Niederirsen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Niederirsen
Niederirsen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Niederirsen hervorgehoben
50.7483333333337.5955555555556195Koordinaten: 50° 45′ N, 7° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Hamm (Sieg)
Höhe: 195 m ü. NHN
Fläche: 2,84 km²
Einwohner: 103 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57589
Vorwahl: 02682
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 077
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Lindenallee 2
57577 Hamm (Sieg)
Webpräsenz: www.hamm-sieg.de
Ortsbürgermeister: Uwe Heyden
Lage der Ortsgemeinde Niederirsen im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild

Niederirsen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) an.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Niederirsen ist die westlichste Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg). Sie grenzt unmittelbar an Nordrhein-Westfalen. Der Ortsteil Niederirsen liegt im Tal des Irsenbaches, der etwas größere Ortsteil Ückertseifen auf ca. 250 m ü. NN nordöstlich in Richtung Beulskopf.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis zum Jahr 1806 gehörte Niederirsen zur Grafschaft Sayn-Hachenburg. Ückertseifen bildete innerhalb des Kirchspiels Hamm einen „Sende“ genannten eigenen Verwaltungsbezirk, zu dem auch Niederirsen gehörte.[2] Die Grafschaft Sayn-Hachenburg war 1799 auf dem Erbweg an die Fürsten von Nassau-Weilburg gefallen. 1806 traten die beiden nassauischen Fürsten dem napoleonischen Rheinbund bei, sodass die Region von 1806 an zum Herzogtum Nassau gehörte. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen wurde die Region an das Königreich Preußen abgetreten.[3]

Unter der preußischen Verwaltung wurde Niederirsen der Bürgermeisterei Hamm im neu errichten Kreis Altenkirchen zugeordnet, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Niederirsen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 61
1835 72
1871 107
1905 87
1939 79
Jahr Einwohner
1950 83
1961 87
1970 93
1987 99
2005 106

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Niederirsen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[5]

Wappen[Bearbeiten]

Am 29. November 2007 stimmte der Gemeinderat der Einführung des Wappens zu. Ein Entwurf von Rolf-Dieter Rötzel war Grundlage für das 2009 vom Landeshauptarchiv und der Kreisverwaltung Altenkirchen genehmigten Wappens. Es wird durch eine schräglinke blau-silberne Wellenleiste in zwei Felder eingeteilt. Mit der Wellenleiste wird das die Ortsgemeinde Niederirsen prägende Gewässer Irsenbach dargestellt. Im oberen Wappenfeld erscheint das Wappentier der früheren Grafschaft Sayn als links-gewendeter, blaugezungter und blaubewehrter goldener leopardierter Löwe auf rotem Grund, der ein Mühlenrad hält und damit den Bezug zur ehemaligen Mühle am Irsenbach herstellt. Im unteren Wappenfeld bis in Höhe der Wellenleiste sind zwei Tannen und eine Garbe eingelassen. Die Tannen symbolisieren die beiden zur Ortsgemeinde Niederirsen gehörenden Ortschaften Niederirsen und Ückertseifen sowie die vorhandenen Waldungen, die Garbe die Landwirtschaft.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Niederirsen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 371.
  3. Verhandlungen der durch Beschluss der Landesdeputirten-Versammlung ..., Band 1, 1836, S. 583
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Sitzungsprotokoll des Gemeinderates, TOP 6 (PDF; 15 kB)