Dockendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Dockendorf
Dockendorf
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Dockendorf hervorgehoben
49.9257138888896.4571527777778253Koordinaten: 49° 56′ N, 6° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 253 m ü. NHN
Fläche: 5,82 km²
Einwohner: 197 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54636
Vorwahl: 06568
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 026
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Stefan Rodens
Lage der Ortsgemeinde Dockendorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Dockendorf ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie[Bearbeiten]

Die Ortschaft liegt in der Südeifel, etwa 10 km südwestlich der Kreisstadt Bitburg. Sie ist eingebettet in den Westrand des Nimstales und wird von einem in die Nims mündenden Bach durchflossen. Der höchste Punkt innerhalb des Gemeindegebietes ist der Großenbüsch auf 379 m ü. NN, der niedrigste Bodenpunkt wird mit 225 m ü. NN an der Dockendorfer Mühle erreicht. Mit 60 % wird ein vergleichsweise großer Anteil des 5,82 km² großen Gemeindegebietes landwirtschaftlich genutzt, 30 % sind von Wald bestanden (Stand 2011).[2]

Zu Dockendorf gehören auch die Wohnplätze Buchenberg, Dockendorfermühle, Eichelhof und Hof Wiesengrund.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort in seiner heutigen Form ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf die Zeit der fränkischen Landnahme zurückzuführen. Allerdings hatten schon die Römer Teile der heutigen Gemarkung besiedelt, was u. a. durch Spuren einer mittelalterlichen Turmburg in der Nähe der Dockendorfer Mühle nachgewiesen wird. Die erste urkundliche Erwähnung von Dockendorf fand 1270 statt. Über viele Jahre gehörte der Ort zur luxemburgischen Propstei Bitburg und ab 1816 zum preußischen Kreis Bitburg. Während der französischen Zeit war Dockendorf eine Mairie, die später als Bürgermeisterei bis 1914 bestand. Diese ging anschließend in der Bürgermeisterei Wolsfeld (ab 1927 Amt Wolsfeld) auf, die bei der rheinland-pfälzischen Kommunalreform 1970 mit vier weiteren Ämtern zur Verbandsgemeinde Bitburg-Land zusammengelegt wurde.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Dockendorf, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 149
1835 210
1871 242
1905 218
1939 212
Jahr Einwohner
1950 221
1961 179
1970 158
1987 195
2005 191

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Dockendorf besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Über die Gemeinde verteilt sind zahlreiche gut erhaltene und denkmalwerte Bauernhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Zu den sehenswerten Bauwerken in Dockendorf gehören auch die Waldkapelle und die Pfarrkirche sowie das in 4 Baustilen entstandene alte Pfarrhaus. Letzteres ist von innen und außen restauriert und wird auch überregional als ein bedeutendes Baudenkmal angesehen. Aus dem 17. bis 19. Jahrhundert stammen insgesamt fünf Wegekreuze auf der Gemarkung Dockendorfs. Das nahegelene NaturschutzgebietScharren bei Dockendorf“ (Keupterkuppe) beherbergt zum Teil sehr seltene Pflanzenarten.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Dockendorf

Dockendorf, St. Martin

Wirtschaft[Bearbeiten]

Dockendorf ist eine außerordentlich landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Davon zeugen einige landwirtschaftliche Voll- und Nebenerwerbsbetriebe. In den letzten Jahren ist die landwirtschaftlich genutzte Fläche im Gegensatz zu einigen anderen Gemeinden im Umland angewachsen. Darüber hinaus sind im industriellen Sektor ein Bauunternehmen sowie eine Brennerei angesiedelt. Die meisten Arbeitnehmer in Dockendorf pendeln nach Bitburg, Trier und Luxemburg.

Ein Kilometer östlich des Ortes verläuft die Bundesstraße 257. Die nächste Autobahn-Anschlussstelle an der A 60 ist Bitburg und liegt in etwa 10 km Entfernung.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dockendorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011). (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 62 (PDF; 2,3 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen