Marktoffingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Marktoffingen
Marktoffingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Marktoffingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 55′ N, 10° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs­gemeinschaft: Wallerstein
Höhe: 441 m ü. NHN
Fläche: 13,6 km²
Einwohner: 1297 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86748
Vorwahl: 09087
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 177
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Weinstr. 19
86757 Wallerstein
Webpräsenz: www.marktoffingen.de
Bürgermeister: Helmut Bauer
Lage der Gemeinde Marktoffingen im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-Linkersbaindt Dornstadt-Linkersbaindt Esterholz (gemeindefreies Gebiet) Rain (Lech) Münster (Lech) Holzheim (Landkreis Donau-Ries) Oberndorf am Lech Mertingen Donauwörth Asbach-Bäumenheim Genderkingen Niederschönenfeld Marxheim Tagmersheim Rögling Monheim (Schwaben) Kaisheim Buchdorf Daiting Fremdingen Auhausen Oettingen in Bayern Hainsfarth Ehingen am Ries Tapfheim Marktoffingen Maihingen Megesheim Munningen Wolferstadt Wallerstein Nördlingen Reimlingen Ederheim Forheim Amerdingen Wemding Wechingen Harburg (Schwaben) Hohenaltheim Deiningen Alerheim Otting Fünfstetten Huisheim Mönchsdeggingen Möttingen Baden-Württemberg Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Eichstätt Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Marktoffingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wallerstein.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktoffingen liegt im Nördlinger Ries und ist Teil der Planungsregion Augsburg.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Minderoffingen und Wengenhausen sowie die Einöden Ramsteinerhof und Schnabelhof. Es existieren die Gemarkungen Marktoffingen und Minderoffingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts war der Ort als Lehen des Augsburger Domkapitels im Besitz der Grafen von Oettingen, zuletzt der Linie Oettingen-Wallerstein. Seit 1500 ist Marktoffingen Amt, später Oberamt mit eigener Hochgerichtsbarkeit des Fürstentums Oettingen-Wallerstein. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Minderoffingen wurde am 1. Mai 1978 im Zuge der Gebietsreform in die Gemeinde Marktoffingen eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1039 Einwohner[2]
  • 1970: 1085 Einwohner[2]
  • 1987: 1238 Einwohner
  • 2000: 1371 Einwohner
  • 2011: 1326 Einwohner
  • 2014: 1303 Einwohner

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 482 T€, davon waren umgerechnet 40 T€ (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 34 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 511. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 65 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1365 ha, davon waren 1160 ha Ackerfläche und 205 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haltepunkt Marktoffingen liegt an der Bahnstrecke Nördlingen–Dombühl. Hier finden saisonal im Sommer Sonderfahrten des Bayerischen Eisenbahnmuseums statt.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 50 Plätze mit 52 Kindern
  • Grundschule mit sechs Lehrern und 162 Schülern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 793.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Th. Groiß (Hrsg.): Zur Geschichte der Gemeinden Marktoffingen und Minderoffingen 1143–1993. Marktoffingen 1993.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Marktoffingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien