Bristol-Myers Squibb

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bristol-Myers Squibb Co.
Logo
Rechtsform Corporation
ISIN US1101221083
Gründung 1989[1] (Merger / Zusammenschluss)
Sitz New York City,
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten[2]
Leitung Giovanni Caforio, CEO[3]
Mitarbeiter 25.000[4]
Umsatz 15,879 Mrd. US-Dollar[4]
Branche Pharmazie
Website www.bms.com
Stand: 31. Dezember 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014

Bristol-Myers Squibb, allgemein abgekürzt BMS, ist ein Pharmazieunternehmen, das 1989 durch die Fusion der Unternehmen Bristol-Myers Company und Squibb Corporation entstand.[1] Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New York.[2] 2014 erwirtschaftete BMS einen weltweiten Jahresumsatz von knapp 16 Mrd. US-Dollar.[4] Im Dezember 2013 wurde die Übernahme der Diabetes-Sparte von Bristol-Myers Squibb durch die Firma AstraZeneca zum Preis von 2,7 Mrd. US-Dollar nebst Meilensteinzahlungen in Höhe von 1,6 Mrd. US-Dollar bekannt.[5]

BMS wird auf der Liste Forbes Global 2000 geführt.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BMS Produktionsstätten stellen Medikamente und Gesundheitsprodukte für verschiedene Therapiebereiche her. Zu dem Unternehmen BMS gehörte bis vor Kurzem auch das Tochterunternehmen Mead Johnson, das Ernährungsprodukte, wie Enfamil baby formulas, und Vitaminzusätze für Kinder, wie Tri-Vi-Sol, herstellt. Ebenfalls zu BMS gehörten bis vor kurzem die Unternehmen Medical Imaging (bis 2007), ConvaTec Stoma- und Wundversorgung (bis 2008). BMS hält außerdem Anteile an ImClone, einem Biotech-Unternehmen. Ursprünglich wollte BMS das Unternehmen ImClone komplett übernehmen. Im August 2008 sah sich BMS in Deutschland mit der Markteinführung von Clopidogrelbesilat der Generikahersteller Ratiopharm und Hexal konfrontiert, das Iscover als Arzneimittel mit dem weltweit zweitgrößten Umsatz durch deutlich niedrigere Preise Konkurrenz machte.

Unter anderem vertreibt BMS folgende patentierte Medikamente:

Immunologie
Herz/Kreislauf
Onkologie
HIV
Hepatitis B

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Autoren des Schwarzbuch Markenfirmen werfen dem Konzern „Finanzierung unethischer Medikamentenversuche, Behinderung eines Entwicklungslandes bei der Herstellung und Vermarktung lebenswichtiger Medikamente sowie unseriöse Praktiken bei der Ausschaltung von Konkurrenz“ vor.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b BMS: History. 2013. Abgerufen am 8. Februar 2014.
  2. a b BMS: Key Facts. 2013. Abgerufen am 8. Februar 2014.
  3. Leadership Team
  4. a b c Form 10-K 2014
  5. Ärzte Zeitung: AstraZeneca: Diabetes-Deal mit BMS abgeschlossen. In: aerztezeitung.de. 5. Februar 2014, abgerufen am 6. Mai 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]