Niederrieden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Niederrieden
Niederrieden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niederrieden hervorgehoben
Koordinaten: 48° 3′ N, 10° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Verwaltungs­gemeinschaft: Boos
Höhe: 582 m ü. NHN
Fläche: 13,9 km²
Einwohner: 1394 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87767
Vorwahl: 08335
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 177
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Fuggerstr. 3
87737 Boos
Webpräsenz: www.vg-boos.de
Bürgermeister: Michael Büchler (CSU-Bürgerunion)
Lage der Gemeinde Niederrieden im Landkreis Unterallgäu
Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Buxheim (Schwaben) Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Niederrieden ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Boos.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederrieden liegt zehn Kilometer nördlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht nur aus der Gemarkung Niederrieden.

Zur Gemeinde Niederrieden gehören die Orte Niederrieden, Auf den Comthurbergen, Otterwald und Weiler Niederrieden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederrieden gehörte zur Reichsabtei Ottobeuren. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 917, 1987 dann 1088 und im Jahr 2000 1210 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2013[2]
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70
60
50
40
30
20
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0
62,4 %
11,5 %
4,6 %
5,2 %
2,4 %
4,6 %
3 %
6,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
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 14
 12
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   4
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-14
-16
-18
+13,3 %p
+1,8 %p
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-1,6 %p
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+4,6 %p
+3 %p
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Bürgermeister ist Michael Büchler (CSU/Bürgerunion). Er wurde im Jahr 2009 gewählt, nachdem er seit 2008 kommissarisch seinen Vorgänger vertreten hatte.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 506 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 68 T€.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 17. April 1963 durch Bescheid des Bayerischen Staatsministeriums des Innern genehmigt.

Blasonierung: „In Rot zwei schräggekreuzte, beblätterte silberne Rohrkolben, darauf ein linksgewendeter, wachsender, aufrechter goldener Abtstab.“

Da die Gemarkung bis 1802 zum Territorium der Reichsabtei Ottobeuren des Benediktinerordens gehörte, wurde der Abtstab als Sinnbild gewählt. Auch die Farben Silber und Rot deuten auf das Reichsstift hin. Die Rohrkolben dagegen knüpfen an das Grundwort „-rieden“ des Gemeindenamens an, wodurch die Lage des Ortes am Ried dargestellt wird. Das Kolbenschilf ist eine für die stehenden Gewässer des Rieds charakteristische Pflanze und wird deshalb von jeher in der Wappenkunst als einschlägiges Motiv verwendet.

Der Entwurf des Wappens stammt von Stiftsarchivar und Kreisheimatpfleger Aegidius Kolb und die Gestaltung übernahm der Nördlinger Rudolf Mussgnug.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf St. Georg mit Brunnen

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Niederrieden

Weitere Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 2011 betreibt der Deutsche Wetterdienst in Niederrieden einen Wetterradarturm .[3]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft drei, im produzierenden Gewerbe 51 und im Bereich Handel und Verkehr vier sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 20 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 435. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 26 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 675 ha, davon waren 350 ha Ackerfläche und 325 ha Dauergrünfläche.

Bekannte Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erziehung und Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2005 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 75 Kindergartenplätze mit 51 Kindern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 14. September 2014
  3. DWD: Der Radarverbund des Deutschen Wetterdienstes (PDF; 2,4 MB), abgerufen am 30. November 2012