Metamorphosen (Ovid)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Der Anfang der Metamorphosen in der Handschrift Biblioteca Apostolica Vaticana, Vat. lat. 1594, fol. 1r (15. Jahrhundert)

Die Metamorphosen (lat. Metamorphoseon libri: „Bücher der Verwandlungen“) des römischen Dichters Publius Ovidius Naso, geschrieben vermutlich ab dem Jahr 1 oder 3 n. Chr. bis um 8 n. Chr., sind ein in Hexametern verfasstes mythologisches Gedicht über Metamorphosen (gr. μεταμόρφωσις metamórphosis: 'Verwandlung in eine andere Gestalt'). In 15 Büchern zu je etwa 700 bis 900 Versen wird die Geschichte der Welt von ihren Anfängen bis hin zur Gegenwart des Dichters erzählt und in rund 250 Einzelsagen aus der römischen und griechischen Mythologie mit hohem künstlerischen Esprit dargestellt. Von ihrem Erscheinen an sind die Metamorphosen eine der populärsten Mythendichtungen überhaupt und sicherlich die den mittelalterlichen Schriftstellern und Dichtern am besten bekannte. Der Einfluss dieses Werks auf die Literatur nachfolgender Zeiten sowie auf die bildende Kunst des Mittelalters, des Barock bis hin zu der der Neuzeit ist enorm.

Thematischer Kern ist das in Mythen häufig anzutreffenden Verwandlungsmotiv, worin meist ein Mensch oder ein niederer Gott in eine Pflanze, ein Tier oder ein Sternbild (Katasterismos) verwandelt wird. Das Werk beginnt mit einem Proömium, setzt an bei der Entstehung der Welt aus dem Chaos und endet bei der Verwandlung von Caesars Seele in einen Stern, woran noch eine Anrufung an Augustus und ein Epilog anschließt. Die logische Verknüpfung der oftmals thematisch nicht zusammengehörigen Einzelgeschichten erfolgt durch Überleitungen, die meist eine zeitliche, örtliche oder kausale Verknüpfung zwischen den jeweiligen Stoffen herstellen. So kommt es, dass der Übergang von einer Geschichte zur nächsten mitunter beliebig oder gesucht wirkt, sich andernorts aber aus der Handlung selbst ergibt und äußerst kunstvoll erscheint. Grundsätzlich werden dabei sowohl zentrale Geschichten und Figuren der Mythologie behandelt (z. B. Kosmogonie, Herakles, trojanischer Krieg) als auch eher abgelegene Mythen. Manche Metamorphosen werden sogar nur ganz knapp angedeutet oder nebenbei erwähnt (z. B. bei Medeas Rundflug über die Ägäis im siebten Buch). Sprachlich zeichnet sich das Gedicht durch ein großes erzählerisches Variationsbestreben und einen hohen künstlerischen Anspruch aus, sodass je nach Thema elegische, epische, tragische, komische oder sogar groteske Töne anklingen können. Aufgrund dieser Mischung aus epischer Form, stofflicher Vielfalt und dichterischer Eleganz werden die Metamorphosen als Epos sui generis ('von ganz eigener Art') bezeichnet.[1]

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb der gut 30-jährigen Schaffensperiode Ovids (ca. 15 v. Chr. bis zu seinem vermutlichen Tod ca. 17 n. Chr.) nehmen die Metamorphosen einen zentralen Platz ein.

Ovid begann mit der Arbeit im Jahre 1 v. Chr., so Pohlenz 1913 (umstritten). Im Jahre 8 n. Chr., als Ovid in die Verbannung gehen musste, war das Werk fast vollendet.

In der ersten Hälfte seines Schaffens arbeitete Ovid überwiegend in elegischen Distichen, so z. B. in den amores („Liebesgedichte“), den epistulae heroidum („Briefe von Heldinnen“) und in der ars amatoria („Liebeskunst“). Eine Ausnahme bildet die bis auf wenige Verse nicht erhalten gebliebene Tragödie Medea.

Für die Metamorphosen wählte Ovid den Hexameter und bekannte sich damit eindeutig zum Epos. Dennoch verarbeitet er nicht rein epische Stoffe: Spielerisch (als „Lusor“) und mit höchstem literarischem Anspruch, nach der Manier eines poeta doctus, verwebt er in seinen Verwandlungssagen historische, elegische und didaktische Elemente mit dem epischen Rahmengerüst, das er so umgestaltet und in weiten Teilen ironisiert. So parodiert er den für das Epos typischen Heldenkatalog in der Actaeon-Episode: Statt einer Aufzählung von Helden mitsamt ihren Attributen findet sich an dieser Stelle eine detaillierte Beschreibung der Hunde des Actaeon, die ihren Herren, der in einen Hirsch verwandelt wurde, jagen und erlegen.

Das Werk umfasst 15 Bücher mit etwa 12.000 Versen und hat damit epische Ausmaße. In der Zeit seiner Verbannung (z. B. epistulae ex Ponto) wandte sich Ovid wieder dem elegischen Distichon zu.

Schon in früheren Werken zeigte sich Ovids Interesse für mythische Themen. Für die Metamorphosen ist heute eine Vielzahl von Mythensammlungen als Vorlagen für fast alle der ca. 250 Verwandlungen nachgewiesen. Hervorzuheben ist die griechische Sammlung des Nikandros aus Kolophon aus dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert mit dem Titel Heteroiumena, ferner die Metamorphoseis des Parthenios. Beides sind Kataloggedichte. Vermutlich mit Hilfe eines Freundes, Aemilius Macer, konnte Ovid auch mindestens ein Werk benutzen, das eine thematische Auswahl bearbeitete: die Ornithogonia von Boio/Boios, ein griechisches Gedicht, das nur zum Teil überliefert ist, und das von Verwandlungen von Menschen in Vögel erzählt.

Ovid erlebte noch die letzte Periode der römischen Bürgerkriege und den Übergang zur Monarchie und dann – während seiner eigenen Schaffenszeit – die Blütezeit und schließlich Krisen unter Kaiser Augustus. Der Übergang zur Alleinherrschaft (bis 17 v. Chr.) war von Elegikern wie Gallus, Properz und Tibull in ihrer Dichtung verschlüsselt kritisiert worden. Deren Beispiel folgte Ovid, als die Friedenszeit langsam zur den Geist lähmenden Alleinherrschaft wurde, und übte versteckte Kritik an der Engstirnigkeit des Kaisers. Die Kritikmöglichkeit dürfte ein wichtiges Moment für die Entstehung der Metamorphosen gewesen sein. Sie werden aber auch als Allegorien für die behauptete Wiederkehr des Goldenen Zeitalters unter Augustus gedeutet.

Bekannte Geschichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Weltentstehung, die Weltzeitalter, Deukalion und Pyrrha (Sintflut), Pyramus und Thisbe, die lykischen Bauern, Daedalus und Ikarus und Perdix, Philemon und Baucis, Battus, Narziss und Echo, Orpheus und Eurydike, Apoll und Daphne, Phaethon, Niobe, Iphis und Ianthe, König Midas mit dem Musikwettstreit zwischen Pan und Apollo, Pygmalion, Jupiters Affären mit schönen Frauen (vor allem Europa, Io, Kallisto, Leda und Leto/Latona), die Dioskuren (Castor und Pollux), Perseus und Andromeda, Iason und Medea, Pythagoras, Caesar und Augustus.

Aufbau der Metamorphosen und ausgewählte Verwandlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Metamorphosen des Ovid gliedern sich in 15 Gesänge (Bücher) mit jeweils 7 bis 18 Kapiteln, die im Folgenden vollständig in tabellarischer Reihenfolge aufgeführt werden. Auf die Kapitelüberschriften folgen ausgewählte Verwandlungen aus den jeweiligen Büchern, wobei die beteiligten Personen (Verwandelnder und Verwandelter), die Pflanzen oder die Tiere, in die die Person verwandelt wird, und der Grund der Metamorphose genannt werden. Bei jedem Buch sind erste Verse in der Übersetzung von Reinhart Suchier zitiert.

Buch 1 (779 Verse): „Lust wird rege zum Sang, wie sich Formen in andere Körper / wandelten. Götter, o seid - ihr habt ja auch sie gewandelt / meinem Beginnen geneigt, und vom Uranfange der Schöpfung / führt bis auf unsere Zeit des Gedichts fortlaufenden Faden.“

  1. Prooemium/Götteranruf (Verse 1–4)
  2. Die Weltentstehung (Verse 5–88)
  3. Die vier Weltzeitalter (Verse 89–150)
  4. Die Giganten (Verse 151–162)
  5. Lycaon (Verse 163–252)
  6. Die große Flut (Verse 253–312)
  7. Deukalion und Pyrrha (Verse 313–415)
  8. Erneuerung der Tierwelt (Verse 416–437)
  9. Python (Verse 438–451)
  10. Daphne (Verse 452–567)
  11. Io (Verse 568–621)
  12. Argus (Verse 622–688)
  13. Syrinx (Verse 689–746)
  14. Phaethon (Verse 747–779)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Lycaon Jupiter Wolf Strafe für Lycaons Grausamkeit
Daphne Peneus Lorbeer Schutz vor dem liebestollen Apollo, Erhalt der Jungfräulichkeit
Syrinx ihre Schwestern Schilfrohr um dem sie verfolgenden Pan zu entkommen, Erhalt ihrer Jungfräulichkeit
Io Jupiter Kuh um Seitensprung vor Juno zu verbergen

Buch 2 (875 Verse): „Stattlich erhöht stand da Sols Burg auf ragenden Säulen / hell von blinkendem Gold und von flammengleichem Pyropus. / Glänzendes Elfenbein war oben die Zierde des Giebels; / strahlend prangten die zwei Torflügel im Lichte des Silbers.“

  1. Phaethon (Verse 1–339)
  2. Die Heliaden (Verse 340–366)
  3. Cygnus (Verse 367–400)
  4. Callisto und Arcas (Verse 401–530)
  5. Coronis (Verse 531–588)
  6. Nyctimene (Verse 589–632)
  7. Ocyrhoe (Verse 633–675)
  8. Battus (Verse 676–707)
  9. Aglauros (Verse 708–759)
  10. Invidia (Verse 760–832)
  11. Europa (Verse 833–875)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Callisto Juno Bärin Strafe für Callistos Verbindung mit Jupiter
Battus Mercurius Stein Strafe für Battus’ Meineid
Aglauros Mercurius steinernes Denkmal Strafe für Aglauros Neid auf die Beziehung zwischen Herse und Mercurius

Buch 3 (733 Verse): „Längst nun hatte der Gott, von der Hülle des trügenden Stieres / wieder befreit, sich entdeckt und bewohnte diktaiische Fluren, / als unkundig Agenor befiehlt, die Entführte zu suchen / Cadmus dem Sohn und, fänd' er sie nicht, als Strafe Verbannung ...“

  1. Cadmus (Verse 1–130)
  2. Actaeon (Verse 131–252)
  3. Semele (Verse 253–315)
  4. Tiresias (Verse 316–338)
  5. Narcissus und Echo (Verse 339–510)
  6. Pentheus und Bacchus (Verse 511–576)
  7. Die tyrrhenischen Schiffer (Verse 577–691)
  8. Pentheus’ Tod (Verse 692–733)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Actaeon Diana Hirsch Actaeon sieht Diana nackt
Narcissus Nemesis Narzisse hoffnungslose Liebe zu seinem eigenen Spiegelbild
Echo Juno Stein lange Einsamkeit aufgrund hoffnungsloser Liebe zu Narcissus

Buch 4 (803 Verse): „Minyas' Tochter jedoch, Alkithoe, meinet, des Gottes / Orgien brauche sie nicht. Dass Bakchos von Iupiter stamme, / leugnet sie noch mit vermessenem Trotz, und es teilen die Schwestern / solch unheiligen Sinn. Zu dem Fest hieß kommen der Priester ...“

  1. Die Töchter des Minyas (Verse 1–54)
  2. Pyramus und Thisbe (1. Tochter) (Verse 55–166)
  3. Leucothoe und Klytie (2. Tochter) (Verse 167–270)
  4. Salmacis und Hermaphroditus (3. Tochter) (Verse 271–388)
  5. Verwandlung der Minyastöchter (Verse 389–415)
  6. Athamas und Ino (Verse 416–562)
  7. Cadmus und Harmonia (Verse 563–603)
  8. Perseus (Verse 604–620)
  9. Perseus und Atlas (Verse 621–662)
  10. Perseus und Andromeda (Verse 663–739)
  11. Die Korallen (Verse 740–752)
  12. Medusa (Verse 753–803)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Cadmus und Harmonia - Schlangen auf eigene Bitte
Atlas Gorgonenhaupt Berg Rache des Perseus, da dieser von Atlas keine Gastfreundschaft erhielt

Buch 5 (678 Verse): „Als noch solches erzählt inmitten der Schar der Kephenen / Danaes göttlicher Sohn, füllt plötzlich ein drängender Haufe / tosend den fürstlichen Saal. Doch nicht hochzeitliche Feier / kündet der steigende Lärm, er deutet auf grimmige Waffen.“

  1. Perseus und Phineus (Verse 1–235)
  2. Proetus und Polydectes (Verse 236–249)
  3. Pallas und die Musen (Verse 250–268)
  4. Pyreneus (Verse 269–293)
  5. Die Pieriden im Wettstreit mit den Musen (Verse 294–317)
  6. Typhoeus (Verse 318–331)
  7. Ceres und Proserpina (Verse 332–358)
  8. Pluto und Proserpina (Verse 359–384)
  9. Raub der Proserpina (Verse 385–408)
  10. Cyane (Verse 409–437)
  11. Stellio (Verse 438–461)
  12. Ceres’ weitere Suche und Arethusas Bericht (Verse 462–532)
  13. Ascalaphus (Verse 533–550)
  14. Sirenen (Verse 551–563)
  15. Iupiters Entscheidung (Verse 564–571)
  16. Arethusas Erzählung (Verse 572–641)
  17. Triptolemus und Lyncus (Verse 642–661)
  18. Verwandlung der Pieriden (Verse 662–678)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Phineus und seine Krieger Perseus (mit der Gorgo) Stein Unterlegenheit des Perseus, um den Kampf noch zu gewinnen
Cyane, der Junge bei der Alten, Ascalaphus sich selbst (Cyane), Ceres (Trank der Alten), Ceres Wasser, Sterneidechse, Uhu Wut (Cyane), Strafe für Spott (der Junge), Strafe für das Bezeugen, dass Proserpina einen Granatapfel gegessen hat (Ascalaphus)
Alpheus, Arethusa Alpheus, sich selbst; Arethusa, durch Götter Wasser Zielerreichung (Alpheus), Angst (Arethusa)
Die neun Töchter des Pierus die aonischen Götter-Schwestern neun Elstern Herausforderung der Götter, Strafe

Buch 6 (721 Verse): „Achtsam hatte gelauscht Tritonia dieser Erzählung / und den Gesang und den Zorn der aonischen Mädchen gebilligt. / "Loben ist wenig", begann sie für sich, "selbst muss ich gelobt sein, / und schwer büße die Schuld, wer Hohn spricht unserer Gottheit." / Auf der Arachne Geschick, der Maionerin, sinnt sie im Geiste, ...“

  1. Arachne (Verse 1–145)
  2. Niobe (Verse 146–312)
  3. Lykische Bauern (Verse 313–381)
  4. Marsyas (Verse 382–400)
  5. Pelops (Verse 401–411)
  6. Tereus, Procne und Philomela (Verse 412–674)
  7. Boreas und Orithyia (Verse 675–721)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Arachne Pallas Athene (Säfte der Hecate) Spinne (Neid der Göttin auf Arachnes Begabung), Strafe
Niobe Latona, Phoebus, Phoebe Marmor (Steinquelle auf einem Berggipfel) Verachtung der Götter, Stolz, Strafe
Lykische Bauern Latona Frösche (im Sumpf) Missachtung der sogenannten "supplex peto" (Flehende Bitte), Verachtung der Götter, Arroganz der Bauern, Stolz, Strafe
Tereus, Procne, Philomela Rotkehlchen (Philomela und Procne), Wiedehopf (Tereus) Kennzeichnung des Mordes (roter Flaum bei den Schwestern), Strafe für die Taten

Buch 7 (865 Verse): „Schon mit den Minyern fuhr der pagasische Kiel durch die Meerflut, / schon war Phineus besucht, der hilflos schleppte das Alter / in stets währender Nacht, und verscheucht durch Aquilos Söhne / waren die Jungfrauvögel vom Mund des gequäleten Greises, / und nach mancher Gefahr war unter dem Helden Iason ...“

  1. Iason und Medea (Verse 1–158)
  2. Aeson (Verse 159–296)
  3. Medeas Rache an Pelias (Verse 297–349)
  4. Medea auf der Flucht (Verse 350–403)
  5. Theseus und Aegeus (Verse 404–452)
  6. Minos rüstet gegen Athen (Verse 453–489)
  7. Cephalus bei Aeacus (Verse 490–500)
  8. Aegina auf Athens Seite (Verse 501–516)
  9. Pest auf Aegina (Verse 517–660)
  10. Cephalus und Phocus (Verse 661–670)
  11. Cephalus und Procris (Verse 671–756)
  12. Laelaps (Verse 757–793)
  13. Tod der Procris (Verse 794–865)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Aeson, ein Greis (Vater Iasons) einen Zaubertrank Medeas einen jüngeren Mann Rettung vor dem natürlichen Tod; Liebesbeweis Medeas an Iason

Buch 8 (884 Verse): „Als nun den heiteren Tag, fortscheuchend die nächtlichen Stunden, / Lucifer wieder erschließt, da legt sich der Ost, und es hebt sich / feuchtes Gewölk. Dem Kephalos beut und des Aiakos Söhnen / Rückfahrt friedlicher Süd, von welchem getrieben sie glücklich ...“

  1. Nisus und Scylla (Verse 1–151)
  2. Labyrinth. Theseus und Ariadne (Verse 152–182)
  3. Daedalus und Icarus (Verse 183–235)
  4. Perdix (Verse 236–259)
  5. Kalydonischer Eber (Verse 260–444)
  6. Althaea (Verse 445–525)
  7. Die Schwestern des Meleager (Verse 526–546)
  8. Theseus bei AchelousEchinaden und Perimele (Verse 547–610)
  9. Philemon und Baucis (Verse 611–724)
  10. Proteus (Verse 725–737)
  11. Erysichthon und Mestra (Verse 738–776)
  12. Fames (Verse 777–842)
  13. Hypermnestra (Verse 843–884)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Perdix Pallas Athene ein Rebhuhn Rettung vor dem hinterlistigen Tod durch Daedalus; Strafe / schlechtes Gewissen für Daedalus
Perimele Neptun eine Insel Rettung vor dem Tod
Philemon und Baucis Jupiter eine Linde und eine Eiche Erfüllung eines Wunsches als Dank für Gastfreundlichkeit

Buch 9 (797 Verse): „Was ihn zu seufzen bewog und warum an der Stirn er verstümmelt, / fragte den Gott der neptunische Held. Drauf redete also / Kalydons Strom, umwunden mit Schilf die entfesselten Haare:“

  1. Achelous und Hercules (Verse 1–97)
  2. Nessus (Verse 98–133)
  3. Hercules Oeteus (Verse 134–272)
  4. Galanthis (Verse 273–323)
  5. Dryope (Verse 324–393)
  6. Iolaus. Die Söhne der Callirhoe (Verse 394–453)
  7. Byblis (Verse 454–665)
  8. Iphis (Verse 666–797)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Achelous er selbst erst in eine Schlange, dann in einen Stier um sich im Kampf gegen Hercules zu behaupten
Lichas Hercules Stein Bestrafung; er brachte Hercules den giftigen Mantel
Galanthis Lucina Wiesel Weil sie durch eine List Iole zur Geburt verhalf, was Lucina verhindern wollte
Byblis Quelle sie weint so viel vor Trauer, weil sie ihren Bruder Caunus liebt
Iphis Isis Mann damit Iphis, der als Frau zur Welt kam, seine geliebte Ianthe heiraten kann

Buch 10 (739 Verse): „Dorther schreitet, umhüllt von dem Safrankleid, Hymenaios / durch die unendliche Luft und wendet sich nach der Kikonen / Küsten und wird nutzlos von des Orpheus Stimme gerufen.“

  1. Orpheus und Eurydice (Verse 1–105)
  2. Cyparissus (Verse 106–142)
  3. Ganymedes (Verse 143–161)
  4. Hyacinthus (Verse 162–216)
  5. Cerastae und Propoetides (Verse 217–242)
  6. Pygmalion (Verse 243–297)
  7. Myrrha (Verse 298–502)
  8. Venus und Adonis (Verse 503–559)
  9. Hippomenes und Atalanta (Verse 560–707)
  10. Verwandlung des Adonis (Verse 708–739)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Hyacinthus Apollo Blume Er schämte sich, ihn getötet zu haben.
Pygmalions Statue Venus eine echte Frau Venus hat Mitleid und verwandelt die Statue, da Pygmalion sich in sie verliebt hat.
Myrrha Götter Baum Sie liebte ihren Vater und will sterben, im Leben würde sie die Menschen, als Tote die anderen Toten kränken.
Hippomenes und Atalanta Venus Löwen Weil Hippomenes Venus nicht für ihre Hilfe dankte und er und Atalanta einen heiligen Tempel entweihten.

Buch 11 (795 Verse): „Während mit solchem Gedicht Waldstämme der thrakische Sänger / lockte herzu und des Wildes Gemüter und folgende Steine, / sieh, da werden gewahr kikonische Frauen, den wilden / Busen mit Fellen bedeckt, von der Spitze des Hügels den Orpheus, / wie wohltönenden Sang er gesellte geschlagenen Saiten.“

  1. Tod des Orpheus (Verse 1–66)
  2. Die Mänaden (Verse 67–84)
  3. Midas (Verse 85–193)
  4. Laomedon und Hesione (Verse 194–220)
  5. Peleus und Thetis (Verse 221–265)
  6. Peleus’ Aufnahme bei Ceyx (Verse 266–289)
  7. Daedalion und Chione (Verse 290–345)
  8. Der Wolf (Verse 346–409)
  9. Ceyx und Alcyone (Verse 410–748)
  10. Aesacus (Verse 749–795)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Reis, Stein, Scholle, Obst, Fleisch, Traubensaft Midas (indirekt durch Bacchus) Gold Bacchus erfüllt Midas zur Belohnung für den wiedergefundenen Silenus einen Wunsch
Midas (unter dem Fluch des Ehrengeschenks) Bacchus Midas (befreit vom Ehrengeschenk) Bacchus erbarmt sich und sagt Midas, wie er die Schuld abwaschen kann
Midas’ Ohren Apollo Eselsohren Apollo zieht Midas zur Strafe die Ohren lang und hüllt sie in graues Fell
Thetis (Göttin der Wasser) sich selbst Vogel, Baum, gesprenkelte Tigerin Um sich vor Peleus zu schützen, der sie begatten will
Morpheus (Gott des Traumes) sich selbst Ceyx Um Halcyone den Tod ihres Mannes Ceyx zu überbringen
Ceyx und Halcyone Götter Vögel (zwei Eisvögel – Halcyoninae) Das durch Ceyx’ Tod getrennte Paar kann wieder vereint leben
Äsakos (der Taucher) Thetys Vogel Thetys bewahrt den Taucher somit vor dem Tod, der sich aus Schuldgefühlen von den Klippen stürzen will

Buch 12 (628 Verse): „Priamos, unkund noch, dass Fittiche tragend er lebte, / trug um Aisakos Leid; auch brachte zugleich mit den Brüdern / Opfer am ledigen Grab, das der Name bezeichnete, Hektor. / Paris jedoch war nicht bei der traurigen Ehre zugegen, ...“

  1. Die Schlange in Aulis (Verse 1–23)
  2. Iphigenie (Verse 24–38)
  3. Fama (Verse 39–63)
  4. Achilles und Cygnus (Verse 64–168)
  5. Caeneus (Verse 169–209)
  6. Lapithen und Centauren (Verse 210–535)
  7. Periclymenus (Verse 536–579)
  8. Achilles’ Tod (Verse 580–619)
  9. Vorspiel zur Hoplonkrisis (Verse 620–628)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Bläulicher Drache Stein Als Mahnmal für die Weissagung des Sehers Kalchas (9 Jahre Krieg mit Troja)
Iphigenie Diana Hirschkuh um sie vor der Opferung zur retten
Cygnus Neptun Schwan um ihn vor dem Erwürgen durch Achill zu retten
Caenis, eine Frau Neptun einen Mann, Caeneus um ihn in Zukunft vor Vergewaltigung und Verwundung zu schützen
Caeneus, der Mann Neptun einen gelben Vogel um ihn vor dem Ersticken unter den gefallenen Bäumen zu retten
Periklymenos Neptun Adler um Herkules zu verletzen und dann zu fliehen

Buch 13 (968 Verse): „Als sich die Fürsten gesetzt und das Volk im Kreise umherstand, / tritt vor ihnen der Held mit dem siebenschichtigen Schilde, / Aias, auf, und des Zorns unmächtig, das finstere Auge / auf den sigeischen Strand und die Flott am Strande gerichtet, / streckt er die Hand und spricht: "O Iupiter, hier an den Schiffen ...“

  1. Hoplonkrisis: Rede des Aias (Verse 1–122)
  2. Hoplonkrisis: Rede des Odysseus (Verse 123–381)
  3. Entscheidung und Selbstmord des Aias (Verse 382–398)
  4. Philoktetes’ Rückkehr, Eroberung Troias, Hecuba (Verse 399–428)
  5. Polydorus (Verse 429–438)
  6. Polyxena (Verse 439–575)
  7. Memnon (Verse 576–622)
  8. Fahrt des Aeneas nach Delos (Verse 623–631)
  9. Anius (Verse 632–674)
  10. Orion (Verse 675–699)
  11. Weiterfahrt des Aeneas (Verse 700–729)
  12. Scylla (Verse 730–749)
  13. Acis und Galatea (Verse 750–897)
  14. Scylla und Glaucus (Verse 898–968)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Akis Meernymphe Galateia, Faunus, Nymphe Symaethis Flussgott mit Hörnern Durch die Verwandlung wird Akis vor dem Cyclopen Polyphem gerettet, der wegen Galatea eifersüchtig auf ihn ist.
Glaucus Oceanus, Tethys (Meeresgötter) Meeresgott mit grünem Haar und Bart, bläulicher Haut und einem Fischschwanz Glaucus hat nach dem Verzehr besonderen Grases am Strand die Sehnsucht, im Meer zu leben. Andere Meeresgötter wünschen seine Verwandlung.

Buch 14 (851 Verse): „Aitnas lastenden Berg, der liegt auf gigantischer Kehle, / und der Kyklopen Gefild, das nichts vom Karst und des Pfluges / Nutzung weiß und nichts jochtragenden Stieren verdanket, ließ der Euboier zurück, der Bewohner geschwollener Wasser;“

  1. Glaucus und Circe (Verse 1–74)
  2. Weiterfahrt des Aeneas (Verse 75–88)
  3. Pithecusae (Verse 89–100)
  4. Sibylla (Verse 101–153)
  5. Achaemenides und Polyphemus (Verse 154–222)
  6. Macareus und Circe (Verse 223–307)
  7. Picus und Canens (Verse 308–453)
  8. Diomedes und seine Gefährten (Verse 454–511)
  9. Der Ölbaum (Verse 512–526)
  10. Aeneas’ Schiffe (Verse 527–565)
  11. Ardea (Verse 566–580)
  12. Aeneas’ Apotheose (Verse 581–608)
  13. Die Könige von Alba Longa (Verse 609–621)
  14. Pomona und Vertumnus (Verse 622–697)
  15. Iphis und Anaxarete (Verse 698–771)
  16. Lautulae (Verse 772–804)
  17. Apotheose des Romulus (Verse 805–828)
  18. Hersilia (Verse 829–851)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Scylla Circe Frau mit wütenden Höllenhunden statt eines Unterleibs Circe ist wegen Glaucus, der zu ihr kam, um einen Liebestrank für Scylla zu erbitten, eifersüchtig auf Scylla.
Sibylle Apollo eine Frau, die tausend Jahre lebt, dabei aber entsprechend altert, so dass sie am Ende nur noch als Stimme vorhanden ist Als Apollo Sibylle aus Liebe einen Wunsch gewährt, wünscht sie sich ein sehr langes Leben, vergisst dabei aber die ebenso lange Jugend. Weil sie Apollos Liebe nicht erwidert, gibt dieser die ewige Jugend auch nicht von selbst dazu.
Gefährten des Ulixes Circe Schweine, dann wieder Menschen Verwandlung ohne besonderen Grund; Rückverwandlung, weil Ulixes, der ihr Geliebter wird, diese fordert
Aeneas Jupiter, Venus, Numicius Gott Indiges Nach Aeneas’ heldenhaftem Leben bittet Venus, dessen Mutter, Jupiter darum, Aeneas zum Gott zu machen.
Vertumnus von selbst Männer mit verschiedenen Berufen, eine alte Frau, schließlich zurück in sich selbst Um in der Nähe der schönen Baumnymphe Pomona zu sein und sie für sich zu gewinnen. Sie verliebt sich erst dann sofort in ihn, als er wieder er selbst ist.
Romulus und seine Frau Hersilia Jupiter, Juno Götter Quirinus und Hora Romulus’ Vergöttlichung war Mars schon lange von Jupiter versprochen worden und erfolgt, nachdem dieser die Völker der Latiner und Sabiner vereint hat. Juno erbarmt sich der um ihn trauernden Hersilia.

Buch 15 (879 Verse): „Frage inzwischen entsteht, wer trage des schwierigen Amtes / Bürde hinfort und die Statt solch trefflichen Königs ersetze. / Fama, des wahren Erfolgs Vorbotin, bestimmt dem berühmten / Numa das Reich. Ihm war noch nicht des sabinischen Volkes / Bräuche zu kennen genug; ...“

  1. Numa (Verse 1–11)
  2. Myscelus (Verse 12–59)
  3. Pythagoras (Verse 60–478)
  4. Egeria, Hippolytus (Verse 479–551)
  5. Tages (Verse 552–559)
  6. Romulus’ Speer (Verse 560–564)
  7. Cipus (Verse 565–621)
  8. Aesculapius (Verse 622–744)
  9. Apotheose Caesars (Verse 745–851)
  10. Lob des Augustus (Verse 852–870)
  11. Sphragis (Epilog) (Verse 871–879)
Wer/Was wird durch wen/was in wen/was verwandelt und warum?
Egeria Artemis, Phoebus’ Schwester Quelle um sie von ihrer unstillbaren Trauer über den Verlust ihres Mannes Numa zu erlösen
Caesar Venus Stern um ihm trotz Mordanschlag zum ewigen Leben zu verhelfen

Einzelne Personen aus dem Werk sind über die Liste von Gestalten in den Metamorphosen des Ovid erschließbar.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Die Erschaffung des Menschen“ aus einem Druck der Metamorphosen von 1676 mit Illustrationen von François Chauveau
  • Um 1210 erste deutschsprachige Übersetzung durch Albrecht von Halberstadt.[2]
  • Im Mittelalter waren christliche Interpretationen des Werks verbreitet, wie etwa der Ovidius moralizatus von Petrus Berchorius, der etwa im Jahre 1340 entstand.
  • Die Übersetzung der Metamorphosen durch Arthur Golding (1567) wurde von Ezra Pound als „das schönste Buch in dieser Sprache“ bezeichnet.
  • William Shakespeare verarbeitet in Ein Sommernachtstraum (1595 oder 1596) den Stoff von Pyramus und Thisbe. In Titus Andronicus (1589) weist Shakespeares Figur der Lavinia einige Gemeinsamkeiten mit Ovids Philomela auf: Genau wie Philomela wird Lavinia vergewaltigt und danach von ihren Peinigern (bei Philomela gab es nur einen Peiniger) verstümmelt – ihr wird die Zunge abgeschnitten –, damit sie nicht von dem Unrecht erzählen kann, das sie erfahren musste. Im Gegensatz zu Philomela begegnet Lavinia allerdings einem „craftier Tereus,“[3] denn ihre Peiniger haben ihr zusätzlich zu ihrer Zunge auch die Hände abgeschnitten, damit sie nicht – wie einst Philomela – einen Teppich weben kann, der von der Vergewaltigung erzählt. Die Verbindung zwischen den Geschichten findet ihren Höhepunkt in der ersten Szene des vierten Aktes: Lavinia zeigt zuerst auf eine Textstelle in Ovids Metamorphosen, um die Vergewaltigung und ihr ähnliches Schicksal wie das der Philomela anzuzeigen,[4] danach schreibt sie die Namen ihrer Peiniger mit einem Stock in den Sand.
  • Pyramus und Thisbe dienten ebenso als Vorlage für das Handwerkerschauspiel im Drama Absurda Comica oder Herr Peter Squenz (etwa 1658) des deutschen Schriftstellers Andreas Gryphius.
  • Carl Ditters von Dittersdorf (1739–1799) komponierte 12 Symphonien nach Ovids Metamorphosen.
  • Der britische Komponist Benjamin Britten komponierte im Jahr 1951 die Sechs Metamorphosen nach Ovid für Oboe-Solo.
  • Achim Freyer: Die Metamorphosen des Ovid oder Die Bewegung von den Rändern zur Mitte hin und umgekehrt, Burgtheater, 1987.
  • Der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr veröffentlichte 1988 den Roman Die letzte Welt, in dem er Motive aus den Metamorphosen verarbeitete.

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritische Textausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • R.J. Tarrant (Hrsg.): P. Ovidii Nasonis Metamorphoses. Recognovit brevique adnotatione critica instruxit R.J. Tarrant. Oxford University Press, Oxford 2004, ISBN 978-0-19-814666-7.
  • W.S. Anderson (Hrsg.): Ovidius. Metamorphoses. Edidit W.S. Anderson. Nachdruck d. 2. verb. Aufl. von 1982. de Gruyter, Berlin 1998, ISBN 978-3-598-71565-5.

Zweisprachige Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael von Albrecht (Hrsg.): Metamorphosen (lateinisch und deutsch), Reclam, Ditzingen 1994, ISBN 3-15-001360-7 und weitere Auflagen
  • Gerhard Fink (Hrsg.): Metamorphosen. Das Buch der Mythen und Verwandlungen, Artemis & Winkler, Zürich/München 1989 und weitere Auflagen

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael von Albrecht: Ovids Metamorphosen. Texte, Themen, Illustrationen. Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6320-8.
  • G. Karl Galinsky: Ovid’s Metamorphoses. An Introduction to the Basic Aspects. University of California Press, Berkeley, Blackwell, Oxford 1975, ISBN 0-520-02848-1.
  • Niklas Holzberg: Ovids Metamorphosen. 2. Auflage. Beck, München 2016. ISBN 978-3-406-53621-2.
  • Henning Horstmann: Erzähler – Text – Leser in Ovids Metamorphosen. Lang, Frankfurt am Main 2014. ISBN 978-3-631-64923-7.
  • Wilko Lücht: Untersuchungen zu den Gleichnissen in Ovids Metamorphosen. Lit, Berlin 2019. ISBN 978-3-643-14402-7.
  • Winfried Schindler: Ovid "Metamorphosen". Erkennungsmythen des Abendlandes. Europa und Narziss. Sonnenberg, Annweiler 2005 (Reihe: Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie, 20), ISBN 3-933264-39-1.
  • Ulrich Schmitzer: Ovids Verwandlungen verteutscht. Übersetzungen der „Metamorphosen“ seit dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. In: Josefine Kitzbichler, Ulrike C. A. Stephan (Hrsg.): Studien zur Praxis der Übersetzung antiker Literatur. Geschichte – Analysen – Kritik. de Gruyter 2016, S. 113–245 (Voransicht des Buches bei Google Books).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Metamorphosen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Lateinischer Text

Übersetzungen ins Deutsche

Übersetzungen ins Englische

Kommentare, Sekundärliteratur

  • Deutsch
    • Winfried Schindler: Ovid, Metamorphosen. Erkennungsmythen des Abendlandes. Europa und Narziss (Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 20) Sonnenberg, Annweiler 2005 ISBN 3-933264-39-1 (weitere Lit.)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. zur Übersicht: Farrel, Joseph: Dialogue of Genres in Ovid's "Lovesong of Polyphemus" (Metamorphoses 13.719-897), in: The American Journal of Philology 113 (1992), S. 235f.
  2. Kurt Ruh: Höfische Epik des deutschen Mittelalters, Band 1: Von den Anfängen bis zu Hartmann von Aue. Berlin 1967 (= Grundlagen der Germanistik, 7); 2., verbesserte Aufl. Berlin 1977, S. 93.
  3. William Shakespeare: Titus Andronicus. Hrsg.: Dieter Wessels. Reclam, Stuttgart 1988, S. 68 (Akt 2, Szene 2, Vers 41).
  4. William Shakespeare: Titus Andronicus. Hrsg.: Dieter Wessels. Reclam, Stuttgart 1988, S. 96–97.