Andilly (Meurthe-et-Moselle)

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Andilly
Wappen von Andilly
Andilly (Frankreich)
Andilly
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Toul
Kanton Le Nord-Toulois
Gemeindeverband Communauté de communes Terres Touloises
Koordinaten 48° 46′ N, 5° 53′ OKoordinaten: 48° 46′ N, 5° 53′ O
Höhe 213–254 m
Fläche 7,12 km2
Einwohner 283 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 40 Einw./km2
Postleitzahl 54200
INSEE-Code
Website www.andilly54.mairie.com

Rathaus und Kriegerdenkmal

Andilly ist eine französische Gemeinde mit 283 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Toul und zum Kanton Le Nord-Toulois (bis 2015: Kanton Domèvre-en-Haye). Die Gemeinde liegt im Regionalen Naturpark Lothringen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andilly liegt an dem Fluss Terrouin, etwa zehn Kilometer nördlich von Toul und 23 Kilometer nordwestlich von Nancy auf einer Höhe zwischen 213 und 254 m über dem Meer. Das Gemeindegebiet umfasst 7,12 km².

Nachbargemeinden sind Ménil-la-Tour, Manoncourt-en-Woëvre, Francheville, Royaumeix und Bourvron.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1936 1946 1954 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2009 2013 2014
Einwohner 170 149 172 205 202 155 190 205 218 284 286 285 283

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001 bis 2008: Guy Hibner
  • 2008 bis 2017: Joël Warchol[1]

Partnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1963 unterhält Andilly eine Partnerschaft mit Forbach in Baden-Württemberg, ursprünglich mit dem heutigen Ortsteil Bermersbach.

Der deutsche Soldatenfriedhof in Andilly

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Andilly befindet sich der größte deutsche Militärfriedhof des Zweiten Weltkrieges in Frankreich: 33.108 deutsche Soldaten sind dort beerdigt. Hier ruhen Gefallene aus dem Gebiet westlich von Metz und aus den Departements Nièvre, Saône-et-Loire, Côte-d’Or, Haute-Marne, Jura, Doubs, Haute-Saône, Vosges, Territoire-de-Belfort, Meuse sowie Meurthe-et-Moselle. Ihre Gräber sind seit 1962 öffentlich zugänglich. [2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.andilly.mairie54.fr/ Abgerufen am 30. Oktobe 2017
  2. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge: Kriegsgräberstätte suchen. Andilly Abgerufen am 30. Oktobe 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andilly (Meurthe-et-Moselle) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien