Weselberg
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Südwestpfalz | |
| Verbandsgemeinde: | Wallhalben | |
| Höhe: | 435 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,65 km² | |
| Einwohner: | 1394 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 95 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 66919 | |
| Vorwahlen: | 06333, 06375 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PS | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 40 055 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstraße 26 66917 Wallhalben |
|
| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Franz Erlenwein | |
Weselberg ist eine Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Wallhalben im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografische Lage
Weselberg liegt auf der Sickinger Höhe, an deren Nordostrand und ist etwa 8 km von Landstuhl, 15.5 km von Pirmasens und 15 km von Kaiserslautern entfernt. Unmittelbar im Osten grenzt der Pfälzerwald in drei bis fünf km Entfernung zu Weselberg an die Sickinger Höhe. Der Ortskern von Weselberg ist mit dem des Ortsteils Zeselberg mittlerweile zusammengewachsen. Das örtliche Industriegebiet, sowie der Ortsteil Harsberg sind durch die Bundesautobahn 62 vom übrigen Gemeindegebiet abgetrennt.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Frühgeschichte und Römerzeit
Früheste Besiedlungsspuren in der Nähe von Landstuhl wie Steinkranzgräber stammen aus der Latènezeit (500 v.Chr. bis Chr.Geb.). In nachchristlicher Zeit wird die Gegend von den Römern besiedelt, wie z. Bsp. Münzfunde des ersten bis vierten Jahrhunderts n.Chr aus der Römersiedlung bei Landstuhl und die Heidelsburg bei Waldfischbach-Burgalben belegen.
[Bearbeiten] Neuzeit
Im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurden Harsberg und Zeselberg 1969 nach Weselberg eingemeindet.[1]
[Bearbeiten] Bevölkerung
2007 waren 81,9 Prozent der Einwohner katholisch und 12,8 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[2]
Die Bevölkerungsentwicklung lässt sich erst seit ca. 1815 belegen.[3]
| Jahr | 1815 | 1835 | 1871 | 1905 | 1939 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 1990 | 2000 | 2005 |
| Einwohner | 623 | 846 | 922 | 1.170 | 1.302 | 1.308 | 1.342 | 1.446 | 1.368 | 1.383 | 1.455 | 1.409 |
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Bürgermeister und Gemeinderat
Ortsbürgermeister ist Franz Erlenwein (FWG). Bei den Wahlen zum Gemeinderat am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung des Wappens lautet: Durch eine silberne Leiste von Schwarz und Blau geteilt, oben durch einen silbernen Stab gespalten, oben rechts fünf silberne Bollen 2:1:2, oben links drei waagrechte goldene Ähren, unten eine achteckige silberne Kapelle mit schwarzen Fenstern.
Es wurde 1983 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt. Die fünf Bollen erinnern an die ehemaligen Ortsherren, die Herren von Sickingen.[4]
[Bearbeiten] Kultur
[Bearbeiten] Kirchen, Schulen, Kindergärten
In der 1800 erbauten, von 1929 bis 1931 (nach Plänen des Architekten Albert Boßlet) erheblich erweiterten katholischen, sowie einer kleinen evangelischen Kirche finden regelmäßig Gottesdienste statt. Daneben besitzt Weselberg auch eine Grundschule mit rund 80 Schülern.[5]
[Bearbeiten] Vereine
Ansässig im Ort ist unter anderem der Musikverein Laetitia , der im Jahre 1927 gegründet wurde. Der Musikverein hat mehrere Orchester, die nach Altersgruppen aufgeteilt sind. Auch ansässig ist der Schützenverein, der im Jahre 2007 sein 50-jähriges Jubiläum feiert. Daneben gibt es jeweils in Weselberg und Harsberg einen Sportverein (SCW und SGH), einen Gesangverein (Katholischer Kirchenchor und Cäcilia Harsberg) und einen Obst- und Gartenbauverein.[6]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Verkehr
Bis in das letzte Jahrhundert war Weselberg ein reines Bauerndorf. Von den 14,65 km2 Gemeindefläche wurden 2005 weiterhin 68,2 Prozent landwirtschaftlich genutzt; weitere 19,3 Prozent sind Waldfläche.[5] Mittlerweile weist Weselberg eine lokale gewerbliche Infrastruktur in form eines kleinen Industriegebiets zwischen den Ortsteilen Harsberg und Weselberg auf. Der Ort ist durch die Bundesautobahn A 62 (Pirmasens-Nonnweiler) an das überregionale Straßennetz Deutschlands und der Nachbarländer Luxemburg und Frankreich angebunden. Die Bundesstraße 270 führt südlich in Richtung Pirmasens und im Norden nach Kaiserslautern.
[Bearbeiten] Referenzen
- ↑ Verbandsgemeinde Wallhalben
- ↑ KommWis, Stand: 31.12.2007
- ↑ Stat. Landesamt Rheinland-Pfalz: Zeitreihe Bevölkerungsentwicklung
- ↑ Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
- ↑ a b Statistik des Statistischen Landesamts
- ↑ Gemeinde Weselberg
[Bearbeiten] Weblinks
Althornbach | Battweiler | Bechhofen | Biedershausen | Bobenthal | Bottenbach | Bruchweiler-Bärenbach | Bundenthal | Busenberg | Clausen | Contwig | Dahn | Darstein | Dellfeld | Dietrichingen | Dimbach | Donsieders | Eppenbrunn | Erfweiler | Erlenbach bei Dahn | Fischbach bei Dahn | Geiselberg | Großbundenbach | Großsteinhausen | Hauenstein | Heltersberg | Hermersberg | Herschberg | Hettenhausen | Hilst | Hinterweidenthal | Hirschthal | Höheinöd | Höheischweiler | Höhfröschen | Horbach | Hornbach | Käshofen | Kleinbundenbach | Kleinsteinhausen | Knopp-Labach | Krähenberg | Kröppen | Leimen | Lemberg | Ludwigswinkel | Lug | Maßweiler | Mauschbach | Merzalben | Münchweiler an der Rodalb | Niederschlettenbach | Nothweiler | Nünschweiler | Obernheim-Kirchenarnbach | Obersimten | Petersberg | Reifenberg | Riedelberg | Rieschweiler-Mühlbach | Rodalben | Rosenkopf | Rumbach | Ruppertsweiler | Saalstadt | Schauerberg | Schindhard | Schmalenberg | Schmitshausen | Schönau | Schwanheim | Schweix | Spirkelbach | Steinalben | Thaleischweiler-Fröschen | Trulben | Vinningen | Waldfischbach-Burgalben | Wallhalben | Walshausen | Weselberg | Wiesbach | Wilgartswiesen | Winterbach (Pfalz)

