Deckenpfronn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Deckenpfronn
Deckenpfronn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Deckenpfronn hervorgehoben
48.6513888888898.8227777777778569Koordinaten: 48° 39′ N, 8° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Böblingen
Höhe: 569 m ü. NHN
Fläche: 11,42 km²
Einwohner: 3232 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 283 Einwohner je km²
Postleitzahl: 75392
Vorwahl: 07056
Kfz-Kennzeichen: BB, LEO
Gemeindeschlüssel: 08 1 15 010
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
75392 Deckenpfronn
Webpräsenz: www.deckenpfronn.de
Bürgermeister: Daniel Gött (parteilos)
Lage der Gemeinde Deckenpfronn im Landkreis Böblingen
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Über dieses Bild

Deckenpfronn ist eine Gemeinde im Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg. Neben dem Dorf Deckenpfronn gehören keine weiteren Orte zur Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Deckenpfronn liegt im Heckengäu, sieben Kilometer nordwestlich von Herrenberg und zehn Kilometer südöstlich von Calw, nahe der Bundesautobahn 81 StuttgartSingen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Deckenpfronn hat sechs Nachbargemeinden: Aidlingen, Gärtringen, Herrenberg (Landkreis Böblingen), Wildberg, Calw und Gechingen (Landkreis Calw).

Geschichte[Bearbeiten]

Deckenpfronn 1681, Forstlagerbuch von Andreas Kieser

Deckenpfronn wurde im Jahre 1075 in einer Urkunde des Klosters Hirsau erstmals erwähnt. Es gilt jedoch als sicher, dass schon vor 3500 Jahren Menschen auf dem Gebiet der Gemeinde lebten. 1388 kam Deckenpfronn zu Württemberg.

Deckenpfronn gehörte früher zum Landkreis Calw. Heute ist es die kleinste Gemeinde im Landkreis Böblingen.

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Das Ortswappen[Bearbeiten]

Im Wappen wird seit 1948 ein Tannenzweig als Symbol der Zugehörigkeit zum Schwarzwald geführt, zuvor war es ein Eichenlaubzweig. Im Zentrum des Wappens befindet sich ein Abtsstab als Hinweis darauf, dass die Erträge von Gütern der Gemarkung Deckenpfronn jahrhundertelang dem Kloster Hirsau gehörten. Die seitlich dargestellten beiden Ähren, früher Dinkel und heute Weizen, symbolisieren die Zugehörigkeit zum Oberen Gäu und dessen fruchtbare Lößböden.

Religionen[Bearbeiten]

1535 wurde in Deckenpfronn die Reformation eingeführt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1440: 48 Familien
  • 1676: 428
  • 1816: 1.018
  • 1900: 1.178
  • 1950: 1.003
  • 1987: 2.074
  • 2005: 2.929
  • 2010: 3.168

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bei der Bürgermeisterwahl am 5. April 2009 setzte sich Daniel Gött (Geburtsjahr 1981, parteilos) mit 87,47 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 68,99 Prozent gegen seine formale Mitbewerberin Bärbel Sauer durch. Er wurde damit Nachfolger von Winfried Kuppler, der nach 39 Jahren am 4. Juli 2009 in den Ruhestand trat.[2]

Partnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1990 besteht eine Gemeindefreundschaft mit Weißenberg in der Oberlausitz in Sachsen.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Tennental[Bearbeiten]

In Richtung Gärtringen liegt die zu Deckenpfronn gehörende Dorfgemeinschaft Tennental.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Nördlich von Deckenpfronn auf dem zu Gültlingen gehörenden Lerchenberg liegt die Funkstelle Lerchenberg der Landespolizeidirektion Karlsruhe, zu der auch ein 81 Meter hoher Fernmeldeturm gehört.

Südwestlich von Deckenpfronn an der Bundesstraße 296 liegt als interessantes Ausflugsziel das Segelfluggelände Deckenpfronn-Egelsee, auf dem bei gutem Wetter an den Wochenenden Segelflieger zu ihren Flügen über den Schwarzwald und die Schwäbische Alb starten.

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Winfried Kuppler (Bürgermeister von 1969 bis 2009)

Literatur[Bearbeiten]

  • Barbara Baum, Martin Hahn: Deckenpfronn – ein Dorf wird wieder aufgebaut. Landesamt für Denkmalpflege, 2006 (PDF)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Deckenpfronn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Staatsanzeiger Nr. 13 vom 9. April 2009, Seite 11