Genderkingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Genderkingen
Genderkingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Genderkingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 42′ N, 10° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs­gemeinschaft: Rain
Höhe: 399 m ü. NHN
Fläche: 11,67 km²
Einwohner: 1199 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86682
Vorwahl: 09090
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 149
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 2
86682 Genderkingen
Webpräsenz: www.genderkingen.de
Bürgermeister: Roland Dietz (CSU)
Lage der Gemeinde Genderkingen im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-Linkersbaindt Dornstadt-Linkersbaindt Esterholz (gemeindefreies Gebiet) Rain (Lech) Münster (Lech) Holzheim (Landkreis Donau-Ries) Oberndorf am Lech Mertingen Donauwörth Asbach-Bäumenheim Genderkingen Niederschönenfeld Marxheim Tagmersheim Rögling Monheim (Schwaben) Kaisheim Buchdorf Daiting Fremdingen Auhausen Oettingen in Bayern Hainsfarth Ehingen am Ries Tapfheim Marktoffingen Maihingen Megesheim Munningen Wolferstadt Wallerstein Nördlingen Reimlingen Ederheim Forheim Amerdingen Wemding Wechingen Harburg (Schwaben) Hohenaltheim Deiningen Alerheim Otting Fünfstetten Huisheim Mönchsdeggingen Möttingen Baden-Württemberg Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Eichstätt Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Genderkingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

Sie liegt 37,6 km nördlich von Augsburg und nahe der Mündung des Lechs in die Donau.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeteile sind:[2]
Bauernhannes, Breitwangerhof, Donaulenz, Eichmühle, Genderkingen, Heicheltoni, Lehenbauer und Urfahrhof.

Orte in der Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genderkingen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung des Ortes fällt vermutlich in die Zeit zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert und das Dorf selbst entwickelte sich rasch zu einem Grenzort zu Altbayern. Am 29. April 1478 kam das Dorf in den Besitz des Zisterzienserklosters Kaisheim. 1803 wurde die Gemeinde im Zuge der Säkularisation des Klosters Kaisheim dem Königreich Bayern eingegliedert.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges wurde in Genderkingen durch den Einmarsch amerikanischer Soldaten am 25. April 1945 markiert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genderkingen hält eine Direktanbindung an die B 16 und ist ca. 3 km von der B 2 entfernt. Am Ort befindet sich ein Bahnhof der Donautalbahn und ein Sonderlandeplatz.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Genderkingen gibt es einen Kindergarten und eine Außenstelle der Johannes-Bayer-Grundschule Rain.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Genderkingen gibt es eine Freiwillige Feuerwehr.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1900–1930 Johann B. Wanner
  • 1930–1933 Michael Liedl
  • 1933–1945 Franz Xaver Königsdorfer
  • 1945–1948 Michael Liedl
  • 1948–1972 Andreas Voag
  • 1972–1978 Reinhold Hofmann
  • 1978–2008 Johann Schilke
  • Seit 2008 Roland Dietz CSU

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freie Bürger Genderkingen: 6 Sitze
  • Wir für Genderkingen:6 Sitze

Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014

Gemeindewappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Genderkingen ist gespalten von Silber und Blau. Vorne befinden sich zwei schräg gekreuzte rote Schlüssel, hinten der golden gekrönte goldene Großbuchstabe K.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gabriele Schwab, Kurt Latzel und Werner Geillinger: Genderkingen – Aus dem Leben eines Dorfes, Rain 1995 (Herausgeber: Raiffeisenbank)
  • Richard Dertsch: Die deutsche Besiedlung des östlichen bayerischen Mittelschwabens in ihren geschichtlichen Zügen dargestellt, in: Archiv für die Geschichte des Hochstifts Augsburg Bd. VI (1929), S. 297–432, hier besonders S. 383 ff. bezüglich der Einöden bei Genderkingen (Schwaighöfe).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Genderkingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, hg. vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, München 1987 (Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns), S. 398.
  3. Biographische Informationen auf der Internetseite der Gemeinde