Andreas Küttel

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Andreas Küttel Skispringen
Andreas Küttel in Oberstdorf 2006
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 25. April 1979
Geburtsort Einsiedeln
Größe 181 cm
Gewicht 62 kg
Beruf Sportlehrer
Karriere
Verein Einsiedeln
Debüt im Weltcup 2. Dezember 1995
Pers. Bestweite 222,5 m (Planica)
Status zurückgetreten
Karriereende 2011
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Gold 2009 Liberec Grossschanze
FIS Skisprung-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze 1996 Asiago Einzel
Platzierungen
 Weltcupsiege 05
 Gesamtweltcup 03. (2005/06)
 Skiflug-Weltcup 16. (2008/09)
 Sprung-Weltcup 29. (1995/96)
 Vierschanzentournee 04. (2005/06)
 Nordic Tournament 02. (2006)
 Weltcup-Podium 1. 2. 3.
 Skispringen 5 4 6
 

Andreas Küttel (* 25. April 1979 in Einsiedeln) ist ein ehemaliger Schweizer Skispringer.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Karriere

Er sprang für den Skiclub Einsiedeln, trainiert wurde er von Martin Künzle. Seit 1986 betrieb Andreas Küttel das Skispringen. Am 2. Dezember 1995 gab er sein Debüt im Skisprung-Weltcup. Beim Sommer-Grand-Prix 2005 feierte er in Bischofshofen (Österreich) seinen ersten Sieg. Seine persönliche Bestweite von 222,5 Metern erzielte er 2006 beim Skifliegen in Planica (Slowenien). Als Beruf hat er Turn- und Sportlehrer an der ETH Zürich studiert und abgeschlossen.

Seinen ersten Weltcupsieg errang Andreas Küttel am 3. Dezember 2005 in Lillehammer. Bei diesem Springen stellte er auch gleich einen neuen Schanzenrekord von 139 Metern auf. Bei der nordischen Skiweltmeisterschaft 2009 in Liberec wurde er bei einem wegen Schnee und Wind nach einem Durchgang abgebrochenen Springen Weltmeister von der Grossschanze.

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver erreichte er im Springen von der Normalschanze den 35. Platz und schied damit nach dem 1. Durchgang aus.[1] Bei den Schweizer Meisterschaften im Skispringen 2010 in Einsiedeln gewann Küttel von der Normalschanze vor Simon Ammann und Marco Grigoli die Goldmedaille.[2]

Nach der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2011 in Oslo beendete er seine Karriere.[3]

Küttel ist Athletenbotschafter der Entwicklungshilfeorganisation Right to Play. Er ist verheiratet und seit dem 6. Dezember 2009 Vater eines Sohnes.

[Bearbeiten] Erfolge

[Bearbeiten] Weltcupsiege

Datum Ort Land
3. Dezember 2005 Lillehammer Norwegen
9. Dezember 2005 Harrachov Tschechien
7. März 2006 Kuopio Finnland
1. Januar 2007 Garmisch-Partenkirchen Deutschland
23. Dezember 2007 Engelberg Schweiz

[Bearbeiten] Weltcupplatzierungen

Saison Platz Punkte
1995/96 32 181
1998/99 69 18
1999/00 57 26
2000/01 48 63
2001/02 30 145
2002/03 60 20
2003/04 23 258
2004/05 17 395
2005/06 3 980
2006/07 5 804
2007/08 7 778
2008/09 11 561
2009/10 33 111

[Bearbeiten] Sommer-Grand-Prix-Siege

Datum Ort Land
3. September 2005 Bischofshofen Österreich
8. September 2007 Hakuba Japan

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Resultat: Skispringen Olympische Spiele Vancouver (CAN) HS106, 1. Durchgang Herren. www.live-wintersport.de. Abgerufen am 13. Februar 2010.
  2. Kerstin Kock (10. Oktober 2010): Andreas Küttel holt nationalen Titel in der Schweiz. www.skispringen-news.de. Abgerufen am 12. Oktober 2010.
  3. Andreas Küttel beendet Karriere. www.sf.tv. Abgerufen am 15. Februar 2011.
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