Deckenpfronn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Deckenpfronn
Deckenpfronn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Deckenpfronn hervorgehoben
48.6513888888898.8227777777778569Koordinaten: 48° 39′ N, 8° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Böblingen
Höhe: 569 m ü. NN
Fläche: 11,42 km²
Einwohner: 2971 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 260 Einwohner je km²
Postleitzahl: 75392
Vorwahl: 07056
Kfz-Kennzeichen: BB
Gemeindeschlüssel: 08 1 15 010
Adresse der Gemeindeverwaltung: Marktplatz 1
75392 Deckenpfronn
Webpräsenz:
Bürgermeister: Winfried Kuppler

Deckenpfronn ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Landkreis Böblingen. Zur Gemeinde Deckenpfronn gehören neben dem Dorf Deckenpfronn keine weiteren Orte.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Deckenpfronn liegt im Heckengäu, sieben Kilometer nordwestlich von Herrenberg und zehn Kilometer südöstlich von Calw gelegen, nahe der Bundesautobahn 81 Stuttgart - Singen.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Deckenpfronn hat sechs Nachbargemeinden: Aidlingen, Gärtringen, Herrenberg (Landkreis Böblingen), Wildberg, Calw und Gechingen (Landkreis Calw).

[Bearbeiten] Geschichte

Deckenpfronn wurde im Jahre 1075 in einer Urkunde des Klosters Hirsau erstmals erwähnt. Es gilt jedoch als sicher, dass schon vor 3.500 Jahren Menschen auf dem Gebiet der Gemeinde lebten. 1388 kommt Deckenpfronn an Württemberg. Deckenpfronn gehörte früher zum Landkreis Calw. Jetzt gehört es zum Landkreis Böblingen. Außerdem ist Deckenpfronn die kleinste Gemeinde im Landkreis Böblingen.

[Bearbeiten] Das Ortswappen

Im Wappen wird seit 1948 ein Tannenzweig als Symbol der Zugehörigkeit zum Schwarzwald geführt, zuvor war es ein Eichenlaubzweig. Im Zentrum des Wappens befindet sich ein Abtsstab als Hinweis darauf, dass die Erträge von Gütern der Markung Deckenpfronn jahrhundertelang dem Kloster Hirsau gehörten. Die seitlich dargestellten beiden Ähren, früher Dinkel und heute Weizen, symbolisieren die Zugehörigkeit zum Oberen Gäu und dessen fruchtbare Lößböden.

[Bearbeiten] Religionen

1535 wird in Deckenpfronn die Reformation eingeführt.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 1440: 48 Familien
  • 1676: 428
  • 1816: 1.018
  • 1900: 1.178
  • 1950: 1.003
  • 1987: 2.074
  • 2005: 2.929
  • 2006: 2.958

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Bürgermeister

Bei der Bürgermeisterwahl am 5. April 2009 setzte sich Daniel Gött (parteilos) mit 87,47 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 68,99 Prozent gegen seine formale Mitbewerberin Bärbel Sauer durch. Er wird damit Nachfolger von Winfried Kupper, der nach 39 Jahren als Bürgermeister von Deckenpfronn in den Ruhestand tritt.[2]

[Bearbeiten] Partnerschaften

Seit 1990 besteht eine Gemeindefreundschaft mit Weißenberg in der Oberlausitz in Sachsen.

[Bearbeiten] Bildungseinrichtungen

[Bearbeiten] Tennental

In Richtung Gärtringen liegt die zu Deckenpfronn gehörende Dorfgemeinschaft Tennental.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Nördlich von Deckenpfronn auf dem zu Gültlingen gehörenden Lerchenberg liegt die Funkstelle Lerchenberg der Landespolizeidirektion Karlsruhe, zu der auch ein 81 Meter hoher Fernmeldeturm gehört.

Südwestlich von Deckenpfronn an der Bundesstraße 296 liegt als interessantes Ausflugsziel das Segelfluggelände Deckenpfronn-Egelsee, auf dem bei gutem Wetter an den Wochenenden Segelflieger zu ihren Flügen über den Schwarzwald und die Schwäbische Alb starten.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Staatsanzeiger Nr. 13 vom 9. April 2009, Seite 11

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Deckenpfronn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen