Lobelien

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Lobelien
Männertreu (Lobelia erinus), Blaue Sorte

Männertreu (Lobelia erinus), Blaue Sorte

Systematik
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Glockenblumengewächse (Campanulaceae)
Unterfamilie: Lobelioideae
Gattung: Lobelien
Wissenschaftlicher Name
Lobelia
L.

Die Lobelien (Lobelia) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Die etwa 433 Arten sind weltweit meist in tropischen oder subtropischen Gebieten verbreitet. Die Sorten mancher Arten sind Zierpflanzen für Parks und Gärten, manche als einjährige Sommerblumen kultiviert.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Indianertabak (Lobelia inflata), Illustration aus Koehler 1887

Erscheinungsbild und Wurzeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Habitus der Lobelia-Arten ist sehr unterschiedlich.[2] Lobelia-Arten sind selten ein-, zwei- bis öfter mehrjährige (monokarpische) oder oft ausdauernde (polykarpische) krautige Pflanzen, die manchmal an ihrer Basis verholzen, einige Arten wachsen als Sträucher.[3][4][2] Einige Arten sind „Schopfbäume“ in Hochgebirgsregionen in Afrika, sie gehören zur Sektion Tupa; bei ihnen verholzt der Stamm. Die Sprossachsen sind selbstständig aufrecht, aufsteigend, liegend bis niederliegend und meist nur wenig verzweigt.[3][2] Der Durchmesser der zierlichen bis robusten Sprossachsen ist je nach Art sehr unterschiedlich von nicht mehr als 5 Millimetern bis mehrere Dezimetern.[2] Die Wuchshöhe ist je nach Art sehr unterschiedlich von etwa 2 Zentimetern bis zu 9 Metern.[2]

Manche Arten bilden Rhizome oder Ausläufer. Es wird oft eine deutliche Hauptwurzel gebildet, die als Pfahlwurzel oder auch knollig sein kann; manchmal sind nur adventive Faserwurzeln ausgebildet.[2]

Meist sind die oberirdischen Pflanzenteile kahl, Ausnahme sind beispielsweise die „Schopfbaum“-Arten. Die Pflanzen führen einen giftigen, klaren oder weißen, selten auch anders farbigen Milchsaft.[2]

Blätter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meist wechselständig an der Sprossachse in zwei Reihen oder spiralig verteilt angeordneten Laubblätter sind ungestielt oder gestielt.[4][2] Die Blattspreiten sind einfach. Die Blattränder sind oft unterschiedlich gezähnt, selten glatt oder gelappt.[3] Es liegt meist Fiedernervatur vor.[2] Nebenblätter fehlen.[2]

Blütenstände und Blüten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blütenstand der Kardinals-Lobelie (Lobelia cardinalis)

Die gestielten Blüten stehen einzeln in den Blattachseln oder in endständigen, traubigen, ährigen, doldigen oder zymösen Blütenständen.[4][2] Es sind meist laubblattähnliche bis reduzierte Trag- oder Deckblättern vorhanden.[3][4] Die Blütenstiele besitzen oft ein Paar mehr oder weniger gegenständiger Deckblätter typischerweise in den unteren zwei Drittel.[2] Die Stellung der Blüte kommt zustande durch Resupination des Hypanthiums.

Die Blüten sind meist zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle.

Die Knospendeckung der Kelchblätter ist valvat.[2] Die Kelchblätter sind röhrig verwachsen. Die Kelchröhre ist mit dem Fruchtknoten verwachsen und bildet einen Blütenbecher (Hypanthium).[2] Die Blütenkelche sind meist radiärsymmetrisch, selten zygomorph.[2] Die meist fünf, sehr selten nur vier haltbaren Kelchzipfel sind dreieckig und weisen ein glatten oder gesägten Rand auf.[4][2] Der selten ist in den Kelchbuchten öhrchenartige Anhängsel vorhanden.[2]

Die fünf bei einigen Arten mehr oder weniger gleichen bis bei vielen Arten deutlich verschiedenen Blütenkronblätter sind meist auf mindestens der Hälfte ihre Länge röhrig verwachsen. Die Kronröhre ist gerade bis gebogen.[2] Die Blütenkrone ist meist zygomorph, selten fast radiärsymmetrisch.[2] Wenn die Kronblätter verschieden sind, dann ist die Blütenkrone, die auf der Oberseite bis fast zur Basis gespaltene Kronröhre endet zweilippig mit ausgebreiteten Kronlappen. Die Oberlippe besteht aus zwei oft schmalen und aufrechten bis zurückgebogenen Kronlappen, die meist deutlich kürzer sind als die der Unterlippe. Die Unterlippe besteht aus drei ausgebreiteten Kronlappen. Die Farben der Kronblätter sind oft unterschiedliche Blau- und Purpurfarben, oft mit Tönungen in malven- oder rosafarben, seltener rosafarben bis rot, orangefarben bis gelb, grün oder weiß; oft besitzen die Kronblätter auch mehrere Farben.[2] Selten ist ein mehr oder weniger langer, schlanker Nektarsporn vorhanden.[4][2]

Meist sind die Blüten zwittrig; wenn die Blüten eingeschlechtig sind, dann sind die Arten zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch).[2]

Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden, sie sind mit der Basis der Kronblätter verwachsen. Die Staubfäden sind auf mindestens der Hälfte ihrer Länge verwachsen;[2] sie können aber bei manchen Arten im Blühverlauf (Anthese) sich auseinander spalten. Die Staubbeutel sind zu einer Röhre verwachsen, die den Griffel umgibt. Die Staubblattröhre ist oft behaart. Die Staubbeutel sind an ihren oberen Ende oft bärtig mit einem Schöpfen aus kurzen, meist fadenförmigen Haaren.[2] Die oberen drei Staubbeutel sind etwas länger und können manchmal unbehaart sein.[2]

Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen oder halbunterständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen.[2] Zentralwinkelständig sind viele relativ kleine, anatrope, unitegmische, tenuinucellate Samenanlagen vorhanden.[4][2] Der schlanke, stielrunde Griffel endet in einer zweilappigen Narbe.[3][2]

Früchte und Samen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Früchte sind meist fachspaltige (= lokulizide) Kapselfrüchte, die sich mit zwei Fruchtklappen öffnen[3] oder seltener fleischige bis trockene Beeren;[2] sie enthalten viele Samen.

Die glatten, feingrubigen, gerillten oder warzigen Samen sind längliche oder dreikantig; manchmal sind sie geflügelt.[4] Die Samenschale (Testa) ist sehr unterschiedlich.[2]

Chromosomensätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Chromosomenzahl wird x = 7 angenommen. Es gibt viele Ploidiegrade, es kommt Diploidie mit 2n = 14, Tetraploidie mit 2n = 28, Hexaploidie mit 2n = 42, Octoploidie mit 2n = 56, Decaploidie mit 2n = 70, Endecaploidie mit 2n = 77, Dodecaploidie mit 2n = 84, Tridecaploidie mit 2n = 91 und Icosaploidie mit 2n = 140 vor. Weitere Chromosomenzahlen betragen 2n = 12, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 38, 56, 70, 77, 84 oder 91; wie diese zustande kommen wird kontrovers diskutiert und ist nicht gesichert bekannt.[2]

Ökologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meisten Arten wachsen terrestrisch, aber wenige sind Epiphyten, fakultative oder obligate Hydrophyten; manche Arten sind Geophyten. Es gibt Therophyten, Hemicryptophyten Chamaephyten, Nanophanerophyten bis Phanerophyten.[2]

Die Blüten sind proterandrisch. Es liegt sekundäre Pollenpräsentation vor. Im Verlauf der Anthese wächst der Griffel durch die Staubbeutelröhre und streift den Pollen ab.[2]

Die meisten Arten besitzen sehr auffällig gefärbte Blüten. Viele der in den Anden beheimateten Arten werden durch Vögel (Kolibris) bestäubt, andere von verschiedenen Insekten (Bienen und Schmetterlingen). Es gibt viele Anpassungen der Blütenstände, Blütenstiele und Blüten um Bestäubungen durch vielfältige Tiere, also durch Zoophilie Chasmogamie zu begünstigen.[2]

Inhaltsstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lobelien enthalten verschiedene Alkaloide, besonders Lobelin. Alle Lobelien-Arten sind giftig.

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sorten mancher Arten sind Zierpflanzen für Parks und Gärten, manche als einjährige Sommerblumen kultiviert.[1] Wenige Arten werden in Paludarien und Aquarien[5] verwendet.

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Männertreu (Lobelia erinus) wird als Beet- und Balkonpflanze verwendet[1] und von ihr werden heilende Wirkungen berichtet. Von Lobelia coronopifolia und Lobelia flaccida wurde eine heilende Wirkung berichtet. Lobelia pinifolia wird als Heilpflanze gegen Hautkrankheiten eingesetzt. Indianertabak (Lobelia inflata) wurde geraucht gegen Asthma sowie zur Tabak-Entwöhnung, ist durch den hohen Alkaloidanteil dieser Art bei Überdosierung aber tödlich giftig. Blaue Kardinals-Lobelie (Lobelia siphilitica) wurde früher bei der Heilung von Syphilis eingesetzt.

Systematik, botanische Geschichte und Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taxonomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Lobelia wurde schon von Charles Plumier 1703 in Nova Plantarum Americanarum Genera, J. Boudot, Paris verwendet.[2]

Die Gattung Lobelia wurde durch Carl von Linné 1753 in Species Plantarum, Laurentius Salvius, Stockholm und 1754 in Genera Plantarum, Laurentius Salvius, Stockholm gültig aufgestellt.[6][7] Der Gattungsname Lobelia ehrt den flämischen Botaniker und Arzt Matthias de L’Obel (Lobelius) (1538 bis 1616).[8] Die akzeptierte Lectypusart Lobelia cardinalis L. wurde 1929 durch Charles Leo Hitchcock und Mary Letitia Green in Nomenclature, Proposals by British Botanists, 184 festgelegt.[7][2]

Synonyme für die Lobelia L. sind: Calcaratolobelia Wilbur, Cardinalis Fabr., Chamula Noronha, Colensoa Hook. f., Dortmanna Hill, Dortmannia Kuntze orth. var., Enchysia C.Presl, Euhaynaldia Borbás, Galeatella (E.Wimm.) O.Deg. & I.Deg., Haynaldia Kanitz nom. illeg., Holostigma G.Don, Holostigmateia Rchb. nom. superfl., Hypsela C.Presl, Isolobus A.DC., Laurentia Michx. ex Adans., Mecoschistum Dulac nom. superfl., Neowimmeria O.Deg. & I.Deg., Piddingtonia A.DC., Pratia Gaudich., Rapuntium Mill., Rhynchopetalum Fresen., Speirema Hook. f. & Thomson, Trimeris C.Presl, Tupa G.Don, Tylomium C.Presl.[9][2]

Äußere Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lobelia ist die artenreichste Gattung der Unterfamilie Lobelioideae Burnett innerhalb der Familie Campanulaceae.[2][10]

Innere Systematik und Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auffällig gefärbte, zygomorphe Blüte der Mexikanischen Busch-Lobelie (Lobelia laxiflora)

Die Gattung Lobelia ist weltweit verbreitet. Die Heimatgebiete der meisten Arten sind tropisch oder subtropisch. Ein Schwerpunkt der Artenvielfalt der Gattung liegt in der Neotropis. Diversitätszentren sind der Afrikanische Kontinent und Mexiko. Etwa 69 Arten sind in Südafrika heimisch.[11] In China kommen mehr als 23 Arten vor, mindestens sechs davon nur dort.[4] In Madagaskar kommen etwa 14 Arten vor, etwa neun davon nur dort.[12]

Die 2011 etwa 415 Arten wurde durch Lammers 2011 in 18 Sektionen gegliedert (in Klammern jeweils die Anzahl der enthaltenen Arten):[2]

  • Lobelia sect. Colensoa (Hook. f.) J.Murata (1 Art)[2]
  • Lobelia sect. Cryptostemon (E.Wimm.) J.Murata (10 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Delostemon (E.Wimm.) J.Murata (44 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Galeatella E.Wimm. (5 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Holopogon Benth. (14 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Homochilus A.DC. (5 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Hypsela (C.Presl) Lammers (43 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Jasionopsis Lammers: Sie wurde 2011 neu aufgestellt (1 Art)[2]
  • Lobelia sect. Lobelia (22 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Mezleriopsis Lammers: Sie wurde 2011 neu aufgestellt (7 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Plagiobotrys Lammers (1 Art)[2]
  • Lobelia sect. Rhynchopetalum (Fresen.) Benth. (61 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Revolutella E.Wimm. (9 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Speirema (Hook. f. & Thomson) Lammers (5 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Stenotium (C.Presl) Lammers (144 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Trimeris (C.Presl) A.DC. (1 Art)[2]
  • Lobelia sect. Tupa (G.Don) Benth. (4 Arten)[2]
  • Lobelia sect. Tylomium (C.Presl) Benth. (38 Arten)[2]

In der Gattung Lobelia gibt es seit 2016 etwa 433 Arten:[9]

Habitus und Blüten von Lobelia chinensis
  • Lobelia chinensis Lour.: Sie ist in Sri Lanka, Indien, Bangladesch, Nepal, Thailand, Vietnam, Korea, Kambodscha, Laos, Malaysia, Taiwan, Japan (einschließlich der Ryūkyū-Inseln) und in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hainan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Sichuan, Yunnan sowie Zhejiang verbreitet.[4]
  • Lobelia chireensis A.Rich. (Syn.: Lobelia victorialis E.Wimm.): Sie kommt vom nördlichen Äthiopien über Tansania, Burundi und Sambia bis Simbabwe vor.[9]
  • Lobelia christii Urb.: Dieser Endemit kommt nur in Haiti vor.[9]
  • Lobelia circaeoides (C.Presl) A.DC.: Sie kommt wohl in Mexiko vor.[9]
  • Lobelia cirsiifolia Lam. (Syn.: Lobelia racemosa Sims nom. illeg., Lobelia infesta (Griseb.) Urb., Lobelia heterodonta Sprague, Lobelia ryanii Rendle, Lobelia cirsiifolia var. opilionis E.Wimm.): Sie kommt nur auf den Kleinen Antillen vor.[9]
  • Lobelia clavata E.Wimm.: Sie kommt in Assam, im nördlichen Myanmar, im nördlichen Thailand, Vietnam, Laos und in den chinesischen Provinzen südwestliches Guizhou (nur Anlong) sowie südlichen Yunnan vor.[9][4]
  • Lobelia cleistogamoides N.G.Walsh & Albr.: Sie wurde 2007 erstbeschrieben. Sie kommt im südlichen Western Australia und South Australia vor.[9]
  • Lobelia cliffortiana L. (Syn.: Lobelia bisserrata Sessé & Moc., Lobelia chenopodiifolia Wall. ex G.Don, Lobelia tetragona Blume): Sie kommt auf vielen Karibischen Inseln vor. Sie ist in einigen tropischen Gebieten ein Neophyt.[9]
  • Lobelia cobaltica S.Moore (Syn.: Lobelia longipilosa E.Wimm.): Sie kommt in Simbabwe und Mosambik vor.[9]
  • Lobelia cochleariifolia Diels: Sie kommt nur in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal vor.[11]
  • Lobelia collina Kunth (Syn.: Lobelia linifolia Willd. ex Schult., Lobelia phyteumoides Willd. ex Schult.): Sie kommt in Ekuador vor.[9]
  • Lobelia columnaris Hook. f. (Syn.: Lobelia conraui R.E.Fr. & T.C.E.Fr.): Sie kommt in Nigeria, Kamerun und Äquatorialguinea vor.[9] Es ist die einzige westafrikanische „Riesenlobelie“.
  • Lobelia comosa L.: Die vier Varietäten kommen nur im Westkap vor:[11]
    • Lobelia comosa L. var. comosa[11]
    • Lobelia comosa var. foliosa E.Wimm.[11]
    • Lobelia comosa var. microdon (C.Presl) E.Wimm.[11]
    • Lobelia comosa var. secundata (Sond.) E.Wimm.[11]
  • Lobelia comptonii E.Wimm.: Diese seltene Art kommt nur in den Zederbergen im Westkap vor.[11]
  • Lobelia concolor R.Br.: Sie kommt vom östlichen bis ins südöstliche Australien vor.[9]
  • Lobelia conferta Merr. & L.M.Perry: Sie kommt in Papua-Neuguinea vor.[9]
  • Lobelia conglobata Lam.: Dieser Endemit kommt nur auf der Insel Martinique vor.[9]
  • Lobelia cordifolia Hook. & Arn.: Sie kommt von Mexiko über Costa Rica, El Salvador und Honduras bis Nicaragua vor.[9]
  • Lobelia corniculata Thulin: Sie kommt in Swaziland und KwaZulu-Natal vor.[9]
  • Lobelia coronopifolia L.: Sie kommt nur im Westkap vor.[11]
  • Lobelia corymbiformis Rzed.: Sie wurde 2016 aus dem mexikanischen Bundesstaat Durango erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia cubana Urb.: Sie kommt nur in Kuba vor.[9]
  • Lobelia cuneifolia Link & Otto: Es gibt drei Varietäten:[11]
    • Lobelia cuneifolia var. ananda E.Wimm.: Diese sehr seltene Varietät ist nur von einem Fundort in Magaliesberg in der Nähe von Rustenburg in der südafrikanischen Provinz North West bekannt. Dieser Fundort steht unter Schutz.[11]
    • Lobelia cuneifolia Link & Otto var. cuneifolia: Sie kommt in den südafrikanischen Provinzen West- sowie Ostkap vor.[11]
    • Lobelia cuneifolia var. hirsuta (C.Presl) E.Wimm.: Sie kommt in den südafrikanischen Provinzen Limpopo sowie Westkap vor.[11]
  • Lobelia cyanea E.Wimm.: Dieser Endemit gedeiht nur auf einem Inselberg in der Provinz Fianarantsoa in Madagaskar.[12]
  • Lobelia cymbalarioides Engl. (Syn.: Lobelia afromontana T.C.E.Fr): Sie kommt nur in den Bergen Tansanias vor.[9]
  • Lobelia cyphioides Harv.: Sie kommt nur im Westkap vor.[11]
  • Lobelia darlingensis (E.Wimm.) Albr.: Sie kommt im östlichen Australien vor.[9]
  • Lobelia dasyphylla E.Wimm.: Diese seltene Art kommt nur in den Langeberg Mountains zwischen Swellendam und Suurbraak vor.[11]
  • Lobelia davidii Franch. (Syn.: Lobelia dolichothyrsa Diels, Lobelia kwangsiensis E.Wimm., Lobelia oligantha C.Y.Wu, Lobelia sichuanensis (Y.S.Lian) D.Y.Hong, Lobelia tibetica W.L.Cheng, Lobelia davidii var. dolichothyrsa (Diels) E.Wimm., Lobelia davidii var. glaberrima E.Wimm., Lobelia davidii var. kwangsiensis (E.Wimm.) Y.S.Lian, Lobelia davidii var. sichuanensis Y.S.Lian): Sie ist im nördlichen Indien, Bhutan, Nepal, Myanmar, im südlichen Tibet (Cona, Yadong) und in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan, Yunnan, sowie Zhejiang verbreitet.[4][9]
  • Lobelia deckenii (Asch.) Hemsl.: Es gibt seit 1993 zwei Unterarten:[9]
    • Lobelia deckenii (Asch.) Hemsl. subsp. deckenii (Syn.: Lobelia tayloriana Baker f., Lobelia deckenii var. tayloriana (Baker f.) E.Wimm., Lobelia deckenii var. cacuminum R.E.Fr. & T.C.E.Fr.): Dieser Endemit kommt nur auf dem Kilimanjaro vor.[9]
    • Lobelia deckenii subsp. incipiens E.B.Knox: Dieser Endemit kommt nur auf dem Kilimanjaro vor.[9]
  • Lobelia decurrens Cav.: Es gibt seit 2004 zwei Unterarten:[9]
    • Lobelia decurrens Cav. subsp. decurrens (Syn.: Lobelia foliosa Kunth, Lobelia decurrens var. foliosa (Kunth) Heynh., Lobelia decurrens var. jaensis E.Wimm.): Sie kommt nur im südlichen Peru vor.[9]
    • Lobelia decurrens subsp. parviflora Lammers: Sie wurde 2004 aus dem nördlichen-zentralen Peru erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia decurrentifolia (Kuntze) K.Schum.: Sie kommt nur im Ostkap vor.[11]
  • Lobelia deleiensis C.E.C.Fisch.: Sie kommt im nordöstlichen Indien und im südwestlichen Yunnan vor.[4]
  • Lobelia dentata Cav.: Sie kommt nur in New South Wales vor.[9]
  • Lobelia diastateoides McVaugh: Sie kommt in den mexikanischen Bundesstaaten Guerrero, Oaxaca sowie Chiapas vor.[9]
  • Lobelia diazlunae Rzed. & Calderón: Sie wurde 1997 aus dem mexikanischen Bundesstaat Nayarit erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia dichroma Schltr.: Dieser Endemit kommt nur im Westkap vor.[11]
  • Lobelia dielsiana E.Wimm.: Sie kommt in den mexikanischen Bundesstaaten Jalisco sowie Guerrero vor.[9]
  • Lobelia digitalifolia (Griseb.) Urb. (Syn.: Lobelia guadeloupensis Urb., Lobelia digitalifolia var. guadeloupensis (Urb.) McVaugh): Sie kommt auf den karibischen Inseln Montserrat, Guadeloupe und Dominica vor.[9]
  • Lobelia dioica R.Br.: Sie kommt in Neuguinea und im nördlichen Australien vor.[9]
  • Lobelia dissecta M.B.Moss (Syn.: Lobelia dissecta subsp. humidulorum Friis & Vollesen): Sie kommt vom südlichen Sudan über Uganda bis Burundi vor.[9]
  • Lobelia divaricata Hook. & Arn. (Syn.: Lobelia schmitzii E.Wimm., Lobelia seleriana E.Wimm., Lobelia trivialis E.Wimm., Lobelia berlandieri var. seleriana (E.Wimm.) E.Wimm.): Sie kommt in Mexiko vor.[9]
  • Lobelia divergens Rzed.: Sie wurde 2016 aus dem mexikanischen Bundesstaat Guerrero erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia djurensis Engl. & Diels (Syn.: Lobelia baoulensis A.Chev.): Sie ist in Afrika vom südlichen Sudan bis zum Senegal weitverbreitet.[9]
  • Lobelia dodiana E.Wimm.: Sie kommt im nördlichen Myanmar, im nördlichen Indien, in Nepal, Bhutan, in Tibet nur in Nyalam und Yunnan vor.[4]
  • Lobelia donanensis P.Royen: Sie kommt in Papua-Neuguinea vor.[9]
  • Lobelia dopatrioides Kurz: Es gibt seit 2012 drei Varietäten:[9]
    • Lobelia dopatrioides var. cantonensis (E.Wimm. ex Danguy) W.J.de Wilde & Duyfjes (Syn.: Lobelia chinensis var. cantonensis E.Wimm. ex Danguy, Lobelia alsinoides var. cantonensis (E.Wimm. ex Danguy) E.Wimm., Lobelia alsinoides subsp. hancei (H.Hara) Lammers, Lobelia hancei H.Hara, Lobelia hosseusii E.Wimm.): Diese Neukombination erfolgte 2012. Sie kommt in Tibet, in den chinesischen Provinzen Guangdong, Guangxi sowie Yunnan und in Taiwan, Indochina, auf der japanischen Insel Kyushu sowie auf den Ryukyu-Inseln und auf Neuguinea vor.[9][4]
    • Lobelia dopatrioides Kurz var. dopatrioides: Sie kommt in Myanmar, Thailand und Vietnam vor.[9]
    • Lobelia dopatrioides var. kradungensis W.J.de Wilde & Duyfjes: Sie wurde 2012 aus Thailand erstbeschrieben.[9]
Blütenstand der Wasser-Lobelie (Lobelia dortmanna)
  • Wasser-Lobelie (Lobelia dortmanna L.): Sie ist in Nordamerika und von West- bis Nordeuropa weitverbreitet.[9] Es ist die einzige in Mitteleuropa heimische Art.
  • Lobelia dregeana (C.Presl) A.DC. (Syn.: Lobelia omphalodoides Schltr., Lobelia orabensis Dinter): Sie ist im südlichen Afrika verbreitet.[9]
  • Lobelia dressleri Wilbur: Sie kommt nur in Panama vor.[9]
  • Lobelia drungjiangensis D.Y.Hong: Sie wurde 2015 aus Yunnan erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia dunbariae Rock: Es gab zwei Unterarten auf der hawaiianischen Insel Molokai:[9]
    • Lobelia dunbariae Rock subsp. dunbariae: Sie ist ausgestorben.[9]
    • Lobelia dunbariae subsp. paniculata (Rock) Lammers: Sie kommt auf Molokai vor.[9]
  • Lobelia duriprati T.C.E.Fr.: Sie kommt im tropischen Ostafrika in Kenia, Tansania sowie Uganda vor.[9]
  • Lobelia eckloniana (C.Presl) A.DC.: Dieser Endemit kommt nur auf der Kaphalbinsel im Westkap vor.[11]
  • Lobelia ehrenbergii Vatke: Es gibt seit 2006 zwei Unterarten:[9]
    • Lobelia ehrenbergii subsp. ehrenbergii: Sie kommt im nordöstlichen Mexiko und im Bundesstaat Oaxaca vor.[9]
    • Lobelia ehrenbergii subsp. gracilens (A.Gray) Lammers (Syn.: Lobelia gracilens A.Gray, Lobelia ehrenbergii var. gracilens (A.Gray) McVaugh): Den Rang einer Unterart hat 2006 erhalten. Sie kommt in den mexikanischen Bundesstaaten Chihuahua und Durango vor.[9]
  • Lobelia ekmanii Urb.: Dieser Endemit kommt nur in Haiti vor.[11]
  • Lobelia elongata Small: Sie kommt in den südöstlichen USA vor.[9]
  • Lobelia endlichii (E.Wimm.) T.J.Ayers: Sie kommt nur im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua vor.[9]
  • Lobelia erectiuscula H.Hara: Sie kommt im nördlichen Myanmar, in Nepal, Sikkim und im südöstlichen Tibet nur in Cona vor.[4]
  • Männertreu (Lobelia erinus L.): Sie ist vom tropischen bis ins südliche Afrika und in Madagaskar[12] weitverbreitet. Sie ist in einigen Gebieten der Welt ein Neophyt.[9]
  • Lobelia erlangeriana Engl.: Sie kommt in Äthiopien vor.[9]
  • Lobelia eryliae C.E.C.Fisch.: Es gibt zwei Unterarten:[9]
    • Lobelia eryliae subsp. eryliae: Sie kommt nur auf Sulawesi vor.[9]
    • Lobelia eryliae subsp. luzonica (E.Wimm.) Lammers: Sie kommt auf den Philippinen vor.[9]
  • Lobelia eurypoda E.Wimm.: Es gibt zwei Varietäten:[11]
    • Lobelia eurypoda E.Wimm. var. eurypoda: Sie ist im südlichen Afrika verbreitet.[9][11]
    • Lobelia eurypoda var. fissurarum E.Wimm.: Diese seltene Art gedeiht in Felsspalten im Sandstein nur in Seweweekspoort, Klein Swartberg im Westkap.[11]
  • Lobelia exaltata Pohl: Sie kommt vom südöstlichen bis südlichen Brasilien vor.[9]
  • Lobelia excelsa Bonpl. (Syn.: Lobelia arguta Lindl., Lobelia gigantea Sims nom. illeg., Lobelia salicifolia Sweet, Lobelia neriifolia Moris): Sie kommt vom nördlichen-zentralen bis zentralen Chile vor.[9]
  • Lobelia exilis Hochst. ex A.Rich. (Syn.: Lobelia tenerrima Chiov., Lobelia exilis var. major E.Wimm., Lobelia exilis var. pusilla E.Wimm.): Sie kommt in Eritrea und Äthiopien vor.[9]
  • Lobelia fangiana (E.Wimm.) S.Y.Hu (Syn.: Lobelia omiensis E.Wimm.): Dieser Endemit gedeiht an Grashängen in Wäldern und feuchten Dickichten an Hängen und Ufern von Fließgewässern in Höhenlagen 1700 bis 3000 Metern nur im südlichen-zentralen Sichuan.[4]
  • Lobelia fastigiata Kunth (Syn: Lobelia gardneriana Kanitz, Lobelia tenuifolia Willd. ex Schult., Lobelia trinitensis Griseb.): Sie kommt auf der Insel Trinidad vor und ist von Zentral- bis ins tropische Südamerika verbreitet.[9]
  • Lobelia fatiscens Heenan: Sie wurde 2008 von der Südinsel Neuseelands erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia fawcettii Urb.: Dieser Endemit kommt nur auf Jamaika vor.[11]
  • Lobelia feayana A.Gray: Dieser Endemit kommt nur in Florida vor.[11]
  • Lobelia fenestralis Cav.: Sie kommt von Arizona, Texas, New Mexico bis Mexiko vor.[9]
  • Lobelia fervens Thunb.: Es gibt zwei Unterarten:[9]
    • Lobelia fervens Thunb. subsp. fervens (Syn.: Lobelia asperulata Klotzsch, Lobelia humilis Klotzsch, Lobelia madagascariensis Schult., Lobelia mearnsii De Wild., Lobelia odontoptera Schltr., Lobelia petersiana Klotzsch, Lobelia pterocaulon Klotzsch, Lobelia subulata Klotzsch nom. illeg., Lobelia fervens var. asperulata (Klotzsch) Sond.): Sie ist von Äthiopien bis ins tropische südliche Afrika und auf Inseln im westlichen Indischen Ozean weitverbreitet.[9]
    • Lobelia fervens subsp. recurvata (E.Wimm.) Thulin: Sie ist von Uganda bis ins tropische südliche Afrika verbreitet.[9]
  • Lobelia filiformis Lam. (Syn.: Lobelia polymorpha Bory, Lobelia filiformis var. subaquatilis E.Wimm.): Sie ist auf Inseln im westlichen Indischen Ozean verbreitet.[9]
  • Lobelia filipes E.Wimm.: Sie kommt nur in Namibia vor.[9]
  • Lobelia fissiflora N.G.Walsh: Sie wurde 2010 aus dem australischen Bundesstaat Western Australia erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia fistulosa Vell.: Sie kommt vom südöstlichen bis südlichen Brasilien vor.[9]
  • Lobelia flaccida (C.Presl) A.DC.: Es gibt seit 1983 drei Unterarten:[9]
    • Lobelia flaccida (C.Presl) A.DC. subsp. flaccida: Sie ist im südlichen Afrika verbreitet.[9]
    • Lobelia flaccida subsp. granvikii (T.C.E.Fr.) Thulin (Syn.: Lobelia granvikii T.C.E.Fr.): Sie hat seit 1983 den Rang einer Unterart. Sie kommt im südlichen Sudan, in Uganda sowie Kenia vor.[9]
    • Lobelia flaccida subsp. mossiana (R.D.Good) Thulin (Syn.: Lobelia mossiana R.D.Good): Sie hat seit 1983 den Rang einer Unterart. Sie ist vom südlichen tropischen bis ins südliche Afrika verbreitet.[9]
  • Lobelia flaccidifolia Small: Sie kommt in den USA von Texas bis Florida vor.[9]
  • Lobelia flexicaulis Rzed. & Calderón: Sie wurde 2001 erstbeschrieben und kommt in den mexikanischen Bundesstaaten México sowie Guerrero vor.[9]
  • Lobelia flexuosa (C.Presl) A.DC.: Es gibt seit 2006 zwei Unterarten:[9]
    • Lobelia flexuosa subsp. flexuosa: Sie kommt im südwestlichen Mexiko vor.[9]
    • Lobelia flexuosa subsp. intermedia (Hemsl.) Lammers (Syn.: Heterotoma intermedia Hemsl.): Sie kommt im Südwesten des mexikanischen Bundesstaates Durango vor.[9]
  • Lobelia floridana Chapm.: Sie kommt vom südöstlichen USA bis Texas vor.[9]
  • Lobelia foliiformis T.J.Zhang & D.Y.Hong: Dieser Endemit gedeiht an sonnigen Hängen in Höhenlagen von 2300 bis 3000 Metern nur im autonomen Bezirk Dali in Yunnan.[4]
  • Lobelia fugax Heenan, Courtney & P.N.Johnson: Sie wurde 2008 von der Südinsel Neuseelands erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia galpinii Schltr.: Sie kommt in Lesotho und im Ostkap vor.[11][9]
  • Lobelia gaoligongshanica D.Y.Hong: Sie wurde 2015 aus Yunnan erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia gattingeri A.Gray: Sie kommt in den US-Bundesstaaten Kentucky, Tennessee sowie Alabama vor.[9]
  • Lobelia gaudichaudii A.DC.: Sie kommt nur auf der hawaiianischen Insel Oahu vor.[9]
  • Lobelia gelida F.Muell.: Sie kommt in den australischen Bundesstaaten New South Wales sowie Victoria vor.[9]
  • Lobelia georgiana McVaugh: Sie kommt in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.[9]
  • Lobelia ghiesbreghtii Decne.: Sie kommt nur im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca vor.[9]
  • Lobelia gibbosa Labill.: Sie ist in Australien verbreitet.[9]
  • Lobelia giberroa Hemsl.: Sie ist in Afrika von Eritrea über den Sudan bis Malawi und Sambia weitverbreitet.[9]
  • Lobelia gilgii Engl.: Dieser Endemit gedeiht in Tansania nur im Uluguru-Gebirge.[9]
  • Lobelia gilletii De Wild.: Sie kommt im tropischen West- und Zentralafrika vor.[9]
  • Lobelia glaberrima Heenan: Sie wurde 2008 von der Südinsel Neuseelands erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia gladiaria McVaugh: Sie kommt nur im mexikanischen Bundesstaat Hidalgo vor.[9]
  • Lobelia glandulosa Walter: Sie kommt in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.[9]
  • Lobelia glaucescens E.Wimm.: Sie kommt nur im mexikanischen Bundesstaat Veracruz vor.[9]
  • Lobelia glazioviana Zahlbr.: Sie kommt im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro vor.[9]
  • Lobelia gloria-montis Rock: Es gibt seit 2007 zwei Unterarten, die beide auf Hawaii vorkommen:[9]
    • Lobelia gloria-montis Rock subsp. gloria-montis (Syn.: Lobelia gaudichaudii var. gloria-montis (Rock) H.St.John & Hosaka): Sie kommt im östlichen Molokai und im westlichen Maui vor.[9]
    • Lobelia gloria-montis subsp. longibracteata (Rock) Lammers (Syn.: Lobelia gaudichaudii var. longibracteata Rock, Lobelia gloria-montis var. longibracteata (Rock) Rock, Lobelia longibracteata (Rock) E.Wimm., Lobelia gaudichaudii var. albiflora H.St.John & A.C.Medeiros): Sie hat 2007 den Rang einer Unterart erhalten. Dieser Endemit kommt nur auf Maui vor.[9]
  • Lobelia goetzei Diels: Sie kommt von Tansania über Malawi, Mosambik und Simbabwe bis Limpopo vor.[9][11]
  • Lobelia goldmanii (Fernald) T.J.Ayers: Sie kommt in den mexikanischen Bundesstaaten Sonora, Sinaloa und Durango vor.[9]
  • Lobelia gouldii W.Fitzg.: Sie kommt in Australien im Bundesstaat Victoria vor.[9]
  • Lobelia gracillima Welw. ex Hiern: Sie kommt in Angola vor.[9]
  • Lobelia grandifolia Britton: Dieser Endemit kommt nur in Jamaika vor.[9]
  • Lobelia graniticola E.Wimm.: Dieser Endemit gedeiht in Tansania nur im Uluguru-Gebirge.[9]
  • Lobelia grayana E.Wimm.: Dieser Endemit in Hawaii nur im östlichen Maui vor.[9]
Zygomorphe Blüte der Lobelia paludosa im Detail
Blütenstand von Lobelia puberula
Ein Schopfbaum vom Mount Kenia: Lobelia telekii; zum Größenvergleich stellte sich der Spender des Fotos neben die blühende Pflanze
  • Lobelia telekii Schweinf.: Sie kommt nur im östlichen tropischen Afrika von Kenia und Uganda auf dem Mount Algon, Mount Kenya und der Aberdare-Kette vor.[9]
  • Lobelia telephioides (C.Presl) A.DC. (Syn.: Rapuntium telephioides C.Presl): Sie kommt auf Mauritius und Réunion vor.[9]
  • Lobelia tenera Kunth: Sie kommt in Kolumbien, Ecuador, Peru und dem nordwestlichen Venezuela vor.[9]
  • Lobelia tenuior R.Br.: Es gibt seit 2010 zwei Unterarten:[9]
    • Lobelia tenuior subsp. dictyosperma N.G.Walsh: Diese Unterart wurde 2010 aus Western Australia erstbeschrieben.[9]
    • Lobelia tenuior subsp. tenuior: Sie kommt im westlichen und südwestlichen Western Australia vor.[9]
  • Lobelia terminalis C.B.Clarke: Sie kommt vom zentralen Indien bis Laos, Thailand, Vietnam und dem südlichen Yunnan vor.[9]
  • Lobelia thapsoidea Schott ex Pohl: Sie kommt im zentralen Brasilien vor.[9]
  • Lobelia thermalis Thunb.: Sie kommt von Angola und Simbabwe bis ins südliche Afrika vor.[9]
  • Lobelia thuliniana E.B.Knox: Sie kommt in Tansania vor.[9]
  • Lobelia tomentosa L. f. (Syn: Lobelia caerulea Hook., Lobelia caerulea Hook. var. caerulea, Lobelia caerulea Sims var. macularis (C.Presl) E.Wimm., Lobelia coronopifolia var. caerulea (Sims) Sond., Lobelia coronopifolia var. macularis (C.Presl) Sond., Lobelia pinifolia var. laricina E.Wimm., Lobelia tomentosa var. paucidentata (C.Presl) Sond.): Sie ist im südlichen Afrika verbreitet.[9][11]
  • Lobelia trigonocaulis F.Muell.: Sie kommt im östlichen Australien vor.[9]
  • Lobelia tripartita Thulin: Sie kommt im südöstlichen Äthiopien vor.[9]
  • Lobelia trullifolia Hemsl.: Es gibt seit 1983 fünf Unterarten, die von Äthiopien bis ins südliche Afrika weitverbreitet sind:[9]
    • Lobelia trullifolia subsp. delicatula (Compton) Thulin (Syn.: Lobelia delicatula Compton): Sie kommt im südlichen Afrika vor.[9]
    • Lobelia trullifolia subsp. minor Thulin: Sie kommt in Tansania, Malawi und Sambia vor.[9]
    • Lobelia trullifolia subsp. pinnatifida Thulin: Sie kommt nur im Sambia vor.[9]
    • Lobelia trullifolia subsp. rhodesica (R.E.Fr.) Thulin (Syn.: Lobelia rhodesica R.E.Fr.): Sie kommt nur im Sambia vor.[9]
    • Lobelia trullifolia subsp. trullifolia: Sie kommt vom südwestlichen Äthiopien bis ins südliche tropische Afrika vor.[9]
  • Teufels-Tabak (Lobelia tupa L.): Er kommt im südlichen und zentralen Chile vor.[9]
  • Lobelia udzungwensis Thulin: Sie wurde 2004 aus Tansania erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia uliginosa E.Wimm.: Sie kommt in Tansania und Sambia vor.[9]
  • Lobelia umbellifera McVaugh (Syn.: Lobelia fasciculata Donn.Sm.): Sie kommt vom südöstlichen Mexiko bis Guatemala vor.[9]
  • Land-Lobelie (Lobelia urens L.): Sie kommt auf den Azoren, auf Madeira, in Marokko, Portugal, Spanien, Frankreich, Belgien und Großbritannien vor.[9]
  • Lobelia vagans Balf. f. Dieser Endemit kommt nur auf Insel Rodrigues vor.[9]
  • Lobelia valida L.Bolus: Von diesem Endemiten sind weniger als zehn Fundorte von De Hoop bis Stilbaai im Westkap bekannt. Sie gedeiht auf Kalksteinhügeln an der Küste und die Bestände nehmen fortlaufend ab.[11]
  • Lobelia vanreenensis (Kuntze) K.Schum.: Sie kommt im südlichen Afrika vor.[11][9]
  • Lobelia victoriensis P.Royen: Sie kommt in Neuguinea vor.[9]
  • Lobelia villaregalis T.J.Ayers: Sie wurde 1987 aus dem mexikanischen Bundesstaat Jalisco erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia villosa (Rock) H.St.John & Hosaka: Dieser Endemit kommt nur im nördlichen-zentralen Kauai vor.[9]
  • Lobelia viridiflora McVaugh: Dieser Endemit kommt nur auf Jamaika vor.[9]
  • Lobelia vivaldii Lammers & Proctor: Dieser Endemit kommt nur auf der zu Puerto Rico gehörenden Insel Mona vor.[9]
  • Lobelia volcanica T.J.Ayers: Sie kommt in Mexiko von Veracruz bis Guerrero vor.[9]
  • Lobelia wahiawa Lammers: Sie wurde 2007 vom zentralen Teil der hawaiianischen Insel Kauai erstbeschrieben.[9]
  • Lobelia walkeri (C.B.Clarke) W.J.de Wilde & Duyfjes (Syn.: Lobelia zeylanica var. walkeri C.B.Clarke): Den Rang einer Art hat sie seit 2012. Sie kommt nur in Sri Lanka vor.[9]
  • Lobelia welwitschii Engl. & Diels: Sie ist vom südwestlichen Äthiopien über Kamerun bis zum südlichen tropischen Afrika vor.[9]
  • Lobelia winifrediae Diels: Sie kommt nur in Western Australia vor.[9]
  • Lobelia wollastonii Baker f.: Sie kommt in Uganda, Ruanda und in der Demokratischen Republik Kongo vor.[9]
  • Lobelia xalapensis Kunth: Sie ist vom südlichen Mexiko über Zentralamerika bis zum nördlichen Argentinien weitverbreitet.[9]
  • Lobelia xongorolana E.Wimm.: Sie kommt in Angola vor.[9]
  • Lobelia yucatana E.Wimm.: Sie kommt vom südöstlichen Mexiko bis Guatemala vor.[9]
  • Lobelia yuccoides Hillebr.: Sie kommt nur auf den hawaiianischen Inseln Kauai und Oahu vor.[9]
  • Lobelia zelayensis Wilbur: Sie kommt nur in Nicaragua vor.[9]
  • Lobelia zeylanica L. (Syn.: Lobelia affinis Wall. ex G.Don nom. illeg., Lobelia barbata Warb. nom. illeg., Lobelia hirta L., Lobelia lobbiana Hook. f. & Thomson, Lobelia macraeana E.Wimm., Lobelia subcuneata Miq., Lobelia succulenta Blume, Lobelia zeylanica var. hirta (L.) Martyn, Lobelia zeylanica var. lobbiana (Hook. f. & Thomson) Y.S.Lian): Sie kommt im tropischen und subtropischen Asien vor.[9]
  • Lobelia zwartkopensis E.Wimm.: Sie ist nur von zwei Aufsammlungen aus dem frühen 1800er Jahren von einem Fundort bei Port Elizabeth am Swartkops River im Ostkap bekannt.[11]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiterführende Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • D. J. Mabberley: The Pachycaul Lobelias of Africa and St. Helena. In: Kew Bulletin, Volume 29, Issue 3, 1974, S. 560–561. JSTOR 4108000

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lobelien (Lobelia) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Gordon Cheers (Hrsg.): Botanica. Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild. Könemann Verlagsgesellschaft, 2003, ISBN 3-8331-1600-5 (darin Seite 536–538).
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be Thomas G. Lammers: Revision of the Infrageneric Classification of Lobelia L. (Campanulaceae: Lobelioideae). In: Annals of the Missouri Botanical Garden, Volume 98, Issue 1, 2011, S. 37–62. doi:10.3417/2007150
  3. a b c d e f B. Wiecek: Datenblatt in der New South Wales Flora Online.
  4. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y Deyuan Hong, Thomas G. Lammers: Lobelia Linnaeus., S. 554-557 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of China Editorial Committee: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 19, Cucurbitaceae through Valerianaceae, with Annonaceae and Berberidaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2011, ISBN 978-1-935641-04-9.
  5. Christel Kasselmann: Aquarienpflanzen. Ulmer Verlag, Stuttgart 1995; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage 1999, ISBN 3-8001-7454-5, S. 342 f.
  6. Linné 1753: eingescannt bei biodiversitylibrary.org.
  7. a b Lobelia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 10. Februar 2018.
  8. Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin Berlin 2016. ISBN 978-3-946292-10-4. doi:10.3372/epolist2016
  9. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt bu bv bw bx by bz ca cb cc cd ce cf cg ch ci cj ck cl cm cn co cp cq cr cs ct cu cv cw cx cy cz da db dc dd de df dg dh di dj dk dl dm dn do dp dq dr ds dt du dv dw dx dy dz ea eb ec ed ee ef eg eh ei ej ek el em en eo ep eq er es et eu ev ew ex ey ez fa fb fc fd fe ff fg fh fi fj fk fl fm fn fo fp fq fr fs ft fu fv fw fx fy fz ga gb gc gd ge gf gg gh gi gj gk gl gm gn go gp gq gr gs gt gu gv gw gx gy gz ha hb hc hd he hf hg hh hi hj hk hl hm hn ho hp hq hr hs ht hu hv hw hx hy hz ia ib ic id ie if ig ih ii ij ik il im in io ip iq ir is it iu iv iw ix iy iz ja jb jc jd je jf jg jh ji jj jk jl jm jn jo jp jq jr js jt ju jv jw jx jy jz ka kb kc kd ke kf kg kh ki kj kk kl km kn ko kp kq kr ks kt ku kv kw kx ky kz la lb lc ld le lf lg lh li lj lk ll lm ln lo lp lq lr ls lt lu lv lw lx ly lz ma mb mc md me mf mg mh mi mj mk ml mm mn mo mp mq mr ms mt mu mv mw mx my mz na nb nc nd ne nf ng nh ni nj nk nl nm nn no np nq nr ns nt nu nv nw nx ny nz oa ob oc od oe of og oh oi oj ok ol om on oo op oq or os ot ou ov ow ox oy oz pa pb pc pd pe pf pg ph pi pj Thomas G. Lammers: World Checklist of Campanulaceae., 2007: online in: Rafaël Govaerts (Hrsg.): Lobelia. In: World Checklist of Selected Plant Families (WCSP) – The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. Abgerufen am 13. Februar 2018.
  10. a b Lobelia im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 13. Februar 2018.
  11. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi Artenliste zu Lobelia in der Red List of South African Plants
  12. a b c d e f g h i j k l Lobelia bei Tropicos.org. In: Catalogue of the Vascular Plants of Madagascar. Missouri Botanical Garden, St. Louis
Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!