Walldürn

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Gottersdorf ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum deutschen Schriftsteller siehe Hans Lipinsky-Gottersdorf.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Walldürn
Walldürn
Deutschlandkarte, Position der Stadt Walldürn hervorgehoben
49.5830555555569.3680555555556398Koordinaten: 49° 35′ N, 9° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Neckar-Odenwald-Kreis
Höhe: 398 m ü. NHN
Fläche: 105,88 km²
Einwohner: 11.230 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 74731,
63928 (Spritzenmühle)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 06282, 06285, 06286
Kfz-Kennzeichen: MOS, BCH
Gemeindeschlüssel: 08 2 25 109
Adresse der
Stadtverwaltung:
Burgstraße 3
74731 Walldürn
Webpräsenz: www.wallduern.de
Bürgermeister: Markus Günther (CDU)
Lage der Stadt Walldürn im Neckar-Odenwald-Kreis
Hessen Bayern Hohenlohekreis Landkreis Heilbronn Main-Tauber-Kreis Rhein-Neckar-Kreis Rhein-Neckar-Kreis Adelsheim Aglasterhausen Billigheim Binau Buchen (Odenwald) Elztal (Odenwald) Fahrenbach Hardheim Haßmersheim Höpfingen Hüffenhardt Limbach (Baden) Mosbach Mudau Neckargerach Neckarzimmern Neunkirchen (Baden) Obrigheim (Baden) Osterburken Ravenstein Rosenberg (Baden) Schefflenz Schwarzach (Odenwald) Seckach Waldbrunn (Odenwald) Walldürn Zwingenberg (Baden)Karte
Über dieses Bild
Luftbild 2008
Stadtkern mit Wallfahrtsbasilika

Walldürn ist eine Stadt im Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg.

Bekannt ist die Stadt als Wallfahrtsort des Blutwunders von Walldürn. Das Gemeindegebiet liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald.

Geographie[Bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Walldürn besteht aus den zehn Stadtteilen Walldürn-Stadt[Vorwahl 1], Altheim[Vorwahl 2], Gerolzahn[Vorwahl 3] , Glashofen[Vorwahl 1], Gottersdorf[Vorwahl 3], Hornbach[Vorwahl 3], Kaltenbrunn[Vorwahl 3], Reinhardsachsen[Vorwahl 3], Rippberg[Vorwahl 3] und Wettersdorf[Vorwahl 1]. Die Stadtteile sind räumlich identisch mit den früheren Gemeinden gleichen Namens, mit Ausnahme des Stadtteils Walldürn - Stadt erfolgt ihre offizielle Benennung in der Form „Walldürn, Stadtteil …“.

Zum Stadtteil Altheim gehören die Höfe Dörntal und Kudach und das Haus Untermühle. Zum Stadtteil Gerolzahn gehören das Gehöft Kummershof und das Haus Bahnstation Gerolzahn. Zum Stadtteil Glashofen gehört die Waldhufensiedlung Neusaß. Zum Stadtteil Hornbach gehören die Dörfer Großhornbach und Kleinhornbach. Zum Stadtteil Kaltenbrunn gehören das Dorf Kaltenbrunn und das Haus Spritzenmühle. Zum Stadtteil Rippberg gehören der Ort Siedlung Waldfrieden und das Haus Linkenmühle. Zum Stadtteil Walldürn - Stadt gehören die Häuser Im Rippberger Tal am Marsbach (Miltenberger Straße).

Im Stadtteil Altheim liegen die Wüstungen Rützenhaus und Kalshof, auf die jeweils nur Flurnamen hindeuten.[2]

  1. a b c Vorwahl 06282
  2. Vorwahl 06285
  3. a b c d e f Vorwahl 06286

Geschichte[Bearbeiten]

Römerzeit[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet von Walldürn befindet sich ein Abschnitt des UNESCO-Welterbes Obergermanisch-Raetischer Limes aus römischer Zeit, von dem Reste eines Kastells (Fundamente des Badehauses) sowie mehrere restaurierte Wachtürme erhalten sind. Nur wenig südlich der Stadt begann ein 80 km langer, schnurgerader Abschnitt dieser Grenze zu Germanien, der bis nach Alfdorf im Welzheimer Wald reichte.

Walldürn um 1670
Wallfahrt um 1820
Schloß Walldürn

Gründung bis Mittelalter[Bearbeiten]

Walldürn wurde im Jahr 794 im Lorscher Codex erstmals als turninu erwähnt.[3] Die Missionierung und damit auch die Besiedelung der Gegend ging vom nahen Kloster Amorbach aus. Kaiser Friedrich Barbarossa übertrug die Vogtei über das Kloster mit ausgedehnten Ländereien seinem 1171 erstmals genannten Gefolgsmann Ruprecht, der seinen Verwaltungssitz in Dürn hatte oder ihn dorthin verlegte und sich de Durne (von Dürn) nannte. Die Herren von Dürn waren daraufhin über mehrere Generationen eine der einflussreichsten Familien in der Umgebung, auf die zahlreiche Stadtgründungen zurückgehen. So wurde auch 1291 Dürn erstmals als Stadt genannt. Während des Niedergangs der Herren von Dürn kam 1294 die Stadt Dürn in den Besitz des Erzbischofs von Mainz. Nach dem Blutwunder von Walldürn im Jahr 1330 setzte allmählich die Wallfahrt nach Dürn ein, das 1423 erstmals Walldürn genannt wurde. 1448 wurde ein Rathaus erbaut, 1486 erhielt die Stadt das Marktrecht, 1492 wurde eine Mainzer Kellerei anstelle des alten Herrensitzes der Herren von Dürn erbaut.

Teil des Großherzogtums Baden[Bearbeiten]

Bei der politischen Neuordnung Südwestdeutschlands im Zuge der napoleonischen Kriege und der einhergehenden Säkularisierung der geistlichen Fürstentümer kam Walldürn 1803 an das Fürstentum Leiningen und 1807 an Baden.

Revolution von 1848/49[Bearbeiten]

Neben den sozialen Missständen in Walldürn ließ 1848 auch die fürstliche Herrschaft hier Unruhen aufkommen. Zwar waren 1820 die Leibeigenschaft und einige Naturalabgaben abgeschafft worden, durch die übrigen Abgaben wurden die Bauern jedoch nach wie vor übermäßig stark belastet, sodass einige hierdurch Haus und Hof verloren. Hinzu kamen 1842 und 1845 Missernten, die 1847 zur Einrichtung einer Suppenküche führten. Im selben Jahr tauchten auch erste Flugblätter auf, in denen die Freunde des Vaterlandes zur Vertreibung des Adels aufriefen. Der Sattlermeister Karl Thaddäus Keim und sein Sohn Christian leiteten Versammlungen und Debatten im Gasthaus „Stern“ und diskutierten dort unter anderem über die Grundrechte der Bürger. Der Gemeinderat reagierte hierauf mit dem Versuch, ein Ergebenheits- und Dankschreiben an den Großherzog in Karlsruhe zu senden, in der Hoffnung, hiermit mögliche Unruhen im Zaum halten zu können. Durch die ablehnende Haltung einzelner Gemeinderäte jedoch wurde stattdessen eine Petition an die badische Zweite Kammer gerichtet, in welcher darum gebeten wurde, alle indirekten Abgaben zu beseitigen. Stadtpfarrer Franz Joseph Faulhaber akzeptierte die Petition in seiner Eigenschaft als Zehntberechtigter jedoch nicht.

Anfang März 1848 entschloss sich der Revolutionsrat dazu, wie die Buchener Bauern nach Amorbach zum zuständigen Rentamt zu ziehen und dort vor allem die Herausgabe der Zinsbücher zu verlangen. Hierzu verlangte man von Amtsmann Bode die Erlaubnis, die dieser jedoch verweigerte. Die aufgebrachte Menge zog daraufhin zum Pfarrhaus und zwang Stadtpfarrer Faulhaber zu einer Verzichtserklärung auf große Teile der jährlichen Holzlieferung. Hierbei wurden Türen und Fenster des Pfarrhauses zertrümmert. Der Zug suchte als Nächstes den Juden Aaron Sender auf, bei dem einige Bürger verschuldet waren. Sein Warenlager wurde geplündert und die Schuldnerbücher vernichtet.

Tags darauf entsandte die Karlsruher Regierung Truppen, von denen auch eine Kompanie in Walldürn eintraf. Keim und sein Sohn sowie Anhänger von ihnen wurden verhaftet und wieder freigelassen. Den beiden Anführern drohten mehrjährige Gefängnisstrafen, woraufhin sie flohen. Das Walldürner Amt bat um einen weiteren Verbleib der Truppen in der Stadt.

Am 16. Mai 1849 wurde dann in Walldürn der Volksverein mit dem Vorsitzenden Joseph Matthäus Schachleiter gegründet; schon zuvor gab es den Bürgerverein. In der Folge entstand die Bürgerwehr und der Jungfrauenverein, dessen Mitglieder gelobten, nie einem Jüngling am Altar die Hand zu reichen, der jetzt nicht zum Kampfe hinausziehe. Der Bürgerwehr schlossen sich noch Freischärler an, und um einen Gegenschlag der preußischen Truppen, die der Großherzog zur Hilfe gerufen hatte, parieren zu können, wurde die Volkswehr, wie die Bürgerwehr seit Juni 1849 hieß, am 7. Juni 1849 zur Mobilmachung aufgerufen. Dieses Aufgebot, dem auch etliche Bürger anderer Ortschaften angehörten, ging durch das Neckartal gegen die Preußen vor, wurde aber zurückgedrängt und zog sich in die Heimatorte zurück.

Mit dem Einzug des 5. preußischen Jägerbataillons in das badische Frankenland wurde die Vormachtstellung des Großherzogs wieder gesichert und die Revolution beendet. Eine Kompanie verblieb bis zum 1. September 1852 in Walldürn.[4]

Mahnmal für die am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportierten Walldürner Juden

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 wurde Reinhardsachsen und am 31. Dezember 1971 Altheim eingemeindet. Am 1. Dezember 1972 folgten Rippberg, Gottersdorf und Wettersdorf. Mit der Eingemeindung von Gerolzahn, Glashofen, Hornbach und Kaltenbrunn am 1. Januar 1975 war die Gemeindereform abgeschlossen.

Religionen[Bearbeiten]

Die Reformation hielt in Walldürn keinen Einzug, so dass die Bevölkerung lange Zeit fast ausschließlich katholisch war. Neben der Wallfahrtsbasilika St. Georg gibt es die St.-Marien-Kirche. Beide gehören zur Seelsorgeeinheit Walldürn. Erst durch die Aufnahme von Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der Anteil der Protestanten leicht an. 1947 wurde eine evangelische Pfarrei eingerichtet und 1951 eine Kirche gebaut. Bei der Volkszählung 1987 waren 85,7 Prozent der Walldürner katholisch und 10,9 Prozent evangelisch.

Die jüdische Gemeinde hatte 1864 38 Mitglieder. Ihre Zahl sank bis 1921 auf 21. Nach 1933 verließen einige aufgrund der nationalsozialistischen Repressalien die Stadt. Die letzten zehn Juden wurden 1940 nach Gurs deportiert.[5]

Politik[Bearbeiten]

Historisches Rathaus

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Walldürn hat seit der letzten Kommunalwahl 2009 34 Mitglieder (davon 8 Ausgleichsmandate). Die Wahlbeteiligung sank im Vergleich zu 2004 von 56,3 % auf 54,4 %. Die Wahl führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern die Veränderung zum Wahlergebnis 2004):

Liste Stimmenanteil Sitze
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) 37,4 % (– 3,9) 13 Sitze (– 1)
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 26,6 % (+ 3,0) 9 Sitze (+ 2)
Demokratische Christliche Bürger (DCB) 20,3 % (– 0,8) 7 Sitze (± 0)
Walldürner Bürgervereinigung (WBV) 9,1 % (– 2,9) 3 Sitze (– 1)
Walldürner Liste (WAL) 6,6 % 2 Sitze (+ 2)

Für die Wahl wird das Stadtgebiet in sieben Wohnbezirke eingeteilt und die unechte Teilortswahl im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung angewandt, wobei die Stadtteile Glashofen sowie Gerolzahn, Reinhardsachsen sowie Kaltenbrunn und Rippberg sowie Hornbach jeweils zu einem Wohnbezirk zusammengefasst sind. Außerdem sind für die Wohnbezirke mit Ausnahme des Stadtteils Walldürn - Stadt Ortschaftsräte und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzende eingerichtet.[6]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Amtszeit Bürgermeister Partei
ca. 1779-1785 Jordan, Johann Georg (ernannt)
1785-1800 Eckart, Sebastian (ernannt)
ca. 1800-1832 Blau, Ignatz Fiedel (ernannt)
1832-1842 Heimberger, Joseph Wilhelm
1842-1854 Kieser, Felix Anton
1854-1869 Thiry, Wilhelm
1870-1879 Kieser, Heinrich
1879-1901 Hildenbrand, Wilhelm
1901-1907 Knoth, Hermann
1907-1909 Schön, Friederich (kommissarisch)
1909-1919 Nimis, Wilhelm
1919-1920 Helmling, Peter
1920-1925 Scheurich, Otto
1925-1930 Trautmann, Arthur
1930-1933 Geier, Michael
1933 Kaufmann, Josef
1933-1940 Kiefer, Karl (ernannt)
1940-1945 Leiblein, Josef (ernannt)
1945-1946 Trunk, Heinrich (kommissarisch) und Scheurich, Otto (kommissarisch)
1946-1948 Schmidt, Hermann
1948-1966 Trautmann, Arthur SPD
1966-1974 Hübner, Alfred
1974-1975 Hollerbach, Robert (Amtsverweser) CDU
1975-1991 Hollerbach, Robert CDU
1991-2007 Joseph, Karl-Heinz SPD
seit 2007 Günther, Markus CDU

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber auf grünem Boden zwischen zwei grünen Linden eine gezinnte rote Burg mit rechtsstehendem Turm und hochgezogenem Fallgatter im offenen Tor des Turmes, darüber schwebend ein an den Turm gelehnter roter Schild, worin sich ein sechsspeichiges silbernes Rad befindet, das Mainzer Rad.“

Deutung: Bäume und Burg könnten „redend“ für den Ortsnamen stehen, sich aber auch auf die ehemalige Burg beziehen oder als Stadtsymbol gemeint sein. Der kurmainzische landesherrliche Wappenschild wurde im 19. Jahrhundert zuweilen durch das badische Wappen ersetzt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Mit Montereau-Fault-Yonne in Frankreich besteht seit 1970 eine Städtepartnerschaft. Die Gemeinde Küllstedt im thüringischen Eichsfeld ist ebenfalls Walldürner Partnergemeinde. Im März 2005 wurde mit der ungarischen Stadt Szentgotthard eine dritte Städtepartnerschaft geschlossen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Fußgängerzone

Die Landschaftsregion im Odenwald, in der die Stadt liegt, wird wegen der zahlreichen Madonnenstatuen und Bildstöcke, die sich an den Häusern oder entlang der Wege befinden, auch als „Madonnenländchen“ bezeichnet. Die touristischen Routen Deutsche Limes-Straße und Siegfried-Straße führen durch die Stadt und laden zur Besichtigung der verschiedenen Sehenswürdigkeiten ein. Die katholische Wallfahrt zum Heiligen Blut (Ausstellung eines Korporales) ist ein jährlicher Höhepunkt in der Region.

In Kerngebiet sind zahlreiche historische Bauten zu sehen, darunter das älteste intakte Rathaus Deutschlands (erbaut 1448). Zahlreiche alte historische Bauten wurden bereits saniert, darunter das Areal „Mollenhof“ (1980–1983), das Areal „Riesen“ (1983–1986), ein herrschaftliches Anwesen, das zu einem stilvollen Landgasthof wurde, und der städtische Schlachthof (2001–2002), der jetzt das „Jugend- und Kulturzentrum“ der Stadt beherbergt.

Museen[Bearbeiten]

Stadt- und Wallfahrtsmuseum
  • Stadt- und Wallfahrtsmuseum
  • Odenwälder Freilandmuseum in Walldürn-Gottersdorf mit historischen Dorfgebäuden
  • Lichtermuseum im Ortsteil Wettersdorf
  • Kultur- und Kunstmuseum
  • Elfenbeinmuseum
  • Museum Zeit(T)räume

Bauwerke[Bearbeiten]

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten]

Walldürn verfügt über ein Freizeitangebot mit Hallen- und Freibad, Sauna, Tennis (In- und Outdoor), Kegelbahnen, Golfplatz, Hochseilgarten, Wildgehege, Ponyreiten, Postkutschenfahrten, Rad- und Wanderwegen sowie einer Spiel- und Erholungsanlage im Marsbachtal.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Das Braun-Werk in Walldürn dient als Produktionsstätte für den gesamten Rasiererbereich des Unternehmens und beschäftigt 1.100 Mitarbeiter.[7] Walldürn ist traditionell vom Mittelstand geprägt. Zwischen den 1880er und 1950er Jahren war Příbram ein wichtiger Standort der Perlkranz-Produktion. Nachdem in den 1950er Jahren die Produktion von Perlkränzen in Oberreifenberg eingestellt wurde, war Walldürn einziger Produktionsstandort dieses sterbenden Gewerbes.

Flugplatz

Verkehr[Bearbeiten]

Radwanderwege[Bearbeiten]

Durch das Stadtgebiet führen folgende Radwanderwege:

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Geriatrische Rehabilitation mit Alten- und Pflegeheim
  • Pflegeheim der AWO "Maria Rast"
  • Kinderheim St. Kilian
  • Jugend- u. Kulturzentrum "Alter Schlachthof"

Staatliche Einrichtungen[Bearbeiten]

In der Nibelungenkaserne der Bundeswehr ist das Logistikbataillon 461 beheimatet. Bis 1992/1993 waren hier auch das Panzergrenadierbataillon 362, das Panzerartilleriebataillon 365, bis 2002 Teile des Instandsetzungsbataillon 12 sowie von 1993 bis 2002 das Raketenartilleriebataillon 122 stationiert.

Bildung[Bearbeiten]

  • Grundschule Walldürn
  • Auerberg- Schule Hauptschule mit Werkrealschule Walldürn
  • Konrad-von-Dürn-Realschule Walldürn
  • Städtische Musikschule
  • Frankenlandschule Walldürn mit folgenden Bildungszweigen:
    • Wirtschaftsgymnasium
    • Kaufmännisches Berufskolleg I
    • Kaufmännisches Berufskolleg II
    • Kaufmännisches Berufskolleg Wirtschaftsinformatik
    • Wirtschaftsschule
    • Berufsfachschule für Bürotechnik
    • Kaufmännische Berufsschule

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Im Walldürner Stadtarchiv sind folgende Ehrenbürger registriert[8]:

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Abteilung Landesbeschreibung des Generallandesarchivs Karlsruhe (Bearb.), Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Neckar-Odenwald-Kreis (Hrsg.): Der Neckar-Odenwald-Kreis. Sigmaringen 1992, ISBN 3-7995-6047-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 270–275
  3. Urkunde CL 2843 14. Oktober im 27. Jahr 794
  4. Revolution im Südwesten. Stätten der Demokratiebewegung 1848/49 in Baden-Württemberg. Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Hauptamtlicher Archivare im Städtetag Baden-Württemberg. INFO Verlag, Karlsruhe 1997, ISBN 3-88190-219-8, S. 686–691
  5. Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
  6. Hauptsatzung der Stadt Walldürn vom 26. Juni 1989, zuletzt geändert am 26. Juli 2004
  7. Mannheimer Morgen 28. Mai 2008
  8. Walldürner Ehrenbürger; abgerufen am 14. Dezember 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Walldürn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien