Mauden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Mauden
Mauden
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Mauden hervorgehoben
50.7177777777788.0030555555556400Koordinaten: 50° 43′ N, 8° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Herdorf-Daaden
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 1,74 km²
Einwohner: 105 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57520
Vorwahl: 02743
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 068
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 4
57567 Daaden
Webpräsenz: www.mauden.org
Ortsbürgermeister: Manfred Rosenkranz
Lage der Ortsgemeinde Mauden im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild

Mauden ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Herdorf-Daaden an.

Geographie[Bearbeiten]

Die Ortsgemeinde liegt im Daadener Land südlich von Daaden zwischen Derschen im Westen und Emmerzhausen im Osten. Im Süden liegt der Truppenübungsplatz Stegskopf.

Geschichte[Bearbeiten]

Mauden wurde 1261 erstmals urkundlich erwähnt.

Der Ort gehörte bis zum Jahr 1806 zur Grafschaft Sayn-Altenkirchen und zum Kirchspiel Daaden. Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen kam 1791 auf dem Erbweg zu Preußen und wurde 1803 im Reichsdeputationshauptschluss dem Fürstentum Nassau-Usingen zugesprochen. 1806 traten die beiden nassauischen Fürsten dem napoleonischen Rheinbund bei, sodass die Region von 1806 an zum Herzogtum Nassau gehörte. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen wurde das Gebiet der ehemaligen saynischen Grafschaften an das Königreich Preußen abgetreten.

Unter der preußischen Verwaltung wurde Mauden der Bürgermeisterei Daaden im neu errichten Kreis Altenkirchen zugeordnet, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Mauden, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 67
1835 80
1871 84
1905 81
1939 80
1950 101
Jahr Einwohner
1961 81
1970 78
1987 80
1997 115
2005 115
2013 105

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Mauden besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Kultur[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Friedrich Fries (1856–1926), Evangelist und Verleger, wurde in Mauden geboren.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mauden – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen