Großlittgen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Großlittgen
Großlittgen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Großlittgen hervorgehoben

Koordinaten: 50° 2′ N, 6° 48′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Wittlich-Land
Höhe: 310 m ü. NHN
Fläche: 13,2 km2
Einwohner: 960 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54534
Vorwahl: 06575
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 046
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 1
54516 Wittlich
Website: www.grosslittgen.de
Ortsbürgermeister: Anton Klas
Lage der Ortsgemeinde Großlittgen im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild
Abteikirche Himmerod

Großlittgen (Lautschrift in Eifeler Mundart: „Gruhssleehtchen“) in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahr 912 als Lutiaco erstmals urkundlich erwähnt. 1134/35 gründete Bernhard von Clairvaux bei dem Ort die Zisterzienser-Abtei Himmerod. Während der Koalitionskriege geriet Großlittgen ab 1794 unter französische Herrschaft. 1802 wurde die Abtei aufgelöst. Aufgrund der im Jahr 1815 auf dem Wiener Kongress geschlossenen Verträge wurde das linksrheinische Gebiet und damit der Ort dem Königreich Preußen zugeordnet.

Im Jahre 1922 wurde das Kloster Himmerod durch deutsche Zisterzienser-Mönche aus der Abtei Marienstatt im Westerwald neu gegründet. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Großlittgen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die zwölf Sitze verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[2]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anton Klas wurde am 6. Oktober 2020 ehrenamtlicher Ortsbürgermeister von Großlittgen. Der bisherige Erste Beigeordnete, der übergangsweise schon die Amtsgeschäfte geführt hatte, war bei der Direktwahl am 20. September 2020 mit einem Stimmenanteil von 68,7 % gewählt worden.[3][4]

Die Vorgänger von Klas als Ortsbürgermeister waren von Oktober 2019 bis zu seinem Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen im Juni 2020 Reinhold Graf, sowie zuvor Karl-Heinz Hubo.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein rotes Balkenkreuz, durch eingeschweifte goldene Spitze, darin ein schwarzer Löwe, gespalten: rechts in Rot ein silbernes Schwert, links in Rot zwei ineinander geschlungene goldene Ringe.“

Es wurde 1987 von der Bezirksregierung Trier genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Großlittgen gehört die Zisterzienser-Abtei Himmerod.

Siehe auch:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat einen Kindergarten und eine Grundschule. Im Süden verläuft die Bundesautobahn 60, im Osten die Bundesautobahn 1.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter von Großlittgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Großlittgen verbundene Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Großlittgen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  3. a b Christian Moeris: Ortsbürgermeister in Großlittgen wird vereidigt. In: Trierischer Volksfreund. Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier, 5. Oktober 2020, abgerufen am 15. November 2020.
  4. Sylvia Bergmann-Böhmer: Wahl des Ortsbürgermeisters der Ortsgemeinde Großlittgen am 20.09.2020. Verbandsgemeinde Wittlich-Land, 21. September 2020, abgerufen am 26. September 2020.