Eckfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Eckfeld
Eckfeld
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Eckfeld hervorgehoben
Koordinaten: 50° 7′ N, 6° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Wittlich-Land
Höhe: 447 m ü. NHN
Fläche: 12,75 km2
Einwohner: 371 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54531
Vorwahl: 06572
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 025
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 1
54516 Wittlich
Webpräsenz: www.vg-wittlich-land.de
Ortsbürgermeister: Rainer Stolz
Lage der Ortsgemeinde Eckfeld im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild

Eckfeld ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an.

Eckfeld, Luftaufnahme (2015)

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eckfeld liegt inmitten der südlichen Vulkaneifel mit ihrer Mittelgebirgslandschaft in unmittelbarer Umgebung der Eifelmaare. In der Nähe befindet sich das Eckfelder Trockenmaar mit zahlreichen paläontologischen Funden. Bekannt sind insbesondere das Urpferdchen und die älteste Honigbiene der Welt.

Zu Eckfeld gehören die Wohnplätze Birkenhof, Buchholz (ehemaliges Kloster), Holzmühle, Lindenhof und Tannenhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird im Jahr 973 in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto I. an das Kloster Echternach erstmals erwähnt. Ab 1794 stand Eckfeld unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist er Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Eckfeld besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fossilienfunde am 44,3 Millionen Jahre alten Eckfelder Maar (z. B. das „Eckfelder Urpferd“[4] und die „älteste Honigbiene der Welt“) wurden von der Landessammlung für Naturkunde Rheinland-Pfalz dem Maarmuseum in Manderscheid zur Verfügung gestellt.[5]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Eckfeld

Kirche und Kloster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Turm der Eckfelder Kirche St. Katharina wurde um das Jahr 1450 errichtet und als Wehrturm ausgebaut. An den Turm wurde 1882 ein neues Kirchenschiff angebaut.

Die Kirche St. Katharina in Eckfeld ist ebenso wie die Kirche in Pantenburg Filialkirche der Kirche Buchholz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eckfeld – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010. (PDF; 2,3 MB) Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, S. 56
  3. Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz
  4. H. Wolfgang Wagner, Friederike Kremb-Wagner, Martin Koziol, Jörg F. W. Negendank: Trier und Umgebung. Hrsg.: Peter Rothe (= Sammlung geologischer Führer. Band 60). 3. Auflage. Gebr. Bornträger Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-443-15094-5, S. 279.
  5. Details zum Eckfelder Maar