Bruley

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bruley
Wappen von Bruley
Bruley (Frankreich)
Bruley
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Toul
Kanton Le Nord-Toulois
Gemeindeverband Communauté de communes Terres Touloises
Koordinaten 48° 42′ N, 5° 51′ OKoordinaten: 48° 42′ N, 5° 51′ O
Höhe 218–386 m
Fläche 6,25 km2
Einwohner 613 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 98 Einw./km2
Postleitzahl 54200
INSEE-Code
Website www.bruley.mairie.com

Bruley

Bruley ist eine französische Gemeinde mit 613 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie liegt im Regionalen Naturpark Lothringen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Bruley liegt vier Kilometer nordwestlich von Toul.

Herkunft des Namens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wort Bruley leitet sich nicht vom französischen brûlé (dt. verbrannt) ab, sondern bezieht sich wahrscheinlich auf die Vegetation des angrenzenden Hügels. Diese bestand vornehmlich aus Heidekräutern, was zum Namen Brueriacum führte. Daraus ergab sich schließlich das heutige Wort Bruley.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 wurde im Dorf die erste Auflage der Fête de l'Excellence en Lorraine ausgerichtet. Damit sollte die breite Palette an lokaler Handwerkskunst gezeigt werden. Insgesamt kamen 15 000 Personen, um die 60 Schausteller zu sehen.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009
Einwohner 278 350 341 382 539 586 591
Sicht auf Bruley mit Kirche. Rechts unten die Replik der Lourdes-Grotte
Weinberge nahe Bruley

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Turm einer romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert dient heute als Friedhofskapelle. Hinter der Kirche aus dem 19. Jahrhundert, erbaut im neugotischen Stil, kann eine Replik der Lourdesgrotte besichtigt werden.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine gewisse lokale Bekanntheit hat Bruley vor allem dank seines Weinanbaus erlangt. So gehören die in der Bezeichnung Côtes-de-toul (AOC) zusammengefassten Weine zu den besten Lothringens.[3]

2006 lag die Arbeitslosenquote bei 6,4 %.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bruley – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bernard Manet: Histoire abrégée d’un village du Toulois et de son vignoble.
  2. La Fête de l'Excellence à Bruley en 2007, nicht mehr abrufbar (letzter Abruf am 4. April 2010)
  3. Guide Michelin: Alsace Lorraine S.396ff, 2008 (franz.)