Bistum Mende

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bistum Mende
Basisdaten
Staat Frankreich
Kirchenprovinz Montpellier
Metropolitanbistum Erzbistum Montpellier
Diözesanbischof François Joseph Marie Jacolin MDP
Emeritierter Diözesanbischof Paul Bertrand
Generalvikar René Cébélieu
Fläche 5.180 km²
Pfarreien 135 (31.12.2007 / AP2008)
Einwohner 74.773 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken 58.800 (31.12.2007 / AP2008)
Anteil 78,6 %
Diözesanpriester 101 (31.12.2007 / AP2008)
Ordenspriester 4 (31.12.2007 / AP2008)
Ständige Diakone 5 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken je Priester 560
Ordensbrüder 12 (31.12.2007 / AP2008)
Ordensschwestern 161 (31.12.2007 / AP2008)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Französisch
Kathedrale Saint-Privat
Website catholozere.cef.fr

Das französische Bistum Mende (lat.: Dioecesis Mimatensis), mit dem Bischofssitz Mende im heutigen Département Lozère ist das frühere Bistum Javols und entstand in der Mitte des 10. Jahrhunderts durch die Verlegung des Sitzes von Javols nach Mende, nachdem der bisherige Bischofssitz im 5. Jahrhundert durch die Völkerwanderung stark in Mitleidenschaft gezogen worden war und sich davon nicht wieder erholte.

Das Bistum Mende gehörte zur Kirchenprovinz Bourges (Erzbistum Bourges), später zur Kirchenprovinz Albi (Erzbistum Albi); heute gehört das Bistum Mende zur Kirchenprovinz Montpellier (Erzbistum Montpellier).

Die Stadt Mende gehörte dem Bischof von Mende, der aber einen Teil davon im Jahr 1307 durch einen Traité de Pariage an den König von Frankreich abtrat.

Die bischöfliche Kathedrale Saint-Privas wurde Mitte des 14. Jahrhunderts von Papst Urban V. (der aus dem Gévaudan stammte) wieder aufgebaut, und im 17. Jahrhundert erneut restauriert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eintrag zu Bistum Mende auf catholic-hierarchy.org (englisch)
Kathedrale Saint-Privat in Mende