Erzbistum Marseille

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Erzbistum Marseille
Karte Erzbistum Marseille
Basisdaten
Staat Frankreich
Diözesanbischof Georges Pontier
Weihbischof Jean-Marc Aveline
Generalvikar Jacques Bouchet
Fläche 650 km²
Pfarreien 122 (31.12.2013 / AP2014)
Einwohner 1.048.521 (31.12.2013 / AP2014)
Katholiken 715.000 (31.12.2013 / AP2014)
Anteil 68,2 %
Diözesanpriester 154 (31.12.2013 / AP2014)
Ordenspriester 90 (31.12.2013 / AP2014)
Ständige Diakone 26 (31.12.2013 / AP2014)
Katholiken je Priester 2.930
Ordensbrüder 111 (31.12.2013 / AP2014)
Ordensschwestern 428 (31.12.2013 / AP2014)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Französisch
Kathedrale Kathedrale Sainte-Marie-Majeure
Website [1]
Suffraganbistümer Erzbistum Aix
Bistum Ajaccio
Erzbistum Avignon
Bistum Digne
Bistum Fréjus-Toulon
Bistum Gap
Bistum Nizza
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz

Kirchenprovinz Marseille

Das Erzbistum Marseille (lateinisch Archidioecesis Massiliensis) ist ein Erzbistum der römisch-katholischen Kirche im Südosten Frankreichs mit Sitz in Marseille.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angeblich schon im 1. Jahrhundert erfolgte die Gründung eines Bischofssitzes in Marseille. Der erste namentlich bekannte Bischof ist im Jahr 314 Oresius. Im Jahr 417 wird das Bistum Marseille Teil der Kirchenprovinz Arles. Das Kloster Saint-Victor war von 750 bis 960 die Residenz der Bischöfe von Marseille. Um 1150 entstand die Kathedrale Notre Dame de la Major im Stil der provencalischen Romanik. 1801 bis 1822 war das Bistum vorübergehend aufgehoben. Zwischen 1852 und 1893 entstand neben der alten Bischofskirche die im neobyzantinischen Stil erbaute neue Kathedrale Sainte Marie Majeure. Sie besitzt zwei kuppelgekrönte Türme sowie eine 16 Meter hohe Vierungskuppel. 1948 erfolgte die Erhebung zum Erzbistum, 2002 die Erhebung zur Kirchenprovinz mit den rechts gelisteten Suffraganbistümern.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]