Stefan Oster

Stefan Oster SDB (* 3. Juni 1965 in Amberg) ist ein deutscher römisch-katholischer Theologe, Ordenspriester der Salesianer Don Boscos und seit 2014 Bischof des Bistums Passau.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jugend und Studium
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach seiner Grundschulzeit in Neunburg vorm Wald[1] und dem Abitur am Gymnasium Neutraubling absolvierte Oster beim Straubinger Tagblatt von 1984 bis 1986 eine Ausbildung zum Zeitungs- und Hörfunkredakteur und moderierte dann von 1987 bis 1988 für den Radiosender Charivari in Regensburg die Morningshow. Dort war er auch die erste Stimme, die am 9. Mai 1987 auf Sendung ging.[2]
Von 1988 an studierte er Philosophie, Geschichte und Religionswissenschaften in Regensburg, Kiel, an der University of Keele und der University of Oxford. Dabei nahm er von 1990 bis 1991 am Erasmus-Programm der Europäischen Union teil und erhielt von 1990 bis 1994 eine Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er schloss in Oxford 1993 mit dem Master und in Regensburg 1994 mit dem Magister artium ab.
In seiner Kindheit und Jugend übte Oster den Kampfsport Judo aus, später spielte er Tennis und Fußball.[3] Als junger Mann war er jahrelang mit einer Frau liiert.[4]
Ordenseintritt und erste priesterliche Tätigkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1995 entschied sich Oster, Salesianer Don Boscos zu werden. Die Salesianer sind eine Ordensgemeinschaft, deren Schwerpunkt die Arbeit mit jungen Menschen ist – in der Tradition des italienischen Priesters und Gründers Don Bosco (1815–1888). Oster ging 1995 für ein Jahr in das Noviziat des Ordens in Jünkerath und legte dort 1996 die erste Profess ab. Von 1996 bis 2000 studierte er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benediktbeuern Theologie. Die Ewige Profess legte er am 24. Juli 1999 ab. Am 24. Juni 2001 weihte ihn Bischof Viktor Josef Dammertz zum Priester. Im Anschluss war er bis 2003 als Mitarbeiter in der Seelsorge der Pfarrei St. Don Bosco in Augsburg tätig.[5]
Wissenschaftliche Laufbahn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Zeit von 1999 bis 2021 gab er die Schriften II–VI von Ferdinand Ulrich heraus. 2003 wurde Oster an der Theologischen Fakultät der Universität Augsburg in Philosophie mit einer Arbeit über Ulrich, die Alois Halder betreute, promoviert.[6] Für diese Arbeit erhielt er 2003 den Albertus-Magnus-Preis der Diözese Augsburg und 2004 den Universitätspreis des Vereins der Freunde der Universität Augsburg.[7] Im Anschluss daran dozierte er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benediktbeuern im Fach Philosophie, insbesondere zur Erkenntnistheorie, Metaphysik, Sprachphilosophie, Dialogphilosophie und Philosophie der Person. Er forschte insbesondere zu Grenzfragen zwischen Philosophie und Theologie.
2009 habilitierte sich Oster im Fach Dogmatik an der Theologischen Fakultät Trier. Die Habilitationsschrift behandelte das Verhältnis von Person und Transsubstantiation[8] und wurde vom damaligen Trierer Dogmatiker Rudolf Voderholzer betreut. Daraufhin wurde er in Benediktbeuern zum ordentlichen Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte ernannt. Als Dogmatiker wandte er sich vor allem den personal-dialogischen und theodramatischen Fragen in der systematischen Theologie zu, insbesondere im Bereich der Christologie, Ekklesiologie und Mariologie. Die Liste seiner Veröffentlichungen ist auf seinem Blog zugänglich.[9]
Mit der Schließung der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Benediktbeuern im Juli 2013 endete seine dortige Professur. Oster dozierte weiterhin an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München – Abteilung Benediktbeuern. Zudem lehrte er auch an der LMU München.[10]
Bischofsweihe
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Am 4. April 2014 wurde Oster von Papst Franziskus zum 85. Bischof von Passau ernannt.[11] Seine Bischofsweihe erfolgte am 24. Mai im Stephansdom in Passau durch den Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx. Mitkonsekratoren waren der Passauer Altbischof Wilhelm Schraml sowie der emeritierte Erzbischof von Salzburg, Alois Kothgasser SDB, der der Vorvorgänger von Oster als Dogmatikprofessor in Benediktbeuern gewesen war.[12]
Der Wahlspruch von Bischof Oster lautet nach einem Wort des Hl. Augustinus: „Victoria Veritatis Caritas“ (dt.: „Der Sieg der Wahrheit ist die Liebe“). Sein Wappen ist von blau und silber geviert mit Herzschild. Er zeigt den Passauer Wolf als Symbol für das Bistum Passau. Die Einzelfelder zeigen die goldene gekrönte Maria von Altötting, einen flugbereiten roten Johannes-Adler, die schräggestellte rote Märtyrerpalme mit drei Steinen, Attribute des hl. Stephanus, Namenspatron des Bischofs und Dompatron von Passau, sowie drei goldene Nadelbäume als Verweis auf Johannes Bosco (ital. Bosco „Wald“) und auf den Bayerischen Wald, der einen größeren Teil des Bistumsgebietes ausmacht.[13] Das einfache Vortragekreuz ist die Wappeninsignie des Bischofs.
Der Bischofsstab, den Bischof Oster benutzt, gehört zum Bestand des Passauer Doms; er wurde in der Goldschmiedewerkstatt Gückel in Mühldorf am Inn hergestellt. Über einer Kugel aus Rosenquarz erhebt sich eine Krümme, in der zwei Elfenbeinfiguren stehen: der heilige Bruder Konrad von Parzham, der im Gebet vor der Altöttinger Madonna kniet.[14]
Das silberne Brustkreuz wurde von Ivan Wegleiter aus Meran entworfen. Es zeigt Christus als Guten Hirten 11,11 EU. An den Enden des Kreuzes ist der Wahlspruch des Bischofs eingearbeitet: Victoria veritatis caritas („Der Sieg der Wahrheit ist die Liebe“).[15]
Osters Mitra wurde im Zisterzienserinnenkloster Thyrnau nach einem Entwurf von Äbtissin Mechthild Bernart gefertigt. Auf Vorder- und Rückseite befindet sich jeweils ein gesticktes Kreuz, das in den vier Ecken von je sieben Strahlen begleitet wird. Die beiden Zierstreifen tragen links das Wappen des Bistums Passau und rechts das persönliche Wappen des Bischofs.[16]
Das Gehalt von Bischof Oster bemisst sich an der Besoldungsstufe B 6.[17] Es wird aus Geldmitteln gezahlt, die dem Bistum als Staatsleistungen im Rahmen des Bayerischen Konkordats vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt werden.[18]
Wirken als Bischof
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bistum Passau: Pastoral-struktureller Erneuerungsprozess
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu Beginn seiner Amtszeit initiierte Bischof Oster im Bistum Passau einen sogenannten pastoral-strukturellen Erneuerungsprozess.[19] Ein erster Schritt war die Erarbeitung des programmatischen Textes „Mission und Auftrag“, der unter Beteiligung von haupt- und ehrenamtlich Engagierten entstand.[20]
Darin wird das Selbstverständnis des Bistums als eucharistisch geprägte Glaubensgemeinschaft beschrieben und Jesus Christus als Mitte kirchlichen Handelns hervorgehoben.[21] Zugleich benennt der Text drei zentrale Herausforderungen: die Gottesbeziehung um ihrer selbst willen zu vertiefen, christliche Jüngerschaft zu fördern sowie missionarisches und diakonisches Engagement zu stärken.[22]
Ergänzend dazu wurden Leitlinien formuliert, die unter anderem eine konsequente Orientierung an „Mission und Auftrag“, eine möglichst breite Beteiligung, eine realistische Wahrnehmung der kirchlichen Situation, den Ausbau von Verwaltungszentren, die Bildung sogenannter Pastoraler Räume sowie die Entwicklung geistlicher Zentralorte vorsehen.[23]
Zu den weiteren Maßnahmen des Erneuerungsprozesses zählten unter anderem die Erneuerung des Programms der bischöflichen Visitationen[24], die Einführung einer jährlich stattfindenden bistumsweiten Glaubenswoche (Maria-Hilf-Woche)[25], Studientage zur Neuen Evangelisierung[26], die Einführung der Firmung mit 16[27][28] sowie Fortbildungsangebote im Bereich von Glaubenskursen.[29]
Ab September 2026 sollen die insgesamt 18 Pastoralen Räume, deren Planung bereits mehrere Jahre zuvor begonnen hatte, verbindlich eingerichtet werden.[30] Deren Leitung – in der Regel durch den Dekan oder Prodekan – ist mit der Personalverantwortung für pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbunden. Gleichzeitig sollen die bestehenden Pfarreien erhalten bleiben, sind jedoch zu einer verstärkten Zusammenarbeit innerhalb der jeweiligen Pastoralen Räume angehalten. Darüber hinaus wurde ab 2024 ein Bildungsprogramm zur Qualifizierung Ehrenamtlicher in verschiedenen Tätigkeitsfeldern eingeführt.
Medien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stefan Oster nutzt seit Jahren aktiv soziale Medien zur Evangelisierung und Glaubensverkündigung. Er begann mit Facebook, weitete seine Aktivitäten 2018 vor dem Weltjugendtag auf Instagram aus.[31] Während der Corona-Pandemie intensivierte er seine digitalen Aktivitäten und begann erstmals, auch auf YouTube zu produzieren.[32] Neben Wortmeldungen sind hier vor allem Predigten, Katechesen und Vorträge zu finden.
Dazu werden seit 2016 viele seiner Predigten und Vorträge auf dem SoundCloud-Kanal des Bistums Passau zur Verfügung gestellt und sind so auf den gängigen Podcast-Plattformen (Spotify, Deezer, Apple Podcast, Amazon Music, Audible, Player.fm, Castbox) abrufbar.[33] Auf einem privaten Blog[34] stellt der Bischof zusätzlich Predigten, Vorträge, Stellungnahmen und Interviews in Wort, Audio und Video zur Verfügung.[35] Mit seinem Angebot sucht Oster den Dialog mit Gläubigen und kirchendistanzierten Menschen gleichermaßen. Hierbei zählt er im deutschsprachigen Raum zu den medial präsentesten katholischen Geistlichen.
Oster sieht in den sozialen Medien eine Möglichkeit, das Evangelium in der digitalen Welt zu verkünden. Als ehemaliger Journalist betont er, dass Social Media eine Möglichkeit der Kirche sein kann, um in diese Welt den Gedanken des Glaubens hineinzutragen. Aus seiner Sicht muss aber „so ein Auftritt (…) auch annehmbar sein, dialogisch und vor allem authentisch.“ – „Die Menschen müssen spüren: Das geht mich existenziell und persönlich an.“[36]
Besondere mediale Aufmerksamkeit erreichte Oster 2024 mit seinem Osterwitz, der die alte katholische Tradition des Osterlachens (risus paschalis) fortführt. Das Video, in dem er selbst herzlich über seine eigene Anekdote lachte, ging auf YouTube viral und erreichte über zwei Million Aufrufe.[37][38]
Neuevangelisierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Päpste sprechen seit Papst Johannes Paul II. (siehe Enzyklika Redemptoris Missio) von einer nötigen Neuevangelisierung, besonders für die Länder des Westens, in denen das Christentum eine lange Tradition hat. Neue Evangelisierung stellt auch einen Schwerpunkt von Osters bischöflichem Wirken dar.[39] Nach seinem Amtsantritt gründete Oster im März 2015 eine bischöfliche Kommission für Neuevangelisierung, ein Querschnittsgremium mit 25 Mitgliedern aus verschiedenen Bereichen des kirchlichen Lebens im Bistum Passau.[40] Oster betrachtet die Frage der Weitergabe des Glaubens als grundlegend für die Zukunft der Kirche: „Die Kirche durchläuft gerade einen riesigen Transformationsprozess. Die Frage, wie wir den Glauben weitergeben können, ist existentiell.“[41]
Oster beschreibt Neuevangelisierung als „Verkündigung eines authentischen Evangeliums von Gott als Vater, von Christus als Erlöser, vom Reich Gottes, in das wir alle eingeladen sind. Es ist eine Einladung in die Jüngerschaft, damit Menschen zu ihm finden.“[42] Als inneren Kern geht es ihm darum, gerade heutigen Menschen zu helfen, sich von der Liebe Gottes neu berühren zu lassen und so selbst in die persönliche Freundschaft mit Christus zu finden. Dies führe auch zu einer neuen Sprachfähigkeit über den Glauben und zur Fähigkeit, anderen Menschen zu dienen. Zentrale Themen sind für ihn dabei auch die Qualität des geistlichen Lebens, persönliches Wachstum, der Umgang mit der Hl. Schrift oder auch die Kategorie der Jüngerschaft.
Im Bistum Passau wurden das Referat für Neuevangelisierung gegründet, das konkrete Projekte zur Neuevangelisierung initiiert, darunter Glaubenskurse, die Gebetsinitiative „10 für 10“, Angebote zur Pfarreierneuerung und Studientage zur Neuevangelisierung.[43] Im Jahr 2019 fand in Altötting der erste Adoratio-Kongress zur ewigen eucharistischen Anbetung statt.[44] Im Jahr 2025 nahmen am Glaubenskongress rund 1800 Menschen teil.[45]
Jugendpastoral
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bereits in seiner Zeit im Kloster in Benediktbeuern engagierte sich Bischof Oster in der Jugendpastoral des Klosters und der Hochschule. Als Bischof wirkte er in der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) als Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender der Jugendkommission[46] und begleitete dort maßgeblich die Neuausrichtung der Jugendarbeit auf Bundesebene. So war er entscheidend beteiligt an der Erarbeitung der neuen Leitlinien zur Jugendpastoral „Wirklichkeit wahrnehmen – Chancen finden – Berufung wählen“, die im Oktober 2021 verabschiedet wurden und die kirchliche Jugendarbeit stärker an den Lebensrealitäten junger Menschen sowie an digitalen Lebenswelten ausrichten.[47]
Ein zentrales Anliegen Osters ist dabei, junge Menschen nicht nur als Adressaten pastoraler Angebote zu sehen, sondern als aktive Mitgestaltende in Kirche und Gesellschaft.[48] Zudem betonte er mehrfach, dass kreative Zugänge, Beteiligung und eine Willkommenskultur in den Pfarreien notwendig sind, damit Jugendpastoral glaubwürdig und wirksam sein kann. Er mahnte die Kirche an, jungen Menschen Raum zu geben, eigene Ästhetik und Formen zu finden, sich einzubringen, die Kirche herauszufordern und zugleich Kirche mitzugestalten.[49]
Oster leitete als Bischof mehrere Jahre hinweg den Gebetsabend „Believe and Pray“ in Passau mit einer Gebetszeit, einem Vortrag und einer Diskussions- und Fragerunde.[50] Aus den Vorträgen vor den Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist 2019 das Buch "Credo – Eine Gebrauchsanweisung für das Leben" entstanden, das inzwischen in der vierten Auflage erschienen ist.[51]
Überdiözesane Tätigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Oster war Mitglied der Görres-Gesellschaft, der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Dogmatiker und Fundamentaltheologen des deutschen Sprachraums sowie beratender Vorstand des Fördervereins Juwel e.V. zum Erhalt des Klosters Benediktbeuern. Die Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz wählten Oster am 20. September 2016 zum Vorsitzenden der Jugendkommission.[52] Im September 2021 zog sich Oster aus dem Vorsitz der Jugendkommission zurück und wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Zugleich erfolgte die Berufung als Mitglied der Kommission Ehe und Familie.[53] Im September 2022 bestimmte ihn die Deutsche Bischofskonferenz zu ihrem Sportbeauftragten („Sportbischof“).[3] Oster ist auch Mitglied der Bischöflichen Fachgruppe für Fragen des sexuellen Missbrauchs und von Gewalterfahrungen in der Deutschen Bischofskonferenz.[54]
2018 fand in Rom die XV. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode zum Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“ ("Jugendsynode") statt, bei welcher Bischof Oster als Relator mitwirkte.[55] Zudem nahm Stefan Oster auf Einladung von Papst Franziskus an den Sitzungen der Weltsynode im Oktober 2023 und Oktober 2024 in Rom teil.[56]
Theologische Positionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ferdinand Ulrich
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stefan Oster rechnet sich der theologischen Tradition der Gründer der Zeitschrift "Communio" zu, die mit Namen wie Hans Urs von Balthasar, Joseph Ratzinger, Henri de Lubac und Karl Lehmann verbunden ist. Er hat bei dem katholischen Philosophen Ferdinand Ulrich studiert, der ein wichtiger Weggefährte und philosophischer Einfluss für Hans Urs von Balthasar war. Oster hat sich wissenschaftlich in seiner Dissertation und als Herausgeber einiger seiner Werke mit Ulrich beschäftigt.[57] Durch die persönliche Beziehung wurde Ulrich für Oster, wie er sagte, „Lehrer, geistlicher Wegbegleiter und väterlicher Freund“.[58] Der Einfluss von Ulrichs „Metaphysik des Seins als Liebe“ ist in Osters Schriften und Vorträgen wie auch in seiner Verkündigung durchgehend erkennbar.
Ulrich übergab seinen wissenschaftlichen Nachlass noch zu Lebzeiten an Oster. Dieser setzt sich dafür ein, das Werk des Philosophen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Archiv, das sowohl den wissenschaftlichen Nachlass wie auch persönliche Dokumente umfasst, befindet sich im Bistum Passau und ist inzwischen auf einer Homepage zugänglich.[59]
Anlässlich der Übersetzung von Ulrichs Hauptwerk ins Amerikanische fand 2019 in Washington eine Tagung über Ulrichs Philosophie statt, die in der amerikanischen Ausgabe der Internationalen Katholischen Zeitschrift Communio dokumentiert ist.[60] Oster hielt dazu den Eröffnungsvortrag, ebenso wie bei einer Ferdinand-Ulrich-Tagung in Deutschland, zu der Oster im September 2025 nach Passau eingeladen hatte.[61] Inzwischen gibt Oster zusammen mit dem Kölner Theologen Manuel Schlögl eine Reihe mit weiteren, zum Teil unveröffentlichten Originaltexten Ulrichs heraus unter dem Titel: "Werke aus dem Nachlass". Der erste Band der Reihe enthält Schriften über "Die Gottesfrage im neuzeitlichen Atheismus".[62]
Synodaler Weg in Deutschland
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bischof Stefan Oster hat am deutschen "Synodaler Weg" in Frankfurt teilgenommen – und sich im Laufe der vergangenen Jahre immer wieder kritisch dazu positioniert.[63] Eine Zusammenfassung seiner Position veröffentlichte er 2022 in der Internationalen Katholischen Zeitschrift Communio.[64] Oster führt die Entstehung des Synodalen Weges auf die MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch zurück, kritisiert jedoch, dieser habe von Beginn an auf eine Veränderung der katholischen Sexualmoral und damit der kirchlichen Anthropologie gezielt.[65] Zwar sieht Oster Vertiefungsbedarf in der Verkündigung der Sexuallehre, lehnt grundlegende Lehränderungen jedoch ab, da sie nach seiner Auffassung die Sakramentalität und das Menschenbild der Kirche berühren.[66] Zudem wirft er den Organisatoren vor, durch mediale Begleitung und Livestreams öffentlichen Druck ausgeübt zu haben,[67] der lehramtstreue Minderheitspositionen marginalisiert habe.[68][69] Wiederholt betonte Oster, er wolle den Weg zu einer synodalen Kirche abgestimmt mit dem Prozess der Weltkirche gehen. Er teile die Auffassung von Papst Franziskus, Synodalität sei ein "geistliche[r] Prozess und im Stil des erneuerten Miteinanders von Kirche."[70]
Sexualmoral und Homosexualität
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Oster vertritt hinsichtlich Homosexualität die Lehrmeinung der römisch-katholischen Kirche, die in der Gesellschaft und auch innerhalb der Kirche auf Kritik stößt.[71] Eine „Weiterentwicklung der Sexualmoral“ hält er für kritisch, da man dann begründen müsse, „warum das, was vorher Sünde war, jetzt nicht mehr Sünde ist, sondern womöglich sogar gesegnet werden könnte“.[72]
Im Bezug auf die Sexualmoral der römisch-katholischen Kirche lehnt Oster homosexuelle Partnerschaften und deren kirchliche Segnung ab: Sexualität habe ihren „einzig legitimen Ort in einer Ehe zwischen genau einem Mann und einer Frau“.[73] In einem Blogbeitrag argumentierte er, geteilte „Werte des Zusammenlebens“ wie Verlässlichkeit, gegenseitige Fürsorge oder Loyalität fänden sich in allen möglichen menschlichen Gemeinschaften – neben Freundschaften eben auch in Gangsterbanden – und würden mithin nicht ausreichen, um Formen verbindlichen Zusammenlebens, in denen Sexualität praktiziert wird, qualitativ gegenüber nichtsexuellen Beziehungen abzugrenzen. Oster schreibt in demselben Beitrag: „Dies sage ich ausdrücklich nicht, um Gangsterbanden, Fußballvereine und eheähnliche Verhältnisse miteinander zu vergleichen, sondern gerade um zu zeigen, wie die bloße Berufung auf ‚Werte‘ die Dinge beliebig und deshalb eben gerade nicht mehr vergleichbar macht!“[74] Die Parallelisierung von homosexuellen Partnerschaften mit Gangsterbanden stieß auf viel Kritik.[75]
In einem Streitgespräch mit Stefan Vesper, Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, begründete Oster 2015, warum er gegen kirchliche Segnungen von außerehelichen Partnerschaften ist, und äußerte sich dabei auch zu der Frage, ob und inwieweit Homosexualität angeboren ist oder nicht:
„Auch unsere Sexualität wird, entsteht, reift, verändert sich, bei jedem! Daher ist Sexualität immer auch bleibend ein Lern- und Reifungsfeld für jeden von uns. Auch Varianten sexueller Orientierung entstehen. Auch eine homosexuelle Neigung entsteht, sie wird und ist nicht statisch bloß gegeben. Wir können die ganzen Lebensumstände eines Menschen, die psychosoziale Dimension nicht rauslassen.[76]“
In einer Predigt am 27. Dezember 2020 äußerte sich Oster erneut zum Thema Homosexualität und verwies auf die Lehre der katholischen Kirche: „Und dennoch sagt die Kirche auch, dass nicht die Neigung selbst, aber das Ausleben dieser Neigung im sexuellen Akt nicht richtig ist, dass es Sünde ist.“ Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Bayern monierte daraufhin, Osters Aussagen verletzten „viele queere Menschen in ihrem Recht und Bedürfnis auf Akzeptanz und Freiheit“.[77]
Oster begrüßte ausdrücklich die Erklärung Fiducia supplicans des Vatikans vom Dezember 2023, in der lehramtlich erstmals Segnungen für Paare ermöglicht werden, die nicht dem katholischen Eheverständnis entsprechen, also auch von unverheirateten, wiederverheirateten oder gleichgeschlechtlichen Paaren. Er sieht in der Erklärung eine Weiterentwicklung der kirchlichen Lehre von Segen außerhalb der liturgischen Feier. Dies sei „ein Segen auch für Seelsorger“, die queere Menschen begleiten, weil dadurch die Spielräume für gemeinsame pastorale Wege erweitert würden.[78][79]
Unter dem Titel Glauben wir noch das, was wir glauben? distanzierte sich Oster im November 2025 von dem Schreiben Geschaffen, erlöst und geliebt. Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule der Schulkommission der Deutschen Bischofskonferenz vom 1. Oktober 2025.[80]
Intersexualität
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Oster legte im Dezember 2020 auch seinen Standpunkt zu verschiedenen Genderfragen, unter anderem Intersexualität, dar.[81] Vor dem Hintergrund, dass im gewöhnlichen biologischen Verlauf bei einem Neugeborenen eine binäre geschlechtliche Zuordnung erwartbar und möglich sei, tue Oster sich schwer, von einem genuinen dritten Geschlecht zu sprechen: „Solche Menschen sind damit aber aus meiner Sicht nicht ein eigenes drittes Geschlecht. Sondern es sind Menschen, denen schlicht diese Zuordnung zu einem der beiden Geschlechter fehlt. Und selbstverständlich bedeutet das keinerlei Beeinträchtigung ihrer Würde als Menschen und ihrer Personrechte.“[82] Die Predigt löste kontroverse Reaktionen aus, vor allem in den sozialen Medien. Kritisiert wurde unter anderem der Vergleich von Intersexualität mit angeborenen Beeinträchtigungen „etwa wenn jemand blind geboren wird oder mit einem Herzfehler, oder mit einer anderen Beeinträchtigung“.[83]
Frauenordination
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Oster hat sich gegen die Priesterweihe für Frauen ausgesprochen. Zum „Geheimnis von Schöpfung und Erlösung“ gehöre, dass Jesus ein Mann war. Deshalb könne der Priester, der „in persona Christi“ handele, keine Frau sein.[84] Dem Frauendiakonat steht er kritisch gegenüber.[85] Oster gehört damit zu der 15%igen Minderheit der deutschen Bischöfe, welche die Frauenordination grundsätzlich ablehnen; auf dem Synodalen Weg in Deutschland stimmte er 2022 und 2023 sowohl gegen eine Überprüfung des Ausschlusses der Frauen vom Priesteramt durch den Vatikan als auch gegen den Zugang der Frauen zum Diakonat, der niedrigsten Ordinationsstufe.[86]
Zölibatsverpflichtung für Priester
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Juni 2014 warnte Oster im Interview mit der Passauer Neuen Presse vor der Abschaffung des Pflichtzölibats für Priester, da ein Priester die zölibatäre Lebensform Jesu nachahme; der tiefere Sinn darin gehe verloren, wenn der Zölibat zur Wahl gestellt würde. Jedoch werde er sich einer Entscheidung des Papstes für einen Wahlzölibat nicht verweigern, da der Zölibat kein Dogma sei, das unbedingt bestehen bleiben müsse.[73] Im März 2019 erklärte er, dass er verheiratete Priester für möglich hält.[87]
Interkommunion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Oster kritisierte im Juni 2018 den Vorstoß einiger Bischöfe, protestantische Ehepartner in konfessionsverschiedenen Ehen zur Eucharistie zuzulassen. „Es ist richtig, dass wir niemanden von der Kommunionbank zurückweisen“, sagte er gegenüber KNA. Dennoch sei es wichtig, mit dem katholischen Eucharistieverständnis ernstzumachen. Eine Praxis, die die Ausnahme zur Regel mache, und konfessionsverschiedene Ehen generell als „schwere geistliche Notlage einzelner“ zu bezeichnen, lehnt Oster ab.[88]
Kontroverse mit Johanna Rahner
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nachdem die Theologin Johanna Rahner 2021 in einem Vortrag gemäß Redetext gesagt hatte „Und wenn wir diese Diskriminierung (= der Frauen in der katholischen Kirche) nicht als solche benennen, wird sich daran nichts ändern. Wer aber daran nichts ändern will, ist nichts anderes als ein Rassist“,[89] stellte Oster indirekt die Finanzierung „bestimmter Medien“ durch Kirchensteuermittel infrage. Die Gesellschaft Katholischer Publizistinnen und Publizisten Deutschlands, sowie die Gruppierungen „Wir sind Kirche“ und „Maria 2.0“, bezeichneten dies als Angriff auf die Pressefreiheit in kirchlichen Medien. Oster äußerte daraufhin, er wolle nicht die Pluralität infrage stellen, es gehe jedoch darum, „ob ausgerechnet unsere eigenen Medien bestehende Polarisierungen bewusst verschärfen müssen“. Theologen hätten einen „ziemlich großen Spielraum für Forschung und Lehre“, trotzdem gebe es „Leitplanken“. Überdies sei der Begriff des Rassismus, so Oster, in diesem Zusammenhang nicht nur „sachlich falsch“, er verunglimpfe auch alle, die „tatsächlich unter Rassismus zu leiden hatten und haben“.[90]
Johanna Rahner forderte daraufhin eine öffentliche Entschuldigung Osters, da seine Vorwürfe nicht der Wahrheit entsprächen. In keiner ihrer Aussagen und auch nicht in der Berichterstattung darüber sei der „von ihm konstruierte Zusammenhang von Frauenordination und Rassismusvorwurf“ zu finden.[91] ZdK-Präsident Thomas Sternberg bezeichnete es als „völlig unangemessen“, dass Oster seine Kritik auf den gesamten Synodalen Weg ausdehne.[92] Oster und Rahner legten am 30. April 2021 ihren Streit mit einer gemeinsamen Erklärung und einer gegenseitigen Entschuldigung bei; sie erkannten den beiderseitigen Wunsch an, sich trotz unterschiedlicher Positionen für eine gute Zukunft für die katholische Kirche einzusetzen. Rahner zog den „angeschärften Begriff des ‚Rassismus‘“ zurück, und Oster entschuldigte sich für die verkürzte Rezeption der Aussagen Rahners und das Hinterfragen ihrer Stellung als katholische Theologin.[93]
Auszeichnungen und Ehrungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Albertus-Magnus-Preis der Diözese Augsburg (2003)
- Universitätspreis des Vereins der Freunde der Universität Augsburg (2004)
Publikationen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Mit-Mensch-Sein. Phänomenologie und Ontologie der Gabe bei Ferdinand Ulrich. Karl Alber, Freiburg 2004, ISBN 3-495-48126-5 (Dissertation).
- Person und Transsubstantiation. Mensch-Sein, Kirche-Sein und Eucharistie – eine ontologische Zusammenschau. Herder, Freiburg 2010, ISBN 978-3-451-32292-1 (Habilitationsschrift).
- als Hrsg. mit Bernhard Klinger: Person-Sein vor Got. Theologische Erkundungen mit dem Bischof von Passau. Herder, Freiburg 2015, ISBN 978-3-451-34762-7.
- als Hrsg. mit Peter Seewald: Gott ohne Volk? Die Kirche und die Krise des Glaubens. Droemer, München 2016, ISBN 978-3-426-30103-6.
- Passauer Sonntagsbibel. Die Lesungen der Sonn- und Feiertage mit Betrachtungen von Joseph Ratzinger, Benedikt XVI. und Kunstwerken aus dem Bistum Passau. Schnell + Steiner, Regensburg 2019, ISBN 978-3-7954-3466-3.
- Das Credo. Eine Gebrauchsanweisung für das Leben. kbw Bibelwerk, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-460-25603-3.
- mit Rudolf Gehrig: Den ersten Schritt macht Gott. Über Erfüllung, Berufung und den Sinn des Lebens. Verlag Herder, Freiburg 2021, ISBN 978-3-451-39122-4.
- als Hrsg. mit Johannes Brantl: Christus ist unter euch. Zur Aktualität des II. Vatikanischen Konzils, Festschrift für Bischof Rudolf Voderholzer. Regensburg 2024, ISBN 978-3-7917-3538-2.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Fernsehserie bei EWTN zum Thema Berufung: „Rudolf will's wissen – Wie erkenne ich Gottes Plan für mein Leben?“
- Eintrag zu Stefan Oster auf catholic-hierarchy.org; abgerufen am 2. Oktober 2014. (englisch)
- Literatur von und über Stefan Oster im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Bischof Dr. Stefan Oster SDB auf der offiziellen Seite des Bistums Passau
- Biographie auf pth-bb.de
- Blog von Bischof Dr. Stefan Oster SDB
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Stefan Oster in RegioWiki Niederbayern, abgerufen am 27. September 2025
- ↑ mittelbayerische.de: Ein Bischof – nah an den Menschen. In: Mittelbayerische Zeitung. (mittelbayerische.de [abgerufen am 9. Februar 2018]).
- ↑ a b Christoph Renzikowski: Sportbischof Oster: Kirche und Sport können gemeinsam viel bewirken. In: katholisch.de. 8. Oktober 2022, abgerufen am 8. Oktober 2022.
- ↑ Bischof Oster über den Zölibat und das Leben in seiner Wohngemeinschaft: "Bleibe normales Mannsbild". In: katholisch.de. 13. Dezember 2014, abgerufen am 27. September 2025.
- ↑ Historie der St. Don Bosco Kirche ( vom 8. Mai 2018 im Internet Archive), zuletzt abgerufen am 20. August 2017.
- ↑ Stefan Oster: Mit-Mensch-Sein: Phänomenologie und Ontologie der Gabe bei Ferdinand Ulrich. Freiburg 2004, ISBN 978-3-495-48126-4 (K. Alber).
- ↑ AUSGEZEICHNET GEFORSCHT – Die preisgekrönten Dissertationen des Jahres 2003/04. (PDF; 1,2 MB) In: Unipress 1 – 35 Jahre Uni Augsburg. Senat der Universität Augsburg, Januar 2005, S. 60 f, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2014; abgerufen am 26. September 2014.
- ↑ Stefan Oster: Person und Transsubstantiation: Mensch-Sein, Kirche-Sein und Eucharistie - eine ontologische Zusammenschau. 2. Auflage. Herder, Freiburg Basel Wien 2014, ISBN 978-3-451-32292-1.
- ↑ Bibliographie. In: Stefan Oster SDB. Abgerufen am 21. November 2025.
- ↑ Vorlesungsverzeichnis der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München Wintersemester 2012-13. Website der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Abgerufen am 1. März 2014.
- ↑ Nomina del Vescovo di Passau (Germania). In: Bolletino. Sala Stampa della Santa Sede, 4. April 2014, abgerufen am 13. April 2014 (italienisch).
- ↑ Bischofsweihe von Stefan Oster im Passauer Stephansdom. 24. Mai 2014, abgerufen am 15. Januar 2026.
- ↑ Das Wappen. Bistum Passau, abgerufen am 6. Juni 2015.
- ↑ Insignien. In: Stefan Oster SDB. Abgerufen am 15. Januar 2026.
- ↑ Insignien. In: Stefan Oster SDB. Abgerufen am 15. Januar 2026.
- ↑ Insignien. In: Stefan Oster SDB. Abgerufen am 15. Januar 2026.
- ↑ BayAGKStV. Abgerufen am 2. April 2024.
- ↑ Matthias Altmann: Grundlage sind die Staatsleistungen. Wie Bischöfe in Deutschland bezahlt werden, katholisch.de, 20. Oktober 2021.
- ↑ Von 2014 bis heute - Wegmarken. Abgerufen am 12. Januar 2026.
- ↑ Diözesanrat im Bistum Passau: Pastoral-struktureller Prozess | Diözesanrat im Bistum Passau. Abgerufen am 12. Januar 2026.
- ↑ Diözesanrat im Bistum Passau: Pastoral-struktureller Prozess | Diözesanrat im Bistum Passau. Abgerufen am 12. Januar 2026.
- ↑ Mission und Auftrag. In: Neuevangelisierung. Abgerufen am 12. Januar 2026.
- ↑ Pastoral-struktureller Erneuerungsprozess. Abgerufen am 12. Januar 2026.
- ↑ Diözesanrat im Bistum Passau: Pastoral-struktureller Prozess | Diözesanrat im Bistum Passau. Abgerufen am 21. Januar 2026.
- ↑ Maria-Hilf-Woche 2025. Abgerufen am 21. Januar 2026.
- ↑ Studientage Neuevangelisierung. Abgerufen am 21. Januar 2026.
- ↑ Entstehungsweg und Konzept. Abgerufen am 21. Januar 2026.
- ↑ Bistum Passau: "Firmung mit 16" beschlossen. Abgerufen am 21. Januar 2026.
- ↑ Alpha-Trainingstage. In: Neuevangelisierung. Abgerufen am 21. Januar 2026.
- ↑ Reform im Bistum Passau: Mehrere Pfarreien im Dekanat werden zu Pastoralen Räumen verbunden. 24. Mai 2025, abgerufen am 21. Januar 2026.
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| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Wilhelm Schraml | Bischof von Passau seit 2014 | — |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Oster, Stefan |
| ALTERNATIVNAMEN | Oster, Stefan SDB |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Salesianer Don Boscos, römisch-katholischer Bischof von Passau |
| GEBURTSDATUM | 3. Juni 1965 |
| GEBURTSORT | Amberg |
- Bischof von Passau
- Römisch-katholischer Bischof (21. Jahrhundert)
- Jugendbischof
- Römisch-katholischer Theologe (21. Jahrhundert)
- Salesianer Don Boscos (Ordensangehöriger)
- Hochschullehrer (Benediktbeuern)
- Dogmatiker
- Deutscher
- Geboren 1965
- Mann
- Absolvent der Universität Augsburg
- Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung