Bahnstrecke Warburg–Sarnau

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Warburg–Sarnau
Streckennummer (DB): 2972
Kursbuchstrecke (DB): 612 (Volkmarsen–Korbach)
622 (Korbach–Sarnau)
Streckenlänge: 100,9 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Bundesländer (D): Nordrhein-Westfalen, Hessen
Betriebsstellen und Strecken[1][2]
Strecke – geradeaus
Strecke von Kassel
Bahnhof, Station
0,0 Warburg (Westf)
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Strecke nach Altenbeken
   
Obere Ruhrtalbahn nach Brilon Wald
   
Warburger Tunnel (33 m)
   
3,4 B 7
   
3,7 Diemel
   
4,9 Warburg Altstadt
   
6,8 Wormeln (1950–1964)
   
9,6 Welda
   
10,5 Landesgrenze NRW / Hessen
   
13,0 Erpe
   
14,4 Strecke von Vellmar-Obervellmar
Bahnhof, Station
14,7 Volkmarsen
Brücke über Wasserlauf (mittel)
16,7 Watter
Bahnübergang
17,1 L 3080
Haltepunkt, Haltestelle
18,5 Külte-Wetterburg (ehem. Bf)
Brücke über Wasserlauf (mittel)
18,6 Twiste
   
19,3 Pohlmannshammer (Anst)
Bahnhof ohne Personenverkehr
Twistesee (seit Dezember 2013)
   
21,5 Fischhaus
Bahnübergang
24,6 L 3198
Bahnübergang
24,7 B 450
Bahnhof, Station
24,8 Bad Arolsen
Straßenbrücke
25,2 B 252
Brücke (groß)
26,5 Mengeringhäuser Viadukt
Haltepunkt, Haltestelle
27,4 Mengeringhausen (ehem. Bf)
Bahnübergang
30,9 B 252
Haltepunkt, Haltestelle
31,6 Twiste (ehem. Bf)
Bahnübergang
32,9 B 252
Bahnübergang
36,3 L 3297
   
36,4 Berndorf
BSicon BS2+l.svgBSicon BS2c4.svg
BSicon KRZu.svgBSicon STRlg.svg
41,9 Uplandbahn von Brilon Wald
BSicon SBRÜCKE.svgBSicon SBRÜCKE.svg
42,0 B 251
BSicon BHF.svgBSicon KBHFxe.svg
43,7 Korbach
BSicon HST.svgBSicon exHST.svg
44,8 Korbach Süd (ehem. Hp an zwei Strecken)
BSicon BS2l.svgBSicon exBS2lc.svg
45,2 Ederseebahn nach Bad Wildungen
Straßenbrücke
47,5 B 252
Bahnübergang
50,0 B 252
   
50,4 Itter (bis 1982)
Brücke über Wasserlauf (klein)
50,5 Itter
Tunnel – bei mehreren Tunneln in Folge
50,6 Itter I (Großer Ittertunnel) (200m)
Tunnel – bei mehreren Tunneln in Folge
51,1 Itter II (Kleiner Ittertunnel) (93m)
Haltepunkt, Haltestelle
Vöhl-Thalitter
Brücke über Wasserlauf (klein)
52,8 Itter
Haltepunkt, Haltestelle
Vöhl-Herzhausen
Bahnübergang
56,0 L 3084
   
56,3 Herzhausen (bis 2015)
Haltepunkt, Haltestelle
59,8 Vöhl-Schmittlotheim (ehem. Bf)
Haltepunkt, Haltestelle
63,6 Vöhl-Ederbringhausen (ehem. Bf)
Brücke über Wasserlauf (klein)
64,0 Orke
Haltepunkt, Haltestelle
68,5 Frankenberg-Viermünden (Bis 1987 u. ab 2017 Bf)
Brücke über Wasserlauf (klein)
71,6 Nuhne
   
72,0 Schreufa
Haltepunkt, Haltestelle
73,5 Frankenberg-Goßberg
Brücke (mittel)
74,2 Flutbrücke Edertal
Brücke über Wasserlauf (mittel)
74,3 Eder (55 m)
Bahnübergang
74,6 Röddenauer Straße
Bahnhof, Station
74,9 Frankenberg (Eder)
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
75,7 Obere Edertalbahn nach Battenberg (Eder)
Brücke (mittel)
76,6 B 253
   
79,3 Birkenbringhausen
   
79,5 Anst Luftmunitionsanstalt Frankenberg
Haltepunkt, Haltestelle
79,8 Birkenbringhausen
Tunnel
80,4 Wiesenfelder Tunnel (186 m)
Haltepunkt, Haltestelle
81,7 Wiesenfeld
   
85,2 Ernsthausen Nord
Brücke (mittel)
85,5 B 252
Haltepunkt, Haltestelle
86,1 Ernsthausen
Bahnübergang
87,0 B 252
   
Tarifgrenze NVV/RMV
Bahnhof, Station
88,1 Münchhausen
Bahnübergang
88,3 B 236
Brücke über Wasserlauf (klein)
88,5 Wollmar
Brücke über Wasserlauf (klein)
90,3 Wetschaft
Bahnübergang
91,2 L 3090
Haltepunkt, Haltestelle
91,3 Simtshausen
   
91,8 Simtshausen
   
93,3 Todenhausen
Bahnübergang
96,0 L 3091
Bahnhof, Station
96,2 Wetter (Hessen) (bis Juli 2010 Wetter (Hess-Nass))
Brücke über Wasserlauf (klein)
97,9 Wetschaft
   
98,4 Niederwetter
   
99,1 Anst „Au-Mühle“
Bahnübergang
100,5 B 62
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
100,6 Obere Lahntalbahn von Erndtebrück
Bahnhof ohne Personenverkehr
100,9 Sarnau (ehem. PV)
   
(siehe Obere Lahntalbahn, Main-Weser-Bahn)
Bahnhof, Station
Marburg (Lahn)
Strecke – geradeaus
Main-Weser-Bahn nach Gießen

Die Bahnstrecke Warburg–Sarnau ist eine 100,9 Kilometer lange, eingleisige Eisenbahnnebenstrecke in Nordhessen. Der mittlere Abschnitt KorbachFrankenberg (Eder) wird „Untere Edertalbahn“ bzw. „Nationalparkbahn“ und der Südabschnitt Frankenberg (Eder)–Sarnau(–Marburg (Lahn)) „Burgwaldbahn“ genannt.

Zwischen Warburg und Volkmarsen ist die Strecke, welche in diesem Abschnitt den Namen „Twistetalbahn“ trägt, abgebaut; seit der Reaktivierung des Streckenabschnitts zwischen Korbach Süd und Frankenberg am 11. September 2015 besteht ein durchgängiger Zugverkehr von Marburg (Lahn) nach Bestwig bzw. Brilon Stadt (ab Korbach Uplandbahn).[3]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke begibt sich zunächst in einer doppelten Kehrschleife durch Warburg hinab ins Diemeltal und führt dann flussaufwärts entlang der Twiste über Bad Arolsen in Richtung Korbach, wo die Diemel-Eder/Fulda/Weser-Wasserscheide überwunden wird. Durch die engen Täler von Kuhbach und Itter (dort waren sogar zwei Tunnel nötig) führt sie hinab nach Herzhausen, am Anfang des Edersees vorbei. Bis Frankenberg folgt die Bahnlinie nun flussaufwärts der Eder. Im Burgwald wird mit der Rhein-Weser-Wasserscheide eine weitere Wasserscheide auf Höhe des Wiesenfelder Tunnels überquert, bis schließlich bei Ernsthausen das Tal der Wetschaft erreicht ist. In Sarnau, wo die Wetschaft in die Lahn mündet, mündet auch die Burgwaldbahn in die Obere Lahntalbahn.

Abschnitte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Twistetalbahn (Warburg–Korbach)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Twiste-Radweg am ehem. Bahnhofs Warburg Altstadt

Der knapp 44 Kilometer lange Nordabschnitt, auch „Twistetalbahn“ genannt,[4] verläuft zwischen Warburg und Welda in Nordrhein-Westfalen. Der Abschnitt von Warburg nach Arolsen (damals noch nicht Bad) wurde am 1. Mai 1890 eröffnet. Die Weiterführung nach Korbach folgte am 15. August 1893.[4] Nach der Eröffnung der Bahnstrecke Volkmarsen–Vellmar-Obervellmar 1897 wurde eine direkte Verbindung nach Kassel geschaffen.[5] Da die Reisenden aber meist Kassel als Reiseziel hatten und sich den Umweg über Warburg und einen Umstieg ersparen wollten, entwickelte sich der Verkehr Volkmarsen–Kassel stärker als Volkmarsen–Warburg. Deshalb wurde der Personenverkehr auf diesem Teilstück bereits am 28. Mai 1967 eingestellt. Der Güterverkehr folgte am 10. März 1977. Da sich der Erhalt dieses Abschnittes nicht lohnte, wurde er zum 31. Dezember 1982 stillgelegt und 1983 abgebaut. Heute verläuft teilweise der Twiste-Radweg auf der ehemaligen Trasse.

Der Abschnitt Volkmarsen–Korbach hatte in den 1980er Jahren auch einen Rückgang der Reisendenzahlen zu verzeichnen. Am 30. Mai 1987, als der Personenverkehr auf der Unteren Edertalbahn eingestellt wurde, endete er auch auf dem Abschnitt Volkmarsen–Korbach. Der Güterverkehr wurde jedoch weiterbetrieben. In den 1990er Jahren wurden dann Stimmen für eine Reaktivierung dieses Abschnittes laut. Deshalb wurde der Personenverkehr am 4. Oktober 1998 wieder aufgenommen. Es war eine der ersten Reaktivierungen in Hessen. Mittlerweile wurde der Verkehr durch die DB-Tochter Kurhessenbahn übernommen und die Fahrgastzahlen stiegen. 2006 wurde die Strecke auf Elektronische Stellwerke umgestellt und umfassend saniert. Es gibt durchgehende RE-Verbindungen von Korbach nach Kassel. In Korbach bestehen Umsteigemöglichkeiten zur Bahnstrecke nach Brilon Wald (Uplandbahn), die ebenfalls von der Kurhessenbahn betrieben wird. Es gibt auch noch geringen Güterverkehr nach Korbach.

Untere Edertalbahn (Korbach–Frankenberg)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dampflok-Sonderzug bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Frankenberg (Eder) (2010)

Die Untere Edertalbahn, seit 2015 auch Nationalparkbahn genannt, ist der gut 31 Kilometer lange Mittelabschnitt der Strecke Warburg–Sarnau. Er wurde am 1. Mai 1900 eröffnet. Der Personenverkehr setzte sich zu großen Teilen aus Pendlern zusammen, die nach Frankenberg (Eder), Marburg oder Korbach wollten. In Frankenberg bestanden Umsteigemöglichkeiten nach Winterberg, Bad Berleburg und Bestwig. Von Korbach konnte per Bahn Brilon-Wald und Bad Wildungen erreicht werden. Auf dieser Strecke fuhr bis etwa 1982 auch ein Heckeneilzugpaar (E 2832/2833) auf dem Weg von Bremerhaven (zeitweise Hamburg) über Bielefeld, Brilon und Marburg nach Frankfurt am Main.

Da zwischen Korbach und Frankenberg keine weiteren Bahnstrecken abzweigten, die meisten Bahnhöfe außerhalb der Orte lagen, die recht gut ausgebaute Bundesstraße 252 parallel verläuft und die Region nur dünn besiedelt ist, rentierte sich der Personenverkehr immer weniger. Ebenso vernachlässigte die Bundesbahn Investitionen in Infrastruktur und Fahrzeuge und fuhr das Fahrplanangebot immer mehr zurück. So fuhr in den Jahren vor der Stilllegung der erste Reisezug von Frankenberg nach Korbach erst um zehn Uhr, wodurch das Angebot für Schüler und Berufstätige unbrauchbar war. Die personalintensive Signal- und Sicherungstechnik verursachte gleichzeitig hohe Betriebskosten. Deshalb wurde am 30. Mai 1987 der Personenverkehr eingestellt. Bis 1991 gab es noch Güterverkehr zwischen Frankenberg und Ederbringhausen. Der Rest der Strecke wurde nur noch vereinzelt von Güterzügen befahren. Es gab auch noch einige Sonderfahrten auf dem Abschnitt, die aber 1991 eingestellt wurden. Lediglich im Jahre 1997, als der Hessentag in Korbach stattfand, gab es auf dem gesamten Abschnitt Sonderfahrten, die aber sofort danach wieder eingestellt wurden.

Nachdem 1998 ein Teil des Abschnittes Korbach–Volkmarsen reaktiviert wurde, begannen Planungen, die Untere Edertalbahn wieder im Personenverkehr zu befahren, um eine durchgehende Verbindung nach Marburg und ins Rhein-Main-Gebiet zu schaffen. Ab dem 29. September 1999 wurde als erstes das 1,5 Kilometer lange Teilstück vom Bahnhof Korbach nach Korbach Süd wieder im Personenverkehr angeboten. 2005 wurde dann der Abschnitt Frankenberg–Herzhausen für die Reaktivierung freigeschnitten. Im Jahr 2007 wurde allerdings ein Wirtschaftlichkeitsgutachten fertiggestellt, dass der Strecke keinen volkswirtschaftlichen Nutzen bescheinigte, worauf der NVV von seinem Rücktrittsrecht im Realisierungsvertrag Gebrauch machte. Die Planungen sahen zu dieser Zeit Investitionen in Höhe von 43 Millionen Euro zur Beschleunigung der Strecke Cölbe–Korbach vor, sodass in Marburg kurze Anschlüsse zum RE nach Frankfurt und in Brilon Wald zum RE 17 nach Hagen hergestellt werden können. Das Fahrgastpotential zwischen Korbach und Frankenberg von 1150 Fahrgästen pro Tag reichte nicht aus, um diese Kosten zu rechtfertigen.

Ausflugszug am damaligen Endpunkt Herzhausen (2006)

Als Vorlauf für die geplante Reaktivierung wurde in den Jahren 2006 und 2007 ein sonn- und feiertäglicher Ausflugsverkehr von Frankenberg nach Herzhausen angeboten; dies wurde jedoch wegen Kürzungen von Seiten des Landkreises Waldeck-Frankenberg nicht in den Folgejahren fortgesetzt. Nach dem ersten Rückschlag änderten sich in Nordrhein-Westfalen durch die geplante Innenstadtanbindung Brilons die Rahmenbedingungen. Durch die neue Linie RE 57 Dortmund–Brilon können in Brilon Wald gute Anschlussbedingungen Richtung Sauerland und Ruhrgebiet hergestellt ohne die Strecke zwischen Korbach und Cölbe beschleunigen zu müssen. In dieser Variante konnte in Korbach auch ein optimaler Anschlussknoten zur vollen Stunde mit den Zügen Richtung Kassel hergestellt werden. Mit dieser neuen abgespeckten Variante wurde dann ein neuer Reaktivierungsversuch gestartet. [6]

Am 25. September 2008 beschloss der Hessische Landtag aufgrund einer Initiative der Grünen, die Bahnstrecke Frankenberg–Korbach zu reaktivieren. Die Gleise sind noch nicht abgebaut; es würde eine durchgehende Verbindung von Marburg über Korbach nach Brilon geschaffen werden. Der Streckenabschnitt sollte für den regulären Bahnverkehr in Stand gesetzt werden. Ab Sommer 2009 sollte wieder ein regelmäßiger Verkehr zwischen Frankenberg und Herzhausen stattfinden. Eine durchgehende Verbindung nach Korbach sollte längerfristig anvisiert werden.[7] Von der im Jahr 2009 nachfolgenden Landesregierung aus Christlich Demokratischer Union und Freier Demokratischer Partei wurde dieser Beschluss jedoch nicht umgesetzt.

Von Mai bis Oktober 2011, April bis Oktober 2012 und April bis Oktober 2013 wurde ein Ausflugsverkehr angeboten. An Sonn- und Feiertagen pendelten fünf Zugpaare im Zweistundentakt zwischen Marburg und Herzhausen.[8] Das Teilstück zwischen Herzhausen und Korbach Süd blieb aber wegen des starken Bewuchses und seines schlechten Zustandes weiterhin für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Haltepunkte „Goßberg“ und „Schreufa“ wurden weiterhin nicht bedient.[9]

Am 29. September 2011 verkündeten die lokalen Tageszeitungen „Frankenberger Zeitung“ und „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“, dass der Landkreis Waldeck-Frankenberg 2,8 Millionen Euro für die Wiederinbetriebnahme des Teilstücks von Herzhausen nach Korbach zur Verfügung stelle.[10][11] Im Dezember 2011 gab der NVV bekannt, dass er eine Reaktivierung des Abschnittes im Personen- und Güterverkehr ernsthaft prüfen werde. Ein positives Ergebnis der Wirtschaftlichkeit sowie ein Finanzierungskonzept für den Betrieb seien nötig, um sich für die erneute Betriebsaufnahme zu entscheiden.[12] Das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsprüfung bescheinigte der Strecke einen positiven Wert über 1. Anfang Juli 2012 entschied sich der NVV für die Reaktivierung. Daraufhin wurde diese auch von der Deutschen Bahn und dem Land Hessen beschlossen. Nachdem der Kreistag des Landkreises Waldeck-Frankenberg am 17. September 2011 ebenfalls für die Reaktivierung stimmte und zusagte, sich mit gut drei Millionen Euro an den Kosten zu beteiligen, war die Wiederaufnahme des Verkehrs endgültig beschlossen.[13]

Die Züge der Linie R 42, verkehren aus Marburg (Lahn) kommend stündlich nach Frankenberg (Eder) und werden im Zwei-Stunden-Takt bis Bestwig bzw. Brilon Stadt durchgebunden. Dafür wurde die Strecke zwischen Frankenberg (Eder) und Korbach von 2014 bis 2015 modernisiert und neue Bahnsteige errichtet. Die Stationen „Schreufa“ und „Itter“ werden nicht wieder bedient, da sie fernab von Ortschaften liegen.

Die Kosten für die beschriebenen Maßnahme betrugen insgesamt 31,9 Mio. €, von denen das Land Hessen 23 Mio. € übernahm. Die beiden Tunnel bei Vöhl-Thalitter mussten komplett saniert und acht Bahnübergänge technisch gesichert werden. Es war ursprünglich vorgesehen, zum Fahrplanwechsel 2014/2015 im Dezember 2014 wieder Züge über die Strecke fahren zu lassen, deren Höchstgeschwindigkeit 60 km/h betragen soll. An allen Wochentagen soll ein Zwei-Stunden-Takt angeboten werden, die Fahrzeit von Korbach nach Frankenberg (Eder) beträgt 38 Minuten.[14] Die Aufnahme der Bauarbeiten zur Reaktivierung der Strecke verzögerten sich jedoch bis zum 30. Juni 2014.[15]

Modernisierter Bahnhof Frankenberg (Eder) bei den Feierlichkeiten zur Streckenreaktivierung (2015)

Der öffentliche Personenverkehr wurde seit dem 14. September 2015, verbunden mit einem dreitägigen Streckeneinweihungsfest vom 11. bis 13. September mit zahlreichen Veranstaltungen auf den wichtigsten Bahnstationen entlang der Strecke, mit fahrplanmäßig verkehrenden Nahverkehrszügen wieder aufgenommen.

Im März 2014 wurde seitens der Politik und der Verkehrsträger beschlossen, dass nachträglich ein Begegnungsbahnhof in Frankenberg-Viermünden errichtet werden soll. Der neue Kreuzungsbahnhof ist aufgrund des vorgesehenen Anschlusses in Brilon Wald zur Linie RE 57 nach Dortmund nötig. Da diese Linie zukünftig generell im Zweistundentakt zwischen Brilon Stadt und Dortmund verkehrt und eine unübliche Symmetrieminute zur Minute :30 aufweist, müssen die Fahrten Richtung Brilon um eine Stunde verschoben werden, um einen Anschluss herzustellen. Hierbei begegnen sich die Züge der beiden Fahrtrichtungen allerdings in Viermünden und müssen mit dem Gegenzug kreuzen. Die Stundendrehung hat zusätzlich den Vorteil, dass die Standzeit der in Frankenberg endenden Züge von über einer Stunde entfällt.[16] Der Begegnungsbahnhof sollte ursprünglich im Dezember 2016[veraltet] in Betrieb gehen.[17] Die Fertigstellung wurde auf Dezember 2017 verschoben.[18]

Vor einigen Jahren hat sich eine Interessengemeinschaft gegründet, die sich dem Thema der Reaktivierung widmet.[19] Sie ist Teil des Arbeitskreises zur Förderung des Schienenverkehrs im Raum Marburg e. V.

Burgwaldbahn (Frankenberg–Sarnau Bbf)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 2010 abgebaute Lichtsignale in Münchhausen

Die Burgwaldbahn ist der 26 Kilometer lange Südabschnitt der Bahnstrecke Warburg–Sarnau. Er wurde am 1. Juli 1890 eröffnet.[20] In Sarnau zweigt die Burgwaldbahn von der oberen Lahntalbahn ab und führt durch das Tal der Wetschaft bis nach Frankenberg (Eder), wo die Obere Edertalbahn und die Ruhr-Eder-Bahn abzweigten. Der Personenverkehr bestand größtenteils aus Berufspendlern, die nach Marburg, Korbach, Frankenberg oder ins Rhein-Main-Gebiet wollten. Der meist nur regionale Güterverkehr hatte teilweise ein erhebliches Frachtaufkommen zu verzeichnen. Wichtigster Eisenbahnknotenpunkt der Strecke war Frankenberg, der aber ab den 1960er Jahren immer mehr an Bedeutung verlor und heute nur noch Endpunkt der Züge aus Marburg ist. Nach der Stilllegung der Oberen Edertalbahn im Jahre 1981 und der Unteren Edertalbahn 1987 nahm der Personen- und Güterverkehr deutlich ab. Es kursierte seitdem immer wieder die Meldung, dass die Burgwaldbahn stillgelegt werden würde. Im Jahr 2002, als die Kurhessenbahn die Burgwaldbahn in ihr Netz integrierte und seitdem moderne Triebwagen der DB-Baureihe 628 einsetzt, konnte der Rückgang im Personenverkehr gestoppt werden; der Güterverkehr ist jedoch weiterhin stark rückläufig. Bis 2005 war sie noch die einzige Nebenstrecke in Hessen mit täglichem Güterverkehr; heute wird er noch mit einzelnen Holzzügen nach Frankenberg (Eder) und Battenberg (Eder) sowie von einem Gleisanschluss in Allendorf (Eder) bedient. Es ist wahrscheinlich, dass er in den nächsten Jahren komplett eingestellt wird, da der technische Bestand der Strecke nach Battenberg (Eder) nur noch vier Jahre gewährleistet wird und die Züge durch zahlreiche Langsamfahrstellen ausgebremst werden. Die Personenzüge sind ebenfalls nur schwach ausgelastet.

2007 sollte der Verkehr dann komplett eingestellt werden. Der NVV wollte die Stilllegung einleiten. Nur durch Druck seitens der DB und der Kurhessenbahn konnte sie noch einmal abgewendet werden. Seitdem wurde der stark heruntergekommene Oberbau erneuert und das Zugangebot verbessert. Zum Abschluss der Arbeiten wurde die Strecke vom 2. Juli bis zum 4. Oktober 2010 komplett gesperrt. In dieser Zeit wurde die Strecke auf elektronische Stellwerke umgestellt und die Haltepunkte Birkenbringhausen und Simtshausen näher an die Orte gelegt. Außerdem wurden alle Bahnsteige auf 55 cm angehoben und auf eine einheitliche Länge von 100 m gebracht. Es wurden taktile Blindenleitstreifen eingebaut und moderne Wartehäuschen aufgestellt. Damit ist nun der technische Bestand der Strecke für 20 Jahre gesichert. Die Kurhessenbahn betont aber, dass die Burgwaldbahn nur eine sichere Zukunft haben kann, wenn die Untere Edertalbahn nach Korbach endlich reaktiviert würde. Mit dem Burgwaldbahnfest am 23. und 24. Oktober 2010 wurde die Renovierung der Strecke zum 120-jährigen Jubiläum gefeiert. Anlässlich dieses Ereignisses wurde die Strecke Marburg–Frankenberg–Herzhausen mit unterschiedlich bespannten Sonderzügen befahren.[21] 2009 gab es bereits dreimal Sonderverkehre, und zwar zum Drachenbootrennen auf dem Edersee (23. und 24. Mai), Dampfzugfahrten der Eisenbahnfreunde Treysa (31. Mai) und zur Eder-Bike-Tour (14. Juni).

Bahnhöfe/Haltepunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burgwaldbahn hat heute sieben Stationen. Die Züge halten jedoch an neun, da die ebenfalls bedienten Bahnhöfe Cölbe und Marburg (Lahn) nicht mehr an der Burgwaldbahn liegen. Früher gab es noch die Stationen Todenhausen und Niederwetter, diese wurden aber in den 1980er Jahren aufgelassen.

Bahnhof / Haltepunkt Gemeinde / Bundesland Tarif Strecken-
km
Anmerkung
Marburg (Lahn) Stadt Marburg
HessenHessen Hessen
RMV 108,3 Umsteigeknoten in Richtung Frankfurt am Main,
Kassel, Gießen, ...
Cölbe Gemeinde Cölbe
HessenHessen Hessen
RMV 104,4 Abzweig von der Main-Weser-Bahn
Sarnau Gemeinde Lahntal
HessenHessen Hessen
100,9 Abzweig von der oberen Lahntalbahn;
im Juli 2010 durch den Haltepunkt Lahntal-Sarnau ersetzt
Wetter (Hessen) Stadt Wetter
HessenHessen Hessen
RMV 96,1 bis Juli 2010 Wetter (Hess-Nass)
Simtshausen Gemeinde Münchhausen
HessenHessen Hessen
RMV 91,3 (91,8) 2010 in Richtung Ortsmitte verlegt
früher Bahnhof
Münchhausen Gemeinde Münchhausen
HessenHessen Hessen
RMV 88,2 Mittelpunkt der Strecke
Meistens finden hier Zugkreuzungen statt.
Ernsthausen Gemeinde Burgwald
HessenHessen Hessen
NVV 86,1 bis Mai 1994 letzte Güterverladung der Strecke
früher Bahnhof
Wiesenfeld Gemeinde Burgwald
HessenHessen Hessen
NVV 81,7 Bedarfshalt
Birkenbringhausen Gemeinde Burgwald
HessenHessen Hessen
NVV 79,8 (79,3) 2010 in Richtung Ortsmitte verlegt
Frankenberg (Eder) Stadt Frankenberg (Eder)
HessenHessen Hessen
NVV 74,9 früher Abzweig der Ruhr-Eder-Bahn
und der Oberen Edertalbahn

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke wurde in vier Etappen eröffnet:

Die Eisenbahnstrecke wurde im Deutschen Kaiserreich als Linie von untergeordneter Bedeutung klassifiziert. Die Bahnstrecke von Warburg nach Bad Arolsen mit 25,2 km Länge hatte Grunderwerbskosten von 300.000 M, d.h. ein Kilometer kostete 11.900 M und die Baukosten ohne Grunderwerb beliefen sich aus 2.550.000 M bzw. pro Kilometer 101.200 M.[22]

Stilllegung und Reaktivierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Streckenabschnitt Volkmarsen–Warburg wurde am 28. Mai 1967 der Personenverkehr eingestellt; am 10. März 1977 folgte der Güterverkehr. Zum 31. Dezember 1982 wurde der Abschnitt stillgelegt und 1983 wurden die Gleise abgebaut. Auf dem Abschnitt Volkmarsen–Frankenberg ruhte vom 30. Mai 1987 der Personenverkehr, bis er am 4. Oktober 1998 zwischen Volkmarsen und Korbach wieder aufgenommen wurde. Der Güterverkehr zwischen Korbach und Ederbringhausen wurde gleichzeitig stillgelegt; zwischen Frankenberg und Ederbringhausen fuhren noch bis zum 1. Juni 1991 Güterzüge. Bisher wurde nur der 1.100 Meter lange Abschnitt Korbach–Korbach Süd reaktiviert (29. September 1999). Von 2006 bis 2007 und von Mai 2011 bis Oktober 2013 verkehrten während der Sommermonate an Sonn- und Feiertagen auf dem Abschnitt Herzhausen–Frankenberg unter der Federführung der Kurhessenbahn Ausflugszüge. Über eine Reaktivierung der gesamten Strecke von Korbach nach Frankenberg, auch um den Nationalpark Kellerwald-Edersee anzubinden, wurde diskutiert. Der mit der Deutschen Bahn, NVV und dem Land Hessen geschlossene Reaktivierungsvertrag wurde jedoch im Jahr 2007 vonseiten des NVV gekündigt.

Im September 2012 wurde erneut ein Vertrag zwischen dem NVV und dem Kreis Waldeck-Frankenberg geschlossen, die Lücke zwischen Korbach Süd und Frankenberg (Eder) zu schließen. Am 30. Juni 2014 begannen in Vöhl-Herzhausen die Bauarbeiten zur Reaktivierung der Strecke. Ab Dezember 2014 sollten dort Züge im Zweistundentakt fahren. Nach Bauverzögerungen verschob der NVV den Start aber auf September 2015.[23] Am 11. September 2015 wurde die Bahnstrecke nach 15 Monaten Bauzeit im Beisein des hessischen Verkehrsministers Tarek Al-Wazir wieder offiziell in Betrieb genommen[24] und am 12./13. September 2015 mit einem Streckenfest der Öffentlichkeit übergeben. Seit dem 14. September 2015 findet dort wieder planmäßiger Betrieb statt.

Bereits drei Monate nach der Betriebsaufnahme vermeldete der NVV, dass die Fahrgastzahlen montags bis freitags mit 400 deutlich über dem ursprünglich angedachten Entwicklungshorizont mit 250 Fahrgästen liegen.[25]

Nutzung heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Triebwagen der Kurhessenbahn in Volkmarsen

Heute fahren von Korbach Süd über Bad Arolsen und Volkmarsen nach Kassel stündlich Regional-Express-Züge. Diese werden zumeist mit Dieseltriebwagen der Baureihe 646 gefahren. Die vom Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) als Linie R 4 bediente Strecke Kassel–Korbach wurde vom 28. Mai 2006 bis zum 9. Dezember 2006 umfassend saniert. Zum Fahrplanwechsel 2013/2014 im Dezember 2013 wurde östlich von Bad Arolsen der neue Kreuzungsbahnhof Twistesee (ohne Ein- und Ausstiegsmöglichkeit) eröffnet, der ein neues Fahrplankonzept mit Umsteigeknoten in Korbach und kürzere Fahrzeiten zwischen Kassel und Korbach ermöglicht.[26]

Zwischen Korbach und Frankenberg fahren die Züge wegen fehlender Kreuzungsmöglichkeit im Zweistundentakt, wobei die Züge in der Regel von Bestwig auf der Oberen Ruhrtalbahn bis Marburg durchgebunden sind. Laut Nordhessischem Verkehrsverbund nutzten durchschnittlich 440 Fahrgäste pro Tag den reaktivierten Streckenabschnitt, zu Spitzenzeiten wie am Wochenende bis zu 700[27].

Zwischen Frankenberg (Eder) und Marburg (Lahn) pendeln werktags in einem alternierenden Takt durchschnittlich stündlich Regionalbahnen mit Kreuzungen abwechselnd in Münchhausen und in Wetter (Hessen); an Sonn- und Feiertagen wird ein Zweistundentakt mit abweichender Symmetriezeit zur Minute 27 gefahren. Die Fahrt dauert zwischen 43 und 50 Minuten. An Sonn- und Feiertagen fuhren bis 2007 in der Sommerzeit Züge über Frankenberg (Eder) hinaus nach Battenberg-Auhammer (Reststücke der Bahnstrecke Nuttlar–Frankenberg über Allendorf (Eder) nach Winterberg und der Oberen Edertalbahn von Allendorf nach Bad Berleburg) sowie nach Vöhl-Herzhausen am Edersee. Die Kurhessenbahn führt sowohl den Taktverkehr auf der Burgwaldbahn als auch die Sonderfahrten auf der Unteren Edertalbahn mit Dieseltriebwagen der DB-Baureihe 628 durch. Der NVV führt die Burgwaldbahn unter der Bezeichnung R 42, der Rhein-Main-Verkehrsverbund als Linie 42.

Zukünftige Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2016 konnte die Kurhessenbahn die Ausschreibung des Dieselnetz Nordwesthessen für sich entscheiden und wird somit ihr bisheriges Liniennetz ab Dezember 2017 für weitere 15 Jahre betreiben. Der Betrieb wird dabei vollständig auf gebrauchte Niederflurtriebzüge vom Typ Stadler GTW (Anzahl: 13) und Siemens Desiro (Anzahl: 14) umgestellt.[28]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lutz Münzer: Entstehung und Frühzeit preußischer Durchgangsnebenbahnen im ländlichen Raum – die Linien (Marburg–) Sarnau – Volkmarsen – Warburg und Volkmarsen – Obervellmar (–Kassel). In: Jahrbuch für Eisenbahngeschichte. 29, 1997, ISSN 0340-4250, S. 5–54.
  • Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Eisenbahn in Hessen. Kulturdenkmäler in Hessen. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Theiss Verlag, Stuttgart 2005, 3 Bände im Schuber, ISBN 3-8062-1917-6,
    • Strecke 052, Warburg – Korbach, „Twistetalbahn“ Band 2.2, S. 690 ff.
    • Strecke 078, Korbach – Arfeld, „Edertalbahn“ Band 2.2, S. 822 ff.
    • Strecke 054, Frankenberg – Sarnau, „Burgwaldbahn“ Band 2.2, S. 704 ff.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnstrecke Warburg–Sarnau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eisenbahnatlas Deutschland 2007/2008. 6. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2007, ISBN 978-3-89494-136-9.
  2. Informationen und Bilder zu den Tunneln der Strecke 2972 auf eisenbahn-tunnelportale.de von Lothar Brill
  3. Täglich ins grüne Herz von Hessen oder in die Metropolen im Rhein-Main- oder Ruhrgebiet. Kurhessenbahn, 14. September 2015, abgerufen am 8. Januar 2016.
  4. a b Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Eisenbahn in Hessen. Kulturdenkmäler in Hessen. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2005, 3 Bände im Schuber, ISBN 3-8062-1917-6, Band 2.2 (Strecke 052), S. 690 ff.
  5. Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Eisenbahn in Hessen. Kulturdenkmäler in Hessen. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Theiss Verlag, Stuttgart 2005, 3 Bände im Schuber, ISBN 3-8062-1917-6, Band 2.2 (Strecke 068), S. 777 ff.
  6. http://korbach.active-city.net/city_info/display/dokument/show.cfm?region_id=81&id=359720&design_id=9120&type_id=0&titletext=1 Große Anfrage der CDU-Fraktion, Reaktivierung Korbach - Frankenberg
  7. Pro Bahn Fahrgastzeitung Nr. 71 November Dezember 2008 (PDF; 423 kB)
  8. kursbuch.bahn.de
  9. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.kurhessenbahn.deAusflugsverkehr nach Herzhausen 2012
  10. Kreistag: Bahnlinie Korbach – Frankenberg soll reaktiviert werden. In: HNA. 29. September 2011, abgerufen am 14. November 2013.
  11. Kreis will 2,8 Mio € investieren. In: WLZ. 29. September 2011, abgerufen am 14. November 2013.
  12. Aufsichtsrat unterstützt Bemühungen zur Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Korbach und Frankenberg – Nutzen-Kosten-Untersuchung wird aktualisiert. NVV, 19. Dezember 2011, abgerufen am 14. November 2013 (Pressemitteilung).
  13. Niklas Luerßen: VCD begrüßt geplante Reaktivierung der Bahnstrecke Korbach – Frankenberg. In: zughalt.de. 19. September 2012, abgerufen am 14. November 2013.
  14. Große Mehrheit für Reaktivierung der Bahnlinie Korbach–Frankenberg
  15. Bernd Schünemann: Bahnstrecke Korbach–Frankenberg: Bauarbeiten laufen an. In: HNA. 30. Juni 2014, abgerufen am 1. März 2015.
  16. Trotz zweiten Gleises nur Zwei-Stunden-Takt. In: WLZ. 20. März 2014, abgerufen am 1. März 2015.
  17. Jörg Paulus: Bahnstrecke Frankenberg–Korbach: Zweites Gleis bei Viermünden geplant. In: HNA. 20. März 2014, abgerufen am 1. März 2015.
  18. NWL, 40. Verbandsversammlung, TOP 3 - SPNV-Leistungsveränderungen 2017
  19. Interessengemeinschaft Edertalbahn
  20. Die Burgwaldbahn
  21. 2010 auf der HP der Kurhessenbahn
  22. Centralblatt der Bauverwaltung, 7. Februar 1885, No. 6, S. 55
  23. Jörg Paulus: Bahnstrecke Korbach–Frankenberg erst im Sommer 2015 wieder in Betrieb. In: HNA. 21. Januar 2014, abgerufen am 22. Januar 2014.
  24. Bahn frei für Zugbetrieb zwischen Frankenberg und Korbach. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 11. September 2015. Abgerufen am 11. September 2015.
  25. NVV: 400 Fahrgäste durchschnittlich täglich zwischen Korbach und Frankenberg unterwegs - Erste Bilanz von NVV und KHB fällt nach 100 Tagen positiv aus. 7. Dezember 2015, abgerufen am 14. August 2016.
  26. Andreas/Kreuzungsbahnhof Twistesee Strecke 2972 Warburg – Sarnau, Neu- und Umbau. Abgerufen am 14. November 2013 (Öffentliche Ausschreibung bei www.bahnmarkt.eu).
  27. http://www.nvv.de/service/presse/detailansicht/reaktivierte-strecke-korbach-frankenberg-kommt-bei-fahrgaesten-gut-an-bilanz-nach-einem-jahr-faellt-positiv-aus-1501/
  28. Kurhessenbahn (KHB) gewinnt EU-weite Ausschreibung der Verkehrsleistungen im Nordwesthessennetz - Betriebsaufnahme im Dezember 2017 zum Fahrplanwechsel, Kurhessenbahn. Kurhessenbahn, März 2016, abgerufen am 24. Juli 2016.