Costa Crociere

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Costa Crociere S.p.A.

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Rechtsform Società per azioni
Gründung 1854
Sitz Genua, ItalienItalien Italien
Leitung Michael Thamm, CEO
der Costa-Gruppe
Mitarbeiterzahl 19.500 (2017)[1]
Umsatz 4,7 Mrd. EUR (2017)[1]
Branche Kreuzfahrten
Website www.costacruise.com

Die Costa Crociere S.p.A. ist ein italienisches Kreuzfahrtunternehmen mit Sitz in Genua. Das Unternehmen ist eine der vier operativen Gesellschaften der Carnival Corporation & plc. Über sie betreibt der Weltmarktführer für Kreuzfahrten neben den Costa Kreuzfahrten auch die Schiffe der Marke AIDA Cruises.

Das zur Mitte des 19. Jahrhunderts für den Handel mit Olivenöl gegründete Familienunternehmen stieg zunächst in die Frachtreederei, dann in den Liniendienst mit Passagieren ein. Ab den 1960er Jahren konzentrierte sich die Familie aufs Kreuzfahrtgeschäft, auf das man sich zunächst nur zur Auslastung der Passagierschiffe in den Sommermonaten eingelassen hatte. Auf Erfolge als Pionier in dieser sich schnell entwickelnden Branche folgten jedoch immer wieder finanzielle Schwierigkeiten. Durch Beteiligung einer weiteren Genueser Handelsfamilie im Jahr 1967 und mit dem Verkauf sämtlicher neben dem Kreuzfahrtgeschäft bestehender Geschäftsbereiche 1986, konnte man beim Wettlauf um immer größere und modernere Schiffe weiter mithalten. Im Jahr 1997 entschied sich jedoch die Familie zum Verkauf an die finanzstarke amerikanische Carnival Corporation. Die Reederei ist inzwischen vollständig im Carnival-Konzern aufgegangen.

Das Firmenlogo und Erkennungszeichen der heute noch unter dem Namen der ehemaligen italienischen Traditionsreederei betriebenen Schiffe ist ein zylinderförmiger gelber Schornstein mit blauem Großbuchstaben „C“.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Giacomo Costa fu Andrea[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der spätere Schifffahrtskonzern wurde 1854 von den Brüdern Giobatta und Giacomo Costa als Giacomo Costa fu Andrea als Handelsunternehmen für Olivenöl gegründet.[2] Die beiden kauften Olivenöl in verschiedenen Ländern um das Mittelmeer und verkauften es dann in Italien. Ab 1860 führte Giacomo das Unternehmen allein. Nach seinem Tod im Jahr 1916, erweiterte das Unternehmen unter der Leitung seiner Söhne die Geschäftstätigkeit auch auf Herstellung des Öls und der Behälter für den Transport und Verkauf. Der Handel mit „Olio Costa“ bzw. „Olio Dante“ reichte zu diesem Zeitpunkt bereits bis nach Amerika und Australien. Die Expansion folgte den italienischen Emigranten, die ihre traditionelle Küche auch in der neuen Heimat beibehalten wollten. Dante Olivenöl gibt es noch heute. Im Jahr 1985 erwarb die niederländisch-britische Unilever die Namensrechte mit der Produktionsstätte in Inveruno, seit 2009 gehört die Marke dem italienischen Olivenölproduzenten Oleifici Mataluni.[3]

Erst siebzig Jahre nach der Unternehmungsgründung versuchten sich Giacomos Söhne Federico, Eugenio und Enrico 1924 erstmals als Reeder und kauften mit dem Dampfer Ravenna ein erstes Tankschiff. Der Auftakt war ein Fehlschlag. Es kam zu Lieferverzögerungen von etwa einem Monat. Gerade zu dieser Zeit brach der Welthandelspreis für Olivenöl stark ein. Der Wertverlust des auf Abtransport wartenden Öls überstieg sogar den Kaufpreis des Schiffes.[2] Dennoch setzten die Brüder weiterhin auf Schiffe und kauften 1928 die Langano. Im Jahr 1931 folgte die Federico und mit ihr begann die Tradition, die Schiffe nach Angehörigen der Familie zu benennen. In den Jahren 1934 Eugenio Costa und Enrico Costa, 1935 Antonietta Costa, Beatrice Costa und Giacomo Costa. Zusätzlich zum Transport des eigenen Olivenöls übernahm die Flotte auch Frachtdienste für andere Unternehmen, insbesondere Textilien zwischen Genua und Sardinien. Die Caterina Costa im Jahr 1942 war das erste Schiff des Unternehmens, das nicht gebraucht gekauft, sondern im eigenen Auftrag gebaut wurde. Den Zweiten Weltkrieg überstand von den zuletzt acht Schiffen aber nur die Langano unbeschadet.[4]

Linea C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Costa-Familie begann nach Kriegsende umgehend mit dem Wiederaufbau. Angesichts einer weitgehenden Zerstörung der italienischen Passagierschiffsflotte und einer Flut von Emigranten entschied man sich, in den Passagierdienst nach Südamerika einzusteigen. Im November 1946 erwarb die Reederei deshalb drei Schiffe aus der Flotte der Luckenbach Steamship Co., darunter auch die ehemalige Pommern des Norddeutschen Lloyd, die von der US Navy im Ersten Weltkrieg beschlagnahmt und unter dem Namen Rappahannock zwischenzeitlich als Pferdetransporter eingesetzt worden war. Costa ließ Kabinen für 50 Passagiere einbauen, nannte das Schiff Maria C. und setzte es im Liniendienst von Genua nach Montevideo und Buenos Aires ein. Als erstes Passagierschiff des Unternehmens startete am 31. März 1948 die Anna C. mit 768 Passagieren von Genua nach Rio de Janeiro.[5] 1953 folgte die Luisa C. nach Venezuela und Franca C. zu den Antillen. Noch im selben Jahr änderte die Reederei ihren Namen in Linea „C“. Die Leitung war bereits auf die nächste Generation der Familie, auf Angelo Costa übergegangen. Die Markenwebsite der heutigen Costa Kreuzfahrten bezeichnet ihn, nicht Giacomo Costa, als Gründer des späteren Kreuzfahrtunternehmens.[6]

Die Schiffe boten nach heutigem Maßstab keinen Luxus, aber man achtete von Beginn an auf einen gewissen Komfort. Bereits mit der Anna C. verfügte die Flotte über klimatisierte Kabinen in der ersten und zweiten Klasse. Dies ermöglichte der Reederei, vor allem in Monaten mit geringer Passagierauslastung, die Andrea C. und Anna C. auch für Vergnügungsfahrten im Mittelmeerraum einzusetzen. Es folgten weitere Schiffe bis hin zur Federico C. im Jahr 1957, dem ersten von Costa selbst in Auftrag gegebenen Passagierschiff. Bei der Werft Ansaldo in Genua gebaut, war diese zwar noch in die im Liniendienst üblichen drei Passagierklassen aufgeteilt, aber durch mehrere Restaurants und ungewöhnlich geformte Schwimmbecken schon ganz bewusst auf das neue Geschäftsfeld ausgerichtet.

Im Jahr 1959 bot das Unternehmen mit der Franca C. als weltweit erster Betreiber Kreuzfahrten in die Karibik an. Das Schiff war zu Anfang des Jahres umgebaut worden, so dass nunmehr jede Kabine mit eigener Dusche und WC ausgestattet war. Routen nach Südamerika bis hinunter in die Antarktis sowie in Europa auf dem Schwarzen Meer folgten nach kurzer Zeit. Am 22. Oktober 1961 brach nach einer Explosion an Bord der Bianca C. ein Feuer aus, das Schiff versank vor der Karibikinsel Grenada. Ein von der Reederei gestiftetes Denkmal erinnert im Hafen von St. George’s an die erfolgreiche Rettung aller Passagiere. 1964 bestellte die Linie C mit der Eugenio C. ihren ersten Neubau, der ganz auf Einteilung in Passagierklassen verzichtete und mit seinem Hauptdeck als Zentrum bereits ein für spätere Kreuzfahrtschiffe typisches Design aufwies.

Costa Armatori S.p.A. und Costa Line Inc.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1967 wandelte sich das Unternehmen vom Familienbetrieb zur Holdinggesellschaft. Die Schifffahrtsaktivitäten wurden in der Costa Armatori S.p.A. mit Sitz in Genua gebündelt. Alle übrigen Bereiche, vor allem das Olivenöl und der Textilhandel davon getrennt und überwiegend verkauft. Die Familie blieb Haupteigentümer mit 90 Prozent der Anteile. 10 Prozent erwarb die Familie Romanengo.

Ein Jahr später wurde die Costa Line Inc. als Tochtergesellschaft in den Vereinigten Staaten gegründet. Ebenfalls 1968 nahm die Eugenio C. den Dienst auf. Ab 1977 beteiligte sich Costa Armatori an der einer teilweise privaten, teilweise staatlichen Kooperation „Italia Crociere Internazionali (ICI)“, die gegründet wurde, um die bis 1976 unter hohen Verlusten im Liniendienst nach Amerika eingesetzten Schiffe der staatlichen Italia di Navigazione S.p.A. ins Kreuzfahrtgeschäft zu übernehmen. Nach einem Misserfolg unter Eigenregie, setzte das Staatsunternehmen seine Hoffnung auf die Zusammenarbeit mit erfahrenen privaten Partnern. Die Schiffe erfüllten die Erwartungen jedoch nicht, und nach Uneinigkeiten im Management beendete man die Partnerschaft im Jahr 1981. Eines der daran beteiligten Schiffe, die Guglielmo Marconi, wurde im Anschluss von Costa übernommen, umgebaut und 1983 als Costa Riviera wieder in Dienst genommen.

Costa Crociere S.p.A.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1986 wurde die Firma unter dem Namen Costa Crociere S.p.A. grundlegend neu organisiert. Alle zuvor noch neben den Kreuzfahrten existierenden Geschäftsbereiche wurden verkauft oder eingestellt. Frisches Kapital verschaffte man sich 1989 mit dem Gang an die Börse. 20,5 Prozent des Unternehmens kamen über 12,5 Millionen Aktien zu je 2.500 Lire in den regulären Handel oder wurden über 3,5 Millionen Belegschaftsaktien zu je 1.000 Lire den damals 1.767 Mitarbeitern der Costa-Gruppe angeboten.[7]

Im Jahr 1990 schloss der Unternehmensvorstand Nicola Costa einen Vertrag mit der sowjetischen AKP Sowkomflot zur Gründung eines Joint Venture unter dem Namen „Prestige Cruises“.[8] Seitens Costa wurden die Daphne und Danae an Prestige Cruises überstellt. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion scheiterten jedoch weitere Pläne. Etwa zeitgleich reorganisierte Costa sein Amerikageschäft. Unter Beibehaltung der Geschäftsräume in Miami und Hollywood, Florida wurde die US-Tochter durch Costa Cruise Lines, N.V. eine neue, auf den niederländischen Antillen registrierte Firma ersetzt[9] und die Flotte weitgehend von Italien nach Liberia ausgeflaggt.

Im Jahr 1993 wuchs die Flotte der Costa durch Übernahme der französischen Croisieres Paquet um die beiden Schiffe Mermoz und Costa Playa. Vier Jahre später wurde Costa Crociere dann jedoch selbst übernommen. Carnival Corporation und Airtours plc teilten sich 1997 die Anteile je zur Hälfte. Im September 2000 verkaufte Airtours seinen Anteil und Carnival erhielt die vollständige Kontrolle über das Unternehmen.

Carnival Corporation & plc[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Zusammenlegung der Carnival Corp. mit dem Kreuzfahrtgeschäft der Peninsular & Oriental Steam Navigation Co. Ltd. (P&O) zur Carnival Corporation & plc wurde die Entscheidung getroffen, die Costa-Flotte wieder auf die italienische Tricolore zurückzuflaggen. Darüber hinaus überließ der Konzern seiner italienischen Tochter ab November 2004 auch die Betreuung der deutschen Marke AIDA Cruises.

Ab dem Jahr 2006 positionierte sich der Konzern mit Costa Asia auf dem noch wenig entwickelten asiatischen Kreuzfahrtmarkt und überführte die Costa Allegra nach Hongkong. Der Einstieg in Asien begann jedoch schwierig. Im April war es im Hafen von Colombo, Sri Lanka zu Protesten unter den rund 800 Passagieren gekommen, nachdem Toiletten und Klimaanlagen der Costa Allegra ausgefallen waren und gleich auf der ersten Südasien-Kreuzfahrt im Juli 2006 musste der Reiseverlauf wegen Problemen mit der Maschinenanlage geändert werden.

Zur weiteren Expansion auf dem spanischsprachigen Markt hatte die Carnival Corporation & plc bereits im Jahr 2007 mit der Orizonia Corporaciòn das Joint Venture Ibero Cruceros gegründet. Die operative Steuerung des Kreuzfahrtbetriebs mit vier Schiffen delegierte der Konzern auf seine Südeuropatochter Costa Crociere. Nach Ausscheiden der Orizonia aus dem Joint Venture im Jahr 2009 erhielt Costa Crociere die Gesamtverantwortung für die spanische Marke, einschließlich des Vertriebs. Noch im selben Jahr erfolgte die Auslieferung der Costa Pacifica, des größten bis dahin in Italien gebauten Passagierschiffes.

Am 13. Januar 2012 lief die Costa Concordia unter dem Kommando des 51-jährigen Kapitäns Francesco Schettino auf einer Kreuzfahrt durch das westliche Mittelmeer nahe der toskanischen Küste auf Grund und sank steuerbordseitig unter die Wasserlinie. Das Schiff musste evakuiert werden. Zum Zeitpunkt der Havarie befanden sich 4229 Menschen an Bord, von denen 32 ums Leben kamen. Am 27. Februar 2012, nur einen Monat später, brach im Maschinenraum der Costa Allegra etwa 260 Seemeilen vor den Seychellen ein Feuer aus. Das Schiff wurde in den Hafen von Mahé geschleppt, wo die Passagiere unverletzt an Land gehen konnten.

Michael Thamm, der bis dahin nur für die Marke AIDA Cruises verantwortlich war, übernahm am 1. Juli 2012 die Gesamtleitung des Tochterunternehmens.[10] Am 12. Mai 2014 kündigte er auf der Veranstaltung „Protagonisti di Mare“ an Bord der Costa Luminosa an, die spanische Marke Ibero Cruceros zum Jahresende einzustellen.[11] Schon im November 2013 hatte das Unternehmen die 1999 gebaute Grand Mistral bei Ibero Cruceros abgezogen und als Costa neoRiviera zur international ausgerichteten Costa-Flotte transferiert. Auf diesen Weg folgte im November 2014 die Grand Celebration. Frisch umlackiert wurde sie jedoch nur einen Tag vor ihrer ersten Fahrt als Costa Celebration an Celebration Cruise Line verkauft und am 20. Dezember 2014 an die durch Neugründung aus der Celebration Cruise Line hervorgegangene Bahamas Paradise Cruise Line übergeben.[12] Die Grand Holiday war bereits Anfang November von Cruise & Maritime Voyages übernommen worden, um dort ab 2015 als Magellan auf Fahrt zu gehen.[13]

Im Oktober 2014 übergab die Werft Fincantieri die Costa Diadema als bis dahin größten Neubau mit 4930 Passagieren und 132.500 BRZ.[14]

Im März 2015 gab Carnival Corporation & plc die Absicht bekannt, zwischen 2019[veraltet] und 2022 neun weitere Kreuzfahrtschiffe in Europa bauen zu lassen. Vier Schiffe sollen bei der Meyer-Werft in Papenburg und Turku und fünf bei Fincantieri in Genua in Auftrag gegeben werden. Das Unternehmen ließ jedoch zunächst noch offen, bei welchen Marken die Schiffe zum Einsatz kommen sollen.[15] Ende Juli 2015 wurde schließlich bestätigt, dass Costa Crociere 2019[veraltet] und 2020[veraltet] jeweils ein Schiff von Meyer Turku OY erhalten wird. Die Schiffe werden komplett mit LNG angetrieben werden. Darüber hinaus wurde im Dezember 2015 bekannt gegeben, dass Fincantieri ebenfalls 2019 und 2020 zwei Schiffe an Costa Crociere abliefern wird, die auf dem asiatischen Markt in Fahrt kommen sollen. Die ersten drei Schiffe wurden schließlich 2019 und 2020 abgeliefert, der zweite Neubau aus Finnland soll jedoch, entgegen früheren Planungen, erst 2021 abgeliefert werden.

Das Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strategie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Costa Diadema

Die Carnival Corporation legte für seine unter dem Namen Costa Crociere operierende Südeuropatochter bereits im Jahr 2000 eine umfangreiche Expansionsstrategie fest.[1] In einem Zeitraum von 16 Jahren investiert das Unternehmen rund 16 Milliarden Euro in neue Schiffe. Der Trend geht bei Neubauten zu immer größeren Schiffen mit höheren Passagierkapazitäten. Dies liegt daran, dass die zahlreichen Unterhaltungseinrichtungen untergebracht werden müssen, um den Schiffen den Charakter schwimmender Resorts zu verleihen. Die Anzahl der Schiffe soll bis ins Jahr 2016

noch auf 29 Schiffe anwachsen.[1] Die Marke Costa Crociere allein verfügt mit 14 Schiffen bereits über eine Gesamtkapazität von mehr als 40.000 Passagieren und das neue Flaggschiff Costa Diadema wird ab Oktober 2014

nochmal 4.947 weitere ermöglichen.

Positionierung und Gästestruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marken der Costa-Gruppe werden dem Marktsegment „Zeitgemäße Kreuzfahrt“ zugerechnet. Dafür maßgeblich ist ein großes Freizeit- und Sportangebot, sowie der Resort-Charakter eines Schiffes. Weitere Kennzahlen sind ein Passagier-Platz-Verhältnis (PSR) unter 45 und ein Passagier-Crew-Verhältnis (PCR) größer als 2. Die seit dem Jahr 2000 neu gebauten Schiffe mit Kapazitäten über 2.500 Passagieren sind klar auf den Massenmarkt ausgerichtet und weisen bei Costa die entsprechenden Werte auf.

Mit dem Konzept der Marke Costa Crociere, dem „Italian-Style-Cruising“, spricht das Unternehmen ein sehr breites Publikum an, so dass sich je nach Saison und Fahrtgebiet die Gästestruktur auf den Schiffen der Reederei erheblich unterscheidet. Im Sommer befinden sich mehr Familien mit Kindern und Hochzeitsreisende an Bord. Die Nebensaison ist durch Paare unterschiedlichen Alters geprägt.

Davon abgesehen bemüht sich das Unternehmen neue Zielgruppen zu gewinnen, um zusätzliche Buchungen zu generieren. Im Jahr 2006 war Costa Crociere der erste Anbieter von Kreuzfahrten in Asien. Ein Jahr später folgte mit Mauritius und dem Indischen Ozean ein weiteres unerschlossenes Fahrtgebiet, das zuvor von keiner anderen Reederei angeboten wurde. Für Dezember 2011 wurde erstmals nach Jahrzehnten wieder eine Weltumrundung angeboten. Die Costa Deliziosa führte Teilnehmer in 100 Tagen um die Erde. Nach entsprechenden Umbauten dreier Schiffe und Umbenennung in Costa neoRomantica , Costa neoRiviera und Costa neoClassica versuchte das Unternehmen ab 2012 mit der neoCollection auch Kreuzfahrten wieder mehr in Richtung von Exklusivität und Luxus anzubieten.[16] Zwischen 2018 und 2020 stellte Costa Crociere die neoCollection ein.[17]

Fahrtziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Costa Magica in Norwegen

Die Fahrgebiete der Schiffe decken Reisen ins Mittelmeer, nach Nordeuropa, in die Ostsee, die Karibik, Mittelamerika, Südamerika, im Persischen Golf, in Fernost, durchs Rote Meer sowie Weltreisen ab.

Kreuzfahrtterminals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit mehreren Jahren ist die Reederei auch als Betreiber von Hafenanlagen und Terminals aktiv, die für das Kreuzfahrtgeschäft und vor allem die Einschiffung der eigenen Passagiere gebraucht werden.

  • In Savona, (Ligurien), einem wichtigen Sommer-Basishafen für die Marke Costa Crociere, war man organisatorisch schon eine gewisse Zeit beteiligt, als im Jahr 2003 die Entscheidung fiel, sich an der Erweiterung des Hafens mit 3,6 Mio. Euro für den Bau des ausschließlich für Kreuzfahrpassagiere eingerichteten Abfertigungsterminal Palacrociere zu beteiligen. Dieser Investition folgte im Herbst 2013 für 9 Mio. Euro noch ein etwa 3.500 Quadratmeter großes Satellitengebäude mit Aufenthalts- und Gepäckabfertigsbereich.
  • In Barcelona wurde im Herbst 2007 das für 12 Mio. Euro errichtete unternehmenseigene Terminal Palacruceros eröffnet.
  • In der Dominikanischen Republik verfügt Costa Crociere über das Terminal Casa de Campo in La Romana, als Stützpunkt für die Marke AIDA Cruises.
  • Daneben bestehen Beteiligungen an Abfertigungs- bzw. Hafenterminals und maßgebliche Verantwortung für das Management auch in anderen Häfen, insbesondere im Terminal Napoli in Neapel, in Civitavecchia bei Rom und in Marseille.

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle Schiffe und Neubauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Costa Crociere betreibt insgesamt 27 Kreuzfahrtschiffe:

  • 13 Schiffe unter der Marke Costa Crociere:
Aktuelle Schiffe
Name Baujahr Vermessung
(BRZ)[18]
Bauwerft Bauklasse Status/Bemerkungen
Costa Fortuna 2003 102.587 Fincantieri, Monfalcone Triumph- bzw.
Destiny-Klasse
in Dienst seit November 2003
Costa Magica 2004 in Dienst seit November 2004
Costa Mediterranea 2003 85.619 Kvaerner Masa Yards, Helsinki Spirit-Klasse in Dienst seit Juni 2003
Costa Serena 2007 114.147 Fincantieri, Sestri Ponente Concordia-Klasse in Dienst seit Mai 2007; seit 2015 bei Costa Asia (nur auf dem asiatischen Markt buchbar)
Costa Pacifica 2009 114.288 in Dienst seit Juni 2009
Costa Favolosa 2011 113.216 Fincantieri, Marghera in Dienst seit Juni 2011
Costa Fascinosa 2012 in Dienst seit Mai 2012
Costa Luminosa 2009 92.720 Hybrid
Spirit-/Vista-Klasse
in Dienst seit Juni 2009
Costa Deliziosa 2010 in Dienst seit Februar 2010
Costa Diadema 2014 132.500 Dream-Klasse im Dienst seit November 2014
Costa Venezia[19] 2019 135.000 Fincantieri, Monfalcone Vista-Klasse in Dienst seit März 2019 bei Costa Asia (nur auf dem asiatischen Markt buchbar)
Costa Firenze 2020[20] 135.500 Fincantieri, Marghera Indienststellung für Februar 2021 geplant
Costa Smeralda[21] 2019 185.010 Meyer Turku Excellence-Klasse[22] in Dienst seit Dezember 2019
Neubauten
Costa Toscana[21] 2021 (geplant) 182.700 Meyer Turku Excellence-Klasse Indienststellung für 2021 geplant.

Ehemalige Schiffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreuzfahrtschiffe von Costa Crociere S.p.A. im Carnival-Konzern
Name Indienst-
stellung
Vermessung
(BRT/BRZ)[23]
Bauwerft Reedereidienst Verbleib/Bemerkungen
AIDAblu 1990 70.310 Fincantieri, Monfalcone 2004–2007
(AIDA Cruises)
Als Crown Princess bei Princess Cruises in Dienst gestellt. von 2002 bis 2004 als A'Rosa Blu im Einsatz 2004 bis 2007 im Einsatz als AIDAblu
Im Anschluss als Ocean Village Two bei Ocean Village, von 2009 bis 2019 als Pacific Jewel für die Marke P&O Cruises Australia, ab 2019 als Karnika für die Marke Jalesh Cruises, 2020 Abbruch in Alang.[24]
Costa Allegra 1969 28.597 Wärtsilä, Turku
T. Mariotti, Genua
1990–2012 Gebaut als Containerschiff Annie Johnson für Rederi AB Nordstjernan. Nach Brand im Maschinenraum am 27. Februar 2012 ab Herbst 2012 in Aliağa verschrottet.[25]
Costa Atlantica 2000 85.619 Kvaerner Masa Yards, Turku 2000–2020 2020 an CSSC Carnival Cruise Shipping Limited übergeben
Costa Celebration
Grand Celebration
1987 47.262 Kockums, Malmö 2008–2014
(Ibero Cruceros)
Gebaut für Carnival Cruise Lines als Celebration, von 2008 bis November 2014 bei Ibero Croceros als Grand Celebration, Wechsel zu Costa Crociere war für 2014 geplant, wurde aber nicht umgesetzt, 2015 verkauft und wieder in Grand Celebration umbenannt. 2021 in Alang verschrottet.
Costa Classica
Costa neoClassica
1991 52.926
53.015
Fincantieri, Monfalcone 1991–2014
2014–2018
Im Dezember 1991 als Costa Classica in Dienst gestellt, ab 2014 Costa neoClassica, 2018 an Bahamas Paradise Cruise Line verkauft.
Costa Romantica
Costa neoRomantica
1993 53.700
56.769
Fincantieri, Monfalcone 1993–2012
2012–2020
Classica-Klasse
von September 1993 bis Oktober 2011 als Costa Romantica, 2012 in Costa neoRomantica umbenannt.[26]; ab 2017 bei Costa Asia.
2020 an Celestyal Cruises verkauft und in Celestyal Experience umbenannt.
Costa Concordia 2006 114.147 Fincantieri, Sestri Ponente 2006–2012 Am 13. Januar 2012 vor Giglio auf Grund gelaufen und auf Felsvorsprung teilweise gesunken. Nach der Bergung ab Juli 2014 in Genua verschrottet.
Typschiff der Concordia-Klasse.
Costa Europa 1986 54.763 Meyer Werft, Papenburg 2002–2010 Gebaut als Homeric für Home Lines, 2010 als Thomson Dream an TUI UK Ltd.
Costa Marina 1969 25.558 Wärtsilä, Turku
T. Mariotti, Genua
1988–2011 Gebaut als Containerschiff Axel Johnson für Rederi Nordstjernan, 2011 als Harmony Princess an Harmony Cruises, ab Oktober 2014 in Alang verschrottet.
Costa neoRiviera 1999 48.200 Chantiers de l’Atlantique, Saint-Nazaire 2013–2019 Gebaut 1999 als Mistral für Festival Cruises, dann als Grand Mistral für Ibero Cruceros im Dienst, von November 2013 bis November 2019 nach Umbau Costa neoRiviera, seit Dezember 2019 als AIDAmira bei AIDA Cruises.[27]
Costa Olympia 1996 77.104 Bremer Vulkan, Lloyd Werft, Bremerhaven 1996–1999 Bauauftrag wurde zurückgezogen und der bereits fertiggestellte Rumpf 1997 an Norwegian Cruise Line verkauft.
Costa Playa
Joy Wave
1967 8.583 Wärtsilä, Helsinki 1995–1998
1999–2000
Gebaut 1967 als Finlandia für Finland SS Co, 1995–1998 als Costa Playa, 1998 verkauft und als Oriental Pearl bei Mega Wave, 1999 wieder bei Costa und in Joy Wave umbenannt, ab 2000 als Golden Princess für Eurasia International[28]
2009 in China abgewrackt.[29][30]
Costa Riviera
American Adventure
1963 27.905 Cantieri Riuniti dell’Adriatico, Monfalcone 1983–2002
1993–1994
Gebaut als Guglielmo Marconi für Lloyd Triestino, zwischenzeitlich als American Adventure für American Family Cruises, ein Joint Venture zwischen Costa and Bruce Nierenburg im Dienst.[31] 2002 verschrottet.
Costa Tropicale 1981 36.674 Aalborg Værft, Aalborg 2002–2005 2005 als Pacific Star für P&O Australia
gebaut als Tropicale für AVL Marine, verchartert an Carnival Cruise Lines.
2021 Abbruch in Alang.
Costa Victoria 1996 75.166 Bremer Vulkan, Lloyd Werft, Bremerhaven 1996–2020 Sun-Klasse[32]
2020 im Rahmen der COVID-19-Pandemie außer Dienst gestellt.
2021 Abbruch in Aliağa.
Costa Voyager 2000 24.430 Blohm + Voss, Hamburg 2010–2014
2008–2011
(Ibero Cruceros)
2008 gekauft, zunächst als Grand Voyager bei Ibero Cruceros, von 2010 bis 2014 bei Costa Crociere
gebaut als Olympic Voyager für Royal Olympic Cruise Lines,[33]
seit August 2014 Chinese Taishan bei Bohai Ferry.[34]
Grand Holiday 1985 46.052 Aalborg Værft, Aalborg 2009–2014
(Ibero Cruceros)
Ab 2009 nach Umbau bei der Marke Ibero Cruceros. Verkauft an Cruise & Maritime Voyages im November 2014 und von März 2015 bis 2020 als Magellan im Einsatz.
2021 Abbruch in Alang.
Passagier- und Kreuzfahrtschiffe von Linea C und Costa Armatori S.p.A
Eine Auswahl an Schiffen, die nach 1946 als Eigentum, Charter oder im Rahmen von Joint-Ventures in Dienst waren.[35][36]
Andrea C. 1942 7.800 Todd-California Shipbuilding Corp., Richmond 1946–1982 1982 abgewrackt in La Spezia, Italien
gebaut als Ocean Virtue für das British Ministry of War Transport, 1943 durch Torpedotreffer versenkt, wieder gehoben und in Sizilien aufgelegt. 1946 von Costa Line gekauft, bis 1948 restauriert und umbenannt. Umbau zum Kreuzfahrtschiff 1959.
Angelina Lauro[37] 1939 24.377 Nederlandse Scheepsbouw Maatschappij, Amsterdam 1978–1979 1979 ausgebrannt, am 24. September 1979 auf dem Weg nach Taiwan zum Abbruch gesunken.
Anna C. 1928 11.736 Lithgows, Port Glasgow 1947–1971 Gebaut als Southern Prince für Prince Line,
1971 abgewrackt.
Amerikanis[38] 1952 19.904 Harland & Wolff, Belfast 1980–1984 Gebaut als Kenya Castle für Union Castle Line,
2001 abgewrackt in Alang, Indien.
Bianca C. (1) 1926 10.825 1957–1958 Gebaut 1947 als Indrapoetra für Rotterdam Lloyd, zunächst im Postdienst, dann Truppentransporter, 1957 von Costa gekauft und umbenannt, ab 1958 als Melanesian bei Messageries Maritimes im Charter,[39]
1963 abgewrackt.
Bianca C. (2) 1949 18.427 Société Provençale de Constructions Navales, La Ciotat 1959–1961 Gebaut ab 1939 als Marechal Petain, noch vor Fertigstellung bei Kriegsende versenkt; gehoben 1949 und als La Marseillaise für Messageries Maritimes erstmals im Dienst, ab 1957 als Arosa Sky bei Arosa Line, nach Umbau ab 1959 bis zum Brand als Bianca C.[40], 1961 nach Explosion und Brand vor Grenada gesunken.
Carla C.
Carla Costa
1952 20.469 Ateliers et Chantiers de France, Dunkerque 1968–1992 Gebaut als Flandre für Compagnie Générale Transatlantique, 1987 umbenannt in Carla Costa, ab 1992 als Pallas Athena bei Epirotiki Line.
1994 nach Brand abgewrackt.
Columbus C. 1953 21.511 Koninklijke Maatschappij „De Schelde“, Vlissingen 1981–1984 Gebaut als Kungsholm, bis 1981 als Europa für Hapag-Lloyd im Einsatz.
1985 in Barcelona verschrottet, nachdem das Schiff 1984 eine Mole gerammt hatte.
Danae 1954 16.531 Harland & Wolff, Belfast 1979–1992 Gebaut als Port Melbourne für Port Line.
1992 an Harbor Maritime verkauft und ab Juli 2015 in Aliağa abgewrackt.
Daphne 1954 15.833 Swan, Hunter & Wigham, Richardson, Newcastle upon Tyne 1979–1996 Gebaut als Port Sydney für Port Line.
1996 verchartert, 2001 an Dreamline Cruises verkauft
Ab Juni 2014 in Alang abgewrackt.
Provence
Enrico C.
Enrico Costa
1951 15.889 Swan, Hunter & Wigham, Richardson, Newcastle 1961–1965
1965–1987
1987–1994
Gebaut als Provence für Société Générale des Transports Maritimes
gechartert von Costa 1962–1965, dann gekauft und als Enrico C. im Dienst, 1987–1994 als Enrico Costa, 1994 verkauft an Starlauro als Symphony[41]
war 1996 verchartert, 2001 an Dreamline Cruises verkauft.
2001 in Alang abgewrackt.
Eugenio C.
Eugenio Costa
1966 30.567 Cantieri Riuniti dell’Adriatico, Monfalcone 1966–1997 1987 umbenannt in Eugenio Costa,
2005 in Alang abgewrackt.
Federico C. 1958 20.416 Ansaldo, Sestri Ponente 1958–1983 2000 gesunken.
Flavia 1947 15.465 John Brown & Company, Clydebank 1969–1982 Gebaut als Media für Cunard Line,
1989 nach Brand abgewrackt.
Franca C. 1914 6.806 Newport News Shipbuilding and Drydock Company, Norfolk 1952–1977 Gebaut als Medina für Mallory Lineauf,
seit 2013 Doulos (Hotelschiff).
Fulvia 1949 16.844 Nederlandsche Dok en Scheepsbouw Maatschappij, Amsterdam, Holland 1969–1970 1970 nahe den Kanarischen Inseln ausgebrannt und gesunken.[42]
Giovanna C. 1919[43] 6.475 1947–1953 Gebaut als Eastern Trader für das United States Shipping Board,[44]
1953 abgewrackt.
Italia[45][46] 1967 12.263 Cantiere Navale Felszegi, Muggia (Triest) 1973–1983 2012 als Aspire in Alang, Indien abgewrackt.[47]
Luisa C. 1919 6.461 1947–1951 Gebaut als Eastern Merchant für das United States Shipping Board, ab 1955 als Sula bei Globo de Navegacion.
1959 abgewrackt.
Maria C. 1913 6.557 Bremer Vulkan, Bremen-Vegesack 1947–1953 Gebaut als Frachtschiff Pommern für den Norddeutschen Lloyd,
1953 abgewrackt.
World Renaissance[48] 1966 ~ 12.000 Chantiers de l’Atlantique, St. Nazaire 1977-198? Gebaut als Renaissance für Paquet,
2010 in Alang, Indien abgewrackt.
Giacomo Costa fu Andrea (bis 1945)
Frachtschiffe
Antonietta Costa 1913 5.900 Stabilimento Tecnico Triestino, Triest 1937–1940 Gebaut als Nimrod für Gerolimich & Co. SiA, Triest, ab 1915 als Monte Bianco, zum Zeitpunkt des Kaufs 1937 im Besitz des italienischen Staates
Am 9. Oktober 1940 nach Torpedotreffer des britischen U-Boot HMS Regent auf Grund gelaufen.[49]
Beatrice Costa 1920 6.132 Stabilimento Tecnico Triestino, Triest 1935–1941 Zum Zeitpunkt des Kaufs 1935 als Clara Camus bei Gerolimich & Co.
Enrico Costa 1928 4.080 Burntisland Shipbuilding Co. Ltd., Burntisland 1934–1941 Gebaut als Cerasus für Arbor Shipping Co. Ltd. (Howard Tenens).
Am 26. Juni 1941 durch ein Torpedo des britischen U-Boot HMS Utmost versenkt.[50]
Eugenio Costa 1928 4.078 Burntisland Shipbuilding Co. Ltd., Burntisland 1934–1944 Gebaut als Cedrus für Arbor Shipping Co. Ltd. (Howard Tenens).
Am 26. April 1944 nach Bombentreffer durch britischen Flugzeugangriff gesunken.
Federico 1920 1.488 Bremer Vulkan, Bremen 1931–1941 Gebaut als Emmapark für Halcyon Lijn, Vlaardingen, 1926–1931 als Ilos bei Koninklijke Nederlandsche Stoomboot Maatschappij.
Am 28. Juli 1941 durch ein Torpedo des britischen U-Boot HMS Utmost versenkt.[50]
Giacomo Costa 1920 4.638 Cantieri San Rocco SA, Triest 1936–1949 Zum Zeitpunkt des Kaufs 1935 als Generale Pitti bei Gerolimich & Co., nach Verkauf ab 1949 als Ardens bei A.& F.
1954 bei Savona abgewrackt.
Langano 1894 1.294 Henry Koch, Lübeck 1928–1950 Gebaut als Sines für Oldenburg-Portugiesische Dampfschiffs-Rhederei, ab 1918 im Dienst bei J. Pedersen, Hadersleben, ab 1921 als Neutral bei Paulsen & Ivers, Kiel.
Am 17. September 1950 abgewrackt.
Ravenna 1888 1.243 Ramage & Ferguson, Leith in Leith (Schottland) 1924–1943 Gebaut für Leith, Hull & Hamburg Steam Packet Co. Ltd. (James Currie); 1911–1924 im Dienst bei London & Edinburgh Shipping Co., Leith.
1943 vor Genua gesunken.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dickinson B., Vladimir A., Selling the Sea. An Inside Look at the Cruise Industry, 2. Auflage, Hoboken, New Jersey 2008
  • Mancini M., Cruising: A Guide to the Cruise Line Industry, 2. Auflage, New York 2004
  • Schäfer C., Kreuzfahrten. Die touristische Eroberung der Ozeane, Dissertation, Nürnberg 1998
  • Schulz A., Verkehrsträger im Tourismus. Luftverkehr – Bahnverkehr – Straßenverkehr – Schiffsverkehr, München 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Costa Crociere – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Firmenprofil. In: Webseite des Unternehmens. Costa Crociere, archiviert vom Original am 15. Februar 2014; abgerufen am 2. Februar 2014.
  2. a b Piergiorgio Costa: Where We Come From. iUniverse, 2008, ISBN 978-0-595-53158-5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. An Italian history. In: Webseite des Unternehmens. Oleifici Mataluni, archiviert vom Original am 29. Oktober 2013; abgerufen am 26. Oktober 2013 (englisch).
  4. Giacomo Costa, fu Andrea / Costa Armatori S.p.A. / Costa Crociere S.p.A. / Costa Line. In: The Ships List. S. Swiggum, abgerufen am 25. Oktober 2013 (englisch).
  5. Costa Celebrates 60 Years of History, In: Cruise Industry News 27. März 2008 (englisch)
  6. Unternehmen, auf der Markenwebsite costakreuzfahrten.de, abgerufen am 1. März 2018
  7. La Costa sbarka in borsa. In: La Repubblica. 25. Mai 1989, abgerufen am 26. Oktober 2013 (italienisch).
  8. Costa Crociere and Sovcomflot create Prestige Cruises. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Presseerklärung. Costa Crociere, 7. Dezember 1990, archiviert vom Original am 27. Oktober 2013; abgerufen am 6. Juni 2017 (englisch).
  9. Position Statement of Dr. Nicola Costa. In: Presseerklärung. Costa Crociere, 4. August 1990, abgerufen am 26. Oktober 2013 (englisch).
  10. Ein Deutscher wird Chef bei Unglücksreederei Costa, Die Welt, 23. April 2012.
  11. Carmen Winkler: Iberocruceros wird zum Jahresende eingestellt. In: cruisetricks.de. 12. Mai 2014, abgerufen am 9. November 2014.
  12. Costa Celebration, ex Grand Celebration verkauft. 20. Dezember 2014, abgerufen am 2. Februar 2015.
  13. CMV übernimmt Grand Holiday von Costa Crociere: MS Magellan. 3. November 2014, archiviert vom Original am 4. November 2014; abgerufen am 3. November 2014.
  14. Il tradizionale cambio di bandiera rappresenta uno dei momenti più importanti: ora #CostaDiadema si è unita alla flotta Costa e batte bandiera italiana! 25. Oktober 2014, abgerufen am 25. Oktober 2014.
  15. Carnival Corporation: Carnival Corporation Enters into Strategic Partnerships to Add Nine Cruise Ships to its Fleet over a Four-Year Period Starting in 2019. Pressemitteilung. 26. März 2015, abgerufen am 4. September 2015.
  16. Costa neoCollection - Der Genuss des Reisens im langsameren Rhythmus. Abgerufen am 5. März 2021.
  17. Costa Classica wird drittes Schiff der neoCollection. Abgerufen am 5. März 2021.
  18. Equasis – French Ministry for Transport: Registerdaten der Schiffe. Abgerufen am 16. Januar 2012.
  19. Carnival Announces Newbuilds for Costa, Princess and P&O Australia. 30. Dezember 2015, abgerufen am 30. Dezember 2015.
  20. Handover Of Costa Firenze, The Ship Inspired By The Beauty Of The Renaissance. 22. Dezember 2020, abgerufen am 22. Dezember 2020 (englisch).
  21. a b Meyer Werft baut zwei riesige Kreuzfahrtschiffe für Costa Crociere. 28. Juli 2015, archiviert vom Original am 24. September 2015; abgerufen am 28. Juli 2015.
  22. COSTA CRUISES CHRISTENS FIRST EXCELLENCE-CLASS SHIP. 27. Februar 2020, abgerufen am 22. Dezember 2020 (englisch).
  23. Equasis – French Ministry for Transport: Registerdaten der Schiffe. Abgerufen am 16. Januar 2012.
  24. MS Karnika. In: Cruisemapper. Abgerufen am 24. Januar 2020 (englisch).
  25. Peter Knego: San of Aliaga. 16. Mai 2013, abgerufen am 29. Oktober 2015.
  26. Pascal Wepner: Aus Costa Romantica wird für 90 Millionen Euro die Costa neoRomantica. Schiffe und Kreuzfahrten, archiviert vom Original am 4. Oktober 2013; abgerufen am 16. Januar 2012.
  27. Pascal Wepner, Schiffe und Kreuzfahrten: Grand Mistral wird zur Costa neoRiviera. Archiviert vom Original am 30. September 2013; abgerufen am 27. September 2013.
  28. Finnlandia. In: Simplon Postcards – The Passenger Ship Website. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
  29. IMO 6622458
  30. M/S Finlandia. Abgerufen am 15. Dezember 2017.
  31. Costa Line – Linea „C“, Simplon Postcards – The Passenger Ship Website
  32. Flotte. In: Webseite der Norwegian Cruise Line. Abgerufen am 4. Februar 2014.
  33. Kreuzfahrtschiffe von Costa Crociere. Abgerufen am 15. Januar 2014.
  34. Bohai Ferry to start first cruise service in August. In: AsiaCruiseNews. 16. Juni 2014, archiviert vom Original am 19. Juni 2014; abgerufen am 17. Juni 2014 (englisch).
  35. Micke Asklander: Costa Crociere. Fakta om Fartyg, abgerufen am 26. Oktober 2013.
  36. Costa Line – Linea „C“. In: Simplon Postcards – The Passenger Ship Website. Abgerufen am 26. Oktober 2013.
  37. Oranje – Angelina Lauro. In: Simplon Postcards – The Passenger Ship Website. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
  38. Amerikanis. In: Simplon Postcards – The Passenger Ship Website. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
  39. Indrapoera 1926–1956. In: Simplon Postcards – The Passenger Ship Website. Abgerufen am 25. Oktober 2013.
  40. Bianca C, bei www.100-beste-tauchreviere.de, abgerufen am 25. Oktober 2013
  41. Provence – Enrico C – EnricoCosta – Symphony – Aegean Spirit – Ocean Glory 1. In: Simplon Postcards – The Passenger Ship Website. Abgerufen am 8. Oktober 2013.
  42. Costa Line – Linea „C“: The Later Liners 1966–1983. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
  43. Giovanna C. In: naviearmatori.net. Abgerufen am 13. Oktober 2013 (italienisch).
  44. Costa Crociere. In: kreuzfahreten-finden.de. Abgerufen am 13. Oktober 2013.
  45. "Italia – Princess Italia – Ocean Princess – Sapphire". In: Simplon Postcards – The Passenger Ship Website. Abgerufen am 4. Oktober 2013.
  46. Italia. Abgerufen am 5. Oktober 2013.
  47. Kreuzfahrtschiff Italia. In: Kreuzfahrtschiffe im Ostseebad Warnemünde und in der Hansestadt Rostock. Abgerufen am 6. Oktober 2013.
  48. Renaissance. In: Simplon Postcards – The Passenger Ship Website. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
  49. HMS Regent (N 41). In: uboat.net. Gudmundur Helgason, abgerufen am 27. Oktober 2013 (englisch).
  50. a b HMS Utmost (N 19). In: uboat.net. Gudmundur Helgason, abgerufen am 27. Oktober 2013 (englisch).