Niederrieden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Niederrieden
Niederrieden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niederrieden hervorgehoben
Koordinaten: 48° 3′ N, 10° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Verwaltungs­gemeinschaft: Boos
Höhe: 582 m ü. NHN
Fläche: 13,91 km2
Einwohner: 1443 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 104 Einwohner je km2
Postleitzahl: 87767
Vorwahl: 08335
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 177
Gemeindegliederung: 4 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Fuggerstr. 3
87737 Boos
Website: www.vg-boos.de
Bürgermeister: Michael Büchler (CSU-Bürgerunion)
Lage der Gemeinde Niederrieden im Landkreis Unterallgäu
KaufbeurenLandkreis AugsburgLandkreis GünzburgLandkreis Neu-UlmLandkreis OberallgäuLandkreis OstallgäuBuxheim (Schwaben)MemmingenAmberg (Schwaben)ApfeltrachBabenhausen (Schwaben)Bad GrönenbachBad WörishofenBenningenBenningenBöhenBoos (Schwaben)Breitenbrunn (Schwaben)Buxheim (Schwaben)DirlewangEgg an der GünzEppishausenErkheimEttringen (Wertach)FellheimHawangenHolzgünzHeimertingenKammlachKettershausenKirchhaslachKirchheim in SchwabenKronburgLachen (Schwaben)Lauben (Landkreis Unterallgäu)LautrachLegauMarkt RettenbachMarkt WaldMemmingerbergMindelheimNiederriedenOberrieden (Schwaben)OberschöneggOttobeurenPfaffenhausenPleßRammingen (Bayern)SalgenSontheim (Schwaben)Stetten (Schwaben)TrunkelsbergTürkheimTussenhausenUngerhausenUngerhausenUntereggWesterheim (Schwaben)WiedergeltingenWinterriedenWolfertschwendenWoringenKaufbeurenLandkreis UnterallgäuMemmingenAmberg (Schwaben)ApfeltrachBabenhausen (Schwaben)Bad GrönenbachBad WörishofenBenningenBenningenBöhenBoos (Schwaben)Breitenbrunn (Schwaben)Buxheim (Schwaben)DirlewangEgg an der GünzEppishausenErkheimEttringen (Wertach)FellheimHawangenHeimertingenHolzgünzKammlachKettershausenKirchhaslachKirchheim in SchwabenKronburgLachen (Schwaben)Lauben (Landkreis Unterallgäu)LautrachLegauMarkt RettenbachMarkt WaldMemmingerbergMindelheimNiederriedenOberrieden (Schwaben)OberschöneggOttobeurenPfaffenhausenPleßRammingen (Bayern)SalgenSontheim (Schwaben)Stetten (Schwaben)TrunkelsbergTürkheimTussenhausenUngerhausenUngerhausenUntereggWesterheim (Schwaben)WiedergeltingenWinterriedenWolfertschwendenWoringenBaden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Niederrieden ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Boos.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederrieden liegt zehn Kilometer nördlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht nur aus der Gemarkung Niederrieden.

Die Gemeinde hat vier amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederrieden gehörte zur Reichsabtei Ottobeuren. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 0794 Einwohner
  • 1970: 0917 Einwohner
  • 1987: 1088 Einwohner
  • 1991: 1121 Einwohner
  • 1995: 1166 Einwohner
  • 2000: 1210 Einwohner
  • 2005: 1273 Einwohner
  • 2010: 1343 Einwohner
  • 2015: 1394 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2017[3]
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
48,7 %
11,5 %
11,7 %
8,8 %
5,5 %
3,3 %
3,4 %
7,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
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  -6
  -8
-10
-12
-14
-13,7 %p
± 0,0 %p
+7,1 %p
+4,2 %p
+0,3 %p
+0,9 %p
+0,4 %p
+0,8 %p

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Michael Büchler (CSU/Bürgerunion). Er wurde im Jahr 2009 gewählt, nachdem er seit 2008 kommissarisch seinen Vorgänger Josef Osterberger vertreten hatte.[4]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sitzverteilung bei der Gemeinderatswahl 2014 war wie folgt:[5]

  • Freie Wähler e.V.: 5 Sitze
  • CSU/Bürgerunion: 4 Sitze
  • Christliche Wähler: 3 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 17. April 1963 durch Bescheid des Bayerischen Staatsministeriums des Innern genehmigt.

Blasonierung: „In Rot zwei schräggekreuzte, beblätterte silberne Rohrkolben, darauf ein linksgewendeter, wachsender, aufrechter goldener Abtstab.“

Da die Gemarkung bis 1802 zum Territorium der Reichsabtei Ottobeuren des Benediktinerordens gehörte, wurde der Abtstab als Sinnbild gewählt. Auch die Farben Silber und Rot deuten auf das Reichsstift hin. Die Rohrkolben dagegen knüpfen an das Grundwort „-rieden“ des Gemeindenamens an, wodurch die Lage des Ortes am Ried dargestellt wird. Das Kolbenschilf ist eine für die stehenden Gewässer des Rieds charakteristische Pflanze und wird deshalb von jeher in der Wappenkunst als einschlägiges Motiv verwendet.

Der Entwurf des Wappens stammt von Stiftsarchivar und Kreisheimatpfleger Aegidius Kolb, die Gestaltung übernahm der Nördlinger Rudolf Mussgnug.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf St. Georg mit Brunnen

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 2011 betreibt der Deutsche Wetterdienst in Niederrieden einen Wetterradarturm .[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft drei, im produzierenden Gewerbe 51 und im Bereich Handel und Verkehr vier sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 20 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 435. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 26 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 675 ha, davon waren 350 ha Ackerfläche und 325 ha Dauergrünfläche.

Bekannte Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brauerei Ruhland (bekannt vor allem für ihr Mineralwasser – Remus Quelle)

Erziehung und Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2005 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 75 Kindergartenplätze mit 51 Kindern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niederrieden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Niederrieden in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 15. August 2019.
  3. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 4. März 2018
  4. https://www.all-in.de/nachrichten/lokales/Niederrieden-braucht-neuen-Buergermeister;art26090,481916
  5. Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 - Ergebnisse in Schwaben, abgerufen am 18. November 2017.
  6. DWD: Der Radarverbund des Deutschen Wetterdienstes (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dwd.de (PDF; 2,4 MB), abgerufen am 30. November 2012