NBA G-League

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NBA G-League

Voller Name National Basketball Association G-League
Sportart Basketball
Abkürzung G-League
Verband National Basketball Association
Ligagründung 2001
Mannschaften 27
Land/Länder Vereinigte Staaten,
Kanada
Titelträger Rio Grande Valley Vipers (2019)
Rekordmeister Rio Grande Valley Vipers (3)
TV-Partner NBA TV, ESPN, Facebook Live
Website gleague.nba.com

Die National Basketball Association G-League, kurz NBA G-League, G-League oder englisch G League genannt, ist eine von der National Basketball Association (NBA) offiziell gesponserte und organisierte Basketballorganisation, deren Zweck es ist, in ihrem Spielbetrieb mit „Farmteams“ Nachwuchs- und Ersatzspielern Einsatzzeit zu geben, damit diese dann vorübergehend oder dauerhaft in die Kader der Klubs der NBA wechseln können. 2012 hatten bereits knapp ein Viertel aller NBA-Profis mindestens einmal in einem G-League-Team gespielt.[1]

Im Zuge einer Zusammenarbeit mit dem Getränkehersteller Gatorade hatte die Liga ab der Saison 2017/18 von NBA Development League oder kurz D-League in National Basketball Association Gatorade League oder kurz NBA Gatorade League umbenannt werden sollen.[2] Kurz vor Saisonbeginn wurde NBA G-League als offizieller Name festgelegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der früheren NBA Development League

Die Liga startete als National Basketball Development League (NBDL) ihren Spielbetrieb in der Spielzeit 2001/02 mit acht Franchises, die allesamt im Südosten der USA angesiedelt waren. Nach vier Spielzeiten stellte dann im März 2005 der NBA-Commissioner David Stern einen Plan vor, der die D-League auf 15 Teams vergrößern sollte und sie zu einer echten Minor League mit Farm-System machen sollte, in der sich jeweils zwei NBA-Teams ein D-League-Team teilen. In der Folge wurde die Liga in NBA Development League umbenannt und die Mannschaften schrittweise auf die gesamten Vereinigten Staaten verteilt.

In der Spielzeit 2006/07 spielte man bereits mit zwölf Mannschaften, indem man mit dem Bakersfield Jam und dem Anaheim Arsenal die ersten beiden Teams im südwestlichen Kalifornien ansiedelte, sowie vier Mannschaften aus der in Konkurs gegangenen Continental Basketball Association übernahm: die Dakota Wizards, die Sioux Falls Skyforce, die Idaho Stampede und die Colorado 14ers. Mit den Los Angeles D-Fenders wurde auch das erste Team aufgenommen, das sich komplett im Eigentum eines NBA-Teams bzw. deren Eigentümer befand.[3] Seit dieser Spielzeit wird auch das All-Star-Game der D-League im Rahmen des NBA All-Star Weekends ausgetragen. Das erste All-Star-Game in diesem Rahmen fand am 17. Februar 2007 im Mandalay Bay Resort and Casino in Las Vegas, Nevada statt, obwohl in Las Vegas kein Franchise der NBA und im Staat Nevada mit den Reno Bighorns erst ein Jahr später ein Franchise der D-League angesiedelt wurde. Beim 114:100 Sieg der Auswahl des Ostens wurde der Brite Pops Mensah-Bonsu als Most Valuable Player des Spiels ausgezeichnet.[4]

Ab der Spielzeit 2008/09 kam man auf die zu diesem Zeitpunkt vorgesehene Sollstärke von 16 Mannschaften. In der Vergangenheit stellten wegen der Ausweitung der Liga und damit verbundener höherer Kosten verschiedene Franchises ihren Spielbetrieb ein oder wechselten den Standort, was oftmals nur kurz- oder mittelfristig Erfolg zeitigte. Im Wesentlichen setzte sich ab 2012 das Konzept der Lakers/D-Fenders durch, dass Franchises der D-League direkt übernommen oder gegründet wurden oder exklusive Partnerschaften vereinbart wurden (sogenanntes Hybrid-Modell). Nachdem der Utah Flash von den Philadelphia 76ers übernommen und 2013 als Delaware 87ers in die D-League zurückkehrte, wurde erstmals die bisherige Sollstärke von 16 Mannschaften überschritten. Mit dem D-League-Champion von 2014, den Fort Wayne Mad Ants, gab es zu Beginn der Saison 2014/15 die letzte unabhängige Mannschaft.[5] 2015 wurden die Mad Ants von den Indiana Pacers erworben. Nach der Neuaufnahme der Westchester Knicks zur Saison 2014/15 und zweier Umzüge wurden die Divisionen neu aufgeteilt. Aus drei Divisionen wurden jetzt vier, die nach dem Vorbild der NBA in zwei Conferences aufgeteilt waren.[6]

Mit den Raptors 905 hat ab der Saison 2015/16 das 19. Franchise den Spielbetrieb in der NBA D-League aufgenommen. Die mit den Toronto Raptors verbundene Mannschaft ist in Mississauga, etwa 20 Meilen (32 Kilometer) westlich von Toronto, beheimatet. Hauptsächlich sollen die Partien im Hershey Centre ausgetragen werden. Es werden aber auch gelegentlich Spiele im Air Canada Centre, der Arena der Toronto Raptors, veranstaltet. Die Raptors 905 sind das erste außerhalb der Vereinigten Staaten stationierte Team der D-League.[7]

Die Liga wuchs seitdem beständig. Das Ziel war und ist es, jedem der 30 NBA-Teams ein Farmteam zuzuordnen. Für die Saison 2016/17 wurde die Liga mit dem Greensboro Swarm, den Windy City Bulls und den Long Island Nets auf 22 Mannschaften aufgestockt.[8] In der Saison 2017/18 stießen erneut vier Teams dazu, die in Lakeland (Florida), Southaven (Mississippi), Ontario (Kalifornien) und Oshkosh (Wisconsin) beheimatet sind. Ebenso erfolgte eine Umbenennung der Liga in NBA G-League und eine Neuordnung der Divisionen, die auf sechs aufgestockt wurden. Für die Saison 2018/19 wurde mit dem Capital City Go-Go (Go-go ist eine örtliche Variante des Funk) ein neues Team in Washington, D.C. verkündet und die Reno Bighorns mit dem Namen des Mutterfranchises nach Stockton umgesiedelt. 2019/20 werden die Erie BayHawks in Atlantas Vorort College Park umziehen. Das zukünftige Farmteam der New Orleans Pelicans wird zur gleichen Zeit vorübergehend nach Erie gehen. Langfristig soll es in Birmingham, Alabama spielen.

Spielerzuweisung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler der G-League unterzeichnen keine Verträge mit den Klubs, sondern mit der Liga selbst. Der Kader eines G-League-Teams besteht aus zwölf Spielern, darunter sind zehn (oder weniger) G-League-Spieler und zwei (oder mehr) NBA-Profis. Das Team besteht aus Spielern der vorigen Saison, Spielern, die beim G-League-Draft gewählt wurden, zugeteilten Spielern (Spieler die einem Team zugewiesen sind, zu denen sie eine lokale Verbindung haben. So werden z. B. Spieler der University of Texas den Austin Toros zugeteilt.), NBA-Spielern und einem Spieler, der bei einer lokalen Ausscheidung überzeugen konnte.

Ein NBA-Spieler mit weniger als vier Dienstjahren kann, beispielsweise bei Trainingsrückständen oder nach einer langen Verletzung, unbegrenzt häufig zur G-League abgestellt und genauso häufig zurückbestellt werden. Jene NBA-Teams ohne eigenes G-League-Team können Spieler mittels des Flexible Assignment Systems abstellen. Sollte kein Team bereit sein, die Spieler aufzunehmen, werden sie einem der fünf Hybrid Affiliate Teams zugelost (2018/19 sind die Teams der Celtics, Rockets, Heat, Mavericks und Pistons hybrid affiliates).

Viele Spieler, die von NBA-Mannschaften gedrafted oder gekündigt worden waren, begannen in der G-League zu spielen und so kam es, dass schon bald viele Spieler aus dieser Entwicklungsliga einen Vertrag in der NBA bekamen. Die berühmtesten und momentan aktiven NBA-Spieler, die ihren Weg durch die NBDL gegangen sind, sind Rafer Alston, Chris Andersen, Will Bynum, Matt Carroll, Smush Parker, Devin Brown und Bobby Simmons. Daneben empfahlen sich viele Spieler durch ihren G-League-Aufenthalt für das dazugehörige NBA-Team. Bekannte Beispiele sind Andray Blatche, Jose Juan Barea, Marcin Gortat, Ramon Sessions, Jeremy Lin oder Danny Green. Auch deutsche Profis sind oder waren in der G-League aktiv. Dazu gehörten und gehören Tim Ohlbrecht, Elias Harris, Dennis Schröder, Tibor Pleiß, Paul Zipser, Isaiah Hartenstein, Isaac Bonga und Moritz Wagner.

Seit einiger Zeit schaffen es auch junge Collegeabbrecher über die G-League in die NBA-Draft. Mike Taylor war in der NBA-Draft 2008 der erste Spieler, der direkt aus der G-League gedraftet wurde. Nach ihm gelang dies nur noch Latavious Williams (2010), Chukwudiebere Maduabum (2011), Glen Rice, Jr. (2013), Thanasis Antetokounmpo und P. J. Hairston (beide 2014) in der NBA-Draft ausgewählt zu werden. Hairston war der erste G-League-Spieler, der in der ersten Draftrunde ausgewählt wurde und somit einen garantierten NBA-Vertrag erhielt.

Two-Way-Contracts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes NBA-Team kann gemäß Collective Bargaining Agreement (CBA) seinem eigenen oder kontraktiertem G-League-Team zwei Spieler mit vier oder weniger Dienstjahren in der NBA zuteilen. Werden mehr zugewiesen, muss das Team die Anzahl der G-League-Spieler reduzieren, so dass die maximale Größe des Kaders von zwölf Spielern erhalten bleibt. NBA-Teams können Spieler während der G-League-Saison für 45 Tage exklusive der Reisezeiten in die NBA berufen (vor Saisonbeginn und nach Saisonende unbegrenzt), aber Spieler können nur dreimal in einer Saison in die G-League geschickt werden. Verträge können für höchstens zwei Jahre abgeschlossen werden, danach wird der Spieler ein Free Agent. Der Spieler erhält neben dem 77.250-Dollar-G-League-Maximaleinkommen, das bis 2024/25 auf 92.241 Dollar steigen wird (zum Vergleich: ein One-Way-Spieler erhält momentan 26.000 Dollar), pro Tag auf der Aktivenliste eines NBA-Teams einen Tagessatz des NBA-Mindestlohnes, der 2018/19 für 170 Tage ein wenig über einer Million lag. Dazu kommen noch Spesen und Verpflegungsgeld. Der Vorteil soll sein, dass ein Two-Way-Player im G-League-Team so Spielsystem und -kultur des dazugehörigen NBA-Teams erfahren und erleben kann und so besser in die Teamstruktur eingebettet werden kann.[9][10]

Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eastern Conference
Atlantic Division
Mannschaftsbezeichnung Standort dort seit NBA-Teamzuordnung
Delaware Blue Coats Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wilmington (Delaware) 2018 Philadelphia 76ers
Long Island Nets Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Uniondale (New York) 2016 Brooklyn Nets
Maine Red Claws Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Portland (Maine) 2009 Boston Celtics
Raptors 905 KanadaKanada Mississauga (Ontario) 2015 Toronto Raptors
Westchester Knicks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten White Plains (New York) 2014 New York Knicks
Southeast Division
Mannschaftsbezeichnung Standort dort seit NBA-Teamzuordnung
Capital City Go-Go Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington, D.C. 2018 Washington Wizards
Erie BayHawks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Erie (Pennsylvania) 2008 Atlanta Hawks
Greensboro Swarm Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greensboro (North Carolina) 2016 Charlotte Hornets
Lakeland Magic Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lakeland (Florida) 2017 Orlando Magic
Central Division
Mannschaftsbezeichnung Standort dort seit NBA-Teamzuordnung
Canton Charge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Canton (Ohio) 2011 Cleveland Cavaliers
Fort Wayne Mad Ants Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fort Wayne (Indiana) 2007 Indiana Pacers
Grand Rapids Drive Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Grand Rapids (Michigan) 2014 Detroit Pistons
Windy City Bulls Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hoffman Estates (Illinois) 2016 Chicago Bulls
Wisconsin Herd Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Oshkosh (Wisconsin) 2017 Milwaukee Bucks
Western Conference
Midwest Division
Mannschaftsbezeichnung Standort dort seit NBA-Teamzuordnung
Iowa Wolves Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Des Moines (Iowa) 2007 Minnesota Timberwolves
Memphis Hustle Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Southaven (Mississippi) 2017 Memphis Grizzlies
Oklahoma City Blue Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Oklahoma City (Oklahoma) 2014 Oklahoma City Thunder
Sioux Falls Skyforce Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sioux Falls (South Dakota) 1989 Miami Heat
Southwest Division
Mannschaftsbezeichnung Standort dort seit NBA-Teamzuordnung
Austin Spurs Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cedar Park (Texas) 2005 San Antonio Spurs
Rio Grande Valley Vipers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edinburg (Texas) 2007 Houston Rockets
Salt Lake City Stars Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Salt Lake City (Utah) 2016 Utah Jazz
Texas Legends Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Frisco (Texas) 2009 Dallas Mavericks
Pacific Division
Mannschaftsbezeichnung Standort dort seit NBA-Teamzuordnung
Agua Caliente Clippers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ontario (Kalifornien) 2017 Los Angeles Clippers
Northern Arizona Suns Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Prescott Valley (Arizona) 2016 Phoenix Suns
Santa Cruz Warriors Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Santa Cruz (Kalifornien) 2012 Golden State Warriors
South Bay Lakers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten El Segundo (Kalifornien) 2017 Los Angeles Lakers
Stockton Kings Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stockton (Kalifornien) 2018 Sacramento Kings

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franchises der G-League (und ein für 2019/20 geplanter Standort)
Divisions: Red pog.svg Pacific Division Pink pog.svg Southwest Division Orange pog.svg Midwest Division Green pog.svg Central Division Cyan pog.svg Southeast Division Blue pog.svg Atlantic Division

Ehemalige Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige und umgezogene Franchises der G-League
Ehemalige Teams: Gold pog.svg NBDL-Gründungsteams (drei existieren an anderen Standorten, der Rest ist eingestellt) White pog.svg Ehemaliger Standort Purple pog.svg Eingestellte Franchise

Gründungmannschaften der NBDL fett

Mannschaftsbezeichnung Standort dort aktiv Schicksal
Albuquerque Thunderbirds
New Mexico Thunderbirds
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Albuquerque (New Mexico)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rio Rancho (New Mexico)1
2005–2010
2010–2011
Canton Charge
Anaheim Arsenal Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Anaheim (Kalifornien) 2006–2009 Springfield Armor (bis 2014)
Arkansas RimRockers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Little Rock (Arkansas) 2005–2007 eingestellt
Asheville Altitude Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Asheville (North Carolina) 2001–2005 Tulsa 66ers
Austin Toros Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Austin (Texas) 2005–2014 Umbenennung in Austin Spurs
Bakersfield Jam Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bakersfield (Kalifornien) 2006–2016 Northern Arizona Suns
(North) Charleston Lowgators Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charleston (South Carolina) 2001–2004 Florida Flame (bis 2007)
Colorado 14ers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Broomfield (Colorado) 2006–2009 Texas Legends
Columbus Riverdragons Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Columbus (Georgia) 2001–2005 Austin Toros
Dakota Wizards Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bismarck (North Dakota) 2005–2012 Santa Cruz Warriors
Delaware 87ers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Newark (Delaware) 2013–2018 Umbenennung in Delaware Blue Coats
Fayetteville Patriots Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fayetteville (North Carolina) 2001–2006 eingestellt
Florida Flame Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fort Myers (Florida) 2004–2007 eingestellt
Fort Worth Flyers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fort Worth (Texas) 2005–2007 eingestellt
Greenville Groove Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greenville (South Carolina) 2001–2003 eingestellt
Idaho Stampede Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Boise (Idaho) 2006–2016 Salt Lake City Stars
Huntsville Flight Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Huntsville (Alabama) 2001–2005 Albuquerque Thunderbirds,
Canton Charge
Los Angeles D-Fenders Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles (Kalifornien) 2006–2010, 2011–2017 Umbenennung in South Bay Lakers
Mobile Revelers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mobile (Alabama) 2001–2003 eingestellt
Reno Bighorns Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Reno (Nevada) 2008–2018 Stockton Kings
Roanoke Dazzle Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Roanoke (Virginia) 2001–2006 eingestellt
Springfield Armor Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Springfield (Massachusetts) 2009–2014 →Grand Rapids
Tulsa 66ers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tulsa (Oklahoma) 2005–2014 Oklahoma City Blue
Utah Flash Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Orem (Utah) 2007–2011 Delaware 87ers

1 Rio Rancho grenzt unmittelbar an Albuquerque in New Mexico. Mit der Heimspielstätte wurde jedoch auch der Name gewechselt.

Meister der NBA G-League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Sieger Ergebnis Verlierer
2001/02 Greenville Groove 2:0 North Charleston Lowgators
2002/03 Mobile Revelers 2:1 Fayetteville Patriots
2003/04 Asheville Altitude 108:106 (n.Verl.)[11] Huntsville Flight
2004/05 Asheville Altitude 90:67[12] Columbus Riverdragons
2005/06 Albuquerque Thunderbirds 119:108[13] Fort Worth Flyers
2006/07 Dakota Wizards 129:121 (n.Verl.) Colorado 14ers
2007/08 Idaho Stampede 2:1[14] Austin Toros
2008/09 Colorado 14ers 2:0[15] Utah Flash
2009/10 Rio Grande Valley Vipers 2:0 Tulsa 66ers
2010/11 Iowa Energy 2:1 Rio Grande Valley Vipers
2011/12 Austin Toros 2:1 Los Angeles D-Fenders
2012/13 Rio Grande Valley Vipers 2:0 Santa Cruz Warriors
2013/14 Fort Wayne Mad Ants 2:0 Santa Cruz Warriors
2014/15 Santa Cruz Warriors 2:0 Fort Wayne Mad Ants
2015/16 Sioux Falls Skyforce 2:1 Los Angeles D-Fenders
2016/17 Raptors 905 2:1 Rio Grande Valley Vipers
2017/18 Austin Spurs 2:0 Raptors 905
2018/19 Rio Grande Valley Vipers 2:1 Long Island Nets

Saison-MVPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Morris Almond stellte am 30. Januar 2008 den D-League-Punkterekord auf. Beim 102:87 Sieg seines Utah Flash gegen den Bakersfield Jam erzielte er 53 Punkte.[21] Damit überbot er seinen eigenen Rekord von 51 Punkten, aufgestellt am 21. Dezember 2007 im Spiel gegen die Austin Toros.
  • Der NBA D-League-Rekord für Rebounds in einem Spiel wurde am 9. Dezember 2007 von Rod Benson von den Dakota Wizards mit 28 Rebounds im Spiel gegen die Sioux Falls Skyforce aufgestellt.[22] Er überbot damit den bisherigen Rekord (26 Rebounds) von Rodney Bias vom 24. März 2005.
  • Am 31. März 2007 beim 145:122 Sieg über die Colorado 14ers stellte die Sioux Falls Skyforce einen D-League-Rekord für Punkte in einem Spiel (145) auf. Zusätzlich brach die Skyforce auch die Bestmarke für Punkte in der zweiten Halbzeit (83). In diesem Spiel erzielten sowohl Stephen Graham (Sioux Falls) als auch Von Wafer (Colorado) jeweils 43 Punkte.
  • Der MVP von 2006/07, Randy Livingston, stellte den Saisonrekord für Assists auf (488 Vorlagen während der Saison 2006/07). Außerdem verbuchte er am 26. Dezember 2007 den D-League-Assistrekord mit 22 Vorlagen gegen den Bakersfield Jam.[23]
  • Courtney Sims von der Iowa Energy erzielte am 28. November 2008 ein triple-double gegen Sioux Falls (22 Punkte, 17 Rebounds und 11 geblockte Würfe). Seine 11 Blocks glichen dabei den D-League-Rekord von Cheikh Samb aus.[24]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 2011-12 NBA Development League Season Sets Records for GATORADE Call-Ups and NBA Player Assignments. NBA Development League, 10. April 2012, abgerufen am 16. April 2012 (englisch).
  2. NBA Development League to Become NBA Gatorade League
  3. Chris Sheridan: NBA approves Lakers' ownership of D-League team. ESPN, 19. April 2006, abgerufen am 16. April 2012 (englisch).
  4. Mensah-Bonsu Leads East To D-League All-Star Victory. National Basketball Association, 17. Februar 2007, abgerufen am 17. Mai 2014 (englisch, Spielbericht).
  5. Marc Stein: The 14 things to know for D-League tipoff. ESPN, 14. November 2014, abgerufen am 5. Dezember 2014 (englisch).
  6. NBA D-League 101: What’s New in 2014–2015. NBA Development League, 13. November 2014, abgerufen am 5. Dezember 2014 (englisch, Medien-Info).
  7. MLSE Purchases NBA D-League Team As League Expands To 19 Teams For 2015–16 Season. raptors905.dleague.nba.com, 29. Juni 2015, abgerufen am 9. Juli 2015 (englisch).
  8. N.N.: NBA G League Expansion. Auf: NBA-Website; New York, NY, ohne Datum 2018. Abgerufen am 10. September 2018 (in Englisch).
  9. Mika Honkasalo: HoopsHype explains: How do two-way contracts work? Auf: HoopsHype-Blog von USA Today; McLean, VA, 19. Juli 2017. Abgerufen am 10. September 2018 (in Englisch).
  10. Tim Cato: How the NBA's new 2-way contracts work and why some agents are worried about them. The new two-way contracts are great for teams but worse for most players. Let agents explain why. Auf: SBNation-Website; Washington, D.C., 18. Juli 2017. Abgerufen am 10. September 2018 (in Englisch).
  11. N.N.: Flight can't reach Altitude for NBDL title Auf: USA Today-Website, MacLean, VA, 26. April 2006, Update 30. April 2006. Abgerufen am 11. September 2018 (in Englisch).
  12. NBA.com/dleague: Asheville 90, Columbus 67: Altitude Repeat as NBDL Champions
  13. Stefan Stevenson: T-Birds get an A-plus, take home a trophy. (Memento vom 21. September 2013 im Internet Archive) (Aus: Albuquerque Tribune; Albuquerque, NM, 23. April 2006)
  14. NBA.com/dleague: Idaho Stampede Capture 2007-08 D-League Championship
  15. NBA.com/dleague: Colorado 14ers Capture 2009 D-League Championship
  16. NBA.com/dleague: Randy Livingston Named NBA D-League MVP
  17. NBA.com/dleague: Kasib Powell Named 2007-08 D-League Most Valuable Player
  18. NBA.com/dleague: Rio Grande Valley's Mike Harris Named NBA D-League MVP
  19. [1]: Iowa's Curtis Stinson Named NBA D-League Most Valuable Player
  20. [2]: Austin's Justin Dentmon Named 2012 NBA Development League Most Valuable Player
  21. NBA.com/dleague: Almond Sets D-League Record with 53 Points
  22. NBA.com/dleague: D-League Performer of the Week: December 10
  23. NBA.com/dleague: Stampede Roll Over Jam, 26. Dezember 2007
  24. NBA.com/dleague NBA D-League Performer of the Week: December 1, 2008, 2. Dezember 2008