Bundestagswahlkreis Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II

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Wahlkreis 163: Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II
Bundestagswahlkreis 163-2013.svg
Staat Deutschland
Bundesland Sachsen
Wahlkreisnummer 163
Wahlberechtigte 177.209
Wahlbeteiligung 77,6 %
Wahldatum 26. September 2021
Wahlkreisabgeordneter
Name
Partei AfD
Stimmanteil 28,9 %

Der Bundestagswahlkreis Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II (Wahlkreis 163) ist ein Bundestagswahlkreis in Sachsen, der zur Bundestagswahl 2009 neu eingerichtet wurde. Er umfasst im Erzgebirgskreis das Gebiet des ehemaligen Landkreises Stollberg, das heißt die Städte Lugau, Oelsnitz/Erzgeb., Stollberg/Erzgeb., Thalheim/Erzgeb., Zwönitz, die Gemeinden Auerbach, Burkhardtsdorf, Erlbach-Kirchberg, Gornsdorf, Hohndorf, Hormersdorf, Jahnsdorf/Erzgeb., Neukirchen/Erzgeb., Niederdorf, Niederwürschnitz sowie die in den Verwaltungsgemeinschaften Burkhardtsdorf, Lugau, Stollberg/Erzgeb. und Zwönitz zusammengeschlossenen Gemeinden. Im Landkreis Zwickau zählen die Gemeinden Callenberg, Gersdorf, Hohenstein-Ernstthal, Oberlungwitz sowie die in den Verwaltungsgemeinschaften Limbach-Oberfrohna und Rund um den Auersberg gelegenen Gemeinden dazu, im Landkreis Mittelsachsen die Städte Geringswalde, Lunzenau, Penig, die Gemeinden Claußnitz, Erlau, Hartmannsdorf, Königshain-Wiederau, Lichtenau und Wechselburg sowie die in den Verwaltungsgemeinschaften Burgstädt und Rochlitz zusammengeschlossenen Gemeinden.[1]

Bundestagswahl 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2021 – WK Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II
(in %)
 %
30
20
10
0
27,3
20,2
18,1
11,1
8,2
4,5
3,3
1,9
1,3
1,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
+0,5
+9,6
−12,5
+3,4
−7,1
+1,7
+2,0
+0,6
+1,3
+0,1

Mike Moncsek gewann laut vorläufigem Ergebnis das Direktmandat für die AfD. Über die Landes liste ihrer Parteien erreichten weiterhin Marco Wanderwitz (CDU), Carlos Kasper (SPD) und Bernhard Herrmann (GRÜNE) einen Sitz im 20. Deutschen Bundestag.[2]

Direktkandidat[3] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Mike Moncsek AfD 28,9 27,3
Marco Wanderwitz CDU 23,7 18,1
Sebastian Bernhardt LINKE 8,3 8,2
Carlos Kasper SPD 17,1 20,2
Monique Woiton FDP 8,7 11,1
Bernhard Herrmann GRÜNE 4,1 4,5
Tierschutzpartei 1,9
André Hofmann Die PARTEI 2,0 1,2
NPD 0,4
Moritz Schüller Freie Wähler 4,9 3,3
Piraten 0,3
Sebastian Högen ÖDP 0,6 0,3
V-Partei³ 0,1
MLPD 0,0
Jürgen Dreher dieBasis 1,6 1,3
Bündnis C 0,5
III. Weg 0,2
DKP 0,1
Die Humanisten 0,1
Gesundheitsforschung 0,4
Team Todenhöfer 0,2
Volt 0,1

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marco Wanderwitz gewann das Direktmandat für die CDU. Der AfD-Kandidat Ulrich Oehme erlangte über die Landesliste ein Bundestagsmandat.

Direktkandidat[4] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Marco Wanderwitz CDU 35,1 30,6
Jörn Wunderlich LINKE 17,0 15,3
Ronny Kienert SPD 10,3 10,6
Ulrich Oehme AfD 26,6 26,8
André Oehler GRÜNE 3,4 2,8
NPD 1,2
Kristian Reinhold FDP 7,6 7,7
Piraten 0,4
Freie Wähler 1,3
BüSo 0,1
MLPD 0,1
BGE 0,3
DiB 0,2
ÖDP 0,2
Die PARTEI 1,1
Tierschutzpartei 1,3
V-Partei³ 0,1

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Marco Wanderwitz CDU 49,6 45,3
Simone Violka SPD 15,6 14,5
Jörn Wunderlich LINKE 21,9 20,0
Manfred Stefan Frünke FDP 2,3 2,7
Dan Fehlberg GRÜNE 3,7 3,2
Gitta Schüßler NPD 4,7 3,3
BüSo 0,1
AfD 7,3
MLPD 0,1
pro Deutschland 0,4
Freie Wähler 1,3
Christian Peters Piraten 2,2 1,9

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2009 hatte folgendes Ergebnis:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Marco Wanderwitz CDU 41,2 37,5
Simone Violka SPD 14,7 14,6
Jörn Wunderlich LINKE 25,3 25,5
Konrad Felber FDP 10,7 12,9
Stefan Boxler GRÜNE 4,1 4,5
Frank Rohleder NPD 4,0 3,8
BüSo 0,6
REP 0,4
MLPD 0,2

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Kreisreform von 2008 wurden auch die Wahlkreise in Sachsen grundsätzlich neu gestaltet. Das Gebiet des ehemaligen Landkreises Stollberg und die im Landkreis Zwickau gelegenen Gebiete des ehemaligen Landkreis Chemnitzer Land gehörten bis zur Bundestagswahl 2005 zum Bundestagswahlkreis Chemnitzer Land – Stollberg. Die im Landkreis Mittelsachsen gelegenen Gemeinden waren Teil des Bundestagswahlkreis Döbeln – Mittweida – Meißen II. Zur Bundestagswahl 2013 wurde die Nummer des Wahlkreises von 164 in 163 geändert.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliche Wahlkreiseinteilung 2013 (Memento vom 27. Juli 2013 im Internet Archive)
  2. 38 Frauen und Männer vertreten Sachsen künftig im Bundestag. Mitteldeutscher Rundfunk, 27. September 2021, abgerufen am 30. September 2021.
  3. Erst- und Zweitstimmenverteilung im Wahlkreis Chemnitzer Umland - Erzgebirgskreis II. Vorläufiges Ergebnis. wahlen.sachsen.de, abgerufen am 26. September 2021.
  4. Wahlberechtigte, Wähler, Erst- und Zweitstimmenverteilung bei der Wahl am 24. September 2017 im Wahlkreis 163 Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II. Endgültiges Wahlkreisergebnis. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, abgerufen am 13. Oktober 2017.