Bistum Langres

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Bistum Langres
Karte Bistum Langres
Basisdaten
Staat Frankreich
Metropolitanbistum Erzbistum Reims
Diözesanbischof Joseph de Metz-Noblat
Emeritierter Diözesanbischof Philippe Gueneley
Generalvikar Bernard Auvigne
Fläche 6.250 km²
Pfarreien 31 (31.12.2005 / AP2009)
Einwohner 193.768 (31.12.2005 / AP2009)
Katholiken 140.000 (31.12.2005 / AP2009)
Anteil 72,3 %
Diözesanpriester 53 (31.12.2005 / AP2009)
Ordenspriester 7 (31.12.2005 / AP2009)
Ständige Diakone 17 (31.12.2005 / AP2009)
Katholiken je Priester 2.333
Ordensbrüder 9 (31.12.2005 / AP2009)
Ordensschwestern 101 (31.12.2005 / AP2009)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Französisch
Kathedrale Cathédrale Saint-Mammès
Website www.catholique-hautemarne.cef.fr
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz {{{Kirchenprovinz}}}

Das Bistum Langres (lat.: Dioecesis Lingonensis) ist eine in Frankreich gelegene römisch-katholische Diözese mit Sitz in Langres. Der Bischof und die bischöflichen Dienststellen befinden sich in Chaumont. Das Gebiet der Diözese entspricht dem Departement Haute-Marne.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Bistum Langres wurde im 3. Jahrhundert als Suffragan von Lyon errichtet. Im Mittelalter gehörte es zu den bedeutendsten und reichsten Diözesen Frankreichs. Sein Gebiet reichte im Süden bis nach Dijon, im Westen bis vor die Tore von Auxerre. Die Bischöfe von Langres führten den Titel Pair von Frankreich. Für das religiöse Leben war die starke Präsenz der Zisterzienser bedeutsam.

1731 wurde Dijon mit seinem Umland von Langres abgetrennt und zum Bistum erhoben (seit 1822 Erzbistum). Das Bistum Langres wurde nach der Französischen Revolution und dem Ende des Ancien Régime im Zuge der kirchlichen Neuordnung 1801 aufgehoben und unter die Bistümer Dijon und Troyes aufgeteilt. 1822 wurde es in den heutigen Grenzen wiedererrichtet. Am 16. Dezember 2002 wurde Langres aus der Kirchenprovinz Lyon in die Kirchenprovinz Reims umgegliedert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]