Jörg Baberowski

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Jörg Baberowski auf der Leipziger Buchmesse 2014

Jörg Baberowski (* 24. März 1961 in Radolfzell am Bodensee) ist ein deutscher Historiker und Gewaltforscher. Er ist seit 2002 Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin. Baberowski ist Experte für die Geschichte der Sowjetunion und des stalinistischen Terrors.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baberowski wuchs in einem katholischen Arbeitermilieu auf; sein Großvater war polnischer Herkunft.[1] Als Schüler engagierte sich Jörg Baberowski im Kommunistischen Bund Westdeutschland.[2] Nach dem Abitur 1982 am Gymnasium Liebigstraße in Holzminden studierte Jörg Baberowski von 1982 bis 1988 in Göttingen Geschichte und Philosophie, unter anderen bei dem Osteuropa-Historiker Manfred Hildermeier. Russisch brachte sich Baberowski im Selbststudium bei. Das Thema seiner Magisterarbeit war „Politische Justiz im ausgehenden Zarenreich 1864–1917“.

Ab 1989 war Baberowski wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Osteuropäische Geschichte der Goethe-Universität in Frankfurt. An der dortigen Historischen Fakultät wurde er im Winter 1993 mit einer von Dietrich Beyrau und Manfred Hildermeier betreuten Arbeit über Autokratie und Justiz im Zarenreich promoviert. 1994 wechselte er als Assistent an das Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde der Universität Tübingen, wo er sich im Juli 2000 an der Geschichtswissenschaftlichen Fakultät mit der Arbeit Auf der Suche nach Eindeutigkeit. Zivilisatorische Mission, Nationalismus und die Ursprünge des Stalinismus in Azerbajdžan 1828–1941 (Buchtitel: Der Feind ist überall. Stalinismus im Kaukasus) habilitierte. 2001 wurde ihm die Venia legendi für Osteuropäische Geschichte verliehen. Darüber hinaus absolvierte er diverse Forschungsaufenthalte und betrieb Archivstudien, unter anderem in Aserbaidschan, Finnland und Russland.

Im April 2001 übernahm Jörg Baberowski vertretungsweise einen Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte an der Universität Leipzig. Seit Oktober 2002 ist er Lehrstuhlinhaber für Geschichte Osteuropas am Institut für Geschichtswissenschaften (IfG) der Humboldt-Universität zu Berlin, dessen Leitung er von 2004 bis Februar 2006 sowie 2008/09 als Geschäftsführender Direktor innehatte. Von 2007 bis 2013 war er Sprecher des Sonderforschungsbereiches 640 „Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel“. 2008/09 war er Prodekan und 2009/10 Dekan der Philosophischen Fakultät I. Seit 2010 ist er Mitglied des Forums Exzellenzinitiative, von 2012 bis 2015 war er Vorsitzender des Forums Geisteswissenschaften. Von 2004 bis 2006 und von 2007 bis 2009 war er Vorsitzender des Fördervereins des Instituts für Geschichtswissenschaften.

Er ist Mitglied der Wissenschaftlichen Beiräte der Gedenkstätte Hohenschönhausen, des Zentrums gegen Vertreibungen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie der Beiräte für Publikationen des Goethe-Instituts, des Bürgerkomitees 15. Januar und von Clio-online. Er gehört ferner dem Arbeitskreis für moderne Sozialgeschichte, dem Ausschuss des Historikerverbandes und dem Forschungskolleg „Der Erste Weltkrieg und die Konflikte der europäischen Nachkriegsordnung (1914–1923)“ am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin an.

Er ist Mitherausgeber folgender Reihen und Fachzeitschriften: Veröffentlichungen und Kriegsfolgen-Forschung des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung, Studien zur Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts, Ordnungssysteme. Studien zur Ideengeschichte der Neuzeit, Beiträge zur Geschichte Osteuropas, Eigene und Fremde Welten. Repräsentationen sozialer Ordnung im Vergleich, Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung, Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, Forschungen zur Osteuropäischen Geschichte, Zeitschrift für Moderne Europäische Geschichte, Zeithistorische Forschungen, Kritika. Explorations in Russian and Eurasian History und Eigene und Fremde Welten. Repräsentationen sozialer Ordnung im Vergleich und Ab Imperio. Issledovanija po novoj imperskoj istorii i nacionalizmu v postsovetskom prostranstve.

Baberowski schreibt eine Kolumne in der Basler Zeitung.[3]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Theorie der Moderne ...[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jörg Baberowskis wissenschaftliches Hauptthema ist die stalinistische Gewaltherrschaft in der Sowjetunion. Hierzu legte er zunächst – in seiner als Der Feind ist überall veröffentlichten Habilitationsschrift über den Stalinismus im Kaukasus ebenso wie in seiner ersten Gesamtinterpretation der Geschichte des Stalinismus, Der rote Terror (beide 2003) – eine vor allem an Zygmunt Baumans Theorie der Moderne orientierte Interpretation vor. Bauman hatte in seinem einflussreichen Buch Moderne und Ambivalenz die Gewaltexzesse des 20. Jahrhunderts, insbesondere den Holocaust, auf eine Tendenz der Moderne zurückgeführt, Eindeutigkeit in einer sozialen Welt herstellen zu wollen, die grundsätzlich ambivalent, komplex, vielfältig sei. Entgegen früheren Modernisierungstheorien begriff Bauman die Moderne nicht grundsätzlich als positive Fortschrittsgeschichte und die in ihr um sich greifende Gewalt folglich als Rückfall oder Abirrung. Gewalt und Intoleranz seien vielmehr die logische Konsequenz einer Moderne, die radikal eindeutige Ordnungen herbeiführen wolle.[4]

Unter anderem mit diesem Ansatz erklärte Baberowski die stalinistische Terrorherrschaft: „Die stalinistische Gewalt kam aus dem Verlangen, Eindeutigkeit herzustellen und Ambivalenz zu überwinden. Wie die aufgeklärten Modernisierer in den zarischen Ministerien auch, träumten die Bolschewiki von übersichtlichen Ordnungen, aus denen jede Uneindeutigkeit ausgebrannt war. Für sie war der Staat ein Gärtner, der wilde Landschaften in symmetrisch angelegte Parks verwandelte. [...] Der Sozialismus hatte am Projekt der Moderne nichts auszusetzen, er hielt sich im Gegenteil für seine eigentliche Vollendung.“[5]

In diesem Erklärungsrahmen spielte notwendig auch die hier als betont modern interpretierte Ideologie des Kommunismus eine starke Rolle. Die Gewaltexzesse des Stalinismus resultierten demzufolge gerade aus der kommunistischen Ideologie der Bolschewiki. Allerdings betonte Baberowski auch die Herkunft vieler wichtiger Machthaber – nicht zuletzt Stalins selbst – aus einer Kultur der Gewalt sowie die beständige Perpetuierung dieser Kultur in Lebenswelt, Symbolik und Herrschaftsstil der Machthaber.[6] Er wies auch in Abgrenzung von Stéphane Courtois darauf hin, dass „nicht jede Form kommunistischer Herrschaft [...] terroristisch“ gewesen sei.[7]

... zur Gewalttheorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren nach Der rote Terror lässt sich eine grundlegende Umakzentuierung von Baberowskis Erklärungen der stalinistischen Gewalt feststellen. Der Fokus rückte von der kommunistischen Ideologie ab und wandte sich stärker als zuvor einer Theorie der Gewalt zu. Baberowski betonte nun verstärkt die Rolle des Raums bei der Ausübung von Gewalt und verortete die stalinistische Gewalt in staatsfernen Räumen.[8] Diese Gewalträume aber, so betonte Baberowski jetzt, seien gerade „nicht modern“ gewesen: „Stalin und Mao träumten nicht nur von der schönen neuen Welt, sie kamen aus der alten Welt und sie handelten so, wie man es von vormodernen Herrschern erwarten konnte. Ihre Herrschaft war weder bürokratisch noch ordentlich. Man könnte auch sagen, dass die monumentalen Fassaden, die den totalitären Regimes des 20. Jahrhunderts ein ‚ordentliches‘ Gesicht gaben, nur verdeckten, dass hinter diesen Fassaden vormoderne Kriege geführt wurden“.[9]

Die Gewalttheorie, die Baberowski nun entfaltete, ging mit Wolfgang Sofsky und anderen Gewalttheoretikern davon aus, dass Gewalt als Handlungsmöglichkeit Menschen immer zur Verfügung steht – als eine anthropologische Konstante. Ideologien – und damit auch die Ideologie(n) der Moderne – erschienen nun als (nachträgliche) Rechtfertigungsstrategien für Gewalt, nicht mehr als deren Motiv oder Auslöser. In den Blick gerieten nun vielmehr konkrete Gewaltsituationen, -dynamiken und Handlungsräume; als Methode der Gewaltforschung erhoffte sich Baberowski nicht zuletzt dichte Beschreibungen.[10]

2012 veröffentlichte Baberowski die Studie Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt, die er explizit als Revision seines Buches Der rote Terror verstanden wissen wollte.[11] Statt der kommunistischen Ideologie unterstrich er nun die Bedeutung der psychopathischen Persönlichkeit Stalins sowie von physischer Gewalt für die stalinistische Herrschaftspraxis. Das Buch wurde vielfach besprochen, auch in einer breiteren Öffentlichkeit, und trug Baberowski den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch ein. Wissenschaftlich wurde es kontrovers diskutiert, z. B. von den Autoren einer Sonderausgabe der Fachzeitschrift Osteuropa.[12]

Politische Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baberowski kritisierte in mehreren Beiträgen zur Flüchtlingskrise in Europa 2015 die Politik Angela Merkels und eine einseitige Fokussierung auf die Willkommenskultur der deutschen Zivilgesellschaft. Er forderte eine restriktivere Asylpolitik.[13]

Seit Baberowski 2014 den britischen Historiker und Trotzki-Biografen Robert Service zu einem Vortrag an seinen Lehrstuhl eingeladen hatte, befindet er sich in einem Konflikt mit der trotzkistischen Sozialistischen Gleichheitspartei und deren Hochschulgruppe IYSSE in Berlin, die ihm in einer Vielzahl von Vorträgen und Veranstaltungen revisionistische und rechtsradikale Standpunkte vorwarf.[14]

Medial ebenfalls breit berichtet wurde im ersten Halbjahr 2017 über einen Konflikt zwischen Baberowski und Vertretern des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Universität Bremen. Nachdem dieser gegen einen Vortrag Baberowskis protestiert und ihm in Flugblättern und im Internet Rassismus und Rechtsradikalismus vorgeworfen hatte,[15] klagte Baberowski gegen einige der vom AStA verbreiteten Aussagen. Er erwirkte eine Einstweilige Verfügung und gewann zunächst, nach Widerspruch des AStA, in erster Instanz am Landgericht Köln.[16] Als sich abzeichnete, dass das Oberlandesgericht Köln als nächste Instanz gegen ihn entscheiden würde, zog Baberowski seinen Antrag zurück. Es folgte ein geteiltes mediales Echo.[17] Im Juli 2017 bezeichnete Karl Schlögel die Aktionen gegen Baberowski als Rufmord.[18]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien

  • Autokratie und Justiz. Zum Verhältnis von Rechtsstaatlichkeit und Rückständigkeit im ausgehenden Zarenreich 1864–1914 (= Studien zur europäischen Rechtsgeschichte. 78). Klostermann, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-465-02832-5.
  • Der rote Terror. Die Geschichte des Stalinismus. DVA, München 2003, ISBN 3-421-05486-X. (Bundeszentrale für politische Bildung 2007)
  • Der Feind ist überall. Stalinismus im Kaukasus. DVA, München 2003, ISBN 3-421-05622-6.
  • Der Sinn der Geschichte. Geschichtstheorien von Hegel bis Foucault (= Beck'sche Reihe. 1623). C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52793-0.
  • mit Anselm Doering-Manteuffel: Ordnung durch Terror. Gewaltexzesse und Vernichtung im nationalsozialistischen und im stalinistischen Imperium. [Dietrich Beyrau zum 65. Geburtstag]. Dietz, Bonn 2006, ISBN 3-8012-0368-9.
  • Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt. C.H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63254-9.
  • Räume der Gewalt. S. Fischer, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-10-004818-9. (Bundeszentrale für politische Bildung 2016)

Herausgeberschaften

  • Moderne Zeiten?. Krieg, Revolution und Gewalt im 20. Jahrhundert. Mit 5 Tabellen. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-36735-X. (Bundeszentrale für politische Bildung 2006)
  • mit Hartmut Kaelble, Jürgen Schriewer: Selbstbilder und Fremdbilder. Repräsentation sozialer Ordnungen im Wandel (= Eigene und fremde Welten. Bd. 1). Campus, Frankfurt am Main u.a. 2008, ISBN 978-3-593-38016-2.
  • mit David Feest, Maike Lehmann: Dem Anderen begegnen. Eigene und fremde Repräsentationen in sozialen Gemeinschaften (= Eigene und fremde Welten. Bd. 10). Campus, Frankfurt am Main u.a. 2008, ISBN 978-3-593-38722-2.
  • mit David Feest, Christoph Gumb: Imperiale Herrschaft in der Provinz. Repräsentationen politischer Macht im späten Zarenreich (= Eigene und fremde Welten. Bd. 11). Campus, Frankfurt am Main u.a. 2008, ISBN 978-3-593-38721-5.
  • Arbeit an der Geschichte. Wie viel Theorie braucht die Geschichtswissenschaft? (= Eigene und fremde Welten. Bd. 18). Campus, Frankfurt am Main u.a. 2010, ISBN 978-3-593-39149-6.
  • mit Gabriele Metzler: Gewalträume. soziale Ordnungen im Ausnahmezustand (= Eigene und fremde Welten. Bd. 20). Campus, Frankfurt am Main u.a. 2012, ISBN 978-3-593-39231-8.
  • Was ist Vertrauen?. Ein interdisziplinäres Gespräch (= Eigene und fremde Welten. Bd. 30). Campus, Frankfurt am Main u.a. 2014, ISBN 978-3-593-50062-1.
  • mit Robert Kindler: Macht ohne Grenzen. Herrschaft und Terror im Stalinismus. Campus, Frankfurt am Main u.a. 2014, ISBN 978-3-593-50164-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jörg Baberowski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese radikalen Studenten
  2. Dirk Kurbjuweit: Der Wandel der Vergangenheit. In: Spiegel Online. 10. Februar 2014; Simon Strauss: „Natürlich kann auch ein Analphabet einen Asylgrund haben“. In: FAZ.NET. 20. September 2015.
  3. Beitragsliste von Jörg Baberowski in der Basler Zeitung.
  4. Zygmunt Bauman: Moderne und Ambivalenz. Das Ende der Eindeutigkeit. Junius, Hamburg 1992.
  5. Jörg Baberowski: Der rote Terror. Die Geschichte des Stalinismus. Lizenzausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2007, S. 12 f.
  6. Vgl. etwa Jörg Baberowski: Zivilisation der Gewalt. Die kulturellen Ursprünge des Stalinismus. Berlin 2005 (Humboldt-Universität zu Berlin: Antrittsvorlesung am 10. Juli 2003; PDF; 731 kB).
  7. Jörg Baberowski: Der rote Terror. Die Geschichte des Stalinismus. Lizenzausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2007, S. 8.
  8. Jörg Baberowski: Kriege in staatsfernen Räumen: Rußland und die Sowjetunion 1905–1950. In: Dietrich Beyrau, Michael Hochgeschwender, Dieter Langewiesche (Hrsg.): Formen des Krieges. Von der Antike bis zur Gegenwart. Paderborn 2007, S. 291–310.
  9. Jörg Baberowski: Moderne Zeiten? Einführende Bemerkungen. In: Jörg Baberowski (Hrsg.): Moderne Zeiten? Krieg, Revolution und Gewalt im 20. Jahrhundert, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2006, S. 7–11, hier S. 8f.
  10. Jörg Baberowski: Gewalt verstehen. In: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 5, 2008, H. 1, S. 5–17.
  11. Jörg Baberowski: Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt. München 2012, S. 9–11.
  12. Osteuropa, 62. Jahrgang, Heft 4, April 2012. Inhaltsverzeichnis hier (PDF; 41 kB). Insgesamt enthält dieses Heft acht Rezensionen seiner Stalin-Biografie, von denen sieben sich grundsätzlich kritisch äußern.
  13. Jörg Baberowski: Ungesteuerte Einwanderung: Europa ist gar keine Wertegemeinschaft. In: FAZ.net, 14. September 2015 (online). Simon Strauss: Jörg Baberowski über Gewalt „Natürlich kann auch ein Analphabet einen Asylgrund haben“, In: FAZ.Net, 20. September 2015 (online). Jörg Baberowski: Der externe Standpunkt. Deutschland verwandelt sich in eine Tugend-Republik. In: Neue Zürcher Zeitung vom 27. September 2015; Die Sätze, die den Bann brechen. In Basler Zeitung vom 24. Dezember 2016. Dazu Christoph David Piorkowski: Der Professor als wütender Bürger. Jörg Baberowski, Historiker an der Berliner Humboldt-Uni, wird von links massiv kritisiert. Was ist dran am Vorwurf, er sei rechtsradikal? Eine Analyse, in: Der Tagesspiegel, 28. April 2017.
  14. Mariam Lau: Diese radikalen Studenten: Im Streit um den Historiker Jörg Baberowski spiegelt sich die Geschichte der Bundesrepublik. Über die erstaunliche Begegnung mit einem Gejagten. Feuilleton. In: Die Zeit. Nr. 16, 12. April 2017, S. 37.; Jasper Riemann: Trotzkisten gegen Professor: Die Baberowski-Affäre. In: Unauf. Studierendenzeitung der Humboldt-Universität, 13. Mai 2015; Katrin Schmermund: „Niemand wil mehr gegen den Strom schwimmen“: Ein Professor wehrt sich gegen den Vorwurf, rechtsradikal zu sein. Ein Interview mit Jörg Baberowski. In: Forschung & Lehre. 24. Jahrgang, Nr. 5, Mai 2017, S. 398–400 (Online [abgerufen am 20. Mai 2017]).
  15. Jean-Philipp Baeck: Baberowski im rechten Licht: Laut Landgericht Köln darf der Bremer Asta den Historiker Jörg Baberowski „rechtsradikal“ nennen, nicht aber „rassistisch“. Auch verkürzte Zitate seien nicht okay. Bremen Aktuell. In: taz.die tageszeitung. 23. März 2017, S. 45.; Karolina Meyer-Schilf: Bremer Asta kontra Debattenkultur: Keiner will mehr reden. Bremen Aktuell. In: taz.die tageszeitung. 20. Oktober 2016, S. 45.; Karolina Meyer-Schilf: Volkskommissare für Wissenschaft: Der Asta holt sich trotzkistische Rückendeckung für den Kampf gegen den Osteuropa-Historiker Jörg Baberowski. Bremen Aktuell. In: taz.die tageszeitung. 4. Februar 2017, S. 62.
  16. Jean-Philipp Baeck: Baberowski im rechten Licht: Laut Landgericht Köln darf der Bremer Asta den Historiker Jörg Baberowski „rechtsradikal“ nennen, nicht aber „rassistisch“. Auch verkürzte Zitate seien nicht okay. Bremen Aktuell. In: taz.die tageszeitung. 23. März 2017, S. 45.; Landgericht Köln, 28 O 324/16 - Entscheidungsgründe
  17. Eckhard Stengel: HU-Professor unterliegt gegen den Bremer Asta, in: Tagesspiegel, 5. Juni 2017; Universitätsprofessor gegen AStA. Eilverfahren durch Antragsrücknahme beendet, Pressemitteilung des Oberlandesgerichts Köln, 2. Juni 2017. Andreas Fischer-Lescano: Jörg Baberowski. Die Selbstinszenierung eines Rechten. In: Frankfurter Rundschau, 12. Juni 2017. Götz Aly: Kolumne von Götz Aly: Beistand für Professor Baberowski, in: Stuttgarter Zeitung, 19.Juni 2017. Wolfgang Benz:Streit um Thesen zur Migration: Professoraler Populismus, in: Tagesspiegel, 21. Juni 2017.
  18. Regina Mönch: Das beste Gegengift sind kluge Studenten, in: FAZ, 7. Juli 2017.
  19. Humboldt-Universität Pressemitteilung, Jörg Baberowski erhält Preis der Leipziger Buchmesse.