Gélaucourt

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Gélaucourt
Wappen von Gélaucourt
Gélaucourt (Frankreich)
Gélaucourt
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Toul
Kanton Meine au Saintois
Gemeindeverband Pays de Colombey et du Sud Toulois
Koordinaten 48° 27′ N, 5° 59′ OKoordinaten: 48° 27′ N, 5° 59′ O
Höhe 295–395 m
Fläche 2,26 km2
Einwohner 66 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 29 Einw./km2
Postleitzahl 54115
INSEE-Code

Mairie (Rathaus) der Gemeinde

Gélaucourt ist eine französische Gemeinde mit 66 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Toul und zum Kanton Meine au Saintois (bis 2015 Kanton Colombey-les-Belles).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gélaucourt liegt etwa 26 Kilometer südöstlich von Toul und etwa 30 Kilometer südwestlich von Nancy. Die Nachbargemeinden von Gélaucourt sind Lalœuf im Norden, Nordosten und Osten, Battigny im Süden sowie Favières im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der heutigen Gemeinde wurde 1267 erstmals als Velaicort in einem Dokument erwähnt[1]. Im Mittelalter gehörte die Gemeinde zum Gebiet des Herzogtums Lothringen. Genauer zum Amt (Bailliage) Vézelise. Mit dieser Herrschaft fiel Gélaucourt 1766 an Frankreich. Bis zur Französischen Revolution lag die Gemeinde im Grand-gouvernement de Lorraine-et-Barrois. Von 1793 bis 1801 war die Gemeinde dem Distrikt Vézelise zugeteilt und Teil des Kantons Vandeléville, danach von 1801 bis 2015 Teil des Kantons Colombey-les-Belles. Mit Ausnahme der Jahre 1926 bis 1943, als sie zum Arrondissement Nancy gehörte, ist Gélaucourt seit 1801 dem Arrondissement Toul zugeordnet. Die Gemeinde lag bis 1871 im alten Département Meurt(h)e. Seither bildet sie einen Teil des Départements Meurthe-et-Moselle.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1836 1851 1856 1911 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2015
Einwohner 100 148 137 110 76 48 41 29 32 32 45 58 64
Quelle: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert
  • Kalvarienberg Saint-Florentin aus dem 17. Jahrhundert
  • im Rathaus befinden sich Holzskulpturen von Saint-Florentin und der Madonna mit dem Kind aus der ehemaligen Kapelle Saint-Florentin
  • Biotop/Landschaftsgarten Jardin d’eau de l’Aubepré

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Namensformen der Gemeinde
  2. bewegliche Sehenswürdigkeiten

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gélaucourt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien