Grimonviller

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Grimonviller
Wappen von Grimonviller
Grimonviller (Frankreich)
Grimonviller
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Toul
Kanton Meine au Saintois
Gemeindeverband Pays de Colombey et du Sud Toulois
Koordinaten 48° 23′ N, 6° 0′ OKoordinaten: 48° 23′ N, 6° 0′ O
Höhe 337–495 m
Fläche 4,78 km2
Einwohner 91 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 19 Einw./km2
Postleitzahl 54115
INSEE-Code

Grimonviller ist eine französische Gemeinde mit 91 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Toul und zum Kanton Meine au Saintois (bis 2015 Kanton Colombey-les-Belles).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grimonviller liegt etwa 34 Kilometer südsüdöstlich von Toul wenige Kilometer östlich der Autoroute A31. Die Nachbargemeinden von Grimonviller sind Fécocourt im Norden, Pulney im Osten, Courcelles im Südosten, Aboncourt im Süden sowie Beuvezin im Westen. Der Fluss Brénon entspringt auf Gemeindegebiet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der heutigen Gemeinde wurde 1027 erstmals in der Form Grimaldi villa in einem Dokument erwähnt[1]. Im Mittelalter gehörte die Gemeinde zum Gebiet des Herzogtums Lothringen. Genauer zum Amt (Bailliage) Vézelise. Mit dieser Herrschaft fiel Grimonviller 1766 an Frankreich. Bis zur Französischen Revolution lag die Gemeinde im Grand-gouvernement de Lorraine-et-Barrois. Von 1793 bis 1801 war die Gemeinde dem Distrikt Vézelise zugeteilt und Teil des Kantons Vandeléville, danach von 1801 bis 2015 Teil des Kantons Colombey-les-Belles. Mit Ausnahme der Jahre 1926 bis 1943, als sie zum Arrondissement Nancy gehörte, ist Grimonviller seit 1801 dem Arrondissement Toul zugeordnet. Die Gemeinde lag bis 1871 im alten Département Meurt(h)e. Seither bildet sie einen Teil des Départements Meurthe-et-Moselle.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1851 1876 1881 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2015
Einwohner 234 295 244 332 125 117 102 81 82 82 84 97
Quelle: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Epvre aus dem 19. Jahrhundert
  • Denkmal für die Gefallenen[3]
  • ehemaliges Lavoir (Waschhaus)
  • ein Wegkreuz an der D128 am westlichen Ende des Dorfs

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Namensformen der Gemeinde
  2. bewegliche Sehenswürdigkeiten
  3. Denkmal für die Gefallenen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grimonviller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien