Rubin Kasan

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Rubin Kasan
Logo
Voller Name Futbolny Klub Rubin Kasan
Gegründet 1958
Stadion Zentralstadion, Kasan
Plätze 30.133
Präsident RusslandRussland Waleri Sorokin
Trainer TurkmenistanTurkmenistan Gurban Berdiýew
Homepage rubin-kazan.ru
Liga Premjer-Liga
2011/12 6. Platz
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Heim
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Auswärts

Der FK Rubin Kasan (russisch Футбольный клуб Рубин Казань; tatarisch Рубин Казан футбол төркеме; engl. FC Rubin Kazan; wiss. Transliteration Futbol’nyj klub Rubin Kazan’) ist ein russischer Fußballverein aus Kasan, der Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan. Rubin Kasan spielt seit 2003 in der höchsten russischen Spielklasse (Premjer-Liga) und wurde in den Spielzeiten 2008 und 2009 russischer Meister sowie im Jahre 2012 russischer Pokalsieger.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Sowjetunion [Bearbeiten]

Im Jahre 1936 wurde im Umfeld der Kasaner Fabrik Gorbunow eine Fußballmannschaft gegründet, die schnell zum zahlenmäßig stärksten Verein Kasans wurde. Sie spielte zunächst unter den Namen Komanda Leninskowo Rajona („Mannschaft des Rajons Lenin“), Krylja Sowetow, Dinamo, Iskra und schließlich seit 1964 Rubin.

Als eigentliches Geburtsjahr des professionellen Vereins gilt das Jahr 1958. Der damalige Verein Iskra, wie er von 1958 bis 1964 hieß, debütierte in der Klasse B der Russischen Sowjetrepublik.

Russland [Bearbeiten]

Nach dem Zerfall der Sowjetunion hieß der Verein bis 1993 Rubin-TAN und wurde in die zweite russische Liga aufgenommen. Von 1994 bis 1997 spielte das Team aus Tatarstan in der dritten russischen Liga. 2002 wurde unter der Leitung des neuverpflichteten Cheftrainers Gurban Berdiýew die Meisterschaft der zweiten Liga gewonnen und die Mannschaft stieg erstmals in die Premjer-Liga auf, die höchste russische Profiliga. Rubin beendete seine erste Saison im russischen Oberhaus auf Platz 3 und qualifizierte sich unmittelbar für den UEFA-Pokal 2004/05. In der zweiten Vorrunde schied der Verein gegen Rapid Wien aus (2:0 in Wien, 0:3 im Heimspiel), gegen die sie auch in der dritten Runde im Intertoto Cup 2007 antreten mussten (1:3 in Wien, 0:0 in Kasan) und abermals verloren und sich somit nicht für den UEFA-Cup 2007/08 qualifizierten. Davor hatten sie sich in der zweiten Runde gegen den ungarischen Vertreter Zalaegerszegi TE FC durchgesetzt.

In der Saison 2008 wurde die Mannschaft zum ersten Mal russischer Meister, nachdem in den ersten sieben Partien der Saison sieben Siege verbucht wurden. Den Titel sicherte sich das Team vorzeitig durch einen 2:1-Erfolg bei Saturn Ramenskoje.

In der Spielzeit 2009 konnte dieser Erfolg durch ein 0:0 gegen Zenit St. Petersburg im vorletzten Saisonspiel wiederholt werden. Dies war möglich, da Spartak Moskau an diesem Spieltag im Moskauer Derby gegen den ZSKA Moskau mit 2:3 verlor. 2009 wurde erstmals das Finale des russischen Pokals erreicht. Am 31. Mai 2009 wurde die Partie gegen ZSKA Moskau mit 0:1 in der Arena Chimki verloren. Aufgrund des Gewinnes der Meisterschaft 2008 und der damit verbundenen direkten Qualifikation zur Champions League nahm die Mannschaft in der Saison 2009/10 zum ersten Mal an dieser teil. Im zweiten Gruppenspiel wurde der Titelverteidiger FC Barcelona, in deren Nou Camp, sensationell mit 2:1 bezwungen. Die Torschützen für die Mannschaft aus Tatarstan waren Alexander Rjasanzew und Gökdeniz Karadeniz. In der Gruppenphase belegte das Team zum Schluss den dritten Rang hinter dem FC Barcelona und Inter Mailand und vor Dynamo Kiew. Infolgedessen spielte Rubin in der Europa League 2009/10 weiter, wo das Team aus Kasan zunächst im Sechzehntelfinale den Hapoel Tel Aviv bezwingen konnte und im anschließenden Achtelfinale dem VfL Wolfsburg erst nach Verlängerung unterlag. Zudem wurde bekannt, dass in dieser Saison trotz höherer finanzieller Mittel durch die Teilnahme an der UEFA Champions League die Spieler am vorletzten Spieltag noch auf drei ausstehende Monatsgehälter warteten.[1]

Im Januar 2010 wurde der GUS-Pokal gewonnen, nachdem im Finale der kasachische Vertreter FK Aqtöbe mit 5:2 bezwungen wurde. Nach der Saison 2010 belegte Rubin den dritten Rang in der Premjer-Liga. Durch den Gewinn der Meisterschaft 2009 und der damit verbundenen direkten Qualifikation zur Gruppenphase der Champions League 2010/11 nahm die Mannschaft zum zweiten Mal hintereinander an dieser teil. In der Gruppenphase erreichte das Team den dritten Platz hinter dem FC Barcelona und dem FC Kopenhagen und vor Panathinaikos Athen. Dadurch spielte Rubin in der Europa League 2010/11 weiter, wo die Mannschaft im Sechzehntelfinale gegen den FC Twente Enschede ausschied.

Durch den dritten Platz aus der Saison 2010 nahm die Mannschaft aus Kasan an der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League 2011/12, wo Dynamo Kiew aus der Ukraine ausgeschaltet werden konnte. Allerdings unterlag das Team in der anschließenden Play-off-Runde dem französischen Vertreter Olympique Lyon. Somit nahm Rubin Kasan an der Gruppenphase der Europa League 2011/12 teil, wo in der Gruppe A der zweite Platz hinter dem griechischen Verein PAOK Thessaloniki belegt werden konnte. Im Sechzehntelfinale scheiterte Rubin Kasan an Olympiakos Piräus. Im gleichen Jahr wurde der erste nationale Pokalgewinn gefeiert, als am 9. Mai im Endspiel die Mannschaft von Dynamo Moskau im Zentralstadion von Jekaterinburg mit 1:0 durch den Treffer von Roman Eremenko bezwungen wurde.

In der darauffolgenden Europapokal-Saison behauptete sich der Verein in der Gruppenphase der Europa League u.A. gegen Inter Mailand und eliminierte als Gruppensieger im Sechzehntel- und Achtelfinale die spanischen Vertreter Atlético Madrid, den Titelverteidiger, bzw. UD Levante. Im Viertelfinale reichte der 3:2-Sieg gegen den FC Chelsea nach einer 1:3-Niederlage an der Stamford Bridge nicht aus, um das Halbfinale zu erreichen. Dennoch war die Europapokal-Saison 2012/13 damit eine der erfolgreichsten Spielzeiten in der Geschichte des Vereins. [2]

Stadion [Bearbeiten]

Der Verein trägt seine Heimspiele im 30.133 Zuschauer fassenden Zentralstadion von Kasan aus, das bereits am 25. Juni 1960 eröffnet wurde.

Erfolge [Bearbeiten]

National [Bearbeiten]

  • Meisterschaft
    • Russischer Meister: 2008, 2009
    • Russischer Meister in der Ersten Division (entspr. 2. Liga): 2002
    • Russischer Meister in der Zweiten Division (entspr. 3. Liga): 1997

International [Bearbeiten]

Aktueller Kader [Bearbeiten]

Rubin Kasan — Spartak Moskau
Fans von "Rubin" im Winter in Moskau
Der Bau des neuen Stadions. Januar 2013
Name Rückennummer Nationalität Geboren Im Verein seit Letzter Verein
Trainer
Gurban Berdiýew TurkmenistanTurkmenistan 25. August 1952 2001 Kristall Smolensk
Tor
Sergei Ryschikow 1 RusslandRussland 19. September 1980 2008 Lokomotive Moskau
Giedrius Arlauskis 24 LitauenLitauen 1. Dezember 1987 2010 Unirea Urziceni
Alireza Haghighi 88 IranIran 2. Mai 1988 2012 Persepolis Teheran
Abwehr
Oleg Kusmin 2 RusslandRussland 9. Mai 1981 2010 Lokomotive Moskau
Cristian Ansaldi 3 ArgentinienArgentinien 20. September 1986 2008 CA Newell’s Old Boys
César Navas 4 SpanienSpanien 14. Februar 1980 2009 Racing Santander
Witali Kaleschin 19 RusslandRussland 3. Oktober 1980 2009 FK Moskau
Iván Marcano 25 SpanienSpanien 23. Juni 1987 2012 FC Villarreal
Roman Scharonow Kapitän der Mannschaft 76 RusslandRussland 8. Februar 1976 2008 Schinnik Jaroslawl
Alexander Orechow 89 RusslandRussland 29. November 1981 2008 FK Kuban Krasnodar
Mittelfeld
Pablo Orbaiz 6 SpanienSpanien 6. Februar 1979 2012 Athletic Bilbao
Pjotr Bystrow 7 RusslandRussland 15. Juli 1979 2009 FK Moskau
Alexander Rjasanzew 8 RusslandRussland 5. September 1986 2006 FK Moskau
Alan Kassajew 10 RusslandRussland 8. April 1986 2009 FK Kuban Krasnodar
Sjarhej Kisljak 15 WeissrusslandWeißrussland 6. August 1987 2011 Dinamo Minsk
Mihai Plătică 16 MoldawienMoldawien 15. März 1990 2012 FC Academia Chişinău
Alexei Eremenko 20 FinnlandFinnland RusslandRussland 24. März 1983 2011 Metalist Charkiw
Roman Eremenko 23 FinnlandFinnland RusslandRussland 19. März 1987 2011 Dynamo Kiew
Gökhan Töre 55 TurkeiTürkei 20. Januar 1992 2012 Hamburger SV
Gökdeniz Karadeniz 61 TurkeiTürkei 11. Januar 1980 2008 Trabzonspor
Bebars Nathko 66 IsraelIsrael 18. Februar 1988 2010 Hapoel Tel Aviv
Yann M’Vila 90 FrankreichFrankreich 29. Juni 1990 2013 Stade Rennes
Sturm
Wladimir Djadjun 22 RusslandRussland 12. Juli 1988 2007 eigene Jugend
Salomón Rondón 99 VenezuelaVenezuela 16. September 1989 2012 FC Málaga
Stand: Januar 2013

Bekannte ehemalige Spieler [Bearbeiten]

Russland und ehemalige Sowjetunion

Europa

Rest der Welt

Bekannte ehemalige Trainer [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. http://transfermarkt.de/de/news/33151/russischer-fussball-meister-ohne-gehaelter-.html Russischer Fußballmeister ohne Gehälter
  2. [1]- abgerufen am 9. Februar 2013

Weblinks [Bearbeiten]