Erzbistum Dijon

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Erzbistum Dijon
Basisdaten
Staat Frankreich
Kirchenprovinz Dijon
Diözesanbischof Roland Minnerath
Generalvikar François Touvet
Fläche 8.760 km²
Pfarreien 44 (2016 / AP 2017)
Einwohner 532.948 (2016 / AP 2017)
Katholiken 341.428 (2016 / AP 2017)
Anteil 64,1 %
Diözesanpriester 119 (2016 / AP 2017)
Ordenspriester 52 (2016 / AP 2017)
Katholiken je Priester 1.997
Ständige Diakone 36 (2016 / AP 2017)
Ordensbrüder 79 (2016 / AP 2017)
Ordensschwestern 150 (2016 / AP 2017)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Französisch
Kathedrale Kathedrale Saint-Benigne
Website www.diocese-dijon.com
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz Dijon

Kirchenprovinz Dijon

Das Erzbistum Dijon (lateinisch Archidioecesis Divionensis, französisch Archidiocèse de Dijon) ist ein im Osten des Landes gelegenes Erzbistum der römisch-katholischen Kirche in Frankreich. Sitz ist Dijon, die historische Hauptstadt des Herzogtums Burgund.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon in der Merowinger- und Karolingerzeit war Dijon Residenz der Bischöfe von Langres, die zugleich das Kloster St. Bénigne leiteten. Das Bistum Dijon selbst wurde am 9. April 1731 begründet und gehörte bis 2002 zur Kirchenprovinz Lyon. Erster Bischof war Jean Bouhier, vorher Abt von St. Etienne. Bischof René des Monstiers de Mérinville konnte während der französischen Revolution sein Amt nicht ausüben. Von 1801 bis 1822 gehörte zur Diözese Dijon auch das Gebiet des vorübergehend aufgelösten Bistums Langres.

Das 8.760 km² große Bistum wurde am 16. Dezember 2002 zum Metropolitanbistum erhoben und bekam zugleich vier Suffragansitze zugeordnet.

Kathedrale des Bistums war ursprünglich die Kirche Saint-Etienne, seit Anfang des 19. Jahrhunderts ist dies jedoch die vormalige Kollegiatkirche Saint-Benigne.

Gliederung der Kirchenprovinz Dijon seit 2002:

  • Erzbistum Dijon
  1. Bistum Autun
  2. Bistum Nevers
  3. Erzbistum Sens
  4. Mission de France

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]