Meyer Werft

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Meyer Werft GmbH & Co. KG
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Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1795
Sitz Papenburg
DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Bernard Meyer
Mitarbeiter ca. 3.300 [1]
Umsatz 1,9 Mrd. Euro[2]
Branche Schiffbau
Website www.meyerwerft.de
Dockhalle 2 bei der Grundsteinlegung zur Erweiterung
Die Norwegian Jewel vor den über 86 Meter hohen Hallen der Meyer Werft, Papenburg
Blick in die Dockhalle 1 mit dem in Bau befindlichen Forschungsschiff Sonne
Hallen der Meyer Werft

Die Meyer Werft GmbH & Co. KG ist ein deutsches Schiffbauunternehmen, das vor allem durch seine große Werft in Papenburg (Landkreis Emsland) bekannt ist. Die Papenburger Werft ist Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) und Teil der Route der Industriekultur im Nordwesten.[3]

Geschichte der Werft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Meyer Werft – offiziell als Meyer Werft GmbH & Co. KG firmierend – wurde am 28. Januar 1795[4] als Holzschiffswerft gegründet. Das Unternehmen befindet sich in siebenter Generation im Besitz der Familie Meyer.[5]

In Papenburg gab es bis 1920 etwa zwanzig Werften. Nur die Meyer Werft überlebte bis ins 21. Jahrhundert, unter anderem weil das Unternehmen bereits 1872 auf Initiative von Joseph L. Meyer mit dem Bau von Stahlrumpfschiffen mit Dampfmaschinenantrieb begann.

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen den beiden Weltkriegen baute die Werft vor allem Fischdampfer, Lotsenboote, Feuerschiffe sowie Passagierschiffe für die Küstenfahrt. Während des Zweiten Weltkrieges war die Werft vor allem mit Reparaturaufträgen beschäftigt. Für die Kriegsrüstung wurden in geringer Zahl kleinere Einheiten wie U-Jagdboote neu gebaut. Nach den Kriegen wich die Werft auch auf den Bau von Maschinen aus, wodurch sie die Nachkriegsjahre überdauern konnte. Seit 1961 wurden hier auch rund 55 Gastanker hergestellt. Der erste war der Gastanker Kirsten Tholstrup mit 900 m³. Der größte auf der Meyer Werft gebaute Tanker war die Donau mit 30.000 Kubikmetern Tankvolumen. Von 2011 bis 2013 entstand der neue LNG-Tanker Coral Energy für die niederländische Reederei Anthony Veder (Rotterdam).

Seit ihrer Gründung bis in die 1980er Jahre befand sich die Meyer Werft in der Papenburger Stadtmitte. Vor allem durch Platzmangel aufgrund stetig wachsender Neubauten war die Werft gezwungen, ihren Sitz an den heutigen Standort im Außenhafen zu verlagern. Auf dem ehemaligen Gelände befindet sich heute das Kulturzentrum Forum Alte Werft.

In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hat sich die Meyer Werft international durch den Bau von Autofähren, Passagierfähren, RoRo-Schiffen, Containerschiffen, Tiertransportern und seit Mitte der 1980er Jahre vor allem durch den Bau von Kreuzfahrtschiffen einen Namen gemacht.

Die Ära der Kreuzfahrtschiffe (seit den 1980er Jahren)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1985 lief das erste Kreuzfahrtschiff der Werft vom Stapel. Die Homeric war das letzte Kreuzfahrtschiff dieser Größe, das mit einem klassischen Quer-Stapellauf zu Wasser gelassen wurde. Es war auch das einzige Schiff dieser Größe, das jemals zur Meyer Werft zurückgekehrt ist; 1990 wurde es hier um 40 Meter auf 244 Meter verlängert.

Die folgenden Kreuzfahrtschiffe wurden in dem zur damaligen Zeit weltweit größten überdachten Baudock gebaut, das 1987 in Betrieb genommen wurde. Die Halle misst – nach einer Verlängerung um 100 Meter in den Jahren 1990/1991 – heute 370 Meter in der Länge, sie ist 101,5 Meter breit und 60 Meter hoch. Das Dock in dieser Halle hat eine Länge von 358 Meter und eine Breite von 39 Meter.

Im Jahr 2000 wurde mit dem Bau einer zweiten überdachten Baudockhalle (384 Meter Länge, 125 Meter Breite und 75 Meter Höhe) begonnen. Innerhalb der im Jahr 2002 fertiggestellten zweiten Halle misst das Dock 362 × 45 Meter. Ebenfalls wurden neue Vorfertigungshallen errichtet, in denen vor allem Laserschweißtechnik eingesetzt wird. Im Dezember 2007 begannen die Bauarbeiten für die Verlängerung der zweiten Halle um 120 Meter.[6] Mit 504 Meter Länge ist diese Halle seitdem das weltweit größte überdachte Baudock. Die symbolische Grundsteinlegung erfolgte am 18. Januar 2008 durch Werft-Chef Bernard Meyer sowie den damaligen Ministerpräsidenten Niedersachsens, Christian Wulff. Am 31. August 2008 wurde das 2000 Tonnen schwere Dach für die Erweiterung der Bauhalle in die neue Position gehoben.[7]

Von 2007 bis 2013 wurden sieben Clubschiffe der Sphinx-Klasse für AIDA Cruises gebaut. Im September 2008 wurde das Schiff Celebrity Solstice, das erste von fünf neuen Schiffen für Celebrity Cruises, ausgeliefert. Mit der Solstice-Baureihe (122.000 BRZ) hat die Meyer Werft erstmals die 100.000-BRZ-Marke überschritten. Die ab 2014 an Royal Caribbean Cruises ausgelieferten Kreuzfahrtschiffe sind sogar mit rund 167.000 BRZ vermessen (siehe Bauliste der Meyer Werft).

Im Mai 2011 feierte die Werft das 25-jährige Bestehen des eigenen Kreuzfahrtschiffbaus.[8]

Am 10. Juni 2014 bestätigte die Meyer Werft, dass sie 2014 in den Bau von Yachten und Zubringerschiffe für Ölplattformen und Windenergieanlagen einsteigen will. Grund ist die Verringerung der Krisenanfälligkeit.[9]

Die Werft plant zurzeit eine Erweiterung, wofür die Kreisstraße 158 (Rheiderlandstraße) verlegt werden soll.[10]

Am 27. März 2015 unterzeichnete Carnival Corporation & plc eine Absichtserklärung für den Bau von vier neuen Schiffen, die zwischen 2019 und 2022 auf den Werften in Turku und Papenburg gebaut werden sollen.[11][12]

Belegschaft, wirtschaftliche Bedeutung für die Region[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Meyer Werft hatte im Jahre 2016 etwa 3300 Beschäftigte. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten lag bei 38 Jahren.[13] Zusammen mit den zahlreichen Beschäftigten in den Zulieferbetrieben ist das Unternehmen ein äußerst wichtiger Wirtschaftsfaktor im nördlichen Emsland und südlichen Ostfriesland. Die wirtschaftliche Bedeutung für Niedersachsen und Deutschland hatte das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung 2010 wissenschaftlich untersucht.

Am 15. Januar 2015 unterschrieben die Niedersächsische Landesregierung, die Geschäftsführung und Betriebsrat der Meyer Werft sowie die IG Metall Küste einen Standortsicherungsvertrag, der die damals 3100 Arbeitsplätze in Papenburg langfristig bis Ende 2030 sichern sollte.[14] Die Werft sicherte außerdem im Vertrag zu, dass Aus- und Fortbildung sowie Forschung und Entwicklung als Kernkompetenzen im bisherigen Umfang erhalten werden. Ein weiterer Punkt des Vertrages sind weitere Investitionen in den Standort Papenburg. Das Land Niedersachsen sicherte im Gegenzug die Nutzung der Ems als funktionsfähige Bundeswasserstraße inklusive des nötigen Aufstauens für die Überführung der in Papenburg gefertigten Schiffsneubauten zu. Hierzu erarbeitete die Landesregierung gemeinsam mit den Umweltverbänden WWF, BUND und NABU den „Masterplan Ems 2050“, der die Qualität der Ems trotz weiterer Nutzung erheblich verbessern soll. Am 24. März 2015 stimmte der Kreistag des Landkreises Leer als letztes „Kommunalparlament“ dem „Masterplan Ems 2050“ zu, sodass er umgesetzt werden kann.[15]

Übernahmen anderer Unternehmen, Eigentumsverhältnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1997 übernahm die Meyer-Gruppe die im Jahr 1850 als „Maschinenbauanstalt und Schiffswerft“ gegründete Neptun-Werft in Rostock. Sie firmiert als Neptun Industrie GmbH & Co. KG, Rostock. Seit dem 13. August 2015 ist die persönlich haftende Gesellschaft die NIR Holding GmbH mit Sitz in Luxemburg.[16]

Am 4. August 2014 bestätigte die Werft die Übernahme eines 70-%-Anteils an dem finnischen Spezialisten für Kreuzfahrtschiffe STX Finland in Turku. Dort sollen zwei weitere Schiffe für TUI Cruises (Mein Schiff 5 und Mein Schiff 6) gebaut werden.[17] Mitte September übernahm die Meyer Werft die Werft STX Finland in Turku. Sie wurde umbenannt in Meyer Turku Oy. TUI Cruises vereinbarte eine Option über den Bau der Schiffe Mein Schiff 7 und Mein Schiff 8 für 2018 und 2019, sie wurde im Juli 2015 in eine Festbestellung umgewandelt.

Im April 2015 gab die Meyer-Werft-Gruppe bekannt, dass sie ihren 70-%-Anteil an der finnischen Werft Meyer Turku Oy in Turku auf 100 % aufstockt, in dem sie den 30-%-Anteil des finnischen Staats übernimmt. Die Komplettübernahme erleichtert laut Meyer Werft die Zusammenarbeit zwischen den drei Standorten Papenburg, Rostock und Turku. In Turku sind rund 1350 Menschen beschäftigt.[18].

Im Juni 2016 gab die Familie Meyer als Eigentümerin bekannt, dass die Werften in Deutschland und Finnland in zwei deutsche Familienstiftungen eingebracht werden.[19]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit den 1980er Jahren werden die Schiffsüberführungen auf der Ems von Naturschützern kritisiert. Um die von der Werft gebauten Kreuzfahrtschiffe mit ihren großen Abmessungen vom Binnenlandstandort der Werft in Papenburg in die rund 40 Kilometer entfernte Emsmündung zu bringen, muss der Fluss aufgestaut werden. Dadurch findet eine Verschlickung des Gewässers in diesem Abschnitt statt, was negative ökologische Folgen hat. Zudem erfolgten mehrmals Vertiefungen der Ems, die wegen ihrer negativen ökologischen Folgen für den Fluss ebenfalls von Naturschützern kritisiert werden.[20][21]

Im Juli 2013 kamen bei einem Brand in einer Massenunterkunft in Papenburg zwei rumänische Werkvertragsarbeiter ums Leben, die über ein Emder Leiharbeits-Unternehmen mit Werkverträgen bei der Meyer Werft beschäftigt waren. In der daraufhin aufgekommenen öffentlichen Diskussion über unzureichende Sozialstandards für die meist aus Osteuropa stammenden Werkvertragsarbeiter und „Lohndumping“ geriet auch die Werft als Auftraggeber von Leiharbeit in die Kritik.[22] Die Werft zog Konsequenzen aus dem Tod der beiden Leiharbeiter und erstellte eine Sozialcharta und einen Verhaltenskodex, die sowohl für die Werft als auch für Unterlieferanten gelten sollen. Zugleich wies Werftchef Bernard Meyer jedoch darauf hin, „dass Subunternehmen für den wirtschaftlichen Erfolg seiner Werft unverzichtbar seien“.[23]

Mitte 2015 kündigte die Meyer-Werft-Gruppe an, den Firmensitz der Mutterholding Meyer Neptun GmbH von Rostock nach Luxemburg zu verlegen. Ziel der Verlegung war die Verhinderung der Einrichtung eines Aufsichtsrates für das Unternehmen, was nach deutschen Recht nach der Übernahme der Werft im finnischen Turku notwendig geworden wäre. Das Unternehmen gab an, eine zusätzliche Rückkopplung mit einem Aufsichtsrat sei extrem hinderlich bei Verhandlungen über Neuaufträge. Die geplante Verlegung der Werft-Holding erregte überregionale Aufmerksamkeit und stieß überwiegend auf Unverständnis und Kritik. Insbesondere von der niedersächsischen Landesregierung sowie dem Betriebsrat des Unternehmens und der zuständigen Gewerkschaft wurde die Verlegung scharf kritisiert. Sie warfen der Werft u. a. vor, sie wolle die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer beschneiden. Daraufhin aufgenommene Gespräche zwischen Werft bzw. Unternehmensgeschäftsführung sowie Landesregierung, der IG Metall und dem Betriebsrat blieben jedoch ergebnislos und die Werft erklärte Anfang September 2015, das sie an den Plänen festhalten werde.[24][25]

Eine geplante Ehrung des Chefs der Meyer Werft, Bernard Meyer, durch die Emsland-Medaille, die seit 1987 vom Landkreis Emsland an Personen für deren Verdienste um den Landkreis verliehen wird, geriet durch die aufgekommene Diskussion um die Verlegung des Holding-Sitzes ebenfalls in Kritik. Im Juli 2015 erklärte Meyer, dass er auf die Auszeichnung verzichte, um u. a. „Schaden von seiner Familie“ abzuwenden.[26]

Mitte September 2015 leitete die Werft ein Kündigungsverfahren gegen den Betriebsratsvorsitzenden Ibrahim Ergin ein, weil dieser in bis zu vier Jahre zurückreichenden Fällen Auszubildende genötigt haben solle, in die Gewerkschaft IG Metall einzutreten. Ergin wies die Vorwürfe zurück. Da der Betriebsrat der Kündigung nicht zustimmte, zog die Werftleitung vor das Arbeitsgericht Lingen, um das Recht zur Kündigung im Wege eines Zustimmungsersetzungsverfahrens zu erstreiten. Zudem nahm die Staatsanwaltschaft Osnabrück Ermittlungen gegen Ergin wegen des Verdachts der Nötigung auf.[27][28] Zur Entschärfung des aufgekommenen Streits zwischen Arbeitnehmervertretung und Geschäftsführung vereinbarten beide Seiten zunächst eine Mediation, die vom Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel von der Universität Bremen und vom Direktor des Arbeitsgerichtes Pforzheim Hans Weischedel betreut werden sollte.[29] Mitte Oktober 2015 erklärten jedoch beide Seiten die Mediation für gescheitert, da keine Einigung über die Einbeziehung und Rücknahme des Kündigungsantrages gegen Ergin erzielt werden konnte.[30] Ein Ende Oktober 2015 vom Arbeitsgericht Lingen vorgeschlagenes gerichtliches Mediationsverfahren wurde von der Geschäftsführung unter Hinweis auf u. a. den Hintergrund der Kündigung abgelehnt.[31] In der Mitte Dezember 2015 geführten Arbeitsgerichtsverhandlung unterlag die Meyer Werft aus formalen Gründen. Die Werft kündigte an, nun das Landesarbeitsgericht Niedersachsen in Hannover als nächste Instanz anrufen zu wollen.[21] Im April 2016 erhob die Staatsanwaltschaft Osnabrück Anklage gegen Ergin wegen des Verdachts der Nötigung in fünf Fällen. Als Folge daraus traten bis Mitte Mai 2016 drei Betriebsratsmitglieder zurück, die daraufhin eine Mitarbeiterinitiative gründeten mit dem Ziel, Neuwahlen zu erreichen und zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung zurückzukommen.

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da auf Kreuzfahrtschiffen auch Theater von großer Bedeutung sind, ist die Meyer Werft gleichzeitig Deutschlands größter Theaterbauer. Die Meyer Werft hat mehr und größere Theater mit wechselnden Bühnenbildern und versenkbaren Orchestergräben gebaut als jedes andere Unternehmen.

Die Meyer Werft hat zwei der größten überdachten Trockendocks der Welt, das Baudock II ist das größte überdachte Trockendock der Welt. Durch ihre außergewöhnliche Lage an der Ems, die für fast jedes Auslaufen durch das Emssperrwerk gestaut werden muss, ziehen die etwa 36 Kilometer langen Überführung der Schiffe zum Dollart tausende Schaulustige an. Jährlich besichtigen etwa 300.000 Menschen die Werft über ihr Besucherzentrum (Bestandteil von ERIH). Das Besucherzentrum wird von der Papenburg Tourismus GmbH mit der Werft organisiert. Es werden auch häufig große Musikfestivals vor den Schiffsüberführungen, bei denen ebenfalls tausende Menschen zuschauen, durchgeführt.

Am 9. Dezember 2011 hatten unbekannte Arbeiter auf der Werft einen Wasserschaden auf der Disney Fantasy von Disney Cruise Line herbeigeführt. Auf Deck 11 und Deck 12 wurden mehrfach Feuerlöschanlagen geöffnet, wodurch Wasser in das Schiff eingedrungen ist. Durch diese Sachbeschädigung war ein erheblicher Schaden an dem Kreuzfahrtschiff entstanden, 48 Kabinen wurden dabei beschädigt.[32] Der Terminplan und die geplante Übergabe an die Reederei konnte dennoch eingehalten werden.

Am 5. März 2013 entstand auf dem Schiffsrohbau der Norwegian Getaway im Baudock II ein Brand. Als Ursache wurde ein Feuer in einem Pool-Technikraum auf Deck 15 des Schiffes festgestellt. Bei der Brandbekämpfung waren Feuerwehren aus dem kompletten Umland beteiligt. Verletzte gab es keine. Der Gesamtschaden betrug nach vorsichtiger Schätzung der Meyer Werft unter einer halben Million Euro.[33][34]

Baustrategie

Im Jahr 2014 hatte die Meyer Werft ihre Baustrategie optimiert. Durch die länger gewordenen Schiffe reicht der Platz im großen Baudock nicht mehr aus um genügend Blöcke montieren zu können, so dass es zu Staus in der Blockfertigung kommen würde. Auch ist das Baudock in Halle 5 zu klein, um Schiffe dieser Größe bauen zu können. Vor einem kompletten Rohbau der aktuell gebauten Schiffe, deren Länge etwa 350 Meter beträgt, verbleibt eine Restlänge im Baudock von 120 Meter. Diese verbleibende Restlänge wird seit der Anthem of the Seas zwei mal für die Fertigung eines sogenannten Schwimmteils mit einer Länge von 120 Meter genutzt. Ist das erste Schwimmteil fertig, wird dieses ausgedockt und mit dem nächsten Teil begonnen. Das zweite Schwimmteil wird dann direkt vor dem Ausdocken des fertigen Kreuzfahrtschiffes ausgedockt. Die Schwimmteile werden im Werfthafen weiter ausgebaut. Nachdem das fast fertig gestellte Kreuzfahrtschiff die Werfthalle verlassen hat, werden die Schwimmteile wieder eingedockt, zusammengefügt und um die Bug- und Hecksektionen ergänzt. Die Unterwasser Sektionen werden in Rostock bei der Neptun Werft gebaut und dann als 120 Meter lange Schwimmteile nach Papenburg geschleppt.

Durch diese veränderte Strategie kann die Werft im Bereich der Blockfertigung Kapazitätsspitzen und Unterbeschäftigung vermeiden. Zudem wird das kleine Baudock auch in die Fertigung von Blöcken genutzt um diese Halle wieder besser auszulasten und eine Unterbeschäftigung zu vermeiden. Zumindest für einige Stunden lassen sich so ein komplettes Kreuzfahrtschiff und die beiden 120 Meter langen Schwimmteile des nächsten Schiffes im Papenburger Werfthafen bestaunen.

Umweltaspekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lage der Meyer Werft sorgt für Diskussionen um die Wasserstraße Ems. Der Bau von Kreuzfahrtschiffen veränderte die Anforderungen an die Ems, so dass sie mehrmals vertieft werden musste. In enger Absprache mit der niedersächsischen Landesregierung wurde sie im Jahr 1990 auf 7,3 Meter vertieft. Die Vertiefung ermöglicht den Bau weiterer Kreuzfahrtschiffe, was wiederum die Beschäftigung auf der Meyer Werft sichert. Bei allen Vertiefungsmaßnahmen wurden Planfeststellungsverfahren durchgeführt, um die Auswirkungen zu untersuchen und Ausgleichsmaßnahmen festzulegen. Wichtiger Baustein sind dabei Renaturierungsmaßnahmen an anderer Stelle, beispielsweise der Deichvorlandflächen.

Durch das Ems-Sperrwerk in Gandersum lässt sich das Wasser auf 2,7 Meter über Normalhöhennull aufstauen und ermöglicht so die Überführung von Schiffen mit einem Tiefgang von bis zu 8,5 Metern. Für den Bau des Sperrwerkes wurden entsprechende Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt. Nichtsdestotrotz hat der Bau des Sperrwerks zu erheblichen Diskussionen mit den Umweltverbänden BUND, NABU und WWF Deutschland geführt. Das Land Niedersachsen hat sich verpflichtet, insgesamt neun Millionen Euro zur Verbesserung der ökologischen Gesamtsituation an der Ems zur Verfügung zu stellen. Im Sommer 2009 einigten sich die Meyer Werft und die Umweltverbände auf eine Regelung zum Thema Vogelschutz und Stauzeiten für das Ems-Sperrwerk.[35]

Bürgerinitiativen bevorzugen jedoch die Umsiedlung der Werft an einen Standort mit ausreichend tiefem Wasser. Dies würde aber Arbeitsplatz- und Kaufkraftverluste in Papenburg und Umgebung bedeuten[36], ebenso wie eine Verlagerung des mit der Werft verbundenen Tourismus.

Die Meyer Werft treibt die Entwicklung an Alternativen für die bisherigen Kraftstoffe an. Das erste Schiff, das mit dem schadstoffarmen Flüssigerdgas (LNG) betrieben wird, wurde bereits im Jahr 2012/2013 für die niederländische Reederei Anthony Veder gebaut: der LNG-Gastanker Coral Energy.[37]

Aktueller Auftragsbestand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Bauliste der Meyer Werft

In der folgenden Tabelle werden die aktuellen Bauaufträge für die Meyer Werft in Reihenfolge des geplanten Ablieferungsdatums aufgelistet. Eine Liste aller jemals auf der Meyer Werft entstandene Schiffe befindet sich im Hauptartikel Bauliste der Meyer Werft.

Ablieferung Name Vermessung (BRT/BRZ) Auftraggeber/Eigner/Betreiber Bauwerft Bemerkungen
2016 Genting Dream (Baunummer S.711) 150.000 HongkongHongkong Genting Hong Kong Papenburg, Baudock 2 Kreuzfahrtschiff, 3.360 Passagiere[38]
2017 Megastar[39] 49.000 EstlandEstland Tallink Turku Fährschiff, 2.800 Passagiere, LNG-Antrieb
2017 Norwegian Joy 163.000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Norwegian Cruise Line Papenburg, Baudock 2 Kreuzfahrtschiff, 4.200 Passagiere
2017 Mein Schiff 6 99.800 DeutschlandDeutschland TUI Cruises Turku Kreuzfahrtschiff, 2.506 Passagiere
2017 World Dream[40] (Baunummer S.712)[41] 151.300[42] HongkongHongkong Genting Hong Kong Papenburg, Baudock 2 Kreuzfahrtschiff, 3.300 Passagiere
2018 Norwegian Bliss[43][44] 164.600[45] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Norwegian Cruise Line Papenburg, Baudock 2 Kreuzfahrtschiff, 4.200 Passagiere
2018 Mein Schiff 1[46] 99.800 DeutschlandDeutschland TUI Cruises Turku Kreuzfahrtschiff, 2.860 Passagiere
2018[47] Helios-Klasse 183.200 DeutschlandDeutschland AIDA Cruises Papenburg, Baudock 2 Kreuzfahrtschiff, 2.500 Kabinen / 6.600 Passagiere, LNG-Antrieb
2019 Quantum-Klasse (Baunummer S. 700) 167.800 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Royal Caribbean International Papenburg, Baudock 2 Kreuzfahrtschiff, 4.100 Passagiere
2019 Norwegian Breakaway Plus-Klasse 164.600 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Norwegian Cruise Line Papenburg, Baudock 2 Kreuzfahrtschiff, 4.200 Passagiere
2019 Mein Schiff 2[46] 99.800 DeutschlandDeutschland TUI Cruises Turku Kreuzfahrtschiff, 2.860 Passagiere
2019 Saga Cruises Neubau 1 55.900 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Saga Cruises Papenburg, Baudock 1 Kreuzfahrtschiff, 540 Kabinen / 1.000 Passagiere
2019 Helios-Klasse 183.200 ItalienItalien Costa Crociere Turku Kreuzfahrtschiff, 2.500 Kabinen / 6.600 Passagiere, LNG-Antrieb
2020 Helios-Klasse 183.200 DeutschlandDeutschland AIDA Cruises Papenburg, Baudock 2 Kreuzfahrtschiff, 2.500 Kabinen / 6.600 Passagiere, LNG-Antrieb[48]
2020 Quantum-Klasse 167.800 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Royal Caribbean International Papenburg, Baudock 2 Kreuzfahrtschiff, 4.100 Passagiere[49]
2020 Helios-Klasse 183.200 ItalienItalien Costa Crociere Turku Kreuzfahrtschiff, 2.500 Kabinen / 6.600 Passagiere, LNG-Antrieb[50]
2021 Saga Cruises Neubau 2 55.900 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Saga Cruises Papenburg, Baudock 1 Kreuzfahrtschiff, 540 Kabinen/1.000 Passagiere
2021 Disney Cruise Line Neubau 1 135.000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Disney Cruise Line Papenburg, Baudock 2 Kreuzfahrtschiff, 1250 Kabinen[51]
2023 Disney Cruise Line Neubau 2 135.000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Disney Cruise Line Papenburg, Baudock 2 Kreuzfahrtschiff, 1250 Kabinen[51]
IndonesienIndonesien PT.Pelni Papenburg Passagierschiff, Absichtserklärung[52]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolf Eilers, Klaus-Peter Kiedel (Verf.); Meyer Werft (Hrsg.): Meyer-Werft. 6 Generationen Schiffbau in Papenburg. 1795–1988. Übersetzung ins Englische: Jacqueline Rohmann. Wirtschaftsverlag NW – Verlag für neue Wissenschaft, Bremerhaven 1988, ISBN 3-88314-721-4 (Text deutsch und englisch).
  • Hans Jürgen Witthöft: Meyer-Werft. Innovativer Schiffbau aus Papenburg. 210 Jahre Erfolg beim Bau von Schiffen. Herausgegeben im Auftrag der Jos. L. Meyer GmbH und Co. Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 3-7822-0924-9.
  • Peter Hackmann (Red.); Meyer Werft (Hrsg.): Flusskreuzfahrtschiffe. Neptun-Werft Rostock gegründet 1850. Meyer-Werft, Papenburg 2006, DNB 99103113X.
  • Nils Schwerdtner: 25 Jahre Kreuzfahrtschiffe der Meyer-Werft. Herausgegeben im Auftrag der Meyer Werft. Koehler, Hamburg 2011, ISBN 978-3-7822-1041-6.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus-Peter Kiedel: „Baut, schifft getrost, verlieret nie den Mut!“ Papenburger Schiffahrt in vier Jahrhunderten. In: Wolf-Dieter Mohrmann (Hrsg.): Geschichte der Stadt Papenburg. Stadt Papenburg, Papenburg 1986, ISBN 3-925742-00-X, S. 265–317.
  • Klaus-Peter Kiedel: Vom Flußraddampfer zum Kreuzliner. Passagierschiffbau auf der Werft Jos. L. Meyer 1874–1986. In: Emsländische Landschaft e.V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim (Hrsg.): Emsland, Bentheim. Band 2 (= Beiträge zur neueren Geschichte). Emsländische Landschaft e.V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim, Sögel 1986, ISBN 3-925034-07-2, S. 173–288.
  • Klaus-Peter Kiedel: Meyer, Joseph Lambert. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 17, Duncker & Humblot, Berlin 1994, ISBN 3-428-00198-2, S. 356 f. (Digitalisat).
  • Klaus-Peter Kiedel, Claus Veltmann (Verf.); Verein zur Förderung des Emslandmuseums Papenburg – Museum für Industrie und Technik e.V. (Hrsg.): 350 Jahre Schiffbau in Papenburg, 200 Jahre Meyer-Werft (= Begleitheft zur Ausstellung des Emslandmuseums Papenburg – Museum für Industrie und Technik, 2. Juni bis 31. Oktober 1995). Verein zur Förderung des Emslandmuseums Papenburg, Papenburg 1995, ISBN 3-930365-05-7.
  • Klaus Nienaber: Meyer-Werft voll ausgelastet. In: Hansa, September 2008, ISSN 0017-7504, S. 48–57.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meyer Werft setzt europäischen Kurs fort. 28. Juni 2015, abgerufen am 28. Juni 2015.
  2. Bundesanzeiger: www.bundesanzeiger.de; MEYER NEPTUN GmbH Konzernabschluss
  3. Route der Industriekultur im Nordwesten. Station 8: Meyer-Werft, Papenburg Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V.
  4. Geburtstag der MEYER WERFT: Seit 220 Jahren baut man in Papenburg Schiffe. 27. Januar 2015, abgerufen am 27. Januar 2015.
  5. Meyer Werft - Unternehmensgeschichte, abgerufen am 18. September 2015.
  6. Emslandkurier am Sonntag für Papenburg, 2. Dezember 2007, S. 1.
  7. Dach des Baudocks in Position. 1. September 2008, abgerufen am 7. April 2014.
  8. Pressemitteilung vom 4. Mai 2011
  9. Papenburger Meyer Werft steigt in Jachtbau ein. 10. Juni 2014, abgerufen am 11. Juni 2014.
  10. Kreisstraße soll für Meyer Werft weichen. 7. Juli 2014, abgerufen am 8. Juli 2014.
  11. Carnival Corporation schließt strategische Partnerschaften, um ihre Flotte um neun Kreuzfahrtschiffe ab 2019 zu erweitern. 27. März 2015, abgerufen am 27. März 2015.
  12. Meyer Turku signed a significant Memorandum of Agreement. 27. März 2015, abgerufen am 27. März 2015.
  13. Meyer Werft – Das Unternehmen, abgerufen am 27. Juni 2016.
  14. ndr.de: Meyer-Werft-Standort für 15 Jahre gesichert, abgerufen am 25. Januar 2015
  15. Kreistag stimmt „Masterplan Ems“ zu. 24. März 2015, abgerufen am 24. März 2015.
  16. Christoph Spehr: Verstaatlichen wäre eine gute Idee. Die Flucht der Meyer Werft vor der Mitbestimmung ist kein Einzelfall. In: Waterkant, Heft 3/15, S. 9–12, ISSN 1611-1583
  17. MEYER WERFT bündelt Kräfte mit STX Finnland. Pressemitteilung der Meyer Werft vom 4. August 2014; abgerufen am 10. August 2014
  18. Meyer erwirbt Werft in Turku komplett. Papenburger übernehmen Anteil vom finnischen Staat. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 16. April 2015, S. 27
  19. Deutsche Familienstiftungen sichern Bestand der Meyer Werften in Deutschland und Finnland als Familienunternehmen, abgerufen am 27. Juni 2016.
  20. Thomas Schumacher: Emsvertiefung: Größer, breiter, tiefer. In: taz.de. 24. März 2012, abgerufen am 18. Dezember 2015.
  21. a b Elmar Stephan: Meyer-Werft verliert vor Gericht. In: Weser-Kurier. 18. Dezember 2015, S. 17 (online [abgerufen am 18. Dezember 2015]).
  22. Kristina Läsker: Werft in Papenburg – Leiharbeiter verbrennen in Unterkunft. In: Süddeutsche.de. 18. Juli 2013, abgerufen am 18. Dezember 2015.
  23. (syd/dpa): Nach Tod von Leiharbeitern: Meyer Werft erstellt Sozialcharta. In: Spiegel Online. 21. Juli 2013, abgerufen am 18. Dezember 2015.
  24. Peter Mlodoch, Stefan Lakeband: Meyer-Werft nun doch in Luxemburg. In: Weser-Kurier. 2. September 2015 (online [abgerufen am 15. Dezember 2015]).
  25. Martin Kopp: Die Meyer Werft verlegt ihren Sitz nach Luxemburg. In: Hamburger Abendblatt. 3. September 2015 (online [abgerufen am 15. Dezember 2015]).
  26. Christiana Gerlach: Bernard Meyer sorgt für Paukenschlag. In: NDR.de. Norddeutscher Rundfunk, Stand: 20. Juli 2015, abgerufen am 15. Dezember 2015.
  27. Meyer Werft will Kündigung gerichtlich durchsetzen. In: NDR.de. Norddeutscher Rundfunk, Stand: 24. September 2015, abgerufen am 15. Dezember 2015.
  28. Ermittlungen gegen Betriebsrat der Meyer Werft. In: NDR.de. Norddeutscher Rundfunk, Stand: 1. Oktober 2015, abgerufen am 15. Dezember 2015.
  29. Hickel soll Streit bei Meyer-Werft entschärfen. In: Weser-Kurier. 2. Oktober 2015 (online [abgerufen am 15. Dezember 2015]).
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Koordinaten: 53° 5′ 55″ N, 7° 21′ 59″ O