AKN Eisenbahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
AKN Eisenbahn AG
Altona-Kaltenkirchen-Neumünster Eisenbahn logo.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1883
Sitz Kaltenkirchen, Deutschland
Mitarbeiter rund 295 (2010)[1]
Branche Verkehrsunternehmen
Produkte Schienenpersonennahverkehr (SPNV), Eisenbahn-InfrastrukturbetriebVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.akn.de
Historisches Logo der AKN Eisenbahn AG

Die AKN Eisenbahn AG (Altona-Kaltenkirchen-Neumünster Eisenbahn AG) ist ein seit 1883 bestehendes regionales Eisenbahnverkehrs- und Infrastrukturunternehmen mit Sitz in Kaltenkirchen. Die AKN betreibt Strecken in Schleswig-Holstein und Hamburg. Diese Bundesländer sind auch die Anteilseigner der Gesellschaft.

Profil[Bearbeiten]

Der Personenverkehr wird auf einer Streckenlänge von ca. 265 km durchgeführt. Davon befinden sich rund 120 km in Besitz der AKN und werden von ihr unterhalten.

Im Jahr 2010 waren rund 295 Mitarbeiter beschäftigt.

Die AKN ist Mitglied im Tarifverband der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland (TBNE) und Verbundunternehmen im Hamburger Verkehrsverbund (HVV).

Geschichte[Bearbeiten]

Eingangshalle der Station Eidelstedt Zentrum, Innenansicht
Kaltenkirchener Bahnhof am Gählerplatz in Altona von 1884 bis 1893, Kartenausschnitt um 1890
Das älteste betriebsfähige Fahrzeug der AKN neben dem neuesten

Im Jahr 1879 regte die Altonaer H. K. Notnagel & Co. als Pächter des bei Quickborn befindlichen Himmelmoores, wo Torf als Heizmittel abgebaut wurde, den Bau einer Eisenbahn zur Beförderung des Torfs an. Die Gemeinden Quickborn und Kaltenkirchen sowie die damals noch selbstständige Stadt Altona unterstützten dieses Vorhaben. Nach Gründung der Altona-Kaltenkirchener Eisenbahn-Gesellschaft (AKE) im Jahre 1883 und Zusage des Kaisers am 27. April 1883 begannen bereits im Herbst 1883 die Bauarbeiten dieser neuen Eisenbahn. Am 8. September 1884 wurde der Personenverkehr auf der Strecke vom Gählerplatz in Altona nach Kaltenkirchen eröffnet, am 24. November desselben Jahres folgte der Güterverkehr.[2] Die Aktien wurden von der Stadt Altona, den Gemeinden Quickborn, Ulzburg und Kaltenkirchen und von der Baufirma Kintzel & Lauser gehalten.

1981 übernahm die AKN die ebenfalls im HVV betriebene Alsternordbahn (ANB) und Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn (EBOE). Für die ANB hatte die AKN die Betriebsführung schon seit Beginn 1953 inne, bei der EBOE seit 1957. 1992 wurde die Alsternordbahn an die Verkehrsgesellschaft Norderstedt (VGN) verkauft, der Betrieb wird aber weiterhin von der AKN durchgeführt.

Bis heute werden 50 Prozent der Aktien von der Stadt Hamburg und 49,89 Prozent vom Land Schleswig-Holstein gehalten. Die restlichen 0,11 Prozent gehören Privatpersonen.[3]

Streckennetz[Bearbeiten]

Stammstrecke der AKN ist die Bahnstrecke Hamburg-Altona–Kaltenkirchen–Neumünster. Die AKN ist seit 1965 teilnehmendes Verkehrsunternehmen im Hamburger Verkehrsverbund (HVV). Im Hamburger Schnellbahnnetz werden die AKN-Linien neben den U-Bahn-Linien (U), S-Bahn-Linien (S) und Regionalbahnen (R) mit einem orangefarbenen A gekennzeichnet. Auf Streckenplänen, die nur die AKN-Linien zeigen, und bei Veröffentlichungen unabhängig vom HVV werden jedoch andere Farben verwendet: Rot für die A1, Grün für die A2 und Dunkelblau für die A3.

Im nahezu gesamten Streckennetz (ab Boostedt seit 2002) gilt der Tarif des HVV, ansonsten der Schleswig-Holstein-Tarif. Außerdem gibt es einen Anstoßtarif für den Wechselverkehr mit der Deutschen Bahn AG.

Netz der AKN in Holstein und Hamburg
Linie Strecke Haltestellen
A1 Hamburg-Eidelstedt – Quickborn – KaltenkirchenNeumünster
(AKN-Stammstrecke)
Eidelstedt – Eidelstedt Zentrum – Hörgensweg – Schnelsen – Burgwedel – BönningstedtHasloh – Quickborn Süd – QuickbornEllerau – Tanneneck – Ulzburg SüdHenstedt-Ulzburg – Kaltenkirchen Süd – KaltenkirchenHolstentherme – dodenhof – NützenLentföhrdenBad Bramstedt KurhausBad BramstedtWiemersdorfGroßenaspeBoostedt [– Neumünster Süd – Neumünster, nicht im HVV]
A2 (Kaltenkirchen −) UlzburgNorderstedt (Alsternordbahn)
Im Auftrag der VGN
(Kaltenkirchen – Kaltenkirchen Süd – Henstedt-Ulzburg −) Ulzburg Süd – Meeschensee – Haslohfurth – Quickborner Straße – Friedrichsgabe – Moorbekhalle – Norderstedt Mitte
A3 ElmshornBarmstedtHenstedt-Ulzburg
(westlicher Teil der ehem. EBOE)
Elmshorn – Langenmoor – SparrieshoopBokholt – Voßloch – Barmstedt Brunnenstraße – BarmstedtLangelnAlvesloheHenstedt-UlzburgUlzburg Süd

Im Zuge der Bahnreform ab Mitte der 1990er Jahre beteiligte sich die AKN erfolgreich auch an den Ausschreibungen um den Betrieb auf anderen Strecken, die teilweise vorher von der Deutschen Bahn betrieben wurden.

Seit dem 15. Dezember 2002 fährt die Nordbahn, ein Tochterunternehmen der AKN Eisenbahn AG und der Hamburger Hochbahn AG, auf der von Neumünster bis Bad Segeberg reaktivierten Strecke Neumünster – Bad Oldesloe (HVV-Linie R 11).

Vom 14. Dezember 2003 bis zum 10. Dezember 2011 betrieb die Schleswig-Holstein-Bahn, eine 100-prozentige Tochter der AKN, den Personenverkehr auf den Strecken Neumünster–Heide und Heide–Büsum mit durchgehenden Zügen. Zuvor fuhren AKN-Züge im Personenverkehr schon bis Heide. Seit dem 11. Dezember 2011 wird diese Strecke nach erneuter Ausschreibung ebenfalls von der Nordbahn betrieben.

Seit dem 12. Dezember 2004 fahren Züge der Linie A1 zweimal am Tag (montags bis freitags) über Eidelstedt hinaus bis zum Hamburger Hauptbahnhof, wobei sie die Gleise sowie die Antriebsenergie für ihre VT-A-Zweikrafttriebwagen aus der seitlichen Stromschiene der Hamburger S-Bahn ab Eidelstedt auf ihrem Weg über Stellingen, Langenfelde, Diebsteich, Holstenstraße, Sternschanze und Dammtor bis zum Hauptbahnhof nutzen. Zum 13. Dezember 2009 wurde das abendliche Fahrtenangebot zum Hauptbahnhof aufgegeben, lediglich die beiden morgendlichen Durchfahrten werktags sind beibehalten worden.

Seit Dezember 2005 fahren zusätzliche Züge der Linie A2 (wie früher) morgens und nachmittags über Henstedt-Ulzburg hinaus weiter bis Kaltenkirchen.

AKN-Diesellok bei Gleisbauarbeiten auf der Hamburger Güterumgehungsbahn

Ausbau und Beschleunigung[Bearbeiten]

Derzeit sind die Fahrzeiten der AKN für viele Relationen nicht konkurrenzfähig mit dem Auto, selbst bei Betrachtung der Strecke von Bahnhof zu Bahnhof. Bedingt wird dies durch

  • die fehlende Durchbindung der AKN-Triebwagen in Neumünster und Eidelstedt für Reisende in das Zentrum von Hamburg oder nach Kiel
  • die geringen Abstände der Haltestellen entlang der Linien A1 und A2
  • die lediglich auf 100 km/h ausgelegten Strecken
  • die lediglich auf 88 km/h bis 105 km/h ausgelegte Höchstgeschwindigkeit der Triebwagen

So beträgt beispielsweise die Fahrzeit zwischen Henstedt-Ulzburg und Kiel durchschnittlich 87 Minuten, zwischen Bad Bramstedt und Hamburg Hauptbahnhof etwa 75 Minuten. Um die Situation zu verbessern, wurden bereits mehrere Konzepte entwickelt. Zu den erwogenen Maßnahmen zählen unter anderem der Ausbau der AKN-Strecken für höhere Geschwindigkeiten, die Einrichtung von Expresslinien mit reduzierter Anzahl von Zwischenhalten oder der Bau einer Verbindungslinie zur Flughafen-S-Bahn Hamburg.

Die Bauarbeiten am Haltepunkt Burgwedel (März 2012)

Der Bau einer Verbindungslinie zum Flughafen wird von der schleswig-holsteinischen Landesregierung aufgrund des erheblichen Kostenaufwandes von mindestens 150 Millionen Euro zurzeit nicht unterstützt.[4] Das Land konzentriert sich stattdessen auf den Ausbau der bestehenden Trasse der AKN zwischen Eidelstedt, Quickborn und Kaltenkirchen, die sowohl von der AKN als auch von der S-Bahn Hamburg betrieben werden könnte. Beide Unternehmen sind an der Bedienung der Strecke interessiert.[5][6] Als Vorbereitung auf eine mögliche Erweiterung des S-Bahn-Netzes wird bis 2013 der Abschnitt Halstenbeker Straße bis zur Landesgrenze nahe dem Haltepunkt Burgwedel ausgebaut und ein neuer Haltepunkt Schnelsen Süd errichtet, nachdem der Abschnitt Bönningstedt – Quickborn bereits vollständig zweigleisig ausgebaut wurde.[7] Die AKN forderte in der Vergangenheit bereits die Einrichtung einer ganztägigen umsteigefreien Verbindung von Eidelstedt bis zum Hamburger Hauptbahnhof, scheiterte dabei jedoch an den Betriebskosten und den beschränkten Trassenkapazitäten. Mit einer Verlängerung der S-Bahn-Strecke würde zumindest die Trassenkapazität kein wesentliches Hindernis mehr darstellen.

Güterverkehr[Bearbeiten]

AKN-Werkstatt Kaltenkirchen, in der auch S-Bahn-Wagen behandelt werden

Im südlichen Schleswig-Holstein und östlichen Hamburg betrieb die AKN den Güterverkehr auf den verbliebenen Strecken der ehemaligen Südstormarnschen Kreisbahn, Billwerder Industriebahn und Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn (BGE).

Im Norden wurde vor allem die Strecke von Hamburg-Langenfelde Gbf nach Neumünster Süd regelmäßig befahren, die Strecke von Henstedt-Ulzburg nach Barmstedt bei Bedarf. Im Süden wurde das Industriegebiet Hamburg-Billbrook und die Strecken Tiefstack–Glinde sowie Bergedorf–Geesthacht bedient. Sechs Diesellokomotiven waren im Einsatz.

Zum 31. Dezember 2010 wurde der Güterverkehr eingestellt und die Lokomotiven bis auf eine (V 2.017) verkauft.[8]

Fahrzeuge[Bearbeiten]

Typischer MAN-Triebwagenzug der AKN im März 1975
VTA der AKN in Hamburg Hauptbahnhof (S-Bahn-Bereich)

Die AKN setzt im Personenverkehr zweiteilige Triebwagen LHB VT 2E mit dieselelektrischem Antrieb ein. 1976 wurden 16 Doppeltriebwagen mit der Bezeichnung VTE in Dienst gestellt, 1993 sodann 18 des weiterentwickelten Typs VTA mit Asynchronmotoren. Vier Triebwagen davon gehören der Verkehrsgesellschaft Norderstedt (VGN). Acht Triebwagen des Typs VTA wurden mit Stromabnehmern nachgerüstet, sie fahren seit 2004 auf dem Abschnitt Eidelstedt – Hamburg Hbf. der S-Bahn Hamburg rein elektrisch mit Stromaufnahme über die seitlichen Stromschienen.

Jahrelang waren die AKN eine Hochburg der MAN-Schienenbusse in Norddeutschland, von denen 1956 zwei (VT 11 und 12) und 1963 acht weitere Exemplare (VT 2.13 bis 2.20) angeschafft worden waren, zwei weitere fuhren bei der verbundenen Alsternordbahn. 1969 wurden zwei weitere Triebwagen (VT 2.09 und 2.10) gebraucht beschafft. Außerdem waren sieben dazugehörige Steuerwagen in Betrieb.

1969 wurden gebraucht auch vier Uerdinger Schienenbusse gekauft, 1981 kamen durch die Übernahme der Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn (EBOE, auch: EBO) noch sieben dieser Fahrzeuge hinzu, von denen heute noch zwei betriebsfähig sind und für Sonderverkehre eingesetzt werden. Mit der Beschaffung der neuen Triebwagen 1993 wurden die übrigen Schienenbusse überflüssig.

Für den Güterverkehr besaß die AKN diverse Dieselloks. Eine letzte MaK G 1100 BB mit der Nummer V 2.017 befindet sich für Bauzugdienste auch im Jahr 2012 noch im Bestand.

Ihre 15 ältesten Doppeltriebwagen VTE bzw. VT 2E von 1976 will die AKN demnächst durch neue ersetzen. Die Ausschreibung und Bestellung wurde im Mai 2013 abgeschlossen. Die AKN hat somit 14 neue Triebwagen vom Typ LINT 54 bestellt, diese werden ab Ende 2015 ausgeliefert.[9]

Ehemalige Fahrzeuge[Bearbeiten]

Das AKN-Liniensymbol

Der Verkehr wurde mit fünf zweiachsigen vollverkleideten Trambahnlokomotiven von Henschel aufgenommen, die eine Mittelpufferkupplung besaßen. Mit Verlängerung der Strecke wurden auch normale dreiachsige Lokomotiven beschafft, die über die bei der Staatsbahn üblichen Zug- und Stoßvorrichtungen verfügten, die ersten drei, ebenfalls von Henschel, verfügten aber noch wegen des Fahrens auf Straßen über ein verkleidetes Triebwerk. Mit wachsendem Verkehr wurden immer stärkere Lokomotiven beschafft, vierfach gekuppelte erstmals Anfang der 1920er Jahre. 1947 wurden drei gebrauchte preußische T 13.1 beschafft. Die Dampflokomotiven wurden alle bis Mitte der 1950er Jahre ausgemustert und verkauft.

Die erste Diesellokomotive war eine 1947 von der Kleinbahn des Kreises Ostprignitz erworbene 1935 gebaute zweiachsige Diesellok der DWK (V 11, später V 2.011), im Folgejahr beschaffte man eine weitere der V 36 ähnliche Lokomotive von Deutz (V 1, später V 2.001), die jedoch schon 1967 abgestellt wurde.

Es folgten Mitte der 1950er Jahre mehrere MaK-Stangenlokomotiven, zuerst drei MaK 600 D in den Jahren 1953/1954 (V 2–4, später V 2.002–004). Im Jahr 1956 erhielt der Fahrzeugbestand weiteren Zuwachs in Form einer Deutz A4M 220 R (V 5, später V 2.005), einer echten V 36 sowie einer weiteren Deutz-Nachbau-Type (V 6–7 bzw. V 2.006–007), zweier MaK 240 B (V 8–9, später V 2.008–009), und einer MaK 400 C (V 10, später V 2.010), die über die VHH den Weg zur AKN gefunden hatten. Von der EBO erhielt die AKN außerdem schon 1969 eine weiter MaK 600 D, die die Nummer V 2.001 in Zweitbesetzung erhielt, und bereits 1973 nach einem Unfall abgestellt wurde.

Die erste Großdiesellok wurde 1964 in Form einer Deutz DG 1200 BBM (V 2.012) bezogen, zwei weitere vom etwas schwächer motorisierten Typ DG 1000 BBM (V 2.014–015) folgten 1968, eine weitere DG 1000 BBM wurde 1974 von der EBO unter der Nummer V 2.013 übernommen, die zwischenzeitlich schon eine angemietete Deutz MG 530 C getragen hatte. Alle vier Deutz-Großdiesellokomotiven wurden 1995/1996 an die Karsdorfer Eisenbahngesellschaft verkauft.

Von ursprünglich vier 1970/71 beschafften MaK G 1100 BB wurden drei (V 2.016, V 2.018 und V 2.019) in den Jahren 2004 und 2006 nach Italien verkauft, die vierte (V 2.017) befindet sich noch bei der AKN im Einsatz. Einen Außenseiter im ansonsten von den zwei Herstellern Deutz und MaK dominierten Fahrzeugpark stellte die 1974 beschafften V 2.020, eine Henschel DHG 700 C, dar, die bereits 1983 verkauft wurde. Die später beschafften Lokomotiven wurden allesamt im Jahr 2010 an die Firma northrail verkauft. Es handelt sich dabei um vier MaK DE 1002, von denen eine (V 2.021) fabrikneu im Jahr 1985, eine andere (V 2.022) im Jahr 1995 von der Teutoburger Wald-Eisenbahn übernommen und die beiden übrigen (V 2.023 und V 2.024) 2002 von der Dortmunder Eisenbahn gekauft wurden,

1930 erhielt die AKN die ersten drei Triebwagen. Es waren vierachsige Fahrzeuge mit 81-kW-Ottomotoren, die von der Triebwagenbau Kiel (TAG) gebaut waren. Auf Grund der guten Erfahrungen wurde 1934 ein vierter Triebwagen beschafft, dieses Mal von den Linke-Hofmann-Werken und mit dieselelektrischem Antrieb. 1940 folgte ein weiterer Triebwagen der gleichen Firma, aufgrund der Treibstoffeinschränkungen war ein regelmäßiger Triebwagenbetrieb aber nicht mehr möglich.

Nach dem Krieg wurden 1951 zeitgemäße Esslinger Triebwagen beschafft, 1955 ein weiterer und zwei Steuerwagen, 1953 wurden zwei Esslinger Triebwagen der Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn übernommen.

Die AKN besaß bis zu 34 Personenwagen, sieben Packwagen, davon drei mit Postabteil, und 120 Güterwagen, darunter sieben Milchwagen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Jörg Minga, Reinhardt Hassenstein: 125 Jahre AKN Eisenbahn AG 1883–2008. Ellert & Richter, Hamburg 2008, ISBN 3-8319-0318-2.
  • Gerd Wolff: Deutsche Klein- und Privatbahnen, Band 13: Schleswig-Holstein 2 (westlicher Teil). EK-Verlag, Freiburg 2012, ISBN 978-3-88255-672-8.
  • Gerd Wolff: Deutsche Klein- und Privatbahnen. Teil 1. Schleswig-Holstein/Hamburg. Zeunert, Gifhorn 1972, ISBN 3-921237-14-9
  • Hans-Jürgen Kielmann: Ein Jahrhundert EISENBAHN. Altona – Kaltenkirchen – Neumünster. Von der Dampftramway zur modernen Vorortbahn. Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V., Hamburg 1984, ISBN 3-923999-10-0
  • Wolfgang Burmester: Unser Schnelsen · ein Verkehrszentrum besonderer Art · 1884−1995. Verlagshaus Meincke, Norderstedt 1996

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: AKN Eisenbahn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Elektronischer Bundesanzeiger, 31. Oktober 2011, Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010
  2. Wolfgang Burmester: Unser Schnelsen. Verlagshaus Meincke, Norderstedt, 1996, S. 9
  3. 125 Jahre AKN Eisenbahn 1883–2008, S. 16
  4. Harald Haase: S-Bahn-Verlängerung Hamburg Airport (Flughafen) – Kaltenkirchen mittelfristig nicht machbar – Land will sich auf AKN-Korridor über Quickborn konzentrieren. Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, 19. Dezember 2008, abgerufen am 6. Oktober 2012 (Studie ebenfalls verfügbar; PDF, 157 KiB).
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatS-Bahn soll bis Kaltenkirchen fahren. In: Hamburger Abendblatt. 13. März 2009, abgerufen am 13. März 2009.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatStartschuss – AKN fährt ab 2011 zweigleisig. In: Hamburger Abendblatt. Regionalausgabe Pinneberg. 26. November 2009, abgerufen am 26. November 2009.
  7. Im April starten Arbeiten zum zweigleisigen Ausbau der AKN-Strecke in Hamburg-Schnelsen. AKN. 23. März 2011. Abgerufen am 8. August 2011.
  8. eisenbahn-magazin 11/2010, S. 19
  9. AKN bekommt ab 2015 neue Dieselzüge. nahverkehrhamburg.de, 6. Mai 2013, abgerufen am 6. Mai 2013.