Saalstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Saalstadt
Saalstadt
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Saalstadt hervorgehoben
49.3233666666677.5496361111111400Koordinaten: 49° 19′ N, 7° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südwestpfalz
Verbandsgemeinde: Thaleischweiler-Fröschen - Wallhalben
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 5,3 km²
Einwohner: 317 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 66919,
66917 (Erlenmühle)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 06375
Kfz-Kennzeichen: PS
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 041
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 52
66987 Thaleischweiler-Fröschen
Webpräsenz: www.saalstadt.de
Ortsbürgermeister: Horst Höh
Lage der Ortsgemeinde Saalstadt im Landkreis Südwestpfalz
Darstein Dimbach (Pfalz) Hauenstein (Pfalz) Hinterweidenthal Lug (Pfalz) Schwanheim (Pfalz) Spirkelbach Spirkelbach Wilgartswiesen Wilgartswiesen Clausen Donsieders Leimen (Pfalz) Merzalben Münchweiler an der Rodalb Rodalben Bottenbach Eppenbrunn Hilst Kröppen Kröppen Lemberg (Pfalz) Obersimten Ruppertsweiler Schweix Trulben Vinningen Bobenthal Bruchweiler-Bärenbach Bundenthal Busenberg Dahn Erfweiler Erlenbach bei Dahn Fischbach bei Dahn Hirschthal (Pfalz) Ludwigswinkel Niederschlettenbach Nothweiler Rumbach Schindhard Schönau (Pfalz) Biedershausen Herschberg Hettenhausen (Pfalz) Knopp-Labach Krähenberg Obernheim-Kirchenarnbach Saalstadt Schauerberg Schmitshausen Wallhalben Weselberg Winterbach (Pfalz) Geiselberg Heltersberg Hermersberg Höheinöd Horbach (Pfalz) Schmalenberg Steinalben Waldfischbach-Burgalben Althornbach Battweiler Bechhofen (Pfalz) Contwig Dellfeld Dietrichingen Großbundenbach Großsteinhausen Hornbach Käshofen Kleinbundenbach Kleinsteinhausen Mauschbach Riedelberg Rosenkopf Walshausen Wiesbach (Pfalz) Höheischweiler Höhfröschen Maßweiler Nünschweiler Petersberg (Pfalz) Reifenberg Rieschweiler-Mühlbach Thaleischweiler-Fröschen Pirmasens Zweibrücken Saarland Saarland Frankreich Landkreis Südliche Weinstraße Kaiserslautern Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kusel Landau in der Pfalz Landkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild

Saalstadt ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen - Wallhalben an.

Geographie[Bearbeiten]

Saalstadt liegt auf der Sickinger Höhe. Im Westen befindet sich Wallhalben, im Norden Hettenhausen und östlich liegt der Weselberger Ortsteil Harsberg. Zu Saalstadt gehört auch der Wohnplatz Erlenmühle.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde am 10. August 1411 als Salstat erstmals urkundlich erwähnt. Er gehörte lange zur Herrschaft von Leiningen-Dagsburg. Ende des 18. Jahrhunderts gelangte Saalstadt zum französischen Département Donnersberg und gehörte zum Kanton Waldfischbach. Ab 1816 gehörte die Gemeinde, wie die gesamte Pfalz, zum Königreich Bayern und war im Rheinkreis dem Landkommissariat Pirmasens (seit 1862 Bezirksamt, seit 1938 Landkreis) zugeordnet. 1828 hatte das Dorf mit der Erlenmühle insgesamt 260 Einwohner, davon waren 247 Protestanten, 9 Katholiken und 4 Juden.[3] 1882 hatte Saalstadt mit 383 Einwohnern die historisch bis heute höchste Bevölkerungszahl erreicht. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Ort zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz. 1972 gab Saalstadt Zuständigkeiten an die neu geschaffene Verbandsgemeinde Wallhalben ab und die Volksschule im Ort wurde geschlossen.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Saalstadt; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 260
1835 258
1871 342
1905 345
1939 336
Jahr Einwohner
1950 382
1961 369
1970 352
1987 327
2005 367

Religion[Bearbeiten]

2011 waren 60,3 Prozent der Einwohner evangelisch und 28,1 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[5] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Saalstadt besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[6]

Wappen[Bearbeiten]

Das rheinland-pfälzische Innenministerium hat im Februar 2011 ein neues Wappen genehmigt. Das neue Wappen enthält an Stelle des grünen Zweiges einer Salweide nun einen grünen Eichenzweig auf silbernem Grund. Anlass für die Änderung des Wappens waren neue Forschungsergebnisse, die den vormals vermuteten Namensursprung Saalstadts vom örtlichen Vorkommen der Salweide widerlegen. Zudem wurde die Tinktur des Adlers geändert. Ist er im alten Wappen noch silbern auf rotem Grund dargestellt, so zeigt ihn das neue Wappen silbern auf blauem Grund. Anlass für die Änderung war der Bezug auf die vormalige Zugehörigkeit Saalstadts zur Herrschaft der Grafen von Leiningen und deren Wappen.[7]

Die Blasonierung des alten Wappens lautete: „Von Silber und Rot gespalten, rechts ein grüner Zweig, links ein silberner Adler“. Es wurde 1970 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt.[8]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Durch Saalstadt führt die Landesstraße 473. Über die nahegelegene Auffahrt Weselburg der A 62 besteht Anschluss an den Fernverkehr.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saalstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 109 (PDF; 2,3 MB).
  3. Geographisch-statistisches Handbuch von Rheinbaiern, Zweibrücken, 1828, S. 138 (Google Books).
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten.
  5. Gemeindestatistik KommWis, Stand: 31. Oktober 2011.
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.
  7. www.saalstadt.de.
  8. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.