigillata und Terra Nigra). Nach der Schlacht von Zülpich wurde das Gebiet von den Franken besiedelt. Wahrscheinlich war Blidineswilare eine der ältesten Siedlungen in der Region. Oberhofen wurde erstmals im 9. Jahrhundert als Gutshof des Klosters Klingenmünster erwähnt. 1828 wurden die Dörfer Pleisweiler und Oberhofen zu einer Gemeinde im Rahmen des Königreichs Bayern vereinigt.

Religion[Bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Simon und Judas in Pleisweiler

2007 waren 45,3 Prozent der Einwohner evangelisch und 40,4 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Pleisweiler-Oberhofen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat: [5][6]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 4 - 8 12 Sitze
2009 5 4 3 12 Sitze
2004 2 5 5 12 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Schwarz ein goldener Engel mit goldenen Flügeln, goldener Gloriole und rotem Schulterriemen, rotem Kreuzstirnband und roter Lanze, damit einen auf dem Rücken liegenden rotbezungten grünen Drachen tötend“.

Es wurde 1982 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1521. Der Erzengel Michael war der Patron des Klosters Klingenmünster, zu dem Pleisweiler gehörte.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Wasserschloss Pleisweiler-Oberhofen

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Pleisweiler-Oberhofen

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Die alljährliche Kerwe findet am ersten Wochenende im September statt.
  • Am zweiten Wochenende im Oktober wird zum Weinfest „Fest des Federweißen“ eingeladen.

Verkehr[Bearbeiten]

Pleisweiler-Oberhofen ist über die Buslinie 540, die von Bad Bergzabern nach Landau verläuft, an das Nahverkehrsnetz angeschlossen. Nächstgelegener Bahnhalt ist der Bahnhof Bad Bergzabern.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pleisweiler-Oberhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 101 (PDF; 2,3 MB)
  4. KommWis, Stand: 30. November 2007
  5. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2014, Gemeinderat
  6. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
  7. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3