Miltenberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Miltenberg
Miltenberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Miltenberg hervorgehoben
49.7038888888899.2644444444444129Koordinaten: 49° 42′ N, 9° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Miltenberg
Höhe: 129 m ü. NHN
Fläche: 60,18 km²
Einwohner: 9182 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 153 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63897
Vorwahl: 09371
Kfz-Kennzeichen: MIL
Gemeindeschlüssel: 09 6 76 139
Stadtgliederung: 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Engelplatz 69
63897 Miltenberg
Webpräsenz: www.stadt-miltenberg.de
Bürgermeister: Joachim Bieber (CSU)
Lage der Stadt Miltenberg im Landkreis Miltenberg
Aschaffenburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Main-Spessart Hohe Wart (Spessart) Gemeindefreies Gebiet Forstwald Gemeindefreies Gebiet Hohe Berg Collenberg Dorfprozelten Altenbuch Wörth am Main Weilbach (Bayern) Sulzbach am Main Stadtprozelten Schneeberg (Unterfranken) Rüdenau Röllbach Obernburg am Main Niedernberg Neunkirchen (Unterfranken) Mönchberg Mömlingen Miltenberg Leidersbach Laudenbach (Unterfranken) Klingenberg am Main Kleinwallstadt Kleinheubach Kirchzell Hausen (bei Aschaffenburg) Großwallstadt Großheubach Faulbach Eschau (Unterfranken) Erlenbach am Main Elsenfeld Eichenbühl Bürgstadt Amorbach Amorbach Hessen Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Miltenberg ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Regierungsbezirk Unterfranken und gehört seit 1816 zu Bayern.

Geografie[Bearbeiten]

Blick vom Main auf Miltenberg

Geografische Lage[Bearbeiten]

Das historische Miltenberg liegt linksmainisch am linken Knie des Mainvierecks zwischen Spessart und Odenwald. Da sich im Gebiet Miltenbergs das Bett des Mains relativ nahe dem Fuß des Odenwaldes befindet, verbleibt auf der linken Mainseite nur ein schmaler Streifen nutzbarer Fläche, der in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder vom Mainhochwasser überspült wurde. Die Altstadt, die sich dort befindet, nahm durch diese Hochwasser teilweise beträchtlichen Schaden. Etwa seit Beginn des 20. Jahrhunderts breitete sich Miltenberg nach Landkäufen von der Nachbargemeinde Großheubach auch auf der rechten Mainseite aus.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zu Miltenberg gehören acht Stadtteile[2]:

Name[Bearbeiten]

Etymologie[Bearbeiten]

Ihren Namen hat die Stadt Miltenberg von der oberhalb des Ortes liegenden Mildenburg.[3]

Frühere Schreibweisen[Bearbeiten]

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[3]

  • 1225 Miltinberg
  • 1272 Miltenberg
  • 1291 Mildemberg
  • 1675 Miltenberg
  • Lateinisiert: Mildenburgum

Geschichte[Bearbeiten]

Historische Altstadt und Mildenburg
Miltenberg (am linken Bildrand) in der Karte des Spessarts von Paul Pfinzing von 1594 (Norden ist rechts)

Schon die Menschen der Vor- und Frühgeschichte wussten um die strategische Bedeutung des Engpasses am Mainknie zwischen Odenwald und Spessart und errichteten mächtige Ringwälle auf dem Greinberg oberhalb Miltenbergs und auf dem Bürgstadter Berg. Um 155 n. Chr. schlossen die Römer hier den fast schnurgerade nach Süden verlaufenden „vorderen Limes“ an den Main an. In der Nähe des heutigen Miltenberg stieß der Limes auf den Main, der ab hier weiter nordwärts die natürliche Grenze des Römischen Reiches nach Germanien hin darstellte. Es befinden sich die Überreste zweier römischer Kastelle zwischen Miltenberg und Kleinheubach (Kastell Miltenberg-Altstadt, ORL 38) sowie zwischen Miltenberg und Bürgstadt (Kastell Miltenberg-Ost, ORL 38a).

Computer Rekonstruktion des Altstadt-Kastells Miltenberg.

Mit dem Fall des Limes in der Mitte des 3. Jahrhunderts verloren die Kastelle ihre Funktion der Grenzsicherung. Das Kastell Miltenberg-Altstadt war jedoch noch im 4. Jahrhundert bewohnt, was durch Münzfunde belegt ist. Für das 5. Jahrhundert lassen sich keine sicheren Besiedlungsspuren erbringen. Ab dem 7. Jahrhundert, möglicherweise bereits im 6. Jahrhundert waren die römischen Ruinen wieder bewohnt. In der Ostecke des ehemaligen Kastelles wurde damals unter Ausnutzung der römischen Mauer eine Mörtelmauer errichtet. Sporenfunde deuten auf hochrangige Personen hin und sprechen dafür, dass das Kastell im Zusammenhang mit der fränkischen Ostkolonisation stand. In den folgenden Jahrhunderten war die Anlage kaum genutzt, bis im 12. Jahrhundert, wiederum in der Ostecke des alten Kastells ein Wohnturm angelegt wurde. Hierbei könnte es sich bereits um den Sitz des Adelsgeschlechtes Wallhausen gehandelt haben, die kurz darauf hier bezeugt sind.[4]

Im Schutz der Mildenburg (erbaut um 1200) entwickelte sich die Stadt Miltenberg. Sie wurde 1237 erstmals schriftlich erwähnt. Etwa ab 1379 begrenzten die beiden Stadttürme, das Mainzer und das Würzburger Tor, den zwischen Fluss und Berghang eng und lang gestreckt gewachsenen heutigen Altstadtbereich nach Westen und Osten. Bereits im Mittelalter war der Miltenberger Buntsandstein sehr begehrt. Daher wurden in den umliegenden Wäldern Objekte wie Mahlsteine oder Säulen gehauen. Bereits vor dem Jahr 1319 wurde das Spital St. Peter durch Erzbischof Peter von Aspelt gegründet.

Hinweisplatte an der Heunen-Säule in Mainz
Miltenberg – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian dem Jüngeren 1655
Brücke mit Brückentor der Mainbrücke

Bis 1803 gehörte Miltenberg zu Kurmainz und war dort Sitz des Amtes Miltenberg. Dies manifestiert sich bis heute im Mainzer Rad im Stadtwappen. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss kam Miltenberg zum Fürstentum Leiningen, mit dem es 1806 dem Großherzogtum Baden einverleibt wurde. Nachdem die Stadt ab 1810 zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt gehörte, wurde sie schließlich 1816 Teil des Königreichs Bayern.

Aus Miltenberg stammen auch die sog. Heunensäulen, die für den Bau des Mainzer Domes bestimmt waren. Mitten auf dem Mainzer Domplatz steht heute eine dieser Heunesäulen mit einer entsprechenden Hinweistafel.

Miltenberg verfügt über eine historische Altstadt, die zahlreiche Fachwerkhäuser aufweist. In den Jahren 1912 und 1955 erwarb Miltenberg Gelände auf der rechten Mainseite zur Erweiterung der Stadt. Die Mildenburg ist seit 1979 Eigentum der Stadt Miltenberg, 1971 wurden die Außenteile renoviert, eine mehrjährig angelegte Sanierung und Restaurierung wurde im Jahr 2011 abgeschlossen. Im Burginneren befindet sich nun ein Museum mit Kunstsammlungen der Diözese Würzburg. Im Burghof stand früher der Toutonenstein (jetzt im Städtischen Museum), eine fünf Meter hohe Sandsteinsäule, deren Inschrift bis heute bezüglich ihrer Bedeutung ein Rätsel darstellt.

Im Jahr 2006 erreichte die Stadt nationale Bekanntheit, als der katholische Pfarrer Ulrich Boom die Glocken der Miltenberger Jakobuskirche 20 Minuten lang läuten ließ und so eine Kundgebung einer NPD-Jugendorganisation verhinderte.[5]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Breitendiel eingemeindet.[6] Am 1. Januar 1976 kamen Mainbullau, Schippach (mit Berndiel) und Wenschdorf (mit Monbrunn) hinzu.[7]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister der Stadt[Bearbeiten]

  • 1870–1905: Jakob Josef Schirmer
  • 1906–1924: Franz Breitenbach
  • 1925–1930: Roland Schmid
  • 1930–1933: Wilhelm Schwesinger
  • 1933–1935: Josef Funk
  • 1935–1945: Anton Burkart
  • 1945–1951: Oskar Sermersheim
  • 1952–1966: Anton Blatz
  • 1966–1978: Ludwig Büttner
  • 1978–1990: Anton Vogel
  • seit 1990: Joachim Bieber

Am 30. März 2014 kam es zu einer Stichwahl zwischen Harald Blankart und Helmut Demel, nachdem sich bei den Kommunalwahlen am 14. März 2014 keiner der beiden Kandidaten durchsetzen konnte.

Sitzverteilung im Stadtrat, seit 2009

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat besteht aus 21 Mitgliedern, die sich wie folgt aufteilen:[8]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Es besteht seit Juni 1982 eine Städtepartnerschaft mit Arnouville in Frankreich.

Patenschaft[Bearbeiten]

1960 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus Stadt und Landkreis Dux übernommen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Marktplatz
Luftbild 2008

Sehenswertes[Bearbeiten]

  • Sehenswert sind die Mildenburg, das Museum, die historische Altstadt, das „Schnatterloch“ am historischen Marktplatz, das Hotel Zum Riesen (eines der ältesten oder eventuell das älteste Gasthaus Deutschlands), das alte Rathaus, das Würzburger sowie das Mainzer Tor und die historischen Stätten in den umliegenden Wäldern. In unmittelbarer Nähe zum Mainzer Tor befindet sich die Laurentiuskapelle mit dem angrenzenden Laurentiusfriedhof (ca. 14. Jahrhundert).
  • Miltenberg liegt am Fränkischen Rotwein Wanderweg, der 1990 angelegt wurde und von Großwallstadt am Main entlang über Miltenberg nach Bürgstadt führt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Am ersten Wochenende im Juli findet das Altstadtfest statt.
  • Ende Juli finden die Mildenburger Theatertage statt.
  • Ab dem letzten Sonntag im August findet zehn Tage lang die Michaelismesse, das größte Volksfest am Bayerischen Untermain, statt.
  • An den vier Adventswochenenden (Freitag bis Sonntag) ist der Weihnachtsmarkt geöffnet.
Panorama der Miltenberger Altstadt von der Brücke über den Main aus gesehen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wichtig ist vor allem der Tourismus, der insbesondere am Wochenende zahlreiche Besucher aus den hessischen Ballungszentren (Hanau, Offenbach am Main, Darmstadt, Frankfurt am Main) nach Miltenberg bringt, ferner der Buntsandstein und der Handel.

Verkehr[Bearbeiten]

Das neue Empfangsgebäude des Bahnhofs von 1977

Miltenberg liegt an der Bahnstrecke von Aschaffenburg nach Wertheim (Maintalbahn). Außerdem zweigt hier die Bahnstrecke Seckach–Miltenberg in Richtung Seckach ab. Nach Aschaffenburg gibt es tagsüber stündliche Verbindungen. 1977 legte die Deutsche Bundesbahn den stadtnahen Kopfbahnhof (Miltenberg Hauptbahnhof) still und ersetzte ihn durch den nördlich des Mains gelegenen vom schon bestehenden Haltepunkt zum Bahnhof Miltenberg aufgewertenen Durchgangsbahnhof.

Miltenberg ist an die hessischen Ballungsgebiete angebunden, in denen viele Einwohner Arbeit finden. Seit 1900 überspannt eine Straßenbrücke den Main und verbindet die Altstadt mit Miltenberg Nord. Im Jahr 2008 wurde die seit über 25 Jahren diskutierte und geplante Ortsumgehung fertiggestellt. Die Finanzierung der Baukosten in Höhe von 55 Millionen Euro erfolgte erstmals in Bayern über das sogenannte Public Private Partnership-Modell.

Im etwa drei Kilometer entfernten Ortsteil Mainbullau liegt ein Verkehrs- und Sportflugplatz.

Radwanderwege[Bearbeiten]

Durch das Stadtgebiet führen folgende Radwanderwege.
Entlang der Mud, durch den Stadtteil Breitendiel:

Entlang des Mains:

  • Der Main-Radweg führt von den beiden Quellen des Mains entlang des Flusses bis zu dessen Mündung in den Rhein bei Mainz. Er hat eine Gesamtlänge von etwa 600 Kilometern.
  • Die D-Route D5 (Saar-Mosel-Main). Sie führt über 1.021 Kilometer von Saarbrücken über Trier, Koblenz, Mainz, Frankfurt am Main, Würzburg und Bayreuth bis zur tschechischen Grenze.

Schulen[Bearbeiten]

In Miltenberg sind verschiedene Schularten vertreten:

Brauereien[Bearbeiten]

Heute existiert auf dem Stadtgebiet eine Brauerei. Diese ist das Brauhaus Faust. Eine weitere Brauerei, die Kalt-Loch-Bräu, bestand bis Ende März 2010.[10]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten]

Kurioses[Bearbeiten]

Neben dem bekannteren Maktplatzbrunnen "Schnatterloch" gibt es noch den "Staffelbrunnen", zu dem ein paar Stufen hinabführen. Die Miltenberger benutzten in vergangener Zeit dieses Fließgewässer und wurden deshalb ganz städtisch-vornehm "Staffelbrünnler" genannt. Der Volksmund nannte sie aber "Staffelbrunser"; allerdings mit s und nicht mit z.[11]

Lilli Chapeau und Clemens Bauer führen in Miltenberg (ohne Angestellte) das kleinste professionell geführte Theater der Welt. Es misst 20 m² und bietet dem Publikum 27 Plätze.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernhard Oswald (Hg.): Lebenswege. Miltenberger Abiturienten 1950, Miltenberg 2007, ISBN 978-3-00-020445-6
  • Bernhard Oswald: Das Limes-Kastell Miltenberg-Altstadt ISBN 978-3-937996-18-9.
  • Werner Reuling: Miltenberg Anno dazumal. Die Stadt und ihre Geschichte. Miltenberg 2001. ISBN 3-00-008208-5.
  • Jakob Josef Schirmer: Chronik der Stadt Miltenberg, Miltenberg 2004, ISBN 3-00-013149-3
  • 750 Jahre Stadt Miltenberg 1237–1987. Beiträge zur Geschichte, Wirtschaft und Kultur einer fränkischen Stadt, Miltenberg 1987
  • Rudolf Vierengel: Miltenberg am Main. Ein kultur- und kunstgeschichtlicher Wegweiser durch die alte Stadt am Main mit Betrachtungen über Großheubach, Kloster Engelberg, Kleinheubach und Bürgstadt. 4., erweiterte und ergänzte Auflage, Amorbach 1985
  • Michael Josef Wirth: Chronik der Stadt Miltenberg, Miltenberg 1890; Reprint: Neustadt/ Aisch 1987, ISBN 3-923006-58-6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Miltenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Miltenberg – Reiseführer

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111123/193657&attr=OBJ&val=1698
  3. a b  Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck oHG, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 148.
  4. Norbert Goßler (2006): Zur Wiederbenutzung römischer Militäranlagen im Mittelalter: Einige Beispiele vom Obergermanisch-Rätischen Limes. In: Kontinuitätsfragen. Mittlere Kaiserzeit - Spätantike - Frühmittelalter S. 31–44.
  5. Die Macht der Kirchenglocken. FAZ, 9. Dezember 2008
  6.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 523.
  7.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 751.
  8. Mitglieder auf stadt-miltenberg.de, abgerufen am 30. Juli 2011
  9. Neue Wege zur alten Industriekultur (nicht mehr online). FR vom 27. Nov. 2006
  10. Main-Echo/Bote vom Untermain: Brauerei Eder übernimmt Marke Kalt-Loch
  11. Werner Trost Stampes, Worzelköpp und Staffelbrunzer Landkreis Miltenberg 2003