Stockem (Eifelkreis Bitburg-Prüm)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Stockem (Eifelkreis Bitburg-Prüm)
Stockem (Eifelkreis Bitburg-Prüm)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Stockem (Eifelkreis Bitburg-Prüm) hervorgehoben
Koordinaten: 49° 56′ N, 6° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 310 m ü. NHN
Fläche: 3,97 km2
Einwohner: 86 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54646
Vorwahl: 06527
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 124
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Markus Gaspers
Lage der Ortsgemeinde Stockem (Eifelkreis Bitburg-Prüm) im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Stockem ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa zehn Kilometer südwestlich der Kreisstadt Bitburg auf der Hochfläche zwischen Prüm und Enz. Die Staatsgrenze zu Luxemburg verläuft 11 km südwestlich der Ortschaft. Die Bundesstraße 50 – etwa 5 km nördlich von Stockem, führt u. a. nach Bitburg und Luxemburg. Von dem 3,97 km² großen Gemeindegebiet sind 66 % Landwirtschaftsfläche, ein geringerer Anteil von 27 % ist von Wald bestanden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung als „Stochheim“ stammt aus dem Jahre 1132. Die damalige Namensendung „-heim“ lässt auf eine Entstehung des Ortes zur Zeit der fränkischen Landnahme schließen.

Der Ort gehörte bis Ende des 18. Jahrhunderts zum Herzogtum Luxemburg und war aufgeteilt in die Herrschaften Bettingen und Neuerburg. Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, besetzt und im Oktober 1795 annektiert. Von 1795 bis 1814 gehörte Stockem zum Kanton Neuerburg im Departement der Wälder. Nach der Übernahme der Region durch das Königreich Preußen (1815) wurde Baustert Verwaltungssitz der gleichnamigen Bürgermeisterei im Kreis Bitburg, die 1856 in der Bürgermeisterei Baustert aufging, die später in das Amt Oberweis eingegliedert wurde.

Seit dem frühen 19. Jahrhundert stieg die Einwohnerzahl langsam, aber kontinuierlich an: Von 84 Einwohnern (1828) auf 98 Einwohner bei 10 Wohnhäusern (1848) und 120 (1986), im Jahre 1953 wurden bereits 142 Einwohner erreicht. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts geht die Bevölkerung beständig zurück, heute haben nur noch 85 Einwohner ihren Hauptwohnsitz in der Ortsgemeinde Stockem.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Stockem besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die „ehemalige Pfarrkirche St. Hubertus“ ist ein zweischiffiger Bau im spätgotischen Baustil aus der Zeit um 1500. Das Kulturdenkmal umfasst u. a. einen frühgotischen Ostturm aus 1220 und einen holzgeschnitzten Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert. Sehenswert sind auch die „Hofkapelle Neises“ aus dem Jahre 1912 und die „Hofkapelle im Ort“ aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, ebenfalls beides Kulturdenkmäler.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Stockem

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stockem – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen