Großfischlingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Großfischlingen
Großfischlingen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Großfischlingen hervorgehoben
49.2697222222228.1755555555556132Koordinaten: 49° 16′ N, 8° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Edenkoben
Höhe: 132 m ü. NHN
Fläche: 4,31 km²
Einwohner: 625 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 145 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67483
Vorwahl: 06323
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 035
Adresse der Verbandsverwaltung: Poststraße 23
67480 Edenkoben
Webpräsenz: www.grossfischlingen.de
Ortsbürgermeister: Bernhard Spiegel
Lage der Ortsgemeinde Großfischlingen im Landkreis Südliche Weinstraße
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Über dieses Bild

Großfischlingen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Edenkoben an.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Der Weinbauort liegt 4 km südöstlich von Edenkoben zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Rhein.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals wurde Großfischlingen im Jahre 772 in einer Urkunde der Abtei Lorsch als Fisckilingen erwähnt.

Religion[Bearbeiten]

Ende des Jahres 2013 waren 54,7 Prozent der Einwohner katholisch und 25 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Großfischlingen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Unter blauem Schildhaupt, darin ein durchgehendes silbernes Kreuz, in Silber drei sternförmig gekreuzte blaue Fische, deren oberster nach oben sieht, während die beiden anderen nach schräglinks und schrägrechts unten blicken“.

Es wurde 1952 vom Mainzer Innenministerium genehmigt. Das Kreuz erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit zum Hochstift Speyer und die Fische stellen redend den Ortsnamen dar.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

In Großfischlingen gibt es aktuell 10 Vereine. Besonders auszeichnen konnte sich hier das Jugendrotkreuz, das 2005 den Deutschen Meistertitel in Erster Hilfe gewann.

Verkehr[Bearbeiten]

Nächstgelegene Bahnhöfe sind Edesheim und Edenkoben an der Pfälzischen Maximiliansbahn Neustadt–Wissembourg.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • 1848 wanderte der in Großfischlingen geborene Prof. Georg Hollerith nach Buffalo, Vereinigte Staaten, aus. Dessen Sohn Hermann (1860–1929) entwickelte 1884–1889 die erste Apparatur zum Auswerten von gestanzten Lochkarten. 1896 gründete er die erste Fabrik für Datenverarbeitungsmaschinen, eine der Vorgänger von IBM. Heute erinnert die Herrmann-Hollerith-Straße an den unechten Sohn des Ortes.
  • Pirmin Spiegel (* 1957), Theologe, Geistlicher und Entwicklungshelfer

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Großfischlingen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. KommWis, Stand: 31. Dezember 2013
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3