Daiting

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Daiting
Daiting
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Daiting hervorgehoben
Koordinaten: 48° 48′ N, 10° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs­gemeinschaft: Monheim
Höhe: 445 m ü. NHN
Fläche: 25,46 km2
Einwohner: 758 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86653
Vorwahl: 09091
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 129
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Kirchberg 1
86653 Daiting
Webpräsenz: www.gemeinde-daiting.de
Bürgermeister: Roland Wildfeuer
Lage der Gemeinde Daiting im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-Linkersbaindt Dornstadt-Linkersbaindt Esterholz (gemeindefreies Gebiet) Rain (Lech) Münster (Lech) Holzheim (Landkreis Donau-Ries) Oberndorf am Lech Mertingen Donauwörth Asbach-Bäumenheim Genderkingen Niederschönenfeld Marxheim Tagmersheim Rögling Monheim (Schwaben) Kaisheim Buchdorf Daiting Fremdingen Auhausen Oettingen in Bayern Hainsfarth Ehingen am Ries Tapfheim Marktoffingen Maihingen Megesheim Munningen Wolferstadt Wallerstein Nördlingen Reimlingen Ederheim Forheim Amerdingen Wemding Wechingen Harburg (Schwaben) Hohenaltheim Deiningen Alerheim Otting Fünfstetten Huisheim Mönchsdeggingen Möttingen Baden-Württemberg Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Eichstätt Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Daiting ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Monheim.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Ussel in der Region Donau-Ries.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daiting hat folgende Ortsteile:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daiting wurde erstmals 1241 urkundlich erwähnt (Teytingen). Die auf der Daitinger Burg Meilenhart residierende Adelsfamilie Meilenhart war Marschall der Grafen von Lechsgmünd und starb Ende des 13. Jahrhunderts aus. Bedeutendste Persönlichkeit des Geschlechtes war wohl Reinboto von Meilenhart, der Bischof von Eichstätt wurde. Burg Meilenhart wurde 1421 in einem Rachezug ausgeraubt und zerstört. Der Ort kam später zum Herzogtum Pfalz-Neuburg, sodass nach dem Augsburger Religionsfrieden (1555) von 1560 bis 1621 die Bewohner von Daiting der evangelisch-lutherischen Konfession angehörten. 1818 entstand im Zuge der Reformen in Bayern die Gemeinde Daiting.

19. bis 21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde im Tagebau erzhaltiges Gestein gefördert und mit Pferdefuhrwerken nach Obereichstätt transportiert, wo ein Schmelzofen stand. Um das Jahr 1860 wurde der Betrieb unrentabel, da der Eisengehalt des Erzes zu gering und die Transportkosten zu hoch waren.

Das bei Daiting gefundene achte Exemplar des Archaeopteryx.

Ende der 1980er Jahre wurde das achte Exemplar des Archaeopteryx auf dem Gemeindegebiet gefunden.[2]

Der nach der Schließung des letzten Geschäftes in der alten Lagerhalle entstandene Dorfladen Daiting öffnete am 13. Januar 2005.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1974 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Hochfeld und Natterholz eingegliedert.[3]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftaufnahme des Sportplatzes in Daiting

Der Gemeindeteil Unterbuch mit nur ca. 60 Einwohnern ist bekannt durch den Schnupfclub Unterbuch, der regelmäßig die ersten Plätze bei nationalen und internationalen Schnupfmeisterschaften belegt.

Der örtliche Sportverein ist die SpVgg Daiting.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

de Lange, Albert/Utz Tremp, Kathrin (Hrsg.): Friedrich Reiser und die „waldensisch-hussitische Internationale“ im 15. Jahrhundert (Waldenserstudien 3), Ubstadt-Weiher u. a. 2009.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Daiting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Archäologischer Sensationsfund aus Daiting, Augsburger Allgemeine vom 28. November 2009; Zugriff am 16. April 2017
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 792.