Bruneiische Fußballnationalmannschaft

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Brunei
Logo der Football Association Brunei Darussalam
Spitzname(n) Harimau Bintang („Die Leoparden“)
Verband National Football Association of Brunei Darussalam
Konföderation AFC
Cheftrainer Korea SudSüdkorea Kwon Oh-son (2018–)
Kapitän Rahim Daud Bashir
Heimstadion Sultan Hassanal Bolkiah Stadium
FIFA-Code BRU
FIFA-Rang 194. (903 Punkte)
(Stand: 4. April 2019)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
121 Spiele
19 Siege
11 Unentschieden
91 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
MalaysiaMalaysia Malaysia 8:0 Brunei BruneiBrunei
(Bangkok, Thailand; 22. Mai 1971)
Höchste Siege
BruneiBrunei Brunei 4:0 Osttimor OsttimorOsttimor
(Kuching, Malaysia; 2. November 2016)
BruneiBrunei Brunei 4:0 Kirgistan KirgisistanKirgisistan
(Banda Aceh, Indonesien; 4. Dezember 2017)
Höchste Niederlage
BruneiBrunei Brunei 0:12 Ver. Arab. Emirate Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate
(Bandar Seri Begawan, Brunei; 14. April 2001)
(Stand: 8. September 2018)

Die bruneiische Fußballnationalmannschaft ist die Nationalmannschaft des asiatischen Sultanats Brunei. Sie ist eine der erfolglosesten Mannschaften des Kontinentalverbandes AFC.

Brunei ist es bisher noch nicht gelungen, sich für eine Fußball-Weltmeisterschaft oder für die Asienmeisterschaften zu qualifizieren. In ihrer Geschichte konnte sie erst acht Spiele als Sieger verlassen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fußballverband aus Brunei wurde am 15. März 1956 gegründet und hieß damals Brunei State Football Amateur Association. 1993 wurde das Wort Amateur aus dem offiziellen Titel entfernt, seitdem heißt der Verband Football Association of Brunei Darussalam (Malay: Persekutuan Bolasepak Negara Brunei Darussalam).

Die bisherige internationale Erfahrung der Nationalmannschaft beschränkt sich auf regionale Wettbewerbe wie z. B. die Südostasienspiele oder die ASEAN-Fußballmeisterschaft. 1986 nahm Brunei zum ersten Mal an einer Qualifikation für eine Fußballweltmeisterschaft teil. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2002 nahm die Mannschaft zum zweiten Mal an einer Qualifikation teil.

Die Nationalmannschaft spielte in der Malayischen Liga mit. 1999 konnte man den nationalen Pokal gewinnen.

Heute gibt es ca. 2.500 aktive Spieler in Brunei, die in den 22 Vereinen in Brunei spielen.

Aufgrund von Einmischung des Staates wurde der Verband am 30. September 2009 von der FIFA suspendiert. Die Suspendierung wurde am 30. Mai 2011 aufgehoben. Dennoch verpasste die Nationalmannschaft durch die Suspendierung die Teilnahme an der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. In die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland startete die Mannschaft mit einem 1:0-Sieg in Taiwan durch ein Tor von Adi Said.[2]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1930 bis 1982nicht teilgenommen
  • 1986nicht qualifiziert
  • 1990 bis 1998nicht teilgenommen
  • 2002nicht qualifiziert
  • 2006 bis 2010nicht teilgenommen
  • 2014von der FIFA suspendiert
  • 2018nicht qualifiziert

Asienmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1956 bis 1968nicht teilgenommen
  • 1972 bis 1976nicht qualifiziert
  • 1980 bis 1996nicht teilgenommen
  • 2000 bis 2004nicht qualifiziert
  • 2007nicht teilgenommen
  • 2011nicht qualifiziert
  • 2015nicht teilgenommen
  • 2019nicht qualifiziert

ASEAN-Fußballmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996Vorrunde
  • 1998nicht qualifiziert
  • 2000zurückgezogen
  • 2002nicht teilgenommen
  • 2004nicht teilgenommen
  • 2007nicht qualifiziert
  • 2010von der FIFA suspendiert
  • 2012nicht qualifiziert
  • 2014nicht qualifiziert

AFC Challenge Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006Vorrunde
  • 2008nicht qualifiziert
  • 2010nicht qualifiziert
  • 2012von der FIFA suspendiert
  • 2014zurückgezogen

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 4. April 2019, abgerufen am 4. April 2019.
  2. FIFA.com: Bhutan, Osttimor und Brunei überraschen zum Auftakt (12. März 2015)