Großlittgen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Großlittgen
Großlittgen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Großlittgen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 2′ N, 6° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Wittlich-Land
Höhe: 310 m ü. NHN
Fläche: 13,2 km2
Einwohner: 965 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54534
Vorwahl: 06575
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 046
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 1
54516 Wittlich
Webpräsenz: www.grosslittgen.de
Ortsbürgermeister: Karl-Heinz Hubo
Lage der Ortsgemeinde Großlittgen im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild
Abteikirche Himmerod

Großlittgen (Lautschrift in Eifeler Mundart: „Gruhssleehtchen“) in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an. Großlittgen ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahr 912 als Lutiaco erstmals urkundlich erwähnt. 1134/35 gründete Bernhard von Clairvaux bei dem Ort die Zisterzienser-Abtei Himmerod. Während der Koalitionskriege geriet Großlittgen ab 1794 unter französische Herrschaft. 1802 wurde die Abtei aufgelöst. Aufgrund der im Jahr 1815 auf dem Wiener Kongress geschlossenen Verträge wurde das linksrheinische Gebiet und damit der Ort dem Königreich Preußen zugeordnet.

Im Jahre 1922 wurde das Kloster Himmerod durch deutsche Zisterzienser-Mönche aus der Abtei Marienstatt im Westerwald neu gegründet. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Großlittgen besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem vorsitzenden Ortsbürgermeister. Die 16 Sitze verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[3]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenamtlicher Ortsbürgermeister ist Karl-Heinz Hubo, er wurde bei der Kommunalwahl 2014 mit 80,2 Prozent der Stimmen direkt gewählt.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein rotes Balkenkreuz, durch eingeschweifte goldene Spitze, darin ein schwarzer Löwe, gespalten: rechts in Rot ein silbernes Schwert, links in Rot zwei ineinander geschlungene goldene Ringe.“

Es wurde 1987 von der Bezirksregierung Trier genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Großlittgen gehört die Zisterzienser-Abtei Himmerod.

Siehe auch:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die staatlich anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde hat einen Kindergarten und eine Grundschule. Im Süden verläuft die Bundesautobahn 60, im Osten die Bundesautobahn 1.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter von Großlittgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Großlittgen verbundene Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Großlittgen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Wahl der ehrenamtlichen Orts- und Stadtbürgermeister