Rob Cross

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Rob Cross Darts pictogram.svg
Rob Cross in 2017
Rob Cross in 2017
Zur Person
Spitzname Voltage
Nation EnglandEngland England
Geburtsdatum 21. September 1990
Geburtsort Pembury, Kent, England
Wohnort Hastings, England
Dartsport
Wurfhand rechts
Darts 22 g Target
Einlaufmusik „Hot Hot Hot“ von Arrow
PDC seit 2016
Platz Weltrangliste 3.[1]
Wichtigste Erfolge
Infobox zuletzt aktualisiert: 3. Januar 2018

Robert „Rob“ Cross (* 21. September 1990 in Pembury) ist ein englischer Dartspieler. Am 1. Januar 2018 gewann er die PDC-Weltmeisterschaft.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cross arbeitete als Elektriker, bevor er professionell Darts zu spielen begann. Seinen Spitznamen „Voltage“ (Spannung) erhielt er wegen seines früheren Berufs.

2016 Amateurkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rob Cross begann seine Karriere als Amateur-Qualifikant bei den UK Open 2016. Nachdem er unter anderem Wes Newton und Jeffrey de Graaf geschlagen hatte, schied er in der vierten Runde gegen Michael van Gerwen aus. Da Cross zu diesem Zeitpunkt keine Tour Card für die PDC Pro Tour besaß, absolvierte er Turniere der PDC Challenge Tour. Er gewann drei dieser Events und erarbeitete sich so eine Tour Card für die kommenden zwei Jahre.

2017 Beginn der Profikarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2017 qualifizierte sich Cross wieder für die UK Open. Er erreichte das Achtelfinale, in dem er dem späteren Sieger Peter Wright mit 6:10 unterlag. Eine Woche später folgte sein bis dahin größter Erfolg: Im Rahmen der PDC Pro Tour 2017 nahm er am 3. Players Championship Event teil. Nach Siegen gegen u. a. Raymond van Barneveld und Gerwyn Price schlug er im Finale Mervyn King mit 6:5 und holte sich den Turniersieg. In der Folge sicherte Cross sich seine ersten Teilnahmen an einigen European Tour Events. So erreichte er bei den German Darts Open 2017 und dem European Darts Grand Prix 2017 jeweils das Viertelfinale. Beim 12. Players-Championship-Event des Jahres gelang ihm nach einem 6:5-Erfolg über Ian White sein zweiter Turniersieg auf der Pro Tour.

Aufgrund seiner guten Leistungen auf der Pro Tour qualifizierte er sich über die PDC Pro Tour Order of Merit für das World Matchplay 2017 und erreichte das Achtelfinale. Anfang September unterlag er im Finale des German Darts Grand Prix 2017 Michael van Gerwen mit 3:6. Ende September beim 19. Players Championship Event gewann er das Finale gegen Peter Wright mit 6:2. Mit dem Sieg im 21. Players Championship Event gewann Cross in seinem Debütjahr als Profi schon sein viertes Turnier. Bei den European Darts Championship 2017 war er an Position sechs gesetzt und spielte sich bis ins Finale, das er mit 7:11 gegen Weltmeister Michael van Gerwen verlor. Durch den Finaleinzug sicherte er sich ein Preisgeld von 40.000 Pfund und eine Teilnahmeberechtigung für den Grand Slam of Darts 2017. Dort erreichte er das Viertelfinale, in dem er erneut mit 13:16 an van Gerwen scheiterte. Am folgenden Wochenende erreichte er das Halbfinale der Players Championship Finals 2017.

Weltmeistertitel 2018 und Premier League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem er zuvor gegen Seigo Asada, Michael Smith, John Henderson sowie Dimitri Van den Bergh gewonnen hatte, stand er bei der PDC World Darts Championship 2018 bei seinem WM-Debüt nach einem 6:5-Sieg im Sudden Death gegen Titelverteidiger van Gerwen im Finale gegen Phil Taylor,[2] das er am 1. Januar 2018 mit 7:2 gewann. Durch diesen WM-Titel und seine dadurch erreichte Weltranglistenposition 3 erhielt Cross von der PDC die Einladung zur Premier League Darts 2018.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • PDC-Weltmeisterschaft
  • PDC Pro Tour
    • PDPA Players Championship: Sieger 2017 (4×)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rob Cross – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Juergen Schmitz: PDC Order of Merit: PDC Top 16 Spieler nach der Dart Weltmeisterschaft 2017. In: darts1.de. Abgerufen am 2. Januar 2018.
  2. Juergen Schmitz: Darts-WM 2018: Startzeiten der Weltmeisterschaft. In: darts1.de. Abgerufen am 31. Dezember 2017.