Bristol-Myers Squibb

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Bristol-Myers Squibb Co.
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Rechtsform Corporation
ISIN US1101221083
Gründung 1989[1] (Merger / Zusammenschluss)
Sitz New York City,
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten[2]
Leitung Giovanni Caforio, CEO[3]
Mitarbeiter 25.000[4]
Umsatz 19,4 Mrd. USD (2016)[5]
Branche Pharmazie
Website www.bms.com
Stand: 31. Dezember 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014

Bristol-Myers Squibb, allgemein abgekürzt BMS, ist ein Pharmazieunternehmen, das 1989 durch die Fusion der Unternehmen Bristol-Myers Company und Squibb Corporation entstand.[1] Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New York.[2] 2016 erwirtschaftete BMS einen weltweiten Jahresumsatz von 19,4 Mrd. USD.[5] Im Dezember 2013 wurde die Übernahme der Diabetes-Sparte von Bristol-Myers Squibb durch die Firma AstraZeneca zum Preis von 2,7 Mrd. US-Dollar nebst Meilensteinzahlungen in Höhe von 1,6 Mrd. US-Dollar bekannt.[6]

BMS wird auf der Liste Forbes Global 2000 geführt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E. R. Squibb wurde 1858 von Edward Robinson Squibb (1819–1900) in Brooklyn gegründet. Das Unternehmen war bekannt für hohe Qualitätsstandards und zeitweise veröffentlichten sie auch eine Alternative zur US Pharmacopeia (Squibb's Ephemeris of Materia Medica). Im Sezessionskrieg waren sie ein Hauptlieferant von Pharmaka für die Nordstaatenarmee. 1938 eröffnete Squibb das Squibb Institute for Medical Research in New Brunswick (New Jersey) als Forschungslabor. Dieses erhielt 1955 den Lasker~DeBakey Clinical Medical Research Award. 1944 eröffneten sie die größte Penicillin-Fabrik in den USA in New Brunswick.

Bristol-Myers entstand 1898 aus der von William McLaren Bristol (1860–1935) und John Ripley Myers (1864–1899) in Clinton (New Jersey) 1887 übernommenen Clinton Pharmaceutical Company. Zunächst hatten sie Erfolg mit einem Abführmittel (Sal Hepatica, den Mineralwässern Böhmens nachempfunden) und einer Zahnpasta. Ab 1943 begannen sie Penicillin für die US-Armee zu produzieren (in East Syracuse, wo die Bristol Laboratories entstanden) und setzten ihr Engagement für Antibiotika nach dem Zweiten Weltkrieg fort. Dabei standen sie in Konkurrenz zu Squibb. 1989 fusionierten beide Unternehmen.

Bristol-Myers-Squibb erhielt 1999 die National Medal of Technology.

Die Bristol-Myers-Squibb Stiftung vergibt auf verschiedenen Gebieten den Bristol-Myers Squibb Award.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BMS Produktionsstätten stellen Medikamente und Gesundheitsprodukte für verschiedene Therapiebereiche her. Zu dem Unternehmen BMS gehörte bis vor Kurzem auch das Tochterunternehmen Mead Johnson, das Ernährungsprodukte, wie Enfamil baby formulas, und Vitaminzusätze für Kinder, wie Tri-Vi-Sol, herstellt. Ebenfalls zu BMS gehörten bis vor kurzem die Unternehmen Medical Imaging (bis 2007), ConvaTec Stoma- und Wundversorgung (bis 2008). BMS hält außerdem Anteile an ImClone, einem Biotech-Unternehmen. Ursprünglich wollte BMS das Unternehmen ImClone komplett übernehmen. Im August 2008 sah sich BMS in Deutschland mit der Markteinführung von Clopidogrelbesilat der Generikahersteller Ratiopharm und Hexal konfrontiert, das Iscover als Arzneimittel mit dem weltweit zweitgrößten Umsatz durch deutlich niedrigere Preise Konkurrenz machte.

Unter anderem vertreibt BMS folgende patentierte Medikamente:

Immunologie
Herz/Kreislauf
Onkologie
HIV
Hepatitis B

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Autoren des Schwarzbuch Markenfirmen werfen dem Konzern „Finanzierung unethischer Medikamentenversuche, Behinderung eines Entwicklungslandes bei der Herstellung und Vermarktung lebenswichtiger Medikamente sowie unseriöse Praktiken bei der Ausschaltung von Konkurrenz“ vor.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b BMS: History. 2013. Abgerufen am 8. Februar 2014.
  2. a b BMS: Key Facts. 2013. Abgerufen am 8. Februar 2014.
  3. Leadership Team
  4. Form 10-K 2014
  5. a b Bristol-Myers Squibb Reports Fourth Quarter and Full Year 2016 Financial Results PM BMS vom 26. Januar 2017, abgerufen am 3. Februar 2017
  6. Ärzte Zeitung: AstraZeneca: Diabetes-Deal mit BMS abgeschlossen. In: aerztezeitung.de. 5. Februar 2014, abgerufen am 6. Mai 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]