Wechingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wechingen
Wechingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wechingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 54′ N, 10° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs­gemeinschaft: Ries
Höhe: 413 m ü. NHN
Fläche: 24,02 km²
Einwohner: 1428 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86759
Vorwahl: 09085
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 226
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Wechingen
Im Unterdorf 4
86759 Wechingen
Webpräsenz: www.wechingen.de
Bürgermeister: Klaus Schmidt (Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Wechingen im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-Linkersbaindt Dornstadt-Linkersbaindt Esterholz (gemeindefreies Gebiet) Rain (Lech) Münster (Lech) Holzheim (Landkreis Donau-Ries) Oberndorf am Lech Mertingen Donauwörth Asbach-Bäumenheim Genderkingen Niederschönenfeld Marxheim Tagmersheim Rögling Monheim (Schwaben) Kaisheim Buchdorf Daiting Fremdingen Auhausen Oettingen in Bayern Hainsfarth Ehingen am Ries Tapfheim Marktoffingen Maihingen Megesheim Munningen Wolferstadt Wallerstein Nördlingen Reimlingen Ederheim Forheim Amerdingen Wemding Wechingen Harburg (Schwaben) Hohenaltheim Deiningen Alerheim Otting Fünfstetten Huisheim Mönchsdeggingen Möttingen Baden-Württemberg Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Eichstätt Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Wechingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ries mit Sitz in Nördlingen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in der Planungsregion Augsburg im durch einen Meteoriteneinschlag geformten Ries, etwa 10 km nordöstlich von Nördlingen.

Die Gemeinde umfasst folgende Ortsteile:

  • Wechingen mit den Einöden Amerbach, Pfladermühle und Wolfsmühle
  • Fessenheim mit der Einöde Muttenauhof
  • Holzkirchen mit dem Weiler Speckbrodi

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wechingen gehörte zum Fürstentum Oettingen-Spielberg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden im Zuge der Gebietsreform die bis dahin eigenständigen Gemeinden Fessenheim und Holzkirchen eingemeindet.[2] Die Geschichte der drei Ortsteile, ihrer Häuser und Familien ist in jeweils eigenen, umfangreichen Büchern dargestellt, die in den Jahren 2001 bis 2010 erschienen sind.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1460 [2]
  • 1970: 1464 [2]
  • 1987: 1317
  • 2000: 1384
  • 2011: 1385
  • 2014: 1411

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2008 Klaus Schmidt (Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 575 T€, davon waren umgerechnet 81 T€ (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 77 und im Bereich Handel und Verkehr 42 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 473. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 83 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1735 ha, davon waren 1437 ha Ackerfläche und 298 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort kreuzen sich die Staatsstraße 2221 und die Kreisstraße DON 5.

Der Ortsteil Fessenheim liegt an der 1903 eröffneten ehemaligen Bahnstrecke Nördlingen–Wemding, auf der bis 1981 Personenzüge fuhren.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 60 Kindergartenplätze mit 52 Kindern
  • schulvorbereitende Einrichtung (SVE) der Schwabenhilfe mit zwei Gruppen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 794.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Beck: 1200 Jahre Wechingen. Ortschronik von Wechingen. Wechingen 2002
  • Gerhard Beck: Ortsfamilienbuch von Fessenheim und Muttenauhof 1581–1930. Die Ortsfamilien von Fessenheim von 1581–1930 und Notizen zur Ortsgeschichte. Wechingen 2010
  • Gerhard Beck, Hermann Greiner: Holzkirchen im Ries. Ortschronik 2008. Wechingen 2008
  • Wilhelm Hermann: Unser Dorf im Wandel der Zeiten. Die Chronik von Fessenheim. Fessenheim 2001
  • Erwin Meyer: Holzkirchen. Aus der Geschichte eines Riesdorfes und seines Weilers Speckbrodi Steinmeier, Nördlingen 1980

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wechingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien