Rudolf Voderholzer

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Bischof Voderholzer an Weihnachten 2014 im Regensburger Dom
Bischofswappen

Rudolf Voderholzer (* 9. Oktober 1959 in München) ist ein deutscher Theologe, Dogmatiker und römisch-katholischer Bischof von Regensburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Voderholzer wuchs in München-Sendling (Pfarrei St. Margaret) auf. Bereits Anfang der 1970er Jahre veröffentlichte er gemeinsam mit seiner Mutter, der Lehrerin und Kinderbuchautorin Maria Voderholzer, autobiographisch geprägte Bücher, wie z. B. Wir sind vier Geschwister oder Eine lustige Familie.[1] Nach dem Abitur am Münchner Dante-Gymnasium studierte Voderholzer an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München Philosophie und erhielt 1985 den Magistergrad. Außerdem studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München katholische Theologie. Dort erhielt er 1986 das Diplom in Theologie. Am 27. Juni 1987 empfing er für das Erzbistum München und Freising durch Friedrich Kardinal Wetter im Freisinger Dom die Priesterweihe und war anschließend als Kaplan in Traunreut, Haar und Zorneding tätig. 1992 wurde er Wissenschaftlicher Assistent bei Gerhard Ludwig Müller am Lehrstuhl für Dogmatik der Universität München. 1997 wurde er in München mit einer Dissertationsschrift mit dem Titel Die Einheit der Schrift und ihr geistiger Sinn. Der Beitrag Henri de Lubacs zur Erforschung von Geschichte und Systematik christlicher Bibelhermeneutik zum Dr. theol. promoviert. 2004 habilitierte er sich an der Katholisch-Theologischen Fakultät München. Im gleichen Jahr wechselte er an das Departement für Glaubens- und Religionswissenschaft und Philosophie an die Schweizer Universität Freiburg im Üechtland (französisch Université de Fribourg, lateinisch Universitas Friburgensis); er war von 2004 bis 2005 Präsident des Departements.

Von 2005 bis zum Jahresbeginn 2013 war Voderholzer ordentlicher Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Theologischen Fakultät Trier. In dieser Zeit lebte er in Kasel an der Ruwer, wo er sich gleichzeitig als Seelsorger der Pfarrgemeinde St. Nikolaus engagierte und im Juni 2012 sein Silbernes Priesterjubiläum feierte.[2]

Am 6. Dezember 2012 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Regensburg.[3] Am 11. Januar 2013 legte Voderholzer den nach Bayerischem Konkordat und Reichskonkordat abzulegenden Treueeid in Gegenwart von Ministerpräsident Horst Seehofer ab.[4][5] Die Bischofsweihe durch Reinhard Kardinal Marx fand am 26. Januar 2013 im Regensburger Dom statt; Mitkonsekratoren waren sein Vorgänger Gerhard Ludwig Kardinal Müller und František Radkovský, Bischof von Pilsen. Sein bischöflicher Wahlspruch lautet Christus in vobis spes gloriae („Christus ist unter Euch – die Hoffnung auf Herrlichkeit“) (Kol 1,27 EU).

2016 wurde Voderholzer von Kardinal-Großmeister Edwin Frederick Kardinal O’Brien zum Großoffizier des Päpstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 21. Mai 2016 im St.-Paulus-Dom in Münster durch Reinhard Kardinal Marx, Großprior der deutschen Statthalterei, investiert. Er gehört der Komturei Regensburg des Päpstlichen Laienordens an.[6] Er ist zudem Mitglied des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande. Am 3. Februar 2019 wurde er in Regensburg zum Ehrenritter des Deutschen Ordens investiert.[7] 2018 wurde ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Voderholzer gilt als Experte für Henri de Lubac. Durch seine Übersetzung von « L’Ecriture dans la Tradition » (deutsch: „Die heilige Schrift in der Tradition der Kirche“) und weiterer Aufsätze hat er wesentliche Teile des vierbändigen Werks de Lubacs « Exégèse médiévale » (deutsch: „Exegese des Mittelalters“) in deutscher Sprache mit dem Titel „Typologie. Allegorie. Geistiger Sinn. Studien zur Geschichte der christlichen Schriftauslegung“ (Freiburg, 3. Auflage 2014) veröffentlicht.

Er ist Gründungsdirektor des 2008 gegründeten Instituts Papst Benedikt XVI. in Regensburg[8] und Herausgeber der gesammelten theologischen Schriften von Papst Benedikt XVI. Von Papst Franziskus wurde er im Jahr 2015 in den wissenschaftlichen Beirat der vatikanischen Stiftung „Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.“ berufen. Dort berät er gemeinsam mit Kardinal Kurt Koch, Kardinal Gianfranco Ravasi und Kardinal Luis Francisco Ladaria den Präsidenten des wissenschaftlichen Beirates Kardinal Angelo Amato.[9]

Überdiözesane Aufgaben als Bischof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 30. Oktober 2010 ist Voderholzer Ordentliches Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste (Geisteswissenschaftliche Klasse). Papst Franziskus ernannte ihn am 28. Mai 2014 erstmals und am 8. Mai 2019 für weitere fünf Jahre zum Mitglied der Kongregation für die Glaubenslehre.[10] In der Deutschen Bischofskonferenz gehört er der Glaubenskommission, deren stellvertretender Vorsitzender er ist, und der Kommission für Wissenschaft und Kultur an.[11]

Gründung wissenschaftlicher Institute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. September 2014 gründete er im Bistum Regensburg das Akademische Forum Albertus Magnus, welches den Dialog zwischen Wissenschaft und Theologie und zwischen Gesellschaft und Kirche nach dem Vorbild des hl. Albert fördern und die Arbeit der wissenschaftlichen Institute des Bistums Regensburgs (Institutum Marianum, Ostkirchliches Institut Regensburg, Institut Papst Benedikt XVI., Liturgisches Institut Regensburg) koordinieren soll.[12]

Mit Wirkung vom 13. September 2016 errichtete er das neue Ostkircheninstitut der Diözese Regensburg, das Beiträge zur besseren wechselseitigen Kenntnis östlicher und westlicher Tradition sowie zum Auftrag einer Wiederherstellung kirchlicher Einheit in Vielfalt (vgl. Ut unum sint 57) leisten soll. Die Einrichtung soll an das bisherige Ostkirchliche Institut Regensburg anknüpfen und dessen Arbeit unter veränderten Bedingungen fortführen.[13]

Als viertes wissenschaftliches Institut des Bistums errichtete Voderholzer am 6. Juli 2017 das Institutum Liturgicum Ratisbonense, das die Geschichte der Liturgie auf der Grundlage mittelalterlicher Handschriften erforscht. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Erschließung der Fragmentesammlung aus der Bischöflichen Zentralbibliothek Regensburg und der Erforschung lokaler liturgischer Traditionen.[14]

Förderung universitärer Theologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Voderholzer hält – entgegen Planungen der Deutschen Bischofskonferenz zur Konzentration der Priesterausbildung – an Regensburg als Ausbildungsstandort für die Seminaristen des Bistums Regensburg fest, um die Existenz der staatlichen katholisch-theologischen Fakultät der Universität Regensburg zu sichern.[15]

Gemeinsam mit den Bistümern Eichstätt und Passau finanziert das Bistum Regensburg auf Initiative von Voderholzer ein mehrjähriges Forschungsprojekt an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Regensburg zum Thema „Ehevorbereitung“.[16][17]

Im Herbst 2020 initiierte Voderholzer ein innovatives Forschungsprojekt zur Thematik „Seelsorge in Coronazeiten“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München, das vom Bistum Regensburg finanziert wird.[18][19]

Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs und körperlicher Gewalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurz nach seiner Amtseinführung im Januar 2013 begann er mit der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs und der körperlichen Gewalt im Bistum Regensburg, indem er das Gespräch mit den Opfern suchte.[20] Ein erstes Ergebnis dieser Gespräche war das vereinfachte Verfahren zur Anerkennung körperlicher Gewalt.[21] Im Januar 2015 äußerte er sich öffentlich zu den Zuständen in der Vorschule der Regensburger Domspatzen. „Zwei der damaligen Verantwortlichen in Etterzhausen und später in Pielenhofen haben den jungen Buben durch ihr Terrorsystem, dessen einzige pädagogische Maßnahme offenbar die körperliche Züchtigung war, die Hölle bereitet.“[22] Nachdem die Kritik an der Aufarbeitung des Bistums immer lauter wurde, beauftragte er Ulrich Weber, einen vom Weißen Ring empfohlenen, unabhängigen Rechtsanwalt mit der umfassenden, externen Aufklärung der Vorfälle körperlicher und sexueller Gewalt und der Begutachtung der bisherigen Aufarbeitung durch das Bistum.[23] Ab 2016 wurde durch das Aufarbeitungsgremium die Strategie der Aufarbeitung aufgestellt. Im Oktober 2016 präsentierte er diese gemeinsam mit den Opfervertretern Peter Schmitt und Alexander Probst auf einer Pressekonferenz. Der BR schrieb dazu: „Bei den ersten beiden Säulen handle es sich um zwei Studien: Eine historische, um die Strukturen der Vergangenheit aufzuarbeiten und eine sozialwissenschaftliche. Diese sozialwissenschaftliche Studie befasse sich mit den Profilanalysen der Täter und der Opfer, sowie auch Gesetzmäßigkeiten und Mechanismen des Missbrauchs, dadurch sollen künftige Missbrauchsfälle von vornherein ausgeschlossen werden. Als dritte Säule ist eine weitere Anlaufstelle eingerichtet worden, das ‚Münchner Informationszentrum für Männer‘ (MIM). An diese Stelle sollen sich Opfer wenden können, die bislang dem Bistum noch kein Vertrauen entgegen bringen konnten. Der letzte Baustein des Aufarbeitungskonzeptes: Die Anerkennung.“[24]

Im Juli 2017 ließ er in den Gemeinden des Bistums ein Hirtenwort verlesen. Darin bat er die 500 Opfer körperlicher Gewalt sowie die Opfer sexueller Gewalt bei den Regensburger Domspatzen „in Demut“ „anstelle der Täter, von denen die meisten verstorben sind, um Vergebung“ und bitte, „dass diese Entschuldigung von den Betroffenen angenommen werde.“[25][26] Nach der Veröffentlichung der MHG-Studie zum „Sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“[27] wandte er sich erneut mit einem Hirtenwort an die Gläubigen der Diözese Regensburg.[28] Darin rezipiert er die Ergebnisse der Studie, drückt sein Bedauern aus und nennt Maßnahmen zur Verbesserung der Prävention sexuellen Missbrauchs. Vor allem fordert er eine Kultur der Achtsamkeit. Allen Opfern von sexuellem Missbrauch bietet er ein Gespräch an, in dem er als oberster Repräsentant der Ortskirche von Regensburg persönlich um Vergebung bitten will.

2017 hob der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig hervor, dass sich Voderholzer seit seinem Amtsantritt der Verantwortung konsequent gestellt habe.[29] Matthias Katsch, Sprecher der Opferinitiative „Eckiger Tisch“, bezeichnete anlässlich des 10-jährigen Gedenkens des Bekanntwerdens des Missbrauchsskandals in der deutschen Kirche die Regensburger Domspatzen (neben Ettal) als „Leuchttürme in der Landschaft“ der Aufarbeitung.[30]

Im Juli 2020 kündigte Voderholzer in einem Schreiben an die Opfer von sexuellem Missbrauch und körperlicher Gewalt im Bistum Regensburg an, die bisher geleisteten Anerkennungszahlungen in Anlehnung an einen Beschluss der DBK vom März 2020 zu verdoppeln und bis zu einer Obergrenze von 50.000 Euro teilweise sogar um ein Mehrfaches zu erhöhen.[31] „Vertreter der Betroffenen bei den Domspatzen sagten dem BR, der Vorstoß sei von Bischof Rudolf Voderholzer ausgegangen. Dieser erklärte in einem dem BR vorliegenden Brief an die Opfer, er wisse, dass auch die höhere Anerkennungsleistung das erlittene Unrecht nicht wiedergutmache.“[32] Der Regensburger Bischof verbinde diesen Schritt allerdings, so die Mittelbayerische Zeitung, „mit der Hoffnung, dass Betroffene dies als Anerkennung ihres Leids sehen können und als ein Zeichen unserer Bereitschaft annehmen, nach unseren Möglichkeiten zu einer Heilung und Befriedung beizutragen“.[33]

Regensburger Sonntagsbibel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Regensburger Sonntagsbibel gab er im Jahr 2017 ein christliches Hausbuch heraus, welches die Lesungs- und Evangelientexte der drei Lesejahre mit Betrachtungen von Papst Benedikt XVI. und Abbildungen von Kunstwerken aus dem Bistum Regensburg kombiniert.[34]

Corona-Pandemie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 machte er auf die Wichtigkeit der christlichen Gottesdienste aufmerksam[35] und bezeichnete die Einhaltung der staatlichen Vorgaben zum Schutze der Bevölkerung und zur Eindämmung der Verbreitung des Virus als Gebot der Vernunft und der Nächstenliebe.[36] Im August 2020 veröffentlichte er ein Buch, das seine Verkündigung in der Corona-Zeit zum Inhalt hat,[37] und in dem er sich zudem strikt gegen Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wendet mit dem Aufruf, die Pandemie zur Intensivierung der Gottesbeziehung zu nutzen.

Im Herbst 2020 initiierte er ein Forschungsprojekt zur Thematik „Seelsorge in Coronazeiten“ am Lehrstuhl für Pastoraltheologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, das vom Bistum Regensburg finanziert wird.[38][39]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Kreuzerlass der bayerischen Staatsregierung vom April 2018 hat Bischof Voderholzer gemeinsam mit dem evangelisch-lutherischen Regionalbischof Hans-Martin Weiss begrüßt und unterstützt.[40] Im Gespräch mit der Deutschen Welle erklärte Voderholzer diesbezüglich: „An einem Bekenntnis zum Kreuz als dem Inbegriff des christlichen Glaubens, der die Fundamente unseres Zusammenlebens zutiefst prägt, kann ich nichts Verwerfliches finden – auch unter parteipolitischen Gesichtspunkten nicht.“[41] Der Kritik von Kardinal Reinhard Marx, das Kreuz werde durch den Erlass enteignet und zu einem Kultursymbol herabgespielt, widersprach er, indem er darauf hinwies, dass jeder, der sich auf das Kreuz beruft, sich auch an seinem Anspruch wird messen lassen müssen.[42]

Im November 2019 bezog sich eine Gruppe konservativer Christen mit einer Online-Protestaktion gegen Papst Franziskus, in der der Papst zu öffentlicher Buße wegen angeblichen Götzendienstes im Rahmen der Amazonas-Synode aufgefordert wurde, u. a. auf Bischof Voderholzer.[43] Dieser wies jedoch in einer öffentlichen Erklärung „diesen Bezug und die mit ihm verknüpften Vorwürfe gegen Papst Franziskus entschieden zurück“.[44][45]

Voderholzer vertritt eine konservative Linie, was das Frauenpriestertum angeht. In der Ablehnung einer Möglichkeit, Frauen zu Priesterinnen zu weihen, beruft er sich auf die Äußerungen von Papst Franziskus und die Lehrtradition der Kirche, die von Papst Johannes Paul II. in Ordinatio sacerdotalis mit dem Anspruch auf Letztgültigkeit festgehalten worden sei.[46] Auf den Einwand, zur Zeit Jesu sei ein Priestertum von Frauen undenkbar gewesen und Jesus habe deshalb keine Frauen berufen können, verweist er auf das religionsgeschichtliche Phänomen, dass in der Antike das weibliche Priestertum durchaus bekannt gewesen sei, allerdings sei der Dienst der Priesterinnen „oft verbunden mit der Tempelprostitution als Darstellung der Fruchtbarkeit der Erde“, wovon sich die Bibel ganz bewusst abgesetzt habe.[47][48] Konservativ ist auch seine Haltung zum synodalen Weg, denn das sei die „Aufgabe des katholischen Profils und die Preisgabe wichtiger Elemente“.[49]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Einheit der Schrift und ihr geistiger Sinn, Johannes Freiburg 1998, ISBN 3-89411-344-8
  • Henri de Lubac begegnen, Sankt-Ulrich-Verlag Augsburg 1999, ISBN 3-929246-44-9
  • Fundamentaltheologie, Ökumenische Theologie, 2001, ISBN 3-89710-186-6
  • Die göttliche Offenbarung: Kommentar zum Vorwort und zum ersten Kapitel der dogmatischen Konstitution „Dei verbum“ des Zweiten Vatikanischen Konzils, Johannes Freiburg 2001, ISBN 3-89411-369-3 (Von Henri de Lubac; aus dem Französischen übertragen)
  • Hermeneutik: Von der Schrift bis Schleiermacher (Handbuch der Dogmengeschichte), Herder Freiburg 2003, ISBN 3-451-00701-0
  • Incontro con Henri de Lubac, Eupress 2004, ISBN 88-88446-21-4 (italienisch)
  • (Zusammen mit Ernst Kögler) Er führte mich hinaus ins Weite. Pater Victricius Berndt OFMCap (1915–2003). Lebensbild eines sudetendeutschen Priesters. Aufzeichnungen. Predigten. Erinnerungen (= Für Kirche und Volksgruppe. Kleine Reihe des Sudetendeutschen Priesterwerkes, Band 11), Reimlingen 2006.
  • Christian Schaller, Michael Schulz, Rudolf Voderholzer (Hersg.): Mittler und Befreier: Die christologische Dimension der Theologie, Herder Freiburg 2008, ISBN 3-451-29804-X (Festschrift für Gerhard Ludwig Müller)
  • Meet Henri de Lubac, his life and work, Ignatius Press San Francisco 2008, ISBN 978-1-58617-128-5 (Übersetzung Michael J. Miller)
  • Offenbarung, Tradition und Schriftauslegung. Bausteine zu einer christlichen Bibelhermeneutik, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2013, 208 S., ISBN 978-3-7917-2519-2
  • „Und das Wort ist Fleisch geworden …“. Gedanken zur Advents- und Weihnachtszeit, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2016, 112 S., ISBN 978-3-7917-2828-5
  • Die Krippe hilft mit, dass Weihnachten Weihnachten bleibt, in: Vom Staunen und Bewundern. Papst Franziskus und Bischof Rudolf über den Wert, die Bedeutung und die Geschichte der Krippe. Illustriert mit Bildern der internen Krippenausstellung im Bischöflichen Ordinariat Regensburg 2019/2020 (= Kunstsammlungen des Bistums Regensburg, Diözesanmuseum Regensburg, Kataloge und Schriften, Band 48, hg. v. Maria Baumann), Regensburg 2019, erweiterte Neuauflage 2020, S. 25–45, ISBN 978-3-96018-093-7
  • Zur Erneuerung der Kirche. Geistliche Impulse zu aktuellen Herausforderungen, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2020, 256 S., ISBN 978-3-7917-3138-4
  • »Der ersetzte Sabbat«. Verkündigung in Coronazeiten, gewidmet allen Priestern und Diakonen, Pastoralreferentinnen und - referenten, Gemeindereferentinnen und -referenten, den Religionslehrerinnen und -lehrern sowie allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Dienst der Caritas im Bistum Regensburg als Dank für ihren besonderen Einsatz während der Hochphase der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2020, 176 S., ISBN 978-3-7954-3580-6

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rudolf Voderholzer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Münchner wird Bayerns jüngster Bischof. In: Abendzeitung München, 25. Januar 2013
  2. Katholische Kirche im Ruwertal: Silbernes Priesterjubiläum Voderholzer
  3. Nomina del Vescovo di Regensburg (Germania). in: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 6. Dezember 2012.
  4. Treueeid auf die Verfassung (Memento vom 13. Mai 2013 im Internet Archive)
  5. Bischof legt Eid auf Verfassung ab
  6. Live Übertragungen aus dem St.-Paulus-Dom Münster: Pontifikalamt mit Investitur des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, Bistum Münster, 21. Mai 2016.
  7. „Nimm dieses Kreuz, Zeichen der Liebe Gottes und des Ordens“ – Bischof Dr. Rudolf Voderholzer wird Ehrenritter des Deutschen Ordens. Bistum Regensburg, 4. Februar 2019, abgerufen am 26. Juni 2019.
  8. „Benedikt-Institut“, Radio Vatikan, 13. September 2008.
  9. Organi. Abgerufen am 18. Mai 2020.
  10. Nomina di Membri della Congregazione per la Dottrina della Fede. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 28. Mai 2014, abgerufen am 28. Mai 2014 (italienisch).
    bistum-regensburg.de, 10. Mai 2019.
  11. Pressemeldung vom 20. September 2016 - Nr. 175
  12. Eröffnung „Akademisches Forum Albertus Magnus“. Abgerufen am 15. Oktober 2018.
  13. Diözese Regensburg gründet Ostkircheninstitut. Abgerufen am 15. Oktober 2018.
  14. Interdisziplinäre Tagung "Gottesdienst in Regensburger Institutionen". Abgerufen am 15. Oktober 2018.
  15. Deutsche Bischofskonferenz: Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz zur Konzentration der Priesterausbildung in Deutschland. Abgerufen am 3. Februar 2021.
  16. Ehevorbereitung, Forschungsprojekt "Zur Ehe berufen" - Universität Regensburg. Abgerufen am 3. Februar 2021.
  17. „Ziemlich konkrete Probleme.“ Moraltheologe Prof. Rupert M. Scheule im Interview. Abgerufen am 11. Februar 2021.
  18. Greenpeace Magazin | «Gott im Lockdown» - Was die Kirche aus der Corona-Krise lernen kann Von Britta Schultejans, dpa. Abgerufen am 3. Februar 2021.
  19. Priesterbruderschaft St. Petrus - Interview Bischof Voderholzer. Abgerufen am 11. Februar 2021.
  20. Chronologie eines unglaublichen Skandals. Mittelbayerische Zeitung, 13. Oktober 2016, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  21. Ulrich Weber, Johannes Baumeister: Vorfälle von Gewaltausübung an Schutzbefohlenen bei den Regensburger Domspatzen. Springer, Wiesbaden, ISBN 978-3-658-27009-4, S. 547.
  22. Nach Misshandlungen: Bistum zahlt Schmerzensgeld. Süddeutsche Zeitung, 24. Februar 2015, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  23. Ulrich Weber, Johannes Baumeister: Vorfälle von Gewaltausübung an Schutzbefohlenen bei den Regensburger Domspatzen. Springer, Wiesbaden, ISBN 978-3-658-27009-4, S. 1.
  24. Vier Säulen der Wiedergutmachung. 12. Oktober 2016, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  25. Hirtenwort vom Juli 2017 (PDF)
  26. Ulrich Weber, Johannes Baumeister: Vorfälle von Gewaltausübung an Schutzbefohlenen bei den Regensburger Domspatzen. (PDF) 18. Juli 2017.
  27. MHG-Studie. (PDF) Deutsche Bischofskonferenz, 24. September 2018, abgerufen am 5. Oktober 2018.
  28. Rudolf Voderholzer: Hirtenbrief des Bischofs von Regensburg anlässlich der Veröffentlichung der MHG-Studie der Deutschen Bischofskonferenz. In: Bistum-Regensburg.de. 29. September 2018, abgerufen am 5. Oktober 2018.
  29. Lob vom Beauftragten der Bundesregierung. Missbrauchs-Aufarbeitung bei Regensburger Domspatzen gewürdigt. In: Kirche und Leben – Netz. Das katholische Online-Magazin. Der Bischof von Münster, 25. Februar 2017, abgerufen am 17. Oktober 2019.
  30. dpa: Katholische Kirche. Noch immer „keine echte Aufarbeitung“ der Missbrauchsfälle. In: Kölner Stadtanzeiger. 10. Januar 2020, abgerufen am 10. Januar 2020.
  31. Bistum Regensburg zahlt bis zu 50.000 Euro für Missbrauchsopfer. 4. August 2020, abgerufen am 4. August 2020.
  32. Bistum Regensburg zahlt bis zu 50.000 Euro für Missbrauchsopfer. 4. August 2020, abgerufen am 4. August 2020.
  33. Missbrauch: Bischof schreibt den Opfern. In: Mittelbayerische Zeitung. 4. August 2020, S. 2 (mittelbayerische.de).
  34. Elisabeth Lehner: Bischof verschenkt 11.000 handsignierte Bibeln. In: idowa.de, 24. September 2017.
  35. https://www.br.de/nachrichten/bayern/corona-bischof-voderholzer-will-gottesdienste-fuer-kleingruppen,Rw913WF
  36. Rudolf Voderholzer: „Ostern unter den Beschränkungen der Corona-Krise“. Hirtenbrief des Bischofs von Regensburg. 27. März 2020 (bistum-regensburg.de).
  37. Neues Voderholzer-Buch zu Verkündigung in Corona-Zeiten "Die Kirche hat nicht geschwiegen". In: Domradio. 25. August 2020, abgerufen am 28. August 2020.
  38. Greenpeace Magazin | «Gott im Lockdown» - Was die Kirche aus der Corona-Krise lernen kann Von Britta Schultejans, dpa. Abgerufen am 3. Februar 2021.
  39. Priesterbruderschaft St. Petrus - Interview Bischof Voderholzer. Abgerufen am 11. Februar 2021.
  40. Kreuz-Erlass: Regensburger Bischöfe unterstützen Söder. Abgerufen am 10. August 2020.
  41. Deutsche Welle (www.dw.com): Kreuzpflicht in Bayern sorgt für Streit | DW | 01.06.2018. Abgerufen am 10. August 2020.
  42. Gemeinsam unter dem Kreuz – Regionalbischof Weiss und Diözesanbischof Voderholzer bekräftigen ihr „ökumenisches Ja“ zum Kreuz in öffentlichen Räumen. Abgerufen am 10. August 2020.
  43. Protest gegen die sakrilegischen aktionen (sic!) von Papst Franziskus. 12. November 2019, abgerufen am 10. Dezember 2019.
  44. domradio.de: Nicht mein Weg. Bischof Voderholzer auf Distanz zu Protestaktion gegen den Papst, 13. November 2019.
  45. Stellungnahme von Bischof Voderholzer zum Protestbrief gegen Papst Franziskus. In: Homepage des Bistums Regensburg. 13. November 2019, abgerufen am 10. Dezember 2019.
  46. Online-Konferenz des Synodalen Weges 4./5. Februar 2021 – Statement von Bischof Voderholzer. Abgerufen am 24. Februar 2021.
  47. Bischof: «Jesus hat bewusst nur Männer als Apostel berufen». In: welt.de. 15. Juni 2019, abgerufen am 23. Februar 2021.
  48. Rudolf Voderholzer: Zur Erneuerung der Kirche. Geistliche Impulse zu aktuellen Herausforderungen. Regensburg 2020, S. 75 f.
  49. Gegenvorschlag von Voderholzer und Woelki – Alternativentwurf für "synodalen Weg". In: mk-online.de. 16. September 2019, abgerufen am 23. Februar 2021.
VorgängerAmtNachfolger
Gerhard Ludwig MüllerBischof von Regensburg
seit 2012