Dietrichingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Dietrichingen
Dietrichingen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Dietrichingen hervorgehoben
49.1888888888897.4144444444444245Koordinaten: 49° 11′ N, 7° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südwestpfalz
Verbandsgemeinde: Zweibrücken-Land
Höhe: 245 m ü. NHN
Fläche: 9,39 km²
Einwohner: 352 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66484
Vorwahl: 06338
Kfz-Kennzeichen: PS
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 208
Adresse der Verbandsverwaltung: Landauer Straße 18-20
66482 Zweibrücken
Webpräsenz: www.vgzwland.de
Ortsbürgermeister: Gerd Zahler
Lage der Ortsgemeinde Dietrichingen im Landkreis Südwestpfalz
Darstein Dimbach (Pfalz) Hauenstein (Pfalz) Hinterweidenthal Lug (Pfalz) Schwanheim (Pfalz) Spirkelbach Spirkelbach Wilgartswiesen Wilgartswiesen Clausen Donsieders Leimen (Pfalz) Merzalben Münchweiler an der Rodalb Rodalben Bottenbach Eppenbrunn Hilst Kröppen Kröppen Lemberg (Pfalz) Obersimten Ruppertsweiler Schweix Trulben Vinningen Bobenthal Bruchweiler-Bärenbach Bundenthal Busenberg Dahn Erfweiler Erlenbach bei Dahn Fischbach bei Dahn Hirschthal (Pfalz) Ludwigswinkel Niederschlettenbach Nothweiler Rumbach Schindhard Schönau (Pfalz) Biedershausen Herschberg Hettenhausen (Pfalz) Knopp-Labach Krähenberg Obernheim-Kirchenarnbach Saalstadt Schauerberg Schmitshausen Wallhalben Weselberg Winterbach (Pfalz) Geiselberg Heltersberg Hermersberg Höheinöd Horbach (Pfalz) Schmalenberg Steinalben Waldfischbach-Burgalben Althornbach Battweiler Bechhofen (Pfalz) Contwig Dellfeld Dietrichingen Großbundenbach Großsteinhausen Hornbach Käshofen Kleinbundenbach Kleinsteinhausen Mauschbach Riedelberg Rosenkopf Walshausen Wiesbach (Pfalz) Höheischweiler Höhfröschen Maßweiler Nünschweiler Petersberg (Pfalz) Reifenberg Rieschweiler-Mühlbach Thaleischweiler-Fröschen Pirmasens Zweibrücken Saarland Saarland Frankreich Landkreis Südliche Weinstraße Kaiserslautern Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kusel Landau in der Pfalz Landkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild

Dietrichingen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land an.

Geographie[Bearbeiten]

Dietrichingen liegt unweit der französischen Grenze im Hornbachtal.

Zu Dietrichingen gehören auch die Weiler und Wohnplätze Birkwieserhof, Kirschbacherhof, Kirschbachermühle, Klosterwaldhof, Monbijou, Riedelberg-Tal, Sandwaldhof, Ziegelhütte und Hochwaldhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Dietrichingen und Kirschbach wurden erstmals im Jahre 1295 als Diderichingen und Kuinrisbach urkundlich erwähnt. Monbijou hieß früher Leichelbingen und wurde 1258 als Leichelvinga erwähnt. Die territoriale Zugehörigkeit der Siedlungen folgte stets Pfalz-Zweibrücken. In Kirschbach, das schon 1591 nur noch ein Hof war, wurde von 1784 bis 1786 die herzogliche Porzellanmanufaktur von Pfalz-Zweibrücken betrieben, die in dieser Zeit allerdings bereits von einem privaten Pächter betrieben wurde.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Dietrichingen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Durch einen silbernen Schäglinksbalken, darin drei grüne Orchideen, von Schwarz und Grün geteilt, oben eine goldene Burgruine, unten ein goldenes Hufeisen“.

Es wurde 1982 durch die Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz verliehen.

Tourismus und Freizeit[Bearbeiten]

Gut Monbijou ist noch immer sehenswert, wenngleich die Orangerie nur noch eine Ruine ist. In der Nähe ist ein wertvolles Orchideengebiet unter Betreuung der Pollichia. Die Bauten des Kirschbacherhofs aus dem 16. Jahrhundert sind nach wie vor beeindruckend.

Wenige hundert Meter außerhalb des Ortes wurde auf einem ehemaligen Freizeitgelände des amerikanischen Militärs das Euro-Camp Dietrichingen, eine Art Jugendherberge, eingerichtet. Das Camp steht unter Betreuung des DRK und wird vorwiegend von Schulklassen und Jugendgruppen genutzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dietrichingen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 110 (PDF; 2,3 MB)
  3. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat